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Dass das immer noch erlaubt ist...?!

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  1. Dass das immer noch erlaubt ist...?!

    Autor: Phonehoppy 28.01.22 - 10:38

    Schon vor Jahren hatte ich Erfolg damit, eine fristlose Kündigung bei einer Partnervermittlung nach §627 zu begründen. Ich hatte bereits anteilig den Betrag für den von mir genutzten Zeitraum gezahlt, fand es aber unverschämt, dass es eine automatische Verlängerung um ein ganzes Jahr zu einem höheren Preis geben sollte, mit einer lächerlich langen Kündigungsfrist, die man nur allzu leicht verpasst.
    Zwar schickte man mir monatelang allerhand böse Briefe, leitete ein gerichtliches Mahnverfahren ein und belegte mich mit immer höheren Gebühren, davon ließ ich mich aber nicht beeindrucken und blieb bei meiner Auffassung, dass es sich hier um eine Vertrauensdienstleistung nach §627 handele. Es gab auch damals schon Präzedenzfälle, die meine Position stützten, wenn auch nicht höchstrichterlich.

    Dass solche Verträge immer noch möglich sind, wundert mich sehr.

    Es ist das Geschäftsmodell solcher Unternehmen, Geld für Leistungen zu kassieren, die sie gar nicht erbringen. Die übermäßig langen Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen und die Klauseln zu automatischen Vertragsverlängerungen zeigen ja schon, dass das Ganze von vornherein darauf angelegt ist, dass jemand in einer ersten Hoffnung und Euphorie bereit ist, Geld auszugeben und man dann, wenn sich die Sinnlosigkeit des Unterfangens zeigt oder man außerhalb der Plattform Erfolg bei der Partnersuche hat, per Vertrag gezwungen ist, weiterhin hohe Beträge zu zahlen, obwohl man den Dienst gar nicht mehr nutzt und auch seine Daten gelöscht haben möchte.
    Bei aller Vertragsfreiheit, aber hier gehört ein Riegel vorgeschoben.

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