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Das Transportproblem ist nicht wirklich eins

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  1. Das Transportproblem ist nicht wirklich eins

    Autor: sampleman 17.01.22 - 09:37

    Der Autor schreibt, ein Hauptnachteil synthetischer Kraftstoff sei, dass sie transportiert und gelagert werden müssten.

    Das ist glaube ich eine falsche Annahme. Im Gegenteil: Synthetische Kraftstoffe können - im Gegensatz zu Strom - problemlos über tausende von Kilometern transportiert und vor Ort gegebenenfalls monatelang gelagert werden, bis sie gebraucht werden. Und die Infrastruktur dafür ist - im Gegensatz zur Infrastruktur für die Elektromobilität - weltweit sehr gut ausgebaut und bereits vorhanden. Wie groß die Probleme bei Lagerung und Transport von Strom sind, sieht man, wenn mal wieder ein Tesla abbrennt und tagelang nicht gelöscht werden kann oder wenn mal wieder eine Baugenehmigung für die Nord-Süd-Stromtrasse am Widerstand der Bürger scheitert.

    Das Argument der mangelnden Energieeffizienz ist erst dann eins, wenn E-Fuels aus regenerativem Strom hergestellt werden, den wir hier vor Ort für was anderes brauchen könnten. Wenn dagegen erdölexportierende Staaten in Afrika, Arabien und Zentralamerika ihre im Überfluss vorhandene Sonnenenergie nutzen, um damit E-Fuels herzustellen, dann können sie ihren Beitrag zur Klimawende leisten und gleichzeitig die mittelfristig endenden Einnahmen aus dem Mineralölgeschäft kompensieren.

  2. Re: Das Transportproblem ist nicht wirklich eins

    Autor: der.zobel 17.01.22 - 13:04

    Hallo,
    danke für die Einschätzung. Inwieweit sich die bestehende Infrastruktur eignet, um synthetische Kraftstoffe zu speichern und zu verteilen, kann ich nicht einschätzen. Ich vermute aber bedingt.
    Auch möchte ich die BEV grundsätzlich nicht verteidigen, aber ein erhöhtes Brandrisiko besteht bei den Fahrzeugen wohl nicht. (Siehe ADAC, DEKRA, GDV, DFV)
    Wie Lokalpolitiker derzeit Infrastrukturprojekte mit internationalen Zusammenhängen ausbremsen zeugt meiner Meinung nach von Wahnsinn. Möglicherweise sind das alles Egoismen nach Konsum ohne Reue. Mehr Strom ohne Trassen; mehr Güter ohne Verkehr; mehr Fahrrad ohne Sport; mehr Reisen ohne schlechtes Gewissen, ohne zusätzliche Kosten oder Reisedauer. ALLES BLEIBT WIE ES IST!!!1!!11

    Was hier im zweiten Teil skizziert wird, setzt voraus, dass die zusätzliche Energie für die Verlustleistung durch E-Fuels und den Transport umsonst sind. Die aktuelle Entwicklung zeigt doch, dass wir es kaum schaffen den bisherigen Energiebedarf emissionsarm zu decken. Woher kommt dann der Optimismus für die zusätzlichen Kapazitäten? Soweit ich weiß ist es sogar vorgesehen z.B. Wasserstoff aus besagten Regionen und Australien zu importieren. Es sollte aber vorrangig für kritische Infrastruktur eingesetzt werden, da viel zu teuer und wertvoll. (wie im Artikel)
    Grundsätzlich gehen alle davon aus, dass die Zahl der Fahrzeuge und die Fahrleistung sinkt. IMHO führt, dass alleine zu einem absoluten Wertverlust eines Verbrenners. Vorausgesetzt, die Botswana-Koalition hat nicht etwas anderes mit uns vor.

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