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Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

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  1. Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: WonderGoal 25.01.22 - 04:10

    ... bzw. eine Fachinformatiker-Stelle für eine gewisse Anzahl an Schulen im Bereich des Schulträgers. Und jene Person entscheidet dann selbst bzw. im Rahmen eines Medienentwicklungsplans, was an Technik angeschafft wird und wie die Ausstattung von Lehrkräften, Verwaltung und Schüler-Rechnern (PC-Pools oder als fahrbare Container) aussehen soll und das möglichst zeitnah defekte Geräte repariert werden.

    Ziel: Keine Lehrer mehr, die als zusätzliche Belastung sich um eine funktionierende Technik kümmern und/oder entscheiden müssen, welche Technik beim Schulträger beantragt werden soll bzw. letztendlich doch noch irgend ein Sesselpupser vom Amt dort dann wieder alles besser weiß und nur das Billigste gewährt wird.

    Was ich zuletzt aus einer Lehrer-Gruppe auf FB (für Lehrkräfte aus ganz Deutschland) gelesen habe: Schule bekam ein interaktives Whiteboard für 3.500¤ geliefert und niemand hatte eine Ahnung, wie man das Ding in Betrieb nimmt. Das man auch jemanden benötigt, der das Whiteboard an die Wand bringt und zusätzlich noch einrichtet, daran hat beim Schulträger niemand gedacht.

    Ergo haben sich drei junge Lehrer dazu überreden lassen und (ich glaube) 3-6 Stunden damit zugebracht, zu versuchen, wie man das Ding ins WLAN der Schule bekommt, damit man Inhalte anderer Rechner im Raum auf das Ding projizieren kann. Die Erkenntnis, dass eine WLAN-Verbindung vom Gerät mit einer Smartphone-App des Herstellers nicht das WLAN ist, das man eigentllich wollte, hat offenbar schon etwas gedauert.

    Fazit: Ich habe Ihnen in ihrem Hilfe-Post dann erst mitteilen müssen, dass das Whiteboard per se gar kein WLAN kann. Dafür hätte der Schulträger noch den dazugehörigen 500¤ Dongle (Listenpreis vom Hersteller) dazukaufen müssen, den es dann aber nicht so ohne Weiteres wieder gab bzw. nicht ohne wieder die Bürokratiewalze auszulösen. Ergo hat man einen WLAN-Dongle eines Fremdherstellers aus eigener Tasche bezahlt und damit das Whiteboard zu Laufen gebracht.

    P.S. Ich selbst gehörte zwar zu den Wenigen Lehrern in Bayern, die Informatik auf Lehramt an der Uni studiert haben, aber ich glaube, dass selbst das Kultusministerium nicht weiß, was das Studium der Informatik eigentlich konkret an Inhalten umfasst.

    Es gibt ja nicht ohne Grund den schönen Spruch: "Für Informatik braucht man nur einen Stift und ein Blatt Papier.".

    Ich konnte das ganze Krimskrams um Einrichtung von Netzwerken & Co. schon vor dem Studium, aber ich kenne genügend Informatiklehrer, die nicht mal in der Lage sind, eine Netzwerkdose selbst aufzulegen bzw. schon mit der Neuinstallation eines Betriebssystems völlig überfordert sind.

    Ich selbst fasse die Systeme an der Schule trotzdem nicht an. A) dürfte ich mir dann ein Bett in der Schule einrichten und B) wird der ganze Aufwand als "Systembetreuer" unterirdisch bezahlt, d.h. in einer Höhe pro Monat, was ein extern beauftragter Techniker brutto in der halben Stunden kostet.

  2. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: laolamia 25.01.22 - 07:21

    und genau dein Vorschlag löst das Problem in 98% der Fälle überhaubtnicht

  3. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: action_jaxor 25.01.22 - 07:32

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... bzw. eine Fachinformatiker-Stelle für eine gewisse Anzahl an Schulen im
    > Bereich des Schulträgers. Und jene Person entscheidet dann selbst bzw. im
    > Rahmen eines Medienentwicklungsplans, was an Technik angeschafft wird und
    > wie die Ausstattung von Lehrkräften, Verwaltung und Schüler-Rechnern
    > (PC-Pools oder als fahrbare Container) aussehen soll und das möglichst
    > zeitnah defekte Geräte repariert werden.
    >
    > Ziel: Keine Lehrer mehr, die als zusätzliche Belastung sich um eine
    > funktionierende Technik kümmern und/oder entscheiden müssen, welche Technik
    > beim Schulträger beantragt werden soll bzw. letztendlich doch noch irgend
    > ein Sesselpupser vom Amt dort dann wieder alles besser weiß und nur das
    > Billigste gewährt wird.
    >
    > Was ich zuletzt aus einer Lehrer-Gruppe auf FB (für Lehrkräfte aus ganz
    > Deutschland) gelesen habe: Schule bekam ein interaktives Whiteboard für
    > 3.500¤ geliefert und niemand hatte eine Ahnung, wie man das Ding in Betrieb
    > nimmt. Das man auch jemanden benötigt, der das Whiteboard an die Wand
    > bringt und zusätzlich noch einrichtet, daran hat beim Schulträger niemand
    > gedacht.
    >
    > Ergo haben sich drei junge Lehrer dazu überreden lassen und (ich glaube)
    > 3-6 Stunden damit zugebracht, zu versuchen, wie man das Ding ins WLAN der
    > Schule bekommt, damit man Inhalte anderer Rechner im Raum auf das Ding
    > projizieren kann. Die Erkenntnis, dass eine WLAN-Verbindung vom Gerät mit
    > einer Smartphone-App des Herstellers nicht das WLAN ist, das man
    > eigentllich wollte, hat offenbar schon etwas gedauert.
    >
    > Fazit: Ich habe Ihnen in ihrem Hilfe-Post dann erst mitteilen müssen, dass
    > das Whiteboard per se gar kein WLAN kann. Dafür hätte der Schulträger noch
    > den dazugehörigen 500¤ Dongle (Listenpreis vom Hersteller) dazukaufen
    > müssen, den es dann aber nicht so ohne Weiteres wieder gab bzw. nicht ohne
    > wieder die Bürokratiewalze auszulösen. Ergo hat man einen WLAN-Dongle eines
    > Fremdherstellers aus eigener Tasche bezahlt und damit das Whiteboard zu
    > Laufen gebracht.
    >
    > P.S. Ich selbst gehörte zwar zu den Wenigen Lehrern in Bayern, die
    > Informatik auf Lehramt an der Uni studiert haben, aber ich glaube, dass
    > selbst das Kultusministerium nicht weiß, was das Studium der Informatik
    > eigentlich konkret an Inhalten umfasst.
    >
    > Es gibt ja nicht ohne Grund den schönen Spruch: "Für Informatik braucht man
    > nur einen Stift und ein Blatt Papier.".
    >
    > Ich konnte das ganze Krimskrams um Einrichtung von Netzwerken & Co. schon
    > vor dem Studium, aber ich kenne genügend Informatiklehrer, die nicht mal in
    > der Lage sind, eine Netzwerkdose selbst aufzulegen bzw. schon mit der
    > Neuinstallation eines Betriebssystems völlig überfordert sind.
    >
    > Ich selbst fasse die Systeme an der Schule trotzdem nicht an. A) dürfte ich
    > mir dann ein Bett in der Schule einrichten und B) wird der ganze Aufwand
    > als "Systembetreuer" unterirdisch bezahlt, d.h. in einer Höhe pro Monat,
    > was ein extern beauftragter Techniker brutto in der halben Stunden kostet.

    Das bringt auch nichts, weil Kommunen und Städte einfach das machen was sie vom Bund vorgeschrieben bekommen. Ich spreche da aus Erfahrung, weil ich bei einem IT Dienstleister arbeite der auch Schulen/Städte/Kommunen betreut. Und ich kann dir sagen da passiert absoluter Müll, egal was du empfiehlst.
    Erst hat jedes Klassenzimmer ThinClients erhalten. Dann wurden Mini PCs für Whiteboards bestellt. Als dann allen klar wurde dass das nicht funktioniert, wurden Apple TVs und iPads bestellt. Schlussendlich kommen jetzt noch Laptops für alle, weil man damit ja komfortabler arbeiten kann. Selbstverständlich alles von Steuergeldern. Es bringt also absolut gar nichts dort zusätzlich Berater oder technische Hilfen einzustellen.

  4. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: MarcusK 25.01.22 - 12:14

    WonderGoal schrieb:
    > Ich selbst fasse die Systeme an der Schule trotzdem nicht an. A) dürfte ich
    > mir dann ein Bett in der Schule einrichten und
    ok verständlich

    > B) wird der ganze Aufwand
    > als "Systembetreuer" unterirdisch bezahlt, d.h. in einer Höhe pro Monat,
    > was ein extern beauftragter Techniker brutto in der halben Stunden kostet.
    die Bekommst doch dein Gehalt, wo ist das Problem innerhalb der Arbeitszeit diese Arbeit mit zu erledigen ( so lange dafür wirklich Zeit da ist?)
    Ist es Neid weil anderen für die gleiche Tätigkeit mehr Geld bekommen?

  5. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: WonderGoal 25.01.22 - 12:35

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > B) wird der ganze Aufwand
    > > als "Systembetreuer" unterirdisch bezahlt, d.h. in einer Höhe pro
    > Monat,
    > > was ein extern beauftragter Techniker brutto in der halben Stunden
    > kostet.
    > die Bekommst doch dein Gehalt, wo ist das Problem innerhalb der Arbeitszeit
    > diese Arbeit mit zu erledigen ( so lange dafür wirklich Zeit da ist?)
    > Ist es Neid weil anderen für die gleiche Tätigkeit mehr Geld bekommen?

    Mal wieder die klassischen Fehlvorstellungen, was Lehrer an Zeit mitbringen. Ich muss ja schließlich Unterricht halten, habe eventuell dann hier und noch Nachmittagsunterricht bzw. verbringt man den Nachmittag mit Korrekturen und Vorbereitungen für die nächsten Stunden. Damit hat man genügend am Hut.

  6. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: IstDefinitivNichtLeer 25.01.22 - 12:36

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > B) wird der ganze Aufwand
    > > als "Systembetreuer" unterirdisch bezahlt, d.h. in einer Höhe pro
    > Monat,
    > > was ein extern beauftragter Techniker brutto in der halben Stunden
    > kostet.
    > die Bekommst doch dein Gehalt, wo ist das Problem innerhalb der Arbeitszeit
    > diese Arbeit mit zu erledigen ( so lange dafür wirklich Zeit da ist?)
    > Ist es Neid weil anderen für die gleiche Tätigkeit mehr Geld bekommen?

    Was meinst du mit "innerhalb deiner Arbeitszeit"?

    Also lassen wir mal die eigentlich beschriebene Stelle als Lehrkraft außen vor, dann stellt sich die Frage, was in Schulen mit unter 100% Ausstattung (mein Negativrekord war 84% Personalausstattung) - bei der dann hoffentlich niemand eine Erkältung bekommt (Quarantäne etc. auch außen vor), egal ob selbst oder deren Kinder - an Stunden "übrig" sein soll?

    Zumal die Berechnung der Zeit außerhalb des Unterrichts eh weit ab der Realität ist und sich die Bundesrepublik im Bund und dann in den Ländern weiter weigert, das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Mai 2019 zur Arbeitszeiterfassung umzusetzen. Bei einem 9to5 Job, wo man mit Verlassen des Arbeitsplatzes Freizeit hat, mag das egal sein, aber das Lehrkräfte nun während der Unterrichtszeit Unmengen an freier Zeit hätten, um zuverlässig(!) und durchgängig(!) die IT zu betreuen, ist doch realitätsfern.

  7. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: WonderGoal 25.01.22 - 12:37

    laolamia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und genau dein Vorschlag löst das Problem in 98% der Fälle überhaubtnicht

    Aha und warum nicht. Erleuchte mich bitte mit deiner Weisheit aus der Praxis.

    Fakt ist jedenfalls schon mal, dass bei Ämtern niemand gegen die Expertise eines wahren ITlers gegenhält, insbesondere nicht, wenn das alles in einem Medienentwicklungsplan entsprechend "festgezurrt" ist. Dann müssen Diejenigen beim Schulträger nämlich erst Mal gegen den Fachinformatiker argumentieren, warum diese und jene Ausgabe nicht adequat ausfällt.

  8. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: MarcusK 25.01.22 - 12:38

    WonderGoal schrieb:
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    > MarcusK schrieb:
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    > > > B) wird der ganze Aufwand
    > > > als "Systembetreuer" unterirdisch bezahlt, d.h. in einer Höhe pro
    > > Monat,
    > > > was ein extern beauftragter Techniker brutto in der halben Stunden
    > > kostet.
    > > die Bekommst doch dein Gehalt, wo ist das Problem innerhalb der
    > Arbeitszeit
    > > diese Arbeit mit zu erledigen ( so lange dafür wirklich Zeit da ist?)
    > > Ist es Neid weil anderen für die gleiche Tätigkeit mehr Geld bekommen?
    >
    > Mal wieder die klassischen Fehlvorstellungen, was Lehrer an Zeit
    > mitbringen. Ich muss ja schließlich Unterricht halten, habe eventuell dann
    > hier und noch Nachmittagsunterricht bzw. verbringt man den Nachmittag mit
    > Korrekturen und Vorbereitungen für die nächsten Stunden. Damit hat man
    > genügend am Hut.

    Ich wollte nicht unterstellen, das Lehrer zu wenig arbeiten. Aber als Sportlehrer hat man aktuell vermutlich deutlich weniger zu tun wenn alle Schüler zu hause sind. Wenn in diese Zeit für die Einrichtung von so einen Board verbringt ist doch gut.

  9. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: IstDefinitivNichtLeer 25.01.22 - 13:00

    MarcusK schrieb:
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    > WonderGoal schrieb:
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    > > MarcusK schrieb:
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    > > > > B) wird der ganze Aufwand
    > > > > als "Systembetreuer" unterirdisch bezahlt, d.h. in einer Höhe pro
    > > > Monat,
    > > > > was ein extern beauftragter Techniker brutto in der halben Stunden
    > > > kostet.
    > > > die Bekommst doch dein Gehalt, wo ist das Problem innerhalb der
    > > Arbeitszeit
    > > > diese Arbeit mit zu erledigen ( so lange dafür wirklich Zeit da ist?)
    > > > Ist es Neid weil anderen für die gleiche Tätigkeit mehr Geld bekommen?
    > >
    > > Mal wieder die klassischen Fehlvorstellungen, was Lehrer an Zeit
    > > mitbringen. Ich muss ja schließlich Unterricht halten, habe eventuell
    > dann
    > > hier und noch Nachmittagsunterricht bzw. verbringt man den Nachmittag
    > mit
    > > Korrekturen und Vorbereitungen für die nächsten Stunden. Damit hat man
    > > genügend am Hut.
    >
    > Ich wollte nicht unterstellen, das Lehrer zu wenig arbeiten. Aber als
    > Sportlehrer hat man aktuell vermutlich deutlich weniger zu tun wenn alle
    > Schüler zu hause sind. Wenn in diese Zeit für die Einrichtung von so einen
    > Board verbringt ist doch gut.

    Heute hat der Sportlehrer etwas Zeit, morgen Bildende Kunst und übermorgen jemand aus der Musik. Und die richten dann spontan die IT ein? Ernsthaft?

    2 Fragen:
    1) Arbeitest du?
    2) Wenn die IT bei dir ausfällt und der Gärtner gerade Zeit hat...?

  10. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: MarcusK 25.01.22 - 13:05

    IstDefinitivNichtLeer schrieb:
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    > MarcusK schrieb:
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    > > > MarcusK schrieb:
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    > > > > > B) wird der ganze Aufwand
    > > > > > als "Systembetreuer" unterirdisch bezahlt, d.h. in einer Höhe pro
    > > > > Monat,
    > > > > > was ein extern beauftragter Techniker brutto in der halben Stunden
    > > > > kostet.
    > > > > die Bekommst doch dein Gehalt, wo ist das Problem innerhalb der
    > > > Arbeitszeit
    > > > > diese Arbeit mit zu erledigen ( so lange dafür wirklich Zeit da
    > ist?)
    > > > > Ist es Neid weil anderen für die gleiche Tätigkeit mehr Geld
    > bekommen?
    > > >
    > > > Mal wieder die klassischen Fehlvorstellungen, was Lehrer an Zeit
    > > > mitbringen. Ich muss ja schließlich Unterricht halten, habe eventuell
    > > dann
    > > > hier und noch Nachmittagsunterricht bzw. verbringt man den Nachmittag
    > > mit
    > > > Korrekturen und Vorbereitungen für die nächsten Stunden. Damit hat man
    > > > genügend am Hut.
    > >
    > > Ich wollte nicht unterstellen, das Lehrer zu wenig arbeiten. Aber als
    > > Sportlehrer hat man aktuell vermutlich deutlich weniger zu tun wenn alle
    > > Schüler zu hause sind. Wenn in diese Zeit für die Einrichtung von so
    > einen
    > > Board verbringt ist doch gut.
    >
    > Heute hat der Sportlehrer etwas Zeit, morgen Bildende Kunst und übermorgen
    > jemand aus der Musik. Und die richten dann spontan die IT ein? Ernsthaft?
    wenn die Leute dazu fähig sind warum nicht?

    > 2 Fragen:
    > 1) Arbeitest du?
    ja
    > 2) Wenn die IT bei dir ausfällt und der Gärtner gerade Zeit hat...?
    wenn der Gärtner es kann, hätte ich damit kein Problem.

    Ich habe ein Problem, wenn Leute nicht ausgelastet sind und andere Tätigkeiten nicht übernehmen mit dem Grund "ich bin nicht zuständig".

    Ich trage auch mal Tische und Schränke in der Firma, obwohl das nicht meine Aufgabe ist. Ich gieße auch Pflanzen im Zimmer und vordere dazu kein Gärtner an.

  11. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: laolamia 25.01.22 - 13:11

    WonderGoal schrieb:
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    > laolamia schrieb:
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    > > und genau dein Vorschlag löst das Problem in 98% der Fälle
    > überhaubtnicht
    >
    > Aha und warum nicht. Erleuchte mich bitte mit deiner Weisheit aus der
    > Praxis.
    >

    Weil das der falsche Ansatz ist. Das funktioniertbei Schulträgern einer gewissen größe sicherlich, es gibt aber eine Vielzahl von kleinen Verwaltungen die auch Schulträger sind. Diese haben selber teilweise nur eine halbe IT Stelle. Und die "grossen" kochen alle ihr eigenes Süppchen. In der Praxis wird der Schulbetreuer halt auch gerne in der Verwaltung eingesetzt um Löcher zu stopfen- die Schule ist weit weg. Ein weiteres Problem ist die unterschiedliche Zuständigkeit - Lehrer "gehören" dem Land, Gebäude, Sekretärin, Hausmeister und Gebäude dem Träger. Aus meiner Sicht kann das nur einigermassen klappen wenn der in vielen Ländern zuständige IT Dienstleister für die Landesbehörden auch für die IT der Schulen und Lehrer zuständig ist. Klar ist eine Zentralisierung grade für sehr gute Schulen ein Rückschritt, eine Vereinheitlichung aber für viel Schüler und Lehrer ein Fortschritt. Ich habe selber in der IT Schulbetreuung einer Stadt gearbeitet, das Problem war meist nicht der IT Mensch sondern der Haushälter, die unterschiedlichen Vorgaben und Wünsche sowie die enormen Folgekosten die bei diversen Förderprogrammen fast nie geklärt sind. Das ist die Praxis auch wenn es sicherlich Ausnahmen gibt- Darum helfen deine Fachinformatiker bei den Trägern leider WAHRSCHEINLICH nicht.

  12. Re: Die Lösung wäre so einfach: Fachinformatiker-Stellen für jede Schule schaffen...

    Autor: -eichi- 25.01.22 - 15:28

    Das Grundproblem ist doch das jede Schule ihr eigenes Süppchen kocht.
    Wie wäre es wenn das Kultusministerium mal ein vernünftiges Konzept machen lässt, man dann an ein paar schulen einen Pilotversuch macht und dann auf dessen Erkenntnissen man das dann im ganzen Bundesland (Bundesweit ist ja anscheinen nicht möglich) vorgibt.
    Dann kann man auch Stellen Schaffen die für die Administration zuständig sind. Einen ITler Vollzeit in jeder Schule wäre auch Blödsinn und Geld Verschwendung.
    Aber nein jede Schule macht ihr ding und verschwendet nur sinnlos Geld.
    Besonders könnte man dann auch selbst Anpassungen an gewissen Programmen machen oder machen lassen da man die nötigen Mittel dann gebündelt einsetzen könnte.

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