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Armutszeugnis

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  1. Armutszeugnis

    Autor: Blackbird 25.01.22 - 00:52

    Ganz ehrlich: Es ist eine Art Wertschätzung wie es um die technische Ausrüstung eines Mitarbeiters bestellt ist. Ich habe am ersten Arbeitstag ein iPhone, Surface Pro, zwei IPS-Monitore, ein höhenverstellbaren Schreibtisch und alle wichtigen (Office) Programme bereitgestellt bekommen. Natürlich müsste es nicht unbedingt das iPhone sein, der ergonomische Stuhl sowie Schreibtisch. Aber man muss es so sehen: Warum eigentlich nicht? Die betriebswirtschaftlichen Mehrkosten sind für den Arbeitgeber gesamtheitlich gesehen marginal. Wenn man dann noch die gesteigerte Motivation der Arbeitnehner, weniger Krankheitstage und die höhere Produktivität durch gute Hardware hineinbezieht, kommt man wahrscheinlich sogar auf eine positive Bilanz. Ich würde es als Arbeitgeber daher nicht anders machen.

  2. Re: Armutszeugnis

    Autor: Bananularphone 25.01.22 - 07:43

    Man muss es aber auch nicht übertreiben. Ich hab hier ein teures Macbook Pro, nur um mich mit einem Server zu verbinden und darauf zu arbeiten. Videotelefonie, E-Mails und Webbrowser laufen lokal. Da hätte ein billigeres Gerät vollkommen gereicht.

  3. Re: Armutszeugnis

    Autor: .02 Cents 25.01.22 - 08:55

    Das ist vollkommen richtig. Bei den meisten Kunden, für die ich tätig bin, arbeite ich über irgendeinen Remote Desktop. Lokal auf dem Rechner wird neben dem Remote Zugang kaum etwas gemacht ausser EMail Client o.ä. Eine halbwegs vernünftige Freisprech-Einrichtung, 2 Monitore mit wenigstens Full HD - ansonsten eine stabile Internet Anbindung mit genug Bandbreite, das nicht gleich alles zusammenbricht, wenn jemand im Haushalt irgendwelches Streaming anfängt, während ich arbeite. Da ich persönlich Leute kenne (Verwandtschaft), die in einer ca 100k Einwohner Stadt leben, und lediglich einen mässigen DSL bekommen können, scheint da die Anforderung viel höher zu sein.

    Dass der Warenwert eines Arbeitsplatz-Rechners irgendwas mit dem Grad der Digitalisierung zu tun haben soll, ist ohnehin ein wenig haarsträubend. Wenn Lehrer die Zeugnisse u.ä. in lokalen Anwendungen lokal auf persönlichen Rechnern bearbeiten, dann ist das das Gegenteil von "Digitalisierung", auch wenn die Daten digital vorliegen. Das ist kein Vorwurf an die Lehrer persönlich - das ist im persönlichen Einzelfall vielleicht sogar ein Zeichen von persönlichem Engagement und Motivation. Das ist aber ein Vorwurf an "Schulwesen", dass diese Dinge nicht auf der richtigen Ebene adressiert werden.

    Digitalisierung von Schule ist immer gescheitert, wenn Lehrer Zeugnisse und sonstige persönlichen Daten von Schülern, Eltern u.ä. auf einem lokalen Laptop bearbeiten, vollkommen unabhängig vom Warenwert dieses Rechners.

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