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und jetzt?

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  1. und jetzt?

    Autor: neodeo 31.03.22 - 13:35

    Wenn ein App-Anbieter ein alternatives Bezahlsystem für den App Store nutzt, muss er eine Provision von 27 Prozent der Umsätze an Apple zahlen.

    Apple soll iOS öffnen, damit der User selbst entscheiden kann, wo dieser einkauft. So wie bei Android.

    Es geht hier ja um Provision, und und die "Freiheiten".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.22 13:36 durch neodeo.

  2. Re: und jetzt?

    Autor: sav 31.03.22 - 13:45

    Jetzt hat Apple erstmal die Strafzahlung (wahrscheinlich) vom Tisch. Vielleicht probiert es Apple jetzt auch noch mal die Provision auf 28 oder 29% zu erhöhen, ist ja schließlich immer noch günstiger als 30%. Das es nicht im Sinne der Entwickler sein sollte, dürfte jedem klar sein. Aber wir reden hier von Apple.

  3. Re: und jetzt?

    Autor: neodeo 31.03.22 - 13:47

    wie ist der Stand in Südkorea eigt? müsste da Apple nicht das iOS öffnen? habe ich mal gelesen gehabt, meine ich

  4. Re: und jetzt?

    Autor: unbuntu 31.03.22 - 13:49

    Ich frag mich eh, wie diese Zahlung rechtlich überhaupt zulässig sein soll. Apple verlangt hier Geld für eine Leistung, die Apple gar nicht vollbringt.

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein

  5. Re: und jetzt?

    Autor: Rulf 31.03.22 - 13:51

    naja...wenn apple jetzt nur noch 26% verlangt sind sie den niederländern ja voll entgegen gekommen und beide können ihr gesicht waren...

  6. Re: und jetzt?

    Autor: stop 31.03.22 - 13:59

    Reviewprozess, entwicklung ios sind die gründe für die gebühren

  7. Re: und jetzt?

    Autor: nightmar17 31.03.22 - 14:16

    neodeo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein App-Anbieter ein alternatives Bezahlsystem für den App Store
    > nutzt, muss er eine Provision von 27 Prozent der Umsätze an Apple zahlen.
    >
    > Apple soll iOS öffnen, damit der User selbst entscheiden kann, wo dieser
    > einkauft. So wie bei Android.
    >
    > Es geht hier ja um Provision, und und die "Freiheiten".

    Warum soll Apple das tun? Wenn der User "Freiheiten" möchte kann er ja zu Android gehen.
    In der Regel will nicht der Nutzer ein alternatives Bezahlsystem, sondern der App-Entwickler.

  8. Re: und jetzt?

    Autor: Maximilian154 31.03.22 - 14:27

    ich würde es spannend finden, wenn man z.b. über einen 3rd party Store Apps sowohl auf iOS als auch Android nutzen könnte.
    Bin mit meinem Firmenhandy gezwungen Apple zu nutzen und fände jede Freiheit mehr im Appleuniversum angenehm. Nicht von apple zensierte Apps wären für mich ein Plus.

  9. Re: und jetzt?

    Autor: bofhl 31.03.22 - 14:39

    sav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt hat Apple erstmal die Strafzahlung (wahrscheinlich) vom Tisch.
    > Vielleicht probiert es Apple jetzt auch noch mal die Provision auf 28 oder
    > 29% zu erhöhen, ist ja schließlich immer noch günstiger als 30%. Das es
    > nicht im Sinne der Entwickler sein sollte, dürfte jedem klar sein. Aber wir
    > reden hier von Apple.

    Es reicht wenn Apple die Updates der App mit der Begründung einer ausführlichen Prüfung verzögert - das machen die nämlich sehr gerne (oft auch ohne genauere Angabe von Gründen)

  10. Re: und jetzt?

    Autor: muraga 31.03.22 - 14:41

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neodeo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ein App-Anbieter ein alternatives Bezahlsystem für den App Store
    > > nutzt, muss er eine Provision von 27 Prozent der Umsätze an Apple
    > zahlen.
    > >
    > > Apple soll iOS öffnen, damit der User selbst entscheiden kann, wo dieser
    > > einkauft. So wie bei Android.
    > >
    > > Es geht hier ja um Provision, und und die "Freiheiten".
    >
    > Warum soll Apple das tun? Wenn der User "Freiheiten" möchte kann er ja zu
    > Android gehen.
    > In der Regel will nicht der Nutzer ein alternatives Bezahlsystem, sondern
    > der App-Entwickler.

    Ja genau, absolute Frechheit Apple zu kritisieren, was denken die sich nur dabei ? /s

  11. Re: und jetzt?

    Autor: patmuc 31.03.22 - 14:50

    stop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Reviewprozess, entwicklung ios sind die gründe für die gebühren

    Die Kosten für ersteres sollten im "Apple Developer Program" enhalten sein, welches jährlich ~99$ kostet und die Entwicklungskosten von iOS im Kaufpreis vom jeweligen Gerät einkalkuliert sein...

  12. Re: und jetzt?

    Autor: Telaran 31.03.22 - 15:04

    stop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Reviewprozess, entwicklung ios sind die gründe für die gebühren

    - iOS wird für den Mehrwert der Hardware weiterentwickelt und nicht wegen den App Entwicklern.
    - Als Entwickler muss ich jährlich $99 bezahlen und sobald ich die Zahlung einstelle, ist die App binnen Sekunden vom Store weg (zum Glück aber noch nicht von den Geräten)
    - Ich "muss" auf einem Apple Gerät meine iOS-Apps kompilieren (und da reicht die kleinste Maschine von Apple nicht)
    - Ich muss, dank dem Review Prozess, jederzeit damit rechnen, dass eine App oder Update sich um Tage oder gar Wochen verzögert (mit teilweise generischen Begründungen)
    - Ich muss für ein "Firmen App Store" diverse Vorgaben und Zusatzkosten in Kauf nehmen ($299 / Jahr)

    Ja, der Entwickler profitiert vom App Store. Genau so, wie Apple von dem App-Entwickler profitiert. Sowas nennt man "Symbiose".

    Ich sage nicht, dass Apple keine Gebühren für die Infrastruktur (App Store und Review) verlangen darf. Aber 27% sind definitiv in keiner Relation. Auch die 3% für die Transaktion sind eine Frechheit. Je nach Firmengrösse und Verträgen ist eine Transaktion irgendwo bei 1-2 Prozent des Betrags.
    Es ist auch unbestritten, dass Apple Milliarden am App Store verdient.. das deutet auf zu hohe Provisionen hin.

    Und als Entwickler kann man es sich seltenst erlauben, dass man die Apple Plattform ignoriert.

    Kleine Rand-Notiz wegen Provisionen und Stores.
    Steam ist auch ein gutes Beispiel bezüglich "Marktmacht" und unfaire Provision. Der kleine und feine Unterschied ist bei Steam jedoch der Umstand, dass die Infrastrukturkosten sicher nicht gering sind (all de TB an Daten die da pro Stunden verteilt werden müssen). Ob da die 30% auch noch fair sind oder man ebenfalls eher auf 10-15% runter fallen sollte.. steht auf einem anderen Blatt. Die Entwickler haben hier aber die Wahl, was bei iOS fehlt.

  13. Re: und jetzt?

    Autor: tomate.salat.inc 31.03.22 - 16:12

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum soll Apple das tun? Wenn der User "Freiheiten" möchte kann er ja zu
    > Android gehen.
    > In der Regel will nicht der Nutzer ein alternatives Bezahlsystem, sondern
    > der App-Entwickler.

    Ja. Deswegen hat ja auch keiner bei Fortnite das alternative Bezahlsystem von Epic genutzt. Und wenn man das ganze weiter denkt. Alternative Stores - man bedenke nur welcher Flopp Cydia damals war!

  14. Re: und jetzt?

    Autor: unbuntu 31.03.22 - 16:27

    Das ist halt der Punkt. Bei Steam werden teils 100GB große Spiele gehostet, verteilen diese weltweit mit recht guter Geschwindigkeit, da verstehe ich schon, dass die ne gute Provision haben wollen und dass sowas Sonderkonditionen verlangt. Die Apps bei Apple sind aber nur ein paar MB groß. Trotzdem will Apple denselben Anteil haben wie Steam.

    Alleine dass es ein Prozentwert ist, wirkt schon lächerlich. Mein Webhoster verlangt ja auch Fixkosten und will nicht einfach mal 30% des Umsatzes meines Onlineshops haben. Und macht mir auch keine Vorschriften was ich wie nutzen darf oder verbietet mir Dinge auf meiner eigenen Website zu verlinken.

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein

  15. Re: und jetzt?

    Autor: sda0 31.03.22 - 21:07

    Sollen die Programmierer eben für Android coden. Finde es lächerlich, dass manche meinen Apple sei dazu verpflichtet den Samariter zu spielen, nur weil sie Geld wie Heu haben.
    Apple hat das eigene Ökosystem aufgebaut und muss den ganzen Spaß inkl. Infrastruktur am Laufen halten. Mit Sicherheit ist der cut bei 30% kein schlechter, im Gegenteil, aber ich will mal sehen wieviel Reichweite die Entwickler ohne den AppStore haben. Ich als Endkunde will meine Ruhe, dazu gehört so gut wie möglich sicher zu sein. Geht halt zu Android und co. alles gut. Sollen die Entwickler eben mehr bei Apple im AppStore verlangen - ach ja, tun ja schon viele. Also hört auf zu heulen, Mensch!

  16. Re: und jetzt?

    Autor: FreiGeistler 01.04.22 - 12:55

    sda0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber ich will mal sehen wieviel Reichweite die
    > Entwickler ohne den AppStore haben.

    Genau das ist der Punkt. Alternative gibt es nicht, weil Apple dies verbietet.

    > Ich als Endkunde will meine Ruhe, dazu gehört so gut wie möglich sicher zu sein.

    Ja von mir aus. Hier geht es aber um die Entwickler und den Store.

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