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Endkunden Hardware im Militär

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  1. Endkunden Hardware im Militär

    Autor: DedSecV 30.03.22 - 15:06

    Wenn ich das Bild von den halbwegs intakten Drohnen russicher Seite sehe, dann sind da ne Menge elektronischer Teile drin die ich gerade in meinen Modellflugzeugen verbaue.

    18650 Akkus
    5055 Brushless Motoren
    vermutlich analoger Videofunk
    paar Servos

    Eine Flugzeit von 35 Minuten ist jetzt auch nicht die Welt wenn man an die Akkus kommt.

    Ist schon creepy das wir normalen Leute selber "militärfähigen" Kram bauen könnten, aufregende Zeit in der wir leben...

  2. Re: Endkunden Hardware im Militär

    Autor: Muhaha 30.03.22 - 15:20

    DedSecV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ist schon creepy das wir normalen Leute selber "militärfähigen" Kram bauen
    > könnten, aufregende Zeit in der wir leben...

    Das ukrainische Militär setzt Drohnen ein, die von Hobbyisten zusammengebaut wurden. Es gab ne Spendenaktion und ein ganzer LKW mit Bauteilen und fertigen Drohnen wurde hingeschickt.

    Perfekt für die Nahbereichsaufklärung. Und um Artilleriefeuer halbwegs zu leiten. Es gibt Aufnahmen einer Baktyar-Drohne, wo angeblich genau das getan wurde.

  3. Re: Endkunden Hardware im Militär

    Autor: Flasher 30.03.22 - 17:57

    DedSecV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das Bild von den halbwegs intakten Drohnen russicher Seite sehe,
    > dann sind da ne Menge elektronischer Teile drin die ich gerade in meinen
    > Modellflugzeugen verbaue.
    >
    > 18650 Akkus
    > 5055 Brushless Motoren
    > vermutlich analoger Videofunk
    > paar Servos
    >
    > Eine Flugzeit von 35 Minuten ist jetzt auch nicht die Welt wenn man an die
    > Akkus kommt.
    >
    > Ist schon creepy das wir normalen Leute selber "militärfähigen" Kram bauen
    > könnten, aufregende Zeit in der wir leben...

    Ich hab ich eh schon lange gefragt warum da nicht mehr von solchen Fällen zu lesen ist bei denen irgendwelche Terroristen mit einer Stange Dynamit in Menschenmengen fliegen um sie dort kontrolliert zu zünden. Die notwendige Hardware kriegt man bei Hobbyking für nen Appel und ein Ei, und das KnowHow sowas zu basteln, kann man sich schnell anlesen.

    Im Fall des Ukrainekriegs finde ich es aber gut, dass die Drohne zur Aufklärung genutzt werden. Gibt den Menschen die Möglichkeit Zivilisten gezielt zu evakuieren, noch bevor der Feind die erste Rakete gezündet hat.

  4. Re: Endkunden Hardware im Militär

    Autor: Muhaha 30.03.22 - 18:17

    Flasher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Im Fall des Ukrainekriegs finde ich es aber gut, dass die Drohne zur
    > Aufklärung genutzt werden. Gibt den Menschen die Möglichkeit Zivilisten
    > gezielt zu evakuieren, noch bevor der Feind die erste Rakete gezündet hat.

    Dafür können diese Drohnen nicht eingesetzt werden.

  5. Re: Endkunden Hardware im Militär

    Autor: Dakkaron 30.03.22 - 18:28

    Flasher schrieb:
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    > DedSecV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > Wenn ich das Bild von den halbwegs intakten Drohnen russicher Seite
    > sehe,
    > > dann sind da ne Menge elektronischer Teile drin die ich gerade in meinen
    > > Modellflugzeugen verbaue.
    > >
    > > 18650 Akkus
    > > 5055 Brushless Motoren
    > > vermutlich analoger Videofunk
    > > paar Servos
    > >
    > > Eine Flugzeit von 35 Minuten ist jetzt auch nicht die Welt wenn man an
    > die
    > > Akkus kommt.
    > >
    > > Ist schon creepy das wir normalen Leute selber "militärfähigen" Kram
    > bauen
    > > könnten, aufregende Zeit in der wir leben...
    >
    > Ich hab ich eh schon lange gefragt warum da nicht mehr von solchen Fällen
    > zu lesen ist bei denen irgendwelche Terroristen mit einer Stange Dynamit in
    > Menschenmengen fliegen um sie dort kontrolliert zu zünden. Die notwendige
    > Hardware kriegt man bei Hobbyking für nen Appel und ein Ei, und das KnowHow
    > sowas zu basteln, kann man sich schnell anlesen.
    >
    > Im Fall des Ukrainekriegs finde ich es aber gut, dass die Drohne zur
    > Aufklärung genutzt werden. Gibt den Menschen die Möglichkeit Zivilisten
    > gezielt zu evakuieren, noch bevor der Feind die erste Rakete gezündet hat.

    Bin mir nicht sicher. Für Aufklärung sind normale Modellflieger/Hobbyquadrocopter wie gemacht. FPV/HD-Kameras machen exakt das, was benötigt wird. Eine DJI kann ihr Ziel sogar vollautomatisch verfolgen und das Video wegstreamen.

    Kampfdrohnen irgendeiner Art sind viel schwieriger, weil (a) die Bauteile nicht von der Hobbyistenstange kommen, und (b) die benötigten Kräfte ganz was Anderes sind. Mit einer Dynamitstange in der Luft macht man nicht mehr als einen lauten Knall. Um eine nennenswerte Menge Leute nennenswert zu verletzen, benötigt es Schrapnellwaffen, wie die klassischen Druckkochtopf-Nagelbomben oder Rohrbomben. Die wiegen aber locker mal 10-20kg, das kriegt man wieder nicht auf die Hobby-Drohne.

    Schusswaffen folgen den newtonschen Gesetzen, was konkret bedeutet, von einer leichten Drohne, die den Rückstoß nicht halten kann, kann man quasi nicht schießen, und wenn, dann nicht mehr als einen Schuss. Kaum eine spannende Waffe.

    Deswegen haben die "richtigen" Kampfdrohnen auch eher die Ausmaße kleiner Kampfflieger (also Flieger minus alles, was sonst den Piloten am Leben erhalten würde).

    Terroristen kommen da viel weiter mit einem Druckkochtopf voller Sprengstoff in einem Rucksack. Ist auch deutlich billiger und braucht kein Flugtraining. Und das macht was aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.22 18:31 durch Dakkaron.

  6. Re: Endkunden Hardware im Militär

    Autor: Fakula 31.03.22 - 06:38

    DedSecV schrieb:
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    > Wenn ich das Bild von den halbwegs intakten Drohnen russicher Seite sehe,
    > dann sind da ne Menge elektronischer Teile drin die ich gerade in meinen
    > Modellflugzeugen verbaue.
    >
    > 18650 Akkus
    > 5055 Brushless Motoren
    > vermutlich analoger Videofunk
    > paar Servos
    >
    > Eine Flugzeit von 35 Minuten ist jetzt auch nicht die Welt wenn man an die
    > Akkus kommt.
    >
    > Ist schon creepy das wir normalen Leute selber "militärfähigen" Kram bauen
    > könnten, aufregende Zeit in der wir leben...

    tbh, wer es drauf anglegt hat, hätte die ganze zeit schon "militär-hardware" bauen können.
    es ist nur billiger, einfacher und weniger zeitaufwendiger geworden.

  7. Re: Endkunden Hardware im Militär

    Autor: picaschaf 31.03.22 - 08:48

    DedSecV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das Bild von den halbwegs intakten Drohnen russicher Seite sehe,
    > dann sind da ne Menge elektronischer Teile drin die ich gerade in meinen
    > Modellflugzeugen verbaue.
    >
    > 18650 Akkus
    > 5055 Brushless Motoren
    > vermutlich analoger Videofunk
    > paar Servos
    >
    > Eine Flugzeit von 35 Minuten ist jetzt auch nicht die Welt wenn man an die
    > Akkus kommt.
    >
    > Ist schon creepy das wir normalen Leute selber "militärfähigen" Kram bauen
    > könnten, aufregende Zeit in der wir leben...

    Was findest du daran creepy? Was denkst du denn woraus "militärfähiger" Kram besteht? Exotische Feen-Materie?

  8. Re: Endkunden Hardware im Militär

    Autor: Bananularphone 31.03.22 - 10:52

    Flasher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab ich eh schon lange gefragt warum da nicht mehr von solchen Fällen
    > zu lesen ist bei denen irgendwelche Terroristen mit einer Stange Dynamit in
    > Menschenmengen fliegen um sie dort kontrolliert zu zünden. Die notwendige
    > Hardware kriegt man bei Hobbyking für nen Appel und ein Ei, und das KnowHow
    > sowas zu basteln, kann man sich schnell anlesen.

    Einfacher ist es einen Rucksack oder Koffer abzustellen. Da sind dann auch 30kg Sprengstoff kein Problem. Und an vielen öffentlichen Plätzen ist es recht leicht vorhersehbar wann dort viele Leute sein werden.

  9. Re: Endkunden Hardware im Militär

    Autor: 486dx4-160 10.04.22 - 00:45

    DedSecV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das Bild von den halbwegs intakten Drohnen russicher Seite sehe,
    > dann sind da ne Menge elektronischer Teile drin die ich gerade in meinen
    > Modellflugzeugen verbaue.
    >
    > 18650 Akkus
    > 5055 Brushless Motoren
    > vermutlich analoger Videofunk
    > paar Servos
    >
    > Eine Flugzeit von 35 Minuten ist jetzt auch nicht die Welt wenn man an die
    > Akkus kommt.
    >
    > Ist schon creepy das wir normalen Leute selber "militärfähigen" Kram bauen
    > könnten, aufregende Zeit in der wir leben...

    Die türkische Bayraktar TB2 ist ein anderes Kaliber.
    Ihre Kampftauglichkeit stellt die Drohne seit Jahren im Kampf gegen die PKK-Terroristen in Ostanatolien, bei der Befriedung des Sicherheitskorridors gegen SDF und YPG in Nordsyrien und , Nordirak und der Unterstützung der Söldner in Libyen im Kampf gegen Kriminelle unter Beweis. Wenn da eine Drohne stundenlang über einem Dorf oder einer Stadt kreist, mit der Kraft, mehrerer Häuser in die Luft zu jagen - das hat was!

  10. Re: Endkunden Hardware im Militär

    Autor: ashahaghdsa 11.04.22 - 12:04

    Hier ein kurzes teardown der Orlan Drohne:
    https://old.reddit.com/r/ukraine/comments/u0rtla/take_a_look_at_the_russian_orlan_drone/
    Mit Canon DSLR und Colaflaschen Tank... mehr DIY geht kaum.

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