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  1. Re: Propaganda

    Autor: Trollversteher 28.03.22 - 11:42

    >Bitteschön: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/09/PD21_N054_13.html

    Ah, Danke, geht doch ;-)
    Wobei 30%, die *nicht* mit dem Auto zur Arbeit pendeln

    >Ähm, nein. Jobs, die man aus dem Home Office erledigen kann gibt es überall. Ich lebe z.B. auf dem Land. Im Gegenteil: Gerade in der Großstadt bekommst Du es oft nicht verargumentiert, dass Du doch bitte von zu Hause arbeiten willst. "Du muss doch nur in die S-Bahn steigen!" und derlei Argumente hört man dann. Oder: "Wir haben große und komfortable Büros!"

    75% der Deutschen leben und arbeiten in Städten - und die meisten Büroarbeitsplätze sind ebenfalls in Ballungsräumen angesiedelt - dass man "auf dem Lande" eher bereit ist, die Möglichkeit zum homeoffice anzubieten, weil der Umzug "in die Pampa" vielen weniger attraktiv erscheint, als in Großstadtnähe, ist nochmal ein ganz anderer, davon losgelöster Punkt.

    https://de.statista.com/infografik/6252/bevoelkerung-in-staedten/

    >Meine ich ja - ÖPNV ist da noch eine halbwegs relevante Alternative (liegt aber im Vergleich zum Auto auch schon weit zurück). ÖPNV-Nutzung steigert die Fitness aber eben auch nicht wirklich.

    Wenn man nicht gerade die S-Bahnstation oder Bushaltestelle direkt vor der Haustür hat (und das ist nun mal *gerade* bei Pendlern aus dem direkten Umland, bzw. dem sog. "Speckgürtel" der Fall), dann bedeutet das in der Tat jeden Tag zumindet *ein bisschen* erzwungene Bewegung an der frischen Luft - besonders im VErgleich zum homeoffice, in dem man sich nur vom Bett bis zum Schreibtisch im Nebenzimmer bewegen muss.

    >Na dann ist es ja gut, dass *ich* diesen Fehler mache, und nicht etwa *Du* (weil Du eben mit dem Fahrrad fährst). ;-)

    Ich habe nur ein anekdotisches Gegenbeispiel zu Deinem gebracht, um aufzuzeigen, dass anekdotische Evidenz eben nicht repräsentativ ist ;-)

    >Schau Dir die Zahlen oben an und recherchiere Mal zum Thema "Wie fahren Deutsche zur Arbeit?", und dann sage mir, dass mich mein Eindruck täuscht und Du Recht hast (und auf welcher Basis Du zu diesem Schluss kommst).

    Dazu müsste man von den Berufs-Autofahrern jetzt noch diejenigen abziehen, die aufgrund der Natur der Tätigkeit ohnehin nicht im homeoffice arbeiten können. Und selbst ohne das: 30% aller Berufstätigen ist an sich schon eine Menge die groß genug ist, dass es sinnvoll ist, sich Strategien auszudenken um diese Defizite ausgzugeleichen - denn es geht ja, wie gesagt, in dem Artikel nicht darum, das homeoffice wieder abzuschaffen oder zu verbieten, sondern darum, sich um diejenigen zu kümmern, die im homeoffice eben *nicht* so gut zurecht gekommen sind und darunter psychisch oder gesundheitzlich gelitten haben.

  2. Re: Propaganda

    Autor: Termuellinator 28.03.22 - 11:54

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Warten wir erst mal ab - Chefs, die wirklich stur auf einer permanenten
    > Anwesenheitspflicht beharren, werden sicher auch bei einer homeoffice
    > Pflicht Möglichkeiten finden sich darum zu drücken - wer für einen solchen
    > Chef arbeitet und quasi zur Anwesenheit genötigt wird, sollte sich ohnehin
    > möglicherweise genau überlegen, ob er dort noch richtig aufgehoben ist oder
    > nicht vielleicht zu einem Arbeitgeber wechseln sollte, der in dieser
    > Hinsicht aufgeschlossener ist. Der Arbeitsmarkt sieht in dieser Hinsicht
    > momentan ja ziemlich gut aus.

    Mit der Argumentation kannst du auch die Mietpreiskrise ignorieren - wer zu hohe Mieten meiden will muss einfach nur seinen Wohnort wechseln! ;)

    Natuerlich wird es auch mit einer Pflicht weiterhin idiotische Chefs geben, die versuchen darum rum zu kommen - dafuer muss es dann eben entsprechende Moeglichkeiten fuer die AN geben, das einzuklagen.
    Es gibt aber auch genug Chefs, die "nur" vorsichtig mit dem HO sind oder z.b. jetzt "ganz modern" einen oder zwei Tage die Woche erlauben - die davon betroffenen AN wuerden von einer Pflicht auf jeden Fall profitieren, da diese Chefs wohl eher nicht rechtliche Konsequenzen riskieren wuerden...

  3. Re: Propaganda

    Autor: Trollversteher 28.03.22 - 13:01

    >Mit der Argumentation kannst du auch die Mietpreiskrise ignorieren - wer zu hohe Mieten meiden will muss einfach nur seinen Wohnort wechseln! ;)

    Nein, kann ich sicher nicht, denn der Wohnungsmarkt, besonders in Ballungsräumen ist ein *komplett* anderer, als der für IT Fachkräfte.

  4. Re: Propaganda

    Autor: Termuellinator 28.03.22 - 13:08

    Und warum willst du die HO-Frage jetzt nur auf IT-Fachkraefte eingrenzen?

  5. Re: Propaganda

    Autor: Trollversteher 28.03.22 - 13:12

    >Und warum willst du die HO-Frage jetzt nur auf IT-Fachkraefte eingrenzen?

    Weil wir hier konkret in einem "IT News für Profis" Forum diskutieren, und ich als IT Fachkraft nur über meine eigene Erfahrungswelt urteilen kann, und mir nicht anmaße für mir fremde Branchen zu reden? ;-)

    *Natürlich* hängt das stark von der Tätigkeit ab, ob man den Luxus eines Jobwechsels überhaupt in Anspruch nehmen kann, und für alle Jobs in denen kein Fachkräftemangel herrscht, wäre eine gesetzeliche Regelung natürlich von großem Vorteil, keine Frage, das bestreite ich auch gar nicht.

  6. Re: Propaganda

    Autor: Termuellinator 28.03.22 - 14:10

    Na die sonstige Diskussion beschraenkt sich - genau wie der Artikel - auch nicht auf IT-Fachpersonal ;)
    Aber dann ist ja schoen wenn wir uns einig sind, dass eine gesetzliche Pflicht schnellstmoeglich umgesetzt werden muss.

  7. Re: Propaganda

    Autor: Trollversteher 28.03.22 - 14:13

    >Na die sonstige Diskussion beschraenkt sich - genau wie der Artikel - auch nicht auf IT-Fachpersonal ;)
    >Aber dann ist ja schoen wenn wir uns einig sind, dass eine gesetzliche Pflicht schnellstmoeglich umgesetzt werden muss.

    Eben - und ich schätze das homeoffice auch sehr, das war gar nicht merin Anliegen, es ginbg mir hier in erster Linie, darum, dass manche einfach nicht verstehen, dass es auch eine "andere Seite" in dieser Diskussion gibt, und dass man deren Probleme nicht einfach als "Propaganda" abtun kann.

  8. Re: Propaganda

    Autor: Termuellinator 28.03.22 - 16:29

    Naja, die Problematik, dass solche Studien und Artikel eben Propaganda-Material sind bleibt bestehen.

    Ich denke keiner, der eine gesetzliche Homeoffice-Pflicht fordert, will diese (abseits von Corona) auch als Pflicht fuer den AN implementiert sehen. Wer zuhause nicht arbeiten kann (sei es vom Typ her oder wegen den Rahmenbedingungen, voellig egal), dem hat der AG gefaelligst einen Arbeitsplatz im Buero zu stellen.

  9. Re: Propaganda

    Autor: Trollversteher 29.03.22 - 07:28

    >Naja, die Problematik, dass solche Studien und Artikel eben Propaganda-Material sind bleibt bestehen.

    Nein, bleibt es nicht, das ist das genaue Gegenteil von "Propaganda", das ist Information/Aufklärung - man sollte die Begriffe mal wieder nach ihrer eigentlichen Bedeutung verwenden, statt sie ständig im verbalen hypereskalationsmodus für irgendeigene Agenda zu missbrauchen, nur weil ein Fakt vermeintlich dem persönlich bevorzugtem Narrativ widerspricht. Diese ständigen Rufe nach Zensur von allem, was manche nicht hören wollen, gehen mir ziemlich auf den Senkel.

    >Ich denke keiner, der eine gesetzliche Homeoffice-Pflicht fordert, will diese (abseits von Corona) auch als Pflicht fuer den AN implementiert sehen. Wer zuhause nicht arbeiten kann (sei es vom Typ her oder wegen den Rahmenbedingungen, voellig egal), dem hat der AG gefaelligst einen Arbeitsplatz im Buero zu stellen.

    Und das wird doch auch von dieser Studie gar nicht bestritten?

  10. Re: Propaganda

    Autor: Termuellinator 29.03.22 - 10:04

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nein, bleibt es nicht, das ist das genaue Gegenteil von "Propaganda", das
    > ist Information/Aufklärung - man sollte die Begriffe mal wieder nach ihrer
    > eigentlichen Bedeutung verwenden, statt sie ständig im verbalen
    > hypereskalationsmodus für irgendeigene Agenda zu missbrauchen, nur weil ein
    > Fakt vermeintlich dem persönlich bevorzugtem Narrativ widerspricht. Diese
    > ständigen Rufe nach Zensur von allem, was manche nicht hören wollen, gehen
    > mir ziemlich auf den Senkel.

    Da hast du mich falsch verstanden - "Propagandamaterial" macht noch keine Propaganda.
    Wenn dieses Material aber gezielt selektiv zitiert wird, dann laesst sich damit sehr leicht Propaganda nach den eigenen Zielen betreiben. Und wenn schon die Grundannahmen bzw Formulierungen im Original eher tendenzioes sind bzw in eine bestimmte Richtung deuten oder zumindest die Interpretation in die Richtung lenken, dann faellt diese Arbeitsweise selbst dann nicht sofort auf, wenn der Leser sich die Muehe macht, die Quelle oberflaechlich zu checken...

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