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Euphemismus "für den urbanen Verkehr"

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  1. Euphemismus "für den urbanen Verkehr"

    Autor: demon driver 21.01.22 - 12:56

    "Für den urbanen Verkehr" heißt wörtlich übersetzt immer, so auch hier, dass ein eigentlich perfekt langstreckentaugliches Fahrzeug aufgrund der Nachteile des batterieelektrischen Antriebssystems mit einem viel zu kleinen Akku ausgestattet und so zu einem Kurzstreckenfahrzeug verkrüppelt wurde.

    Übrigens gab es eine Variante des "C evolution" namens "Long Range", die es nominell 160 km weit schaffte. Immer noch viel zuwenig, aber nicht ganz so erbärmlich wie die 100 oder 130 km des ansonsten auch in meinen Augen recht attraktiven CE 04. Wenn wir nicht auch noch vom Preis reden wollen, aber es steht halt nun mal BMW drauf.

  2. Re: Euphemismus "für den urbanen Verkehr"

    Autor: Thunderbird1400 21.01.22 - 14:39

    Die 100km würden gerade reichen, dass ich am Wochenende zum Segelflugverein fahre (70km hin und zurück) mit etwas Notfallpuffer.
    Ist schon ok, würde mir reichen. Aber für Urlaub ist es ungeeignet.

  3. Re: Euphemismus "für den urbanen Verkehr"

    Autor: Dakkaron 21.01.22 - 15:47

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Für den urbanen Verkehr" heißt wörtlich übersetzt immer, so auch hier,
    > dass ein eigentlich perfekt langstreckentaugliches Fahrzeug aufgrund der
    > Nachteile des batterieelektrischen Antriebssystems mit einem viel zu
    > kleinen Akku ausgestattet und so zu einem Kurzstreckenfahrzeug verkrüppelt
    > wurde.

    Ja und nein. Das Problem mit dem Akku, besonders bei so Kleinfahrzeugen wie einem Motorrad, ist das Gewicht. Wenn man da Akku für 500 km rein packt, dann wird das Ding signifikant schwerer, was es für manches wieder untauglicher macht.

    Ich fahre zwar kein Motorrad, also ist mein Wissen hier beschränkt.

    Aber ich stelle mir vor, wenn das Ding doppelt so schwer wäre (wegen mehr Akku), dann würde es sich nicht mehr so wendig fahren. Vielleicht wird es dann auch schwerer, sich durch den Verkehr zu schlängeln oder das Ding in eine Parklücke hineinzuwuchten. Und das sind schon so Features, die im urbanen Verkehr nicht unerheblich sind.

    Dazu kommt, dass sowas als Commuter Vehikel auch nicht so schlecht wäre. Der durchschnittliche Arbeitsweg in Österreich beträgt ~25km und dauert 1h 23min. Da kommt man auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 18km/h, was für mich auf kräftigen Stau hindeutet.

    Für diesen Durchschnitts-Use-Case wäre also ein kleines Zweitvehikel nicht schlecht, welches am Stau vorbei fahren kann und diese 25km in beide Richtungen zuverlässig schafft, mit einem Puffer für Umwege. Da reichen 100-130km wieder ganz gut.

  4. Re: Euphemismus "für den urbanen Verkehr"

    Autor: postemi 21.01.22 - 15:56

    [Inhalt durch Nutzer gelöscht]

  5. Re: Euphemismus "für den urbanen Verkehr"

    Autor: demon driver 21.01.22 - 16:00

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Für den urbanen Verkehr" heißt wörtlich übersetzt immer, so auch hier,
    > > dass ein eigentlich perfekt langstreckentaugliches Fahrzeug aufgrund der
    > > Nachteile des batterieelektrischen Antriebssystems mit einem viel zu
    > > kleinen Akku ausgestattet und so zu einem Kurzstreckenfahrzeug verkrüppelt
    > > wurde.
    >
    > Ja und nein. Das Problem mit dem Akku, besonders bei so Kleinfahrzeugen wie
    > einem Motorrad, ist das Gewicht [...]

    Ja, natürlich; das hatte ich in den "Nachteilen des batterieelektrischen Antriebs" auch schon mitgedacht. Trotzdem ginge da womöglich mehr als das, was tatsächlich eingebaut wird – dann allerdings käme der zweite große Nachteil ins Spiel, die Kosten dieser Batterien. Dann würden die Teile ja noch teurer.

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