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  1. Moment!

    Autor: 486dx4-160 28.01.22 - 01:36

    Argument gegen eine einzige Mobilfunküberbauung statt der aktuell dreifachen war immer, dass Konkurrenz so toll für alle wäre, und günstige Preise und beste Netzabdeckung brächte.
    Der Telekom-Plan riecht mir verdammt nach privatwirtschaftlichem Monopol, samt damit einhergehender Extremgewinne. Wenn schon Monopol dann bitteschön in öffentlicher Hand!

  2. Re: Moment!

    Autor: spezi 28.01.22 - 14:11

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Argument gegen eine einzige Mobilfunküberbauung statt der aktuell
    > dreifachen war immer, dass Konkurrenz so toll für alle wäre, und günstige
    > Preise und beste Netzabdeckung brächte.

    Funktürme teilen sich die Anbieter schon lange. Die Deutsche Funkturm z.B. vermarktet ihre Türme an andere Mobilfunkanbieter, und wer auch sonst immer Funknetze betreiben möchte.

    https://www.dfmg.de/de/unsere-leistungen/leistungen-von-a-z.html

    Gewehrt haben die Anbieter sich gegen ein Zwangsroaming. Dass also ein Anbieter mit wenig Abdeckung zu staatlich garantierten Preisen die Abdeckung der anderen Anbieter mitbenutzen kann.

    Mittlerweile vermieten sich die Anbieter nicht nur Mobilfunktürme (sofern sie noch eigene haben), sondern sie stellen sich auch an einzelnen Standorten gegenseitig Antennen und Technik zur Verfügung. Beispiel: Vodafone sendet an einem Standort eine Telekom-Netzkennung aus, so dass Telekom-Handys diese Zelle nahtlos mitbenutzen können. Umgekehrt sendet die Telekom dafür an einem anderen Standort die Vodafone-Netzkennung aus, so dass Vodafone-Handys dort automatisch Netz haben. Unterschied zum abgelehnten verpflichtenden Roaming (außer dass es aus Sicht der Handys kein Roaming ist): diese wechselseitige Mitnutzung von Standorten und Technik funktioniert nach dem "eine Hand wäscht die andere Prinzip" individuell nach Standorten. D.h. ein Anbieter profitiert nur in dem Maße von dieser Aktion wie er anderen selbst interessante Standorte anbieten kann. Wer also selbst wenig in ländlichen gebieten ausbaut wird auch wenig von den anderen Anbietern bekommen.

  3. Re: Moment!

    Autor: TheBlueFire 29.01.22 - 11:22

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 486dx4-160 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Argument gegen eine einzige Mobilfunküberbauung statt der aktuell
    > > dreifachen war immer, dass Konkurrenz so toll für alle wäre, und
    > günstige
    > > Preise und beste Netzabdeckung brächte.
    >
    > Funktürme teilen sich die Anbieter schon lange. Die Deutsche Funkturm z.B.
    > vermarktet ihre Türme an andere Mobilfunkanbieter, und wer auch sonst immer
    > Funknetze betreiben möchte.
    >
    > www.dfmg.de
    >
    > Gewehrt haben die Anbieter sich gegen ein Zwangsroaming. Dass also ein
    > Anbieter mit wenig Abdeckung zu staatlich garantierten Preisen die
    > Abdeckung der anderen Anbieter mitbenutzen kann.
    >
    > Mittlerweile vermieten sich die Anbieter nicht nur Mobilfunktürme (sofern
    > sie noch eigene haben), sondern sie stellen sich auch an einzelnen
    > Standorten gegenseitig Antennen und Technik zur Verfügung. Beispiel:
    > Vodafone sendet an einem Standort eine Telekom-Netzkennung aus, so dass
    > Telekom-Handys diese Zelle nahtlos mitbenutzen können. Umgekehrt sendet die
    > Telekom dafür an einem anderen Standort die Vodafone-Netzkennung aus, so
    > dass Vodafone-Handys dort automatisch Netz haben. Unterschied zum
    > abgelehnten verpflichtenden Roaming (außer dass es aus Sicht der Handys
    > kein Roaming ist): diese wechselseitige Mitnutzung von Standorten und
    > Technik funktioniert nach dem "eine Hand wäscht die andere Prinzip"
    > individuell nach Standorten. D.h. ein Anbieter profitiert nur in dem Maße
    > von dieser Aktion wie er anderen selbst interessante Standorte anbieten
    > kann. Wer also selbst wenig in ländlichen gebieten ausbaut wird auch wenig
    > von den anderen Anbietern bekommen.

    Endlich einer der weiß wovon er redet.

    Es findet kein Mobilfunk Überbau statt weil es irgendwo wirtschaftlich nicht mehr machbar ist.

    Die masten werden sich seit langem geteilt.

    Die mobilfunknetzbetreiber haben nur keine Lust auf eine Gesellschaft wie 1 & 1 drillisch die schön billig die Preise haben will. Mit diensteanbieterverpflichtung quasi freenet und 1 & 1 drillisch schön billig reinlassen damit sie nichts investieren müssen schön vom Staat gedrückte Preise.

    Drillisch und freenet können ja jetzt schon die Netze nutzen nur es ist teurer weil sie die Verträge mit den netzbetreibern eben aushandeln müssen.

    Es geht nicht so sehr darum die Preise für die Kunden zu reduzieren, sondern nur selber mehr Gewinne zu machen sowie mit diesem drillisch Vertrag.

    Das glaubt ihr doch selber nicht dass 1u1 die Preise an die Kunden weitergeben will, es geht vor allen Dingen darum selber mehr Gewinn zu machen.

    ***
    Meine Meinung OK? Bin offen für Kritik. Seid gesegnet.
    *
    Danke Jesus Christus für jeden neuen Tag!

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