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  5. › CSS10 - Cascading Stylesheets feiern…

Seit 4 Jahren CSS...

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  1. Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: Matthias_1983 20.12.06 - 17:48

    Der Artikel ist wirklich nicht schlecht, schön dass dieser Standard hiermit gewürdigt wird.

    In der Ausbildung kam ich das erste mal mit HTML 4.01 in Kontakt.
    Recht schnell wurde uns aber vermittelt, dass HTML 4.01 nicht "state of the art" ist und XHTML 1.x mit CSS die bessere bzw. optimalere Lösung für Standardkonforme und Barrierefreihe Internetseiten ist.

    Persönlich kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, Tabellenbasierte Layouts zu verwenden oder gar auf CSS zu verzichten.

    Natürlich ist XHTML mit CSS im Punkto Crossbrowserkompatibilität manchmal sehr fummelig bspw. der Box-Model-Fehler im IE 5.x, aber dagegen gibt es einige gute Hacks (Tantek Celik) und die Conditional Comments.
    Zudem lassen sich mit CSS "zauberhafte" Menüs erstellen, die sogar aufklappende Menüs ohne JS zulassen (sofern der Browser relativ "gut" CSS 1./2.x konform ist).

    Wer sich mal damit befassen möchte, dem kann ich das Buch "CSS Praxis" von Kai Laborenz, sowie die DVD "Professionelles CSS-Design" von video2brain empfehlen.

    Gruß,
    Matthias

  2. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: Qwert 20.12.06 - 18:05

    Matthias_1983 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wer sich mal damit befassen möchte, dem kann ich
    > das Buch "CSS Praxis" von Kai Laborenz, sowie die
    > DVD "Professionelles CSS-Design" von video2brain
    > empfehlen.
    >
    > Gruß,
    > Matthias


    Zu empfehlen ist auch www.yaml.de

    Mfg Qwert

  3. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: Laury 20.12.06 - 20:58

    Matthias_1983 schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Persönlich kann ich mir gar nicht mehr vorstellen,
    > Tabellenbasierte Layouts zu verwenden oder gar auf
    > CSS zu verzichten.

    Kann ich nicht sagen. Manche Sachen sind immer noch nur mit Tabellen (natürlich in Kombination mit css) machbar.

    Ich verstehe auch nicht, was so schlecht daran sein soll, eine Seite von vorne herein in Bereiche zu teilen: Kopf - linke Spalte - Inhalt Mitte - rechte Spalte und Fuss. Das ist mit einer Tabelle vollkommen simpel und eigentlich auch sinnvoll. Das float-Gebastel, wo jedes Element vom anderen abhängig ist, kann einen besonders bei Datenbank/Scriptbasierten Seiten schon ganz schön ins Schwitzen bringen. Ich sehe leider auch nicht, wo da der Fortschritt sein soll.

    Manchmal beschleicht mich der Verdacht, dass da wiedermal was an den Praktikern vorbei im Elfenbeinturm entwickelt wurde.

  4. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: Kami 20.12.06 - 21:13

    Laury schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kann ich nicht sagen. Manche Sachen sind immer
    > noch nur mit Tabellen (natürlich in Kombination
    > mit css) machbar.

    Tabellen sollen für das genutzt werden was sind: Tabellen.

  5. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: dregenrocks 20.12.06 - 21:29

    Laury schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich verstehe auch nicht, was so schlecht daran
    > sein soll, eine Seite von vorne herein in Bereiche
    > zu teilen: Kopf - linke Spalte - Inhalt Mitte -
    > rechte Spalte und Fuss. Das ist mit einer Tabelle
    > vollkommen simpel und eigentlich auch sinnvoll.
    > Das float-Gebastel, wo jedes Element vom anderen
    > abhängig ist, kann einen besonders bei
    > Datenbank/Scriptbasierten Seiten schon ganz schön
    > ins Schwitzen bringen. Ich sehe leider auch nicht,
    > wo da der Fortschritt sein soll.

    http://www.dregenrocks.de/beispiel.html

    Schwer? :-)


  6. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: hbb 20.12.06 - 21:41

    dregenrocks schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > www.dregenrocks.de
    >
    > Schwer? :-)

    hmm jein...
    Noch zentriert bitte (nur horizontal oder vertikal mal egal...)

    dann will der kunde (seufz) um das ganze noch 'ne box (aus grafiken zusammengeschnipselt...)

  7. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: Kars-T 20.12.06 - 21:51

    hbb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > dregenrocks schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > www.dregenrocks.de
    >
    > Schwer? :-)
    >
    > hmm jein...
    > Noch zentriert bitte (nur horizontal oder vertikal
    > mal egal...)
    >
    > dann will der kunde (seufz) um das ganze noch 'ne
    > box (aus grafiken zusammengeschnipselt...)

    Hier hast Du gute Beispiele :)
    http://www.pmob.co.uk/

  8. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: hbb 20.12.06 - 22:05

    Kars-T schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hier hast Du gute Beispiele :)
    > www.pmob.co.uk

    Ah, gleich mal anschauen... thx!

  9. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: Laury 20.12.06 - 22:21

    Kami schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Laury schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann ich nicht sagen. Manche Sachen sind
    > immer
    > noch nur mit Tabellen (natürlich in
    > Kombination
    > mit css) machbar.
    >
    > Tabellen sollen für das genutzt werden was sind:
    > Tabellen.

    Das kann man schon schön postulieren, aber schmerzhaft ist halt, wenn mit einer neuen Technologie (CSS) auf einmal Sachen nicht mehr gehen, die vorher ganz einfach gingen. Tut mir leid, aber den meisten rein-css-basierten Layouts sieht man die Kompromisse an. Das verstehe ich nicht unter einem Fortschritt.

    Außerdem hat jede Kulturtechnik eine Geschichte, die sich auch aus den technischen Gegebenheiten entwickelt hat. Webdesign ist vielleicht erst ein gutes Jahrzehnt alt, aber diese Ästhetik hat sich sich aus dem Mangel heraus mittels Tabellen entwickelt. Diese Ästhetik ist nunmal da, weil gewachsen, und mit css läßt sich manches nicht "nachbilden", leider vieles auch nicht besser machen.
    Mal so ne Frage: Was passt denn eigentlich nicht an "Tabellenlayouts"? Weil Tabellen zum strukturieren von Inhalten gedacht waren und zum Layouten "mißbraucht" wurden? Wenn eine Generation des Webdesigns das zum Factum gemacht hat, wäre es nicht einfacher gewesen, einen neue "Tabelle" zu dieser Strukturierung einzuführen? Hätte man nicht Screenreadern auch das "Tabellenlesen" nach Layoutkonventionen beibringen können? Z.B. durch Zellendeklaration oder Nummerierung? Versteht man unter "Layout" nicht eigentlich die ästhetische Strukturierung von Inhalt? Was sagen die Zeitungsmacher dazu? Eignen sich Tabellen nicht vielleicht besser dazu als der aktuelle <div>-Wirrwarr? Ich erinnere mal: Positionierung durch absolute, relative, oder die schlichte Stelle im Quellcode!

    Irgendwie scheint mir die ganze css-Geschichte sich folgendermaßen entwickelt haben: Da gab es die Puristen, die eigentlich nur Texte strukturiert haben wollen. Daneben gibt's noch die Designer-Fraktion, die aus dem Print kommt, und am liebsten alles absolut von oben links à la Quark bemessen möchten, was mit blank-gifs und Adobe GoLive (oder wie das heißt) leider nicht richtig hingehauen hat.
    Die zehnjährige Praxis des Webdesigns hat man geflissentlich beiseite gelassen.

    Ich will hier nicht missverstanden verstanden werden, ich bin kein css-Feind, die Sprache (?) ist ein Segen. Aber auf Tabellen ganz verzichten - bitter. Positioniere mal eine Bildunterschrift rechts vom Bild, Unterkante Text bündig zur Unterkante des Bildes ohne Tabelle! Variable Textgröße bitte!

  10. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: Laury 20.12.06 - 22:32

    Kars-T schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hbb schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > dregenrocks schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > www.dregenrocks.de
    >
    > Schwer? :-)

    Anfänger waren es nicht ;)


    > hmm jein...
    > Noch
    > zentriert bitte (nur horizontal oder vertikal
    >
    > mal egal...)
    >
    > dann will der kunde
    > (seufz) um das ganze noch 'ne
    > box (aus
    > grafiken zusammengeschnipselt...)
    >
    > Hier hast Du gute Beispiele :)
    > www.pmob.co.uk

    Keine Frage, dass es geht, aber mal ehrlich, wo ist da der Gewinn? Anstatt einer blöden Tabelle eine div-Orgie ohne gleichen! Früher Tabellenwust, jetzt div-Wust. Toll! Verschachtelte divs finden bei den Vertretern der reinen Lehre übrigens auch keine Anerkennung.

  11. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: dregenrocks 20.12.06 - 23:01

    hbb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hmm jein...
    > Noch zentriert bitte (nur horizontal oder vertikal
    > mal egal...)
    Vom Prinzip her ist es schon zentriert, da die Divs die ganze Bildschirmbreite ausfüllen. ;-)

    So könntest du
    a) Für jede Div-Ebene auf beiden Seiten gleichgroße "margins" nach links und recht vergeben.
    b) den Divs eine feste Breite geben und margin-left, margin-right auf "auto" setzten.
    c) Da einen "page"-div drumbauen, der der alle umschließt und das obige nur an diesem anwenden, vielleicht sauberer, kommt auf die Anwendung an
    d) Dem body-Tag paddings vergeben. Oder vielleicht sogar "border"? ;-)

    Es gibt da viele Wege zum Ziel.

    > dann will der kunde (seufz) um das ganze noch 'ne
    > box (aus grafiken zusammengeschnipselt...)
    Das verstehe ich nicht ganz. Hast du ein Schema oder eine Illustration dazu?

  12. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: dregenrocks 20.12.06 - 23:14

    Es geht u.a. um Folgendes:

    Inhalt und Strukur sollen getrennt sein, eben weil die Struktur und der damit verbundene Inhalt unabhängig vom Ausgabegerät sein soll.

    Das Layout deiner Webseiten ist nur ein _Vorschlag_ an den Betrachter. Eine WWW-Site hat keine fest definierte Zielgruppe mit umschriebener Hardware. Das fängt an bei PDAs, geht über Handys und hört auf bei Spielkonsolen. Ein Nur-CSS-Layout, kann dadurch einfach ersetzt werden indem man eben das ganze CSS-ersetzt. Durch Tabellen aber wird ein Layout mindestens in Grundzügen vorgegeben. Die Zellen sind ja schon entsprechend per HTML (Markup(!)-Language) angeordnet und wenn per HTML auch noch das Design vorgegeben wird im Sinne von Rändern, Weiten und Farben läßt sich dies nicht so einfach vom Inhalt und der Struktur loslösen. HTML wird zur Beschreibungs- und Layoutsprache in Einem.

    Mittels CSS kann der Endnutzer aber sein eigenes CSS, seine eigenen CSS-Hacks auf die Seiten anwenden, ohne auf weitere Probleme zu stoßen oder einen Textbrowser verwenden (Blind, Farbenblinde, Ältere Leute mit übergroßen Schriftarten, etc. pp.) _und_ auch mehrere CSS-Layouts für mehrere Ausgabemedien definieren, ohne auf Struktur Rücksicht zu nehmen oder verschiedene Strukturen für verschiedene Zwecke schaffen zu müssen. Das offensichtlichste wären da getrennte Layout-Angaben für den Druck per CSS, was nun wirklich jeder Browser - auch vom IE 6 - unterstützt. Zudem ist die strikte Layout/Struktur-Trennung eine Grundvoraussetzung für Barrierefreiheit, mittlerweile für öffentliche Einrichtungen gesetzlich vorgeschrieben.

    Das war jetzt auch nur eine kleine Andeutung der Hintergründe. Abgesehen von den immensen Vorteilen für den Entwickler.

    Wenn man den gescheiten Umgang mit CSS erlernt hat, möchte man es einfach nicht mehr missen. Natürlich gibt es auch Negativ-Beispiele, aber die von dir beschriebenen Kompromisse sind keine Kompromisse von HTML-Dokumente, sondern HTML-Dokumente im ursprünglichen und sinnvollen Sinne. :-)

    http://www.barrierefreies-webdesign.de/

    Laury schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mal so ne Frage: Was passt denn eigentlich nicht
    > an "Tabellenlayouts"? Weil Tabellen zum
    > strukturieren von Inhalten gedacht waren und zum
    > Layouten "mißbraucht" wurden? Wenn eine Generation
    > des Webdesigns das zum Factum gemacht hat, wäre es
    > nicht einfacher gewesen, einen neue "Tabelle" zu
    > dieser Strukturierung einzuführen? Hätte man nicht
    > Screenreadern auch das "Tabellenlesen" nach
    > Layoutkonventionen beibringen können? Z.B. durch
    > Zellendeklaration oder Nummerierung? Versteht man
    > unter "Layout" nicht eigentlich die ästhetische
    > Strukturierung von Inhalt? Was sagen die
    > Zeitungsmacher dazu? Eignen sich Tabellen nicht
    > vielleicht besser dazu als der aktuelle
    > <div>-Wirrwarr? Ich erinnere mal:
    > Positionierung durch absolute, relative, oder die
    > schlichte Stelle im Quellcode!
    >
    > Irgendwie scheint mir die ganze css-Geschichte
    > sich folgendermaßen entwickelt haben: Da gab es
    > die Puristen, die eigentlich nur Texte
    > strukturiert haben wollen. Daneben gibt's noch die
    > Designer-Fraktion, die aus dem Print kommt, und am
    > liebsten alles absolut von oben links à la Quark
    > bemessen möchten, was mit blank-gifs und Adobe
    > GoLive (oder wie das heißt) leider nicht richtig
    > hingehauen hat.
    > Die zehnjährige Praxis des Webdesigns hat man
    > geflissentlich beiseite gelassen.
    >
    > Ich will hier nicht missverstanden verstanden
    > werden, ich bin kein css-Feind, die Sprache (?)
    > ist ein Segen. Aber auf Tabellen ganz verzichten -
    > bitter. Positioniere mal eine Bildunterschrift
    > rechts vom Bild, Unterkante Text bündig zur
    > Unterkante des Bildes ohne Tabelle! Variable
    > Textgröße bitte!
    >






    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.06 23:16 durch dregenrocks.

  13. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: hbb 20.12.06 - 23:50

    dregenrocks schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das verstehe ich nicht ganz. Hast du ein Schema
    > oder eine Illustration dazu?

    Sowas wie hier:
    http://permanent.h-bomb.ch/bsp.png
    halt ohne fixe breite etc... dass ich eigentlich die box beliebig verändern kann von der grösse her.

  14. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: Tömsken 21.12.06 - 05:38

    Hi dregenrocks,

    ich - als "Praktiker" - liege viel mehr auf einer Linie mit Laury. Ich finde, dass man die Mittel nutzen sollte, die dem gewünschten Ergebnis am nächsten kommen. Und das ist für mich meistens eine Kombination aus Tabellendesign und CSS.


    > Inhalt und Strukur sollen getrennt sein, eben weil
    > die Struktur und der damit verbundene Inhalt
    > unabhängig vom Ausgabegerät sein soll.

    So heißt's in der Theorie. Aber: Hat irgendjemand schon mal 1 Website gesehen, die auf sehr unterschiedlichen Ausgabemedien funktionieren sollte? Wohl nicht.
    Hier hat die Realität die Theorie überholt.
    Websites werden zu geschätzten 99,99% auf Computern betrachtet und müssen deshalb für Bildschirmauflösungen >= 800 x 600 funktionieren.
    Wenn ein Anbiete außerdem Inhalte für andere Geräte, z. B. WAP-Handy, anbieten will, tut er sehr gut daran, die Web-Präsenz komplett neu zu gestalten, denn beispielsweise die Textlängen und Größen der Grafiken wird man anpassen wollen (sollen).


    > Das Layout deiner Webseiten ist nur ein
    > _Vorschlag_ an den Betrachter.

    Ja, aber auch das ist nur die Theorie. In der Praxis wird von den meisten Webdesignern sehr bewusst auf ein festes uznd bestimmtes Layout hingearbeitet. Und: Es funktioniert!


    > Mittels CSS kann der Endnutzer aber sein eigenes
    > CSS, seine eigenen CSS-Hacks auf die Seiten
    > anwenden,

    Macht das irgendein Nicht-Nerd-Surfer? Ich vermute "Nein", denn der Seitenbesucher will die Seite lesen und dafür möglichst wenig Zeit aufwenden.


    > ohne auf weitere Probleme zu stoßen oder
    > einen Textbrowser verwenden (Blind, Farbenblinde,
    > Ältere Leute mit übergroßen Schriftarten, etc.
    > pp.)

    Das geht auch mit Tabellen-Layouts.


    > unterstützt. Zudem ist die strikte
    > Layout/Struktur-Trennung eine Grundvoraussetzung
    > für Barrierefreiheit, mittlerweile für öffentliche
    > Einrichtungen gesetzlich vorgeschrieben.

    Wenn das CSS-Layout "liquid" sein soll - und das sollte es, weil es sonst IMHO nicht "mediengerecht" ist -, wird sich bei mehrspaltigem Layout ab und an das Problem eregeben, dass z. B. die links Menüspalte unter dem Mengentext platziert werden muß. Und das widerspricht den Ansprüchen an gutes, barrierefreies Design.

    Zudem wird sich kein Screenreader an Tabellen-Layouts verschlucken. Zumindest nicht, wenn's der Autor nicht zu wild mit Verschachtelungen getrieben hat.


    > Abgesehen von den immensen Vorteilen
    > für den Entwickler.

    Ja, empfinde ich auch so - wenn's funktioniert.
    Ein typisch nachteiliger Fall für Entwickler ist bei CSS-Layouts eine farbige rechte Spalte, die bis zum Seitenende reicht. Ich habe noch kein CSS gesehen, dass das ohne JavaScript oder Hacks hinbekommen hätte. Nur leider ist solch ein Seitenaufbau ein ziemlicher "Normalfall"...


    Mein Fazit: Nicht zum Taliban werden, sondern schön offen bleiben für alle Möglichkeiten.

    Bye, Tom

  15. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: Streuner 21.12.06 - 09:07

    Tömsken schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > So heißt's in der Theorie. Aber: Hat irgendjemand
    > schon mal 1 Website gesehen, die auf sehr
    > unterschiedlichen Ausgabemedien funktionieren
    > sollte? Wohl nicht.

    Wohl doch. Regelmässig. Jedes brauchbare CMS schafft sowas problemlos.

    > Ja, aber auch das ist nur die Theorie. In der
    > Praxis wird von den meisten Webdesignern sehr
    > bewusst auf ein festes uznd bestimmtes Layout
    > hingearbeitet. Und: Es funktioniert!

    Nein, tut es nicht. Solche Dreckslayouts kenn ich zur genüge. Ich seh sie jeden Tag, einfach nur weil ich bei meinem Browser eine Mindestschriftgröße gesetzt hab.

    > Ein typisch nachteiliger Fall für Entwickler ist
    > bei CSS-Layouts eine farbige rechte Spalte, die
    > bis zum Seitenende reicht. Ich habe noch kein CSS
    > gesehen, dass das ohne JavaScript oder Hacks
    > hinbekommen hätte. Nur leider ist solch ein
    > Seitenaufbau ein ziemlicher "Normalfall"...

    Merkwürdig, bei mir funktioniert das ganz ohne JavaScript oder Hacks :->

  16. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: dregenrocks 21.12.06 - 10:28

    Tömsken schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ich - als "Praktiker" - liege viel mehr auf einer
    > Linie mit Laury. Ich finde, dass man die Mittel
    > nutzen sollte, die dem gewünschten Ergebnis am
    > nächsten kommen. Und das ist für mich meistens
    > eine Kombination aus Tabellendesign und CSS.
    Du wirst es kaum glauben, aber ich bin auch Praktiker. ;-)
    Natürlich muss(te) man für Kunden und deren Browservorgaben entsprechende Kompromisse machen, aber es ist schon seit Jahren möglich komplett ohne Tabellen auszukommen und es ist ein eindeutiger Vorteil, aus den von mir beschriebenen Gründen der strikten Trennung Struktur/Layout.

    > So heißt's in der Theorie. Aber: Hat irgendjemand
    > schon mal 1 Website gesehen, die auf sehr
    > unterschiedlichen Ausgabemedien funktionieren
    > sollte? Wohl nicht.
    Spontan: Zum Beispiel slashdot.org. Hat Styles für Print, Monitor, Projektor und Handheld.

    > Hier hat die Realität die Theorie überholt.
    > Websites werden zu geschätzten 99,99% auf
    > Computern betrachtet und müssen deshalb für
    > Bildschirmauflösungen >= 800 x 600
    > funktionieren.
    Ich möchte behaupten, dass was du unter Websites verstehst wird zu 99,99% auf Computern betrachtet.

    > Wenn ein Anbiete außerdem Inhalte für andere
    > Geräte, z. B. WAP-Handy, anbieten will, tut er
    > sehr gut daran, die Web-Präsenz komplett neu zu
    > gestalten, denn beispielsweise die Textlängen und
    > Größen der Grafiken wird man anpassen wollen
    > (sollen).
    Wenn du Layout-Grafiken meinst, die sollten auch nur per CSS definiert und eingebunden sein. Info-Grafiken kann man per CSS mindestens skalieren oder per CSS ausblenden. Da bleibt nur der Text, der vernünftig strukturiert(!) sich auch per CSS auf ein Handy und dessen Bandbreite skalieren läßt.

    > Ja, aber auch das ist nur die Theorie. In der
    > Praxis wird von den meisten Webdesignern sehr
    > bewusst auf ein festes uznd bestimmtes Layout
    > hingearbeitet. Und: Es funktioniert!
    Kein Widerspruch meinerseits, es funktioniert für die meisten. Die für die es nicht funktioniert melden sich in den seltensten Fällen beim Autoren/Entwickler.

    > Macht das irgendein Nicht-Nerd-Surfer? Ich vermute
    > "Nein", denn der Seitenbesucher will die Seite
    > lesen und dafür möglichst wenig Zeit aufwenden.
    Genau genommen macht das _jeder_, denn jeder Browser hat seine eigenen Standard-Stylesheets, welche dann genommen werden, wenn ein Element nicht definiert ist. Findest du bei jedem Browser unter dessen Optionen, auch wenn das dort meist nicht "CSS-Hack" heißt. ;-)

    > Das geht auch mit Tabellen-Layouts.
    Eben nicht, wenn die Struktur mit dem Layout verwoben ist. Lass dir deine Seiten mal von einem Screenreader vorlesen oder schau mal mit einem Textbrowser drauf. Selbst ich mußte letztens einen unter Linux verwenden, um mir von der schön gemachten NVidia-Site die aktuellen Treiber zu ziehen. Ging dort ohne Probleme. Nicht weil die _für_ einen Textbrowser "designt" haben, sondern weil die für das "Web" designt haben und das ist mehr als Multimedia-PCs.

    > Wenn das CSS-Layout "liquid" sein soll - und das
    > sollte es, weil es sonst IMHO nicht
    > "mediengerecht" ist -, wird sich bei mehrspaltigem
    > Layout ab und an das Problem eregeben, dass z. B.
    > die links Menüspalte unter dem Mengentext
    > platziert werden muß. Und das widerspricht den
    > Ansprüchen an gutes, barrierefreies Design.
    Zitat: Das CSS ist nur ein _Vorschlag_. ;-)
    Zumal ein "Umbruch" der Boxen nicht sein muss.

    > Zudem wird sich kein Screenreader an
    > Tabellen-Layouts verschlucken. Zumindest nicht,
    > wenn's der Autor nicht zu wild mit
    > Verschachtelungen getrieben hat.
    Hier geht es aber doch auch genau darum. Bei einfachen Layouts hat doch wohl niemand Probleme mit CSS, oder?

    > Ja, empfinde ich auch so - wenn's funktioniert.
    > Ein typisch nachteiliger Fall für Entwickler ist
    > bei CSS-Layouts eine farbige rechte Spalte, die
    > bis zum Seitenende reicht. Ich habe noch kein CSS
    > gesehen, dass das ohne JavaScript oder Hacks
    > hinbekommen hätte. Nur leider ist solch ein
    > Seitenaufbau ein ziemlicher "Normalfall"...
    Wenn ich heute noch etwas mehr Zeit haben sollte, poste ich's dir, okay? :-)

    > Mein Fazit: Nicht zum Taliban werden, sondern
    > schön offen bleiben für alle Möglichkeiten.
    Natürlich. Und offen sein für Weiterentwicklungen.

  17. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: dregenrocks 21.12.06 - 10:54

    http://www.dregenrocks.de/beispiel2.html

    @hbb: Da ist jetzt ein allumfassender Div drumherum, wonach sich der gesamte Inhalt ausrichtet, außer die absolute rechte Spalte, die ich für Tömsken eingefügt habe. Hast du nun Spezialanforderungen, die damit nicht funktionieren?

    hbb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sowas wie hier:
    > permanent.h-bomb.ch
    > halt ohne fixe breite etc... dass ich eigentlich
    > die box beliebig verändern kann von der grösse
    > her.

    Tömsken schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ja, empfinde ich auch so - wenn's funktioniert.
    > Ein typisch nachteiliger Fall für Entwickler ist
    > bei CSS-Layouts eine farbige rechte Spalte, die
    > bis zum Seitenende reicht. Ich habe noch kein CSS
    > gesehen, dass das ohne JavaScript oder Hacks
    > hinbekommen hätte. Nur leider ist solch ein
    > Seitenaufbau ein ziemlicher "Normalfall"...

  18. Re: Seit 4 Jahren CSS...

    Autor: hbb 23.12.06 - 13:29

    dregenrocks schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > @hbb: Da ist jetzt ein allumfassender Div
    > drumherum, wonach sich der gesamte Inhalt
    > ausrichtet, außer die absolute rechte Spalte, die
    > ich für Tömsken eingefügt habe. Hast du nun
    > Spezialanforderungen, die damit nicht
    > funktionieren?

    Na toll... anstelle einer Tabelle hab ich nun ein div-Wirrwarr... Damit ist die Sache zwar umgelenkt aber nicht behoben!

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    Bisher konnten Urheber die Einnahmen von Youtubern komplett an sich ziehen, auch wenn diese nur ganz kurze Teile der eigenen Werke übernahmen. Das soll künftig auf Youtube nicht mehr möglich sein.

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    Ikea startet eigenen Geschäftsbereich für Smart Home

    Der Einrichtungskonzern Ikea will mit einem eigenen Geschäftsbereich seine Smart-Home-Produkte voranbringen. Das Unternehmen will damit mehr bieten als nur gewöhnliche Möbel.

  3. Zoncolan: Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten
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    Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten

    Das Entwicklerteam von Facebook hat ein eigenes Werkzeug zur statischen Code-Analyse erstellt und stellt nun erstmals Details dazu vor. Das Projekt habe Tausende Sicherheitslücken verhindert.


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