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Golem -> unkritischer Journalismus = kein Journalismus

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  1. Golem -> unkritischer Journalismus = kein Journalismus

    Autor: TheJJJ 18.01.22 - 22:18

    Hi
    Die ersten Artikel zu Win11 waren ja auch wirklich mäßiger Journalismus. Viele zu Win10 auch.

    Die jetzt kritisierten, substanziellen Schwächen bestanden schon bei der Win11 Einführung und auch mit Win10.

    - weiterhin keine neuen Features, die ein _Betriebssystem_ ausmachen:
    Systemarchitektur, Sicherheit, Dateisysteme, Netzwerkstack, Treibersystem, ... offenbar nix Neues und nix, was man nicht bei älteren Systemen einfach nachrüsten könnte. Nahezu alle Upgrades für Altsysteme werden doch nur aus produktpolitischen Gründen zurückgehalten. Schon Vista 64 war ein solides, modernes Betriebssystem, an dessen funktionalen Kern bis Win11 offenbar nicht viel weiterentwickelt wurde.

    - In Artikeln wird fast nur die veränderte Oberfläche behandelt. Die wurde nur überarbeitet, nichts wirklich Substanzielles - wie ein neues Bedienparadigma o.ä.
    Stattdessen wurden Funktionen reduziert oder ohne erkennbaren Nutzen verändert.
    Bei Linux kann man total einfach die GUI ändern. Das ist banal. Wieso wird jedoch eine zwangsweise Änderung durch Microsoft auch noch von allen Medien gefeiert?

    - Community als Betatester für unfertiges Windows 11.
    Ja, ui. Das haben IT-Fachredakteure in den letzten 5 Jahren nicht mitbekommen und sind jetzt überrascht? Korrekterweise hätte man alle Anwender seit Jahren regelmäßig daran erinnern müssen. Und bei jeder Panne Microsoft offen für die Produktpolitik anprangern.

    - Edge nervt. Noch mal: ui. Schon bei Win10 war es unmöglich so viel Bloatware zu deinstallieren. Ich will _keine_ verkrüppelte Microsoft-Anwendung und tausche alles gegen Programme aus, die meine Anforderungen erfüllen. Alles andere: weg!
    Bei Android wird Bloatware ständig kritisiert, bei Windows nicht einmal angesprochen. Ach doch: Edge. Nun doch einmal. Welch Wunder. Und was ist mit den übrigen 5 GB Datenschrott auf meiner SSD, die durch 'notwendige' Updates nur mein System belasten und Strom verbrauchen?

    - Fazit: Windows 11 ist noch keinen Umstieg wert
    "Die Entscheidung, Windows 11 so schnell wie möglich auf alle Geräte zu verteilen, halten wir für bestenfalls fragwürdig." Das klang, als Win11 noch wirklich ganz frisch und unausgereift war, noch ganz anders.
    Außerdem war das mit Windows 10 auch so - hier gab es auch jedes halbe Jahr (teils bedeutende) Updates, von denen man nicht wusste, was kommen wird, ob nicht Dinge verschwinden oder so verändert werden, dass man sie noch mehr hasst.

    Wäre eine Software 'fertig' entwickelt, sollte sie doch innerhalb einer Major Version nicht noch solche Umbauten benötigen! Wie offensichtlich muss es denn noch werden, damit man erkennt, dass das alles nicht ausgegoren ist und Microsoft seine Nutzer ganz offen wie seine Opfer behandelt?

    Wer wollte denn schon von Win7 weg? Für welche Features von Win10 / 11? Was brachten die, außer eine andere GUI? (und was nicht als einfaches, für die meisten optionales, Update von Win7 möglich gewesen wäre?)

  2. Re: Golem -> unkritischer Journalismus = kein Journalismus

    Autor: Chipman 19.01.22 - 05:54

    +1

  3. Re: Golem -> unkritischer Journalismus = kein Journalismus

    Autor: amsel978 19.01.22 - 10:30

    +1

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