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Großzügig geschätzt 500 Euro pro Kette => mehr als amortisiert!

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  1. Großzügig geschätzt 500 Euro pro Kette => mehr als amortisiert!

    Autor: Gunst 21.01.22 - 16:54

    400.000 unterbrochene Infektionsketten auf 200.000.000 Euro sind 500 Euro pro Kette. Selbst wenn man davon ausgeht, dass in so einer Kette nur eine weitere Person angesteckt hätte:
    Was kostet ein einzelner Corona-Infizierter die Gesellschaft denn im Schnitt so?
    Arbeitsausfall, Test- und Arztkosten reichen dafür; die Intensivpflege treibt den Schnitt vermutlich ganz ordentlich nach oben.

  2. Re: Großzügig geschätzt 500 Euro pro Kette => mehr als amortisiert!

    Autor: bplhkp 21.01.22 - 20:19

    Ein Intensivaufenthalt kostet ab 8000 bis über 30.000 beim vollen Paket mit Beatmung.

    https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Was-kosten-Corona-Intensivpatienten-425104.html

    Zumindest über die Kosten sollte in der Tat niemand nörgeln, denn die App hat ordentlich Geld gespart.

    Mein Instrumentenlehrer hat mir immer gesagt dass es keine Kunst ist einen Fehler zu finden. Einen Fehler zu machen ist sehr viel schwieriger.

  3. Re: Großzügig geschätzt 500 Euro pro Kette => mehr als amortisiert!

    Autor: altuser 21.01.22 - 21:25

    Die stationäre Behandlung eines AOK-versicherten CoViD-19-Patienten kostete 2020 im Schnitt 10.700 Euro, hängt er an der Beatmung, landen wir im Schnitt bei 38.500 Euro. Die Barmer gibt für ihre Versicherten Ende 2020 6.900 resp. 31.700 Euro an. Die Diskrepanz ergibt sich verm. v.a. aus der unterschiedlichen Altersstruktur beider Versicherungen, Folge- und "Neben"kosten (z.B. durch Long-CoViD verursacht oder das Krankengeld sind nicht enthalten).
    Laut Bundesgesundheitsministerium haben die Kosten einer CoViD-Behandlung auf ITS 2020 im Schnitt mit 18.100 bis 145.000 Euro zu Buche geschlagen, je nach Schwere des Verlaufs, Dauer der Beatmung und Aufwand der intensivmedizinischen Behandlung. Hinzu kommt hier noch ein Pflegeentgelt und ebenfalls wieder Folge- und Nebenkosten.
    Im Herbst 2021 veröffentlichte die AOK nochmals Zahlen. 92.000 Euro kostet sie im Schnitt die stationäre Behandlung eines Patienten mit einer ECMO, 34.200 Euro sind es bei maschineller Beatmung ohne ECMO, 5800 Euro für Patienten, die nicht beamtet werden müssen.

  4. Re: Großzügig geschätzt 500 Euro pro Kette => mehr als amortisiert!

    Autor: thrust26 21.01.22 - 23:58

    Genau so eine Rechnung fehlt in dem ansonsten guten Artikel. Viele hören nur 200 Mio und kommen gar nicht erst auf die Idee, dass sich das trotzdem rechnen kann.

  5. Re: Großzügig geschätzt 500 Euro pro Kette => mehr als amortisiert!

    Autor: Gunst 22.01.22 - 15:31

    Nehmen wir wieder großzügig die Untergrenzen: von allen Infizierten müssen >5% stationär behandelt werden, >10.000 Euro kostet die stationäre Behandlung, da sind wir dann schönerweise bei den 500 plus x für den Durchschnitt der Kosten, wenn die nichtstationären Behandlungen nichts kosten würden. Mit anderen Worten: im allerschlechtesten Fall hat die App ihre Kosten genau amortisiert und 400.000 Menschen früh gewarnt und davor bewahrt, andere anzustecken.

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