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Bleibt mal beim Thema - Ihr Selbstdarsteller!

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  1. Bleibt mal beim Thema - Ihr Selbstdarsteller!

    Autor: Ernesto 02.05.07 - 21:04

    Auch weia: ich bin hier nur zufällig vorbeigeschneit und hoffte auf interessante Meinungen - stattdessen finde ich hauptsächlich langweilige Selbstdarsteller, die sich gegenseitig an ihren verkorksten Argument-Stricken aufhängen und den verblüfften Laien mit ihrem Halb- (bis Garnicht-) -Wissen beeindrucken wollen. Meine Güte: das alles interessiert keinen vernünftigen Menschen sondern vergrault allenfalls den interessierten Leser.

    Sooo - nun werde ich mal konkret (es ging ja um Vista - gell?):
    Seit Jahren werde ich nachts immer mal wieder von dem gleichen Alptraum wachgeschreckt, den ich Euch nachfolgend berichten möchte.

    Ein schrecklicher Traum.
    Kleinweich-Billyboy hatte schon in den 80er Jahren im Betriebssystem-Kern eine winzige Programmzeile versteckt, die nie aktiv und nie gebraucht wurde und daher bis heute nie entdeckt wurde. Diese winzige Programmzeile wurde - aus Tradition und weil die Software-Entwickler das Rad nicht immer wieder aufs neue entwickeln wollten - über die Jahrzehnte immer in die nächst folgende Softwaregeneration mit kopiert. Diese Programmzeile befindet sich um einen kleinen, äußerst systemnahen BUS-Treiber der ansonsten optimal funktioniert und nicht änderungsbedürftig ist. Es bestand deshalb nie die Notwendigkeit ihn neu programmieren. So wurde diese winzige Programmzeile bis auf den heutigen Tag von einer Betriebssystem-Version zum nächsten "weitervererbt".

    Diese winzige Programmzeile hatte Kleinweich-Billiboy mal an irgendeinem Herbst-Wochenende im Jahre 1989 geschrieben, als er gerade frustriert und relativ angetrunken von einem Bordell nach Hause kam: aus Wut hatte er damals einen Zeit-abhängigen Code geschrieben um seine Programmierer zu ärgern: er wollte mal sehen, ob seine "Eierköpfe" den kleinen "Virus" finden (zu der Zeit war die Bedeutung "Virus" in einem PC-System kaum bekannt).

    Diese kleine Programmzeile bewirkt nämlich - wenn sie denn ausgeführt wird - verheerendes: an einem speziellen Datum um 1:00 Uhr Nachts (UTC) werden drei BUS-Leitungen derart verschaltet, dass dadurch der Haupt-Prozessor irreparabel beschädigt wird. Die Folge während des zunächst andauernden Betriebs des PCs ist zunächst ein schleichendes aber vollständiges Durcheinanderkopieren aller Daten aller am PC angeschlossenen Massenspeicher. Nach einer Weile eskaliert dieses Durcheinander aber dann so sehr, dass das System nicht wiederherstellbar abstürzt. Ein Neustart des Rechners bleibt danach ohne Wirkung: der Monitor bleibt dunkel! Selbst das Neu-Aufspielen der Software bleibt ohne Erfolg, weil die Hardware dauerhaft beschädigt bleibt. Der Vorgang dauert ca. 1 Stunde bis zum Total-Absturz. Clever ausgefuchst, dieses Ding, muss man wirklich zugeben!

    Als ich morgens wie gewohnt mein Frühstücksfernsehen anschalte, bekomme ich nur ein Standbild angezeigt: "Sendepause wegen technischer Probleme - es geht gleich weiter". Na schön - kann ja mal passieren - ich fluche und mache den Fernseher wieder aus.

    Ich schalte das Radio ein und höre die Nachrichten: es hat in der vergangenen Nacht weltweit irgendwelche Probleme an den Börsen gegeben, weil wichtige Transferdaten verschiedner Broker nicht mehr verfügbar waren. Ich verstehe nichts von der Börse und schalte das Radio wieder aus.

    Dann laufe ich zur Straßenbahn um zur Arbeit zu fahren. An der Haltestelle Trauben von Menschen: durch einen Lautsprecher höre ich die Ansage, dass es zu Fahrplanunregelmäßigkeiten kommt, weil es in der Leitstelle irgendwelche EDV-Probleme gegeben hat.

    Ich fluche wieder - diesmal etwas lauter - nehme mir mein Fahrrad und strample zur Arbeit.

    Auf den Straßen herrscht ein Verkehrs-Chaos wie Freitags-Nachmittags: überall sind irgendwelche Ampelanlagen ausgefallen - interessiert mich nicht: ich fahre ja Fahrrad (sssssumm - und vorbei)!

    Als ich dann in die Firma komme werde ich langsam wirklich sauer: da sagt mir die Sekretärin vom Chef, daß sie meine Anwesenheitsliste vom vergangenen Monat nicht mehr hat, weil sie irgendwelche Probleme mit EXCEL hat. Na und? Ich schmeiße die Bürotüre hinter mir mit lautem Krachen zu und murmle vor mich hin "dann brings doch gefälligst in Ordnung, du blöde Kuh".

    Dann setze ich mich vor meinen Schreibtisch und schalte meinen PC an ...

    ... dann werde ich schweißgebadet wach: es war wirklich nur ein saublöder Alptraum!

    Was hat das mit VISTA zu tun?

    Ich zitiere Peter Gutman:
    "Treiber oder Komponenten, die sich als fehlerhaft im Sinne von Microsofts Vorgaben erweisen, können in Zukunft per Kommando über das Internet abgeschaltet werden."

    Also war das alles doch kein Traum???

    Kapiert mal langsam Jemand, worum es hier überhaupt geht? Also in Anbetracht der Schwere dieses Themas ist hier wirklich kein Platz für alberne Profil-Neurotiker! Die Angelegenheit VISTA ist wirklich tod-ernst, meine Herren!

    Herzliche Grüße: Ernesto.

  2. Re: Bleibt mal beim Thema - Ihr Selbstdarsteller!

    Autor: BirthD 03.05.07 - 09:02

    Da mögen Sie durchaus Recht haben.
    In der Firma, in der ich einen Arbeitsplatz bekleide,
    der durchaus sehr viel mit Rechnerei zu tun hat,
    merke ich es auch. Wir haben zwar Windows XP und ich
    denke nicht, daß wir bald Vista bekommen werden, weil
    ich den Rechnerknecht hier im Haus glaube soweit zu
    kennen, um sagen zu dürfen, daß er in dieser Sache
    keinesfalls etwas überstürzen wird.

    Dennoch wage ich zu bezweifeln, daß es in Anbetracht
    der langjährigen Erfahrungen aller Mitarbeiter und
    damit auch einer gewissen Indoktrinierung durch das
    Arbeiten auf puren MS-Produkt-Maschinen eher dazu kommen
    wird, Vista einzusetzen, als irgend ein Unix-Derivat,
    obwohl ich weiß, daß der Rechnerknecht hier im Hause
    mit OpenOffice u.d.Gl. liebäugelt.
    Ich würde es begrüßen, habe selbst SuSE Linux daheim und
    bin begeistert, nur für Spiele und Videoschnitt habe
    ich noch WinXP daneben.
    Das Problem hier im Büro sind allerdings die Programme
    wie AUER (Leistungsverzeichnisprogramm), CAD-Programme
    und spezielle email-Kalender-programme, sowie MS-Projekt.

    An denen wird es wohl scheitern,
    falls Unix/Linux in Betracht käme.

    Und da begrift man tatsächlich den Umfang der Macht,
    die in diesem einen Unternehmen gebündelt wird.

    Was bleibt zu tun?


    Seit Jahren versuche ich loszukommen.
    Mit Linux (SuSE) komme ich gut zu recht,
    hab ein Netzwerk eingerichtet und so,
    aber leider ist die totale Migration
    selbst für mich als Privatanwender nicht
    möglich.

    Ich suche noch Alternativen für Videoschnitt
    und Audiobearbeitung (Arbeite mit MIDI und Samples, WAV etc.)

    Aber eins weiß ich bereits:
    Vista kommt mir privat NIE auf die Kiste!

    Seid beinhart und frei!

    Ernesto schrieb:
    -------------------------------------------------------
    ... snip ...
    > Kapiert mal langsam Jemand, worum es hier
    > überhaupt geht? Also in Anbetracht der Schwere
    > dieses Themas ist hier wirklich kein Platz für
    > alberne Profil-Neurotiker! Die Angelegenheit VISTA
    > ist wirklich tod-ernst, meine Herren!
    >
    > Herzliche Grüße: Ernesto.
    >


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