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Die Content Industrie lernt einfach nicht.

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  1. Die Content Industrie lernt einfach nicht.

    Autor: ChriPusch 28.01.22 - 06:31

    Vielleicht sollten sich die ganzen Anbieter von Streams mal einen Manager aus der Musikbrqnche ranholen, die hat das schon hinter sich und gemerkt dass Fragmentierung des Marktes anstatt der erträumten Riesengewinne (oh ja die Gier....) nur Ärger und im Endeffekt Verluste bringt.
    Ich habe Netflix, Prime und Disney Plus. Dafür kein lineares TV.
    Mehr als die drei da oben werde ich keinesfalls kaufen bzw. abonnieren. Dann guck ich mir die Serien/Filme lieber gar nicht an...
    Und die Steuer für provatkopien ist auch ein Witz bzw. eine Frechheit. Ich habe laut Gesetz ein Recht darauf und muss dann durch die Hintertür dafür zahlen....es wird mir aber unmöglich gemacht da ich mich durch die Umgehung von Schutzssystemen strafbar machen würde. Wtf...
    2020 wurden übrigens 3,33 Mio Datenträger verkauft auf die diese Abgabe zutrifft. 3,33 Mio x 4,44¤ macht knapp unter 15 Mio Euro die man einfsch so kriegt. Für nixtun. Nur für die Festplatten.... Da kommen ja noch die sondereinnahmen für CDs, USB sticks usw zu....
    Da würde das Prinzip der Sidariät genommen, durch den Schlamm gezogen und dann als gerecht verkauft....

    Muss im Endeffekt ja jeder selber wissen.

  2. Re: Die Content Industrie lernt einfach nicht.

    Autor: ubuntu_user 28.01.22 - 07:34

    ChriPusch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht sollten sich die ganzen Anbieter von Streams mal einen Manager
    > aus der Musikbrqnche ranholen, die hat das schon hinter sich und gemerkt
    > dass Fragmentierung des Marktes anstatt der erträumten Riesengewinne (oh ja
    > die Gier....) nur Ärger und im Endeffekt Verluste bringt.

    und wer soll das sein? Spotify mit seinen Exklusivpodcasts?

  3. Re: Die Content Industrie lernt einfach nicht.

    Autor: puschie286 28.01.22 - 09:58

    95% der musik ( nicht podcast oder anderen quatsch ) ist bei allen identisch. Hab selbst ein paar Ausprobiert und mich nur wegen der App-Handhabung dann für einen Anbieter entschieden ( selbst meine Favorit liste mir über 1000 Einträgen konnte ich relativ leicht mit nehmen ).

    Wäre echt ein Traum wenn das bei Streaming Plattformen auch so wäre, dann würden auch höhere Preise ( bei 95% des Kontent aller Anbieter wäre es mir auch 40¤ Wert, aktuell ist man ja bei ca 70¤ ? wenn man alle Anbieter abonniert ) gerechtfertigt.

  4. Re: Die Content Industrie lernt einfach nicht.

    Autor: most 28.01.22 - 10:02

    ChriPusch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich habe Netflix, Prime und Disney Plus.

    Na wenn Du sogar drei Dienste gleichzeitig hast, dann scheinen sie schon was richtig gemacht zu haben. Da wundert es nicht, dass ein weiterer in den Markt kommt in der Hoffnung, dass Du doch noch einen dazu buchst oder einen bestehenden gegen den neuen tauschst.

  5. Re: Die Content Industrie lernt einfach nicht.

    Autor: sven-hh 28.01.22 - 10:25

    Ein "Spotify" für Filme und Serien..... wenn man jetzt überlegt was es kostet ein Album aufzunehmen und was es kostet eine 24 Episoden TV-Staffel oder sogar einen Film zu produzieren

    ja, kann man total vergleichen.... wie teuer soll "medify" denn werde? 300 euro?

    Und, ich weiss das is total seltsam.... aber man produziert dinge um GEWINN zu machen, fürs eigene konto und für weitere projekte!

    Aber das lernt der Konsument wohl einfach nicht

  6. Re: Die Content Industrie lernt einfach nicht.

    Autor: HeiligerBimBam86 29.01.22 - 05:06

    sven-hh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein "Spotify" für Filme und Serien..... wenn man jetzt überlegt was es
    > kostet ein Album aufzunehmen und was es kostet eine 24 Episoden TV-Staffel
    > oder sogar einen Film zu produzieren
    >
    > ja, kann man total vergleichen.... wie teuer soll "medify" denn werde? 300
    > euro?
    >
    > Und, ich weiss das is total seltsam.... aber man produziert dinge um GEWINN
    > zu machen, fürs eigene konto und für weitere projekte!
    >
    > Aber das lernt der Konsument wohl einfach nicht

    Ahja, kurzer Blick in die Realität: Wie viel Geld haben Sie vor Musikstreaming Diensten für Musik ausgegeben? Ich habe mir vielleicht 2 Alben im Jahr gekauft, weil ich die CD einer Lieblingsband im Regal stehen haben wollte. Der Rest, fand für Umme seinen Weg zu mir.
    Die Musikindustrie verdient mit mir heute also auf jeden Fall ein Vielfaches und schauen wir uns an wie sehr Filesharing, gerade in dem Bereich zurückgegangen ist, ist es wohl bei vielen Anderen genauso.

    Ähnliches hat Netflix bei mir in den letzten Jahren geschafft, inzwischen wird die Fragmentierung der Inhalte aber so lästig, das man sich wieder nach Alternativen umschaut. Ganz einfach. Es geht ja nicht nur um Kosten, es geht auch um Komfort. Wenn ich immer erst schauen muss bei welchem der 15 Anbieter was läuft, kann ich mir das gleich wo anders suchen.

    Nächster Punkt: Ich, und ich nehme mal an auch alle anderen, haben eine begrenzte Zeit zum Medienkonsum zur Verfügung, ich kann also nicht alle Abos ansatzweise ausreizen, zahle dennoch den vollen Preis dafür um dort vllt. nur eine Serie zu haben die ich unbedingt sehen will. Wo Sie da also auf einen realistischen Preis von 300¤ (pro MONAT wohlbemerkt!) kommen, muss man nicht verstehen?!

    Also Ihr eigenartiges Mitleidsgeschwallle in allen Ehren, aber.. i dont give a f***.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.22 05:18 durch HeiligerBimBam86.

  7. Re: Die Content Industrie lernt einfach nicht.

    Autor: Fwk 29.01.22 - 08:54

    HeiligerBimBam86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sven-hh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein "Spotify" für Filme und Serien..... wenn man jetzt überlegt was es
    > > kostet ein Album aufzunehmen und was es kostet eine 24 Episoden
    > TV-Staffel
    > > oder sogar einen Film zu produzieren
    > >
    > > ja, kann man total vergleichen.... wie teuer soll "medify" denn werde?
    > 300
    > > euro?
    > >
    > > Und, ich weiss das is total seltsam.... aber man produziert dinge um
    > GEWINN
    > > zu machen, fürs eigene konto und für weitere projekte!
    > >
    > > Aber das lernt der Konsument wohl einfach nicht
    >
    > Ahja, kurzer Blick in die Realität: Wie viel Geld haben Sie vor
    > Musikstreaming Diensten für Musik ausgegeben? Ich habe mir vielleicht 2
    > Alben im Jahr gekauft, weil ich die CD einer Lieblingsband im Regal stehen
    > haben wollte. Der Rest, fand für Umme seinen Weg zu mir.
    > Die Musikindustrie verdient mit mir heute also auf jeden Fall ein
    > Vielfaches und schauen wir uns an wie sehr Filesharing, gerade in dem
    > Bereich zurückgegangen ist, ist es wohl bei vielen Anderen genauso.
    >
    > Ähnliches hat Netflix bei mir in den letzten Jahren geschafft, inzwischen
    > wird die Fragmentierung der Inhalte aber so lästig, das man sich wieder
    > nach Alternativen umschaut. Ganz einfach. Es geht ja nicht nur um Kosten,
    > es geht auch um Komfort. Wenn ich immer erst schauen muss bei welchem der
    > 15 Anbieter was läuft, kann ich mir das gleich wo anders suchen.
    >
    > Nächster Punkt: Ich, und ich nehme mal an auch alle anderen, haben eine
    > begrenzte Zeit zum Medienkonsum zur Verfügung, ich kann also nicht alle
    > Abos ansatzweise ausreizen, zahle dennoch den vollen Preis dafür um dort
    > vllt. nur eine Serie zu haben die ich unbedingt sehen will. Wo Sie da also
    > auf einen realistischen Preis von 300¤ (pro MONAT wohlbemerkt!) kommen,
    > muss man nicht verstehen?!
    >
    > Also Ihr eigenartiges Mitleidsgeschwallle in allen Ehren, aber.. i dont
    > give a f***.

    Das ist aber dein Problem, das rechtfertigt immer noch nicht den ganzen illegalen Download.
    Filme und Serien zu produzieren kosten Geld ganz einfach.

    Das was du dir wünschst ist Wunschdenken, denn auch nicht alles gibt es bei Spotify.

  8. Re: Die Content Industrie lernt einfach nicht.

    Autor: Garius 29.01.22 - 16:28

    HeiligerBimBam86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ahja, kurzer Blick in die Realität: Wie viel Geld haben Sie vor
    > Musikstreaming Diensten für Musik ausgegeben? Ich habe mir vielleicht 2
    > Alben im Jahr gekauft, weil ich die CD einer Lieblingsband im Regal stehen
    > haben wollte. Der Rest, fand für Umme seinen Weg zu mir.
    > Die Musikindustrie verdient mit mir heute also auf jeden Fall ein
    > Vielfaches und schauen wir uns an wie sehr Filesharing, gerade in dem
    > Bereich zurückgegangen ist, ist es wohl bei vielen Anderen genauso.
    Ich nicht. Ich habe bestimmt einen dreistelligen Betrag reingebuttert. CDs waren ganz schön teuer, für die wenigen Lieder die drauf waren.

    > Ähnliches hat Netflix bei mir in den letzten Jahren geschafft, inzwischen
    > wird die Fragmentierung der Inhalte aber so lästig, das man sich wieder
    > nach Alternativen umschaut. Ganz einfach. Es geht ja nicht nur um Kosten,
    > es geht auch um Komfort. Wenn ich immer erst schauen muss bei welchem der
    > 15 Anbieter was läuft, kann ich mir das gleich wo anders suchen.
    Aha und Netflix hatte natürlich ein vollständiges Angebot? Eben. Da musstest du genauso gucken ob der Film deiner Wahl überhaupt im Katalog war. Heute hast du aber den Anspruch alles auf einer Plattform sehen zu wollen? Und dann am liebsten noch für 40¤ wie puschie oben schrieb. Sorry, aber da ist die Gier nicht nur bei den Streaming Anbietern erkennbar.

    > Nächster Punkt: Ich, und ich nehme mal an auch alle anderen, haben eine
    > begrenzte Zeit zum Medienkonsum zur Verfügung, ich kann also nicht alle
    > Abos ansatzweise ausreizen, zahle dennoch den vollen Preis dafür um dort
    > vllt. nur eine Serie zu haben die ich unbedingt sehen will. Wo Sie da also
    > auf einen realistischen Preis von 300¤ (pro MONAT wohlbemerkt!) kommen,
    > muss man nicht verstehen?!
    Naja, du willst dass ein Anbieter alle Lizenzen auf einer Plattform jederzeit vorrätig haben sollte. Mal ein kurzer Blick in die Realität: das wird dann verdammt teuer.

    > Also Ihr eigenartiges Mitleidsgeschwallle in allen Ehren, aber.. i dont
    > give a f***.
    Das ist kein Mitleid, das ist der Blick in die Realität. Filme kosten mehr als Musik. Fakt ist, du hast heute Zugriff auf ein Angebot, das größer ist als jemals zuvor. Selbst zu torrent Zeiten hattest du nicht solch ein Angebot. Du bezahlst so wenig wie noch nie zuvor und kannst für den Preis mehr konsumieren als je zuvor. Das alles mit der Bequemlichkeit weniger Klicks. Wer drückt also auf die Tränendrüse wenn er sich darüber beschwert, dass er erstmal eine zwei Sekunden Google Suche durchführen muss um zu sehen, wer den gewünschten Film hat? Oder das er zwei Klicks ausführen muss um ein laufendes Abo zu pausieren.

  9. Re: Die Content Industrie lernt einfach nicht.

    Autor: jonasz 30.01.22 - 18:47

    sven-hh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein "Spotify" für Filme und Serien..... wenn man jetzt überlegt was es
    > kostet ein Album aufzunehmen und was es kostet eine 24 Episoden TV-Staffel
    > oder sogar einen Film zu produzieren
    >
    > ja, kann man total vergleichen.... wie teuer soll "medify" denn werde? 300
    > euro?
    >
    > Und, ich weiss das is total seltsam.... aber man produziert dinge um GEWINN
    > zu machen, fürs eigene konto und für weitere projekte!
    >
    > Aber das lernt der Konsument wohl einfach nicht

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand der größeren Künstler am Armutshemd nagt und die Kleineren sollten wissen, dass man sich nur verkaufen muss. Sprich heute macht man das große Geld mit Symbolik, irgendwelches billig Merchandise für viel Geld verkaufen, man hatte sich ja damals über einige Youtuber lustig gemacht, die irgendwo aus China unter dem Strich Ware gekauft haben, wie bei SHEIN (2-3¤ Kleidung), ihr eigenes Logo drauf geklatscht haben und das Fünfzehnfache verlangt. Früher waren es 1 Mio. Klicks dafür 1000 USD von Google, heute brauchts ein paar Leute, die ihren Schrott kaufen.

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