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erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

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  1. erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: amsel978 18.01.22 - 14:27

    Job langweilig, neuen suchen, eingearbeitet werden. Nach ein paar Wochen/Monaten anfangen die Standard-Abläufe zu skripten. Irgendwann gelernt das man die gewonnene Zeit besser nicht preisgibt weil man irgendwann alle Arbeiten aller Kollegen aufgebrummt bekommt. Also stattdessen Abgaben zu erwarteten Zeiten. Immer weniger zu tun, angefangen Kollegen auf ähnliche Weise zu helfen, irgendwann selbst nix mehr zu tun.

    Job langweilig und es ging von vorne los. Das alle zwei Jahre wechseln wird gerne als "Karriere machen" interpretiert, ist aber lästig wenn man eigentlich kein Workaholic ist.

    Ausweg: Selbständig machen, alles was geht automasieren, Arbeitsabläufe perfektionieren. Selbst hat immer ständig zu tun, da ist jede gesparte Minute echt Gold wert. ;)

  2. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: blaboing 18.01.22 - 16:50

    klingt doch prima. wenn der job trotzdem langweilig wird (wird dann wirklich der job langweilig oder wird die freizeit die man stattdessen hat langweilig? :) ) dann hilft es, einfach die arbeitszeit zu reduzieren. dann braucht man ggf. kein schlechtes gewissen ob der vielen freizeit mehr haben und ist rechtlich auch auf der sicheren seite. der chef freut sich weil er weniger zahlen muss, du freust dich über mehr zeit. win-win :)

  3. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: xSureface 18.01.22 - 16:53

    Naja weniger arbeiten und mehr Freizeit heißt aber auch, weniger Geld für die Freizeitgestaltung. Also eher eine win-lose Konstellation.

  4. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: plutoniumsulfat 18.01.22 - 19:31

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja weniger arbeiten und mehr Freizeit heißt aber auch, weniger Geld für
    > die Freizeitgestaltung. Also eher eine win-lose Konstellation.

    In dem Fall sollte man sich eher Gedanken machen, warum man ohne Geld mit seiner Zeit nichts anzufangen weiß. Mein herzliches Beileid.

  5. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: Rail 18.01.22 - 22:22

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSureface schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja weniger arbeiten und mehr Freizeit heißt aber auch, weniger Geld
    > für
    > > die Freizeitgestaltung. Also eher eine win-lose Konstellation.
    >
    > In dem Fall sollte man sich eher Gedanken machen, warum man ohne Geld mit
    > seiner Zeit nichts anzufangen weiß. Mein herzliches Beileid.

    Ja ups.. haat deinen Job minimiert, bekommst weniger gezahlt und kannst jetzt Miete nicht mehr zahlen?
    Herzliches Beileid, dass man mit der Zeit nichts anzufangen weiß....

    Man könnte ja den Job wechseln, die Automatisierung wird nicht mejr gewartet und beim ursprünglichen Arbeitgeber gehts von vorne los, der braucht wieder wen, der den Job macht.

  6. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: amsel978 18.01.22 - 22:56

    Also meine Erfahrung ist das man oft für ein bestimmtes "Problem" eingestellt wird. Wenn dieses dann "gelöst" oder - auch von einem selbst - wegrationalisiert wurde ist man über, wird aber nicht infrage gestellt. Da sammeln sich dann Menschen an die schon lieber beschäftigt wären. Seine Arbeit zu scripten legt dabei quasi den Turbo ein....

    Wenn man sich selbständig machen kann und diese Rationalisierung selbst nutzen hatte man Glück. Man benötigt passende Geschäftsideen, muss ein gewisses Händchen und Selbstdisziplin haben oder sich angewöhnen. Statistisch lohnt sich nur 1/3 aller Gründungsideen. Man darf sich also auch nicht durch die in Deutschland vorherrschende "Fehlerkultur" entmutigen lassen...

    Ich finde, grade weil ich es geschafft habe, sollten doch bitte auch normale Arbeitnehmer Vorteile statt Nachteile von so etwas haben.

  7. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: xSureface 19.01.22 - 10:12

    Also dir reicht nen Dach übern Kopf und bisschen was zu essen? Quasi Existenzminimum ist dir genug? Warum arbeitest du dann noch? Harzt4 bietet genau das. Ausflüge, Kino, bestimmte Hobbys, kostet alles Geld. Auch wenn man Gamer ist, Hardware und die Spiele kosten Geld. Strom ebenso. Meinst wenn du weniger arbeitest und somit weniger verdient dafür aber mehr zockst, kostet der Strom weiterhin so viel wie vorher?

  8. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: ds4real 19.01.22 - 10:58

    Also wenn ich meine Probleme wegskripten könnte, würde ich es tun und mich in der gewonnenen Zeit weiterbilden - was dann ebenfalls Arbeit ist, da es ja mit der Arbeit zu tun hat (und den Chef, der mir sagt, dass es das nicht ist, obwohl die Arbeit gemacht ist, will ich sehen). Aber Spiele zu spielen in der Arbeitszeit hört sich zumindest für mich komisch an.

    Aber als Softwareentwickler kann ich meine Arbeit nicht skripten (bzw. nur zu einem kleinen Teil, denn die Aufgaben unterscheiden sich oft sehr).

  9. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: plutoniumsulfat 19.01.22 - 17:32

    Rail schrieb:
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    > plutoniumsulfat schrieb:
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    > > xSureface schrieb:
    > >
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    > > > Naja weniger arbeiten und mehr Freizeit heißt aber auch, weniger Geld
    > > für
    > > > die Freizeitgestaltung. Also eher eine win-lose Konstellation.
    > >
    > > In dem Fall sollte man sich eher Gedanken machen, warum man ohne Geld
    > mit
    > > seiner Zeit nichts anzufangen weiß. Mein herzliches Beileid.
    >
    > Ja ups.. haat deinen Job minimiert, bekommst weniger gezahlt und kannst
    > jetzt Miete nicht mehr zahlen?

    Seit wann ist Wohnen Freizeitbeschäftigung?

  10. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: plutoniumsulfat 19.01.22 - 17:34

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also dir reicht nen Dach übern Kopf und bisschen was zu essen? Quasi
    > Existenzminimum ist dir genug? Warum arbeitest du dann noch? Harzt4 bietet
    > genau das. Ausflüge, Kino, bestimmte Hobbys, kostet alles Geld. Auch wenn
    > man Gamer ist, Hardware und die Spiele kosten Geld. Strom ebenso. Meinst
    > wenn du weniger arbeitest und somit weniger verdient dafür aber mehr
    > zockst, kostet der Strom weiterhin so viel wie vorher?

    Seit wann ist das Existenzminimum Freizeitbeschäftigung?

    Ich darf nebenbei daran erinnern, dass der genannte Mitarbeiter im Artikel ein Jahreseinkommen von rund 90k hat. Wer hier von Existenzminimum spricht, kann scheinbar kein Einkommen vergleichen.

  11. Re: erinnert mich an die letzten Jahre meines Angestellten-Daseins

    Autor: xSureface 19.01.22 - 17:46

    Wer weniger Arbeitet verdient weniger Geld. Ist nen Fakt. Ging auch nicht um die 90k die der Typ da angeblich verdient, wobei man da auch nicht weiß wo, sondern allgemein um die Aussage Weniger Arbeiten = mehr Freizeit.
    Und wenn du 90k Verdienst davon 50k aufs Konto bekommst im Jahr aber schon 25k für Wohnung Auto Essen ausgibst und dann weniger arbeitest, dann bleiben von deinen ursprünglichen 25k Reserve nicht mehr viel über.

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