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Es wird komplizierter...

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  1. Es wird komplizierter...

    Autor: JouMxyzptlk 21.01.22 - 17:44

    TL:DR : Die Einstieghürde bei IPV6 ist ENORM hoch da zu vieles viel zu kompliziert gemacht wurde. Viel zu viel.

    Beginnt mit: mindestens zwei, meist drei IP Adressen an einem Adapter - und das ohne to ipv4-ipv6 techniken welche noch mal extra einen Schwung mitbringen.
    1. Der Link-Local fe80:*
    2. Dann die Internet IP: Hier 2003:f4:irgendwas:Adaptersuffix64Bit.
    3. Dann das tatsächlich ipv6 LAN wenn konfiguriert, fd00:irgendwas.

    Wenn mal das Internet getrennt wird, vielleicht sogar zwei mal innerhalb eine halbe Stunde kommen noch temporäre und "verworfen" Adressen dazu. Normalerweise weiß das OS was Sache ist, aber in ipconfig stehen dann mal sechs verschiedene ivp6 Adressen für das Internet.

    Wenn man damit also Netzwerkkonfigurationsmäßig was anfangen will MUSS man scripten. Im Falle von Windows Beispielweise auf das Event 4004 aus dem Microsoft-Windows-NetworkProfile/Operational einen geplanten Task anlegen welcher damit umgehen kann dass sich die erste 64 Bit (manchmal auch mehr) ändern und Netzwerkkonfigurationen anpasst, WENN man nicht ein eigenes ipv6 LAN aufgezogen hat.

    Aber selbst mit dem LAN wird dies nötig, denn die Windows-Kisten nehmen gerne mal die Internet-IPV6 Adresse oder link-local statt der LAN-ipv6 Adresse. Um das in den Griff zu bekommen, vor allem wenn eine Fritz-Box im Netz ist welche gerne ipv6-master spielt und sich das nicht austreiben lässt, woaaaaah ist das nervig.

    Ich könnte jetzt noch einiges weiter ranten: Aber die Einstiegshürden bei ipv6, wenn es im LAN richtig genutzt werden soll, sind enorm. Und die Zahl der Fehlerquellen steigt im Quadrat. Früher gab es mal einen fremden DHCP Server zu suchen und finden. Die Zahl der Störer ist bei ipv6 um Größenordnungen höher.

    Ultra HD ist LOW RES! 8K bis 16K sind mein Metier.

  2. Re: Es wird komplizierter...

    Autor: Holzkopf 22.01.22 - 13:02

    Liest sich für mich so als würden sie Feste öffentliche Ipv6-adressen ihren endgeräten zuweisen.
    Das macht man nicht im engerät sondern in der Fritzbox. Her kann man die letzten 4 stellen festlegen lassen , wenn ihne die automatisch generierte feste nicht zusagt.
    Einen festen InterfaceIdentifier , die letzten 4 stellen haben sie, sie ist gleich der letzten 4 stellen der fe80::
    IPV6 konfiguriert man nicht manuell sondern lässt das von SLAAC und wenn man mehr kontrolle möchte von DHCPv6 machen :)
    Was ihnne das leben schwer macht ihr ist manuelles denken bei v4


    Unique Local Unicast (Fd00) braucht man nur wenn man mehrere netze aufspannen möchte, ansonsten reichen die fe80 um im LAN zu kommunizieren.

  3. Re: Es wird komplizierter...

    Autor: JouMxyzptlk 22.01.22 - 16:23

    Holzkopf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Liest sich für mich so als würden sie Feste öffentliche Ipv6-adressen
    > ihren endgeräten zuweisen.

    "Sie" haben ein vorschnelles Urteil gefällt.

    > Das macht man nicht im engerät sondern in der Fritzbox. Her kann man die
    > letzten 4 stellen festlegen lassen , wenn ihne die automatisch generierte
    > feste nicht zusagt.

    Die letzten vier Stellen? "Sie" meinen die letzten vier Hex-Zahlen mit je vier Hex Ziffern. Wie es für /64 korrekt ist. Wie ich es geschrieben habe. Wenn "Sie" etwas anderes meinen bitte ich um präzise Klarstellung.

    > IPV6 konfiguriert man nicht manuell sondern lässt das von SLAAC und wenn
    > man mehr kontrolle möchte von DHCPv6 machen :)

    SLAAC ist nur eine Erweiterung des früheren Autokonfig Standards mit 169.254.x.x/16. Einer der Unterschiede zum alten Standard ist, dass es grundsätzlich parallel aktiv ist und die Mac-Adresse des LAN Adapters mit nutzt um IP-Kollisionen zu vermeiden.

    > Unique Local Unicast (Fd00) braucht man nur wenn man mehrere netze
    > aufspannen möchte, ansonsten reichen die fe80 um im LAN zu kommunizieren.

    Natürlich mehrere Netze, wenn "Sie" IPv6 im Firmen-LAN richtig nutzen wollen um das Arbeitsnetz vom Infrastrukturnetz und Hardware-Managementnetz zu trennen. Ganz zu Schweigen vom Netz für die Spezialgeräte und Maschinensteuerungen und Alt-OS-es, welche bei diesen oft laufen.
    Aber selbst im einfach LAN mit nur einem Subnetz, ohne AD-Controller weil keine Firma: Hatten "Sie" nicht schon mal den Effekt dass \\Rechnername nicht ging, weil dann über ipv6 die Internet ipv6 des Zielrechners statt die local-autoconfig-fe80:: genutzt hat? Da IPv6 gegenüber IPv4, by RFC, zu bevorzugen ist, hält sich Microsoft auch daran. Mit der richtige IPv6 Adresse oder der IPv4 Adresse geht es dann, aber nicht via \\Rechnername. "Ihnen" sollte das ja auch bekannt sein, denn auch für DNS ist IPv6 als Antwort bevorzugt. Dazu gibt es reichlich Bugeinträge bei AVM, da die FritzBox da mit schuldig ist.

    Für "Ihre" hochgestochene Ausdrucksweise haben "Sie" übrigens zu viele Rechtschreibfehler.

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