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Richtig so

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  1. Richtig so

    Autor: flasherle 06.04.22 - 08:46

    Kabel gehören unter die Erde.

  2. Re: Richtig so

    Autor: Oktavian 06.04.22 - 08:51

    > Kabel gehören unter die Erde.

    Das ist in der Pauschalität natürlich beliebig falsch. Im speziellen Fall (Glasfaserkabel für wichtige Infrastruktur in einem zivilisierten Industrieland bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von Alternativen) stimmt ich Dir aber zu.

  3. Re: Richtig so

    Autor: flasherle 06.04.22 - 09:05

    Okay ich präzisiere: Alle Versorgungskabel die zu einem Gebäude, Verteiler oder sonst was gehen, gehören unter die Erde.

  4. Re: Richtig so

    Autor: Captain 06.04.22 - 09:12

    Wenn ich kein Glasfaser in meiner Hütte hätte, müsste ich immer noch mit max. 13 MBit statt 100 MBit rumkrebsen... der Teledumm sei dank, die bietet bis heute nichts vergleichbares bei mir an...

  5. Re: Richtig so

    Autor: ThomasLevering 06.04.22 - 09:50

    Bei uns wurden auch zuerst Glasfaser unter die Erde verlegt und dann später die Masten entfernt.
    Teilweise sogar beides zusammen. Glasfaser zusammen mit Erdkabel neu verlegt. Jetzt sind alle Masten weg

  6. Re: Richtig so

    Autor: Oktavian 06.04.22 - 10:08

    > Wenn ich kein Glasfaser in meiner Hütte hätte, müsste ich immer noch mit
    > max. 13 MBit statt 100 MBit rumkrebsen...

    Du hast Glasfaser und bist mit 100 MBit zufrieden. Finde ich gut.

    Und jetzt wundert man sich, dass Hausbesitzer, die schon über 250 MBit via VDSL oder 400 MBit via Coax verfügen, kein gesteigertes Interesse an Glasfaser haben.

    Klar, wenn hier der Kabelträger vorbei käme, mir ein gutes Angebot macht, ich würde es wahrscheinlich legen lassen. Nicht weil ich es brauche, aber was man hat, das hat man. Aber wenn ich Nachbarn überzeugen sollte, was sie wirklich damit anfangen sollten, es fiele mir schwer.

  7. Re: Richtig so

    Autor: Sharra 06.04.22 - 10:13

    Das ist eben das Problem.
    Wir haben hier 100Mbit Vectoring. Wenn die Telekom jetzt morgen hier Glasfaser ins Haus legt, bleiben wir bei 100Mbit. Mehr bezahlen rechnet sich nicht. Wir wären sogar mit 50Mbit völlig zufrieden, aber die 2¤ Ersparnis im Paket, nachdem wir es 6 Monate kostenlos als Upgrade bekommen haben, machen den Bock dann auch nicht fett.

  8. Re: Richtig so

    Autor: Oktavian 06.04.22 - 10:33

    > Das ist eben das Problem.

    Die Frage ist eher, ob das überhaupt ein Problem ist. Es ist einfach eine Zustandsbeschreibung.

    > Wir haben hier 100Mbit Vectoring. Wenn die Telekom jetzt morgen hier
    > Glasfaser ins Haus legt, bleiben wir bei 100Mbit. Mehr bezahlen rechnet
    > sich nicht.

    Ein klarer Fall von "gut genug". Natürlich gäbe es was besseres, aber das vorhandene ist gut genug. Mir geht es hier ähnlich. ich hatte 50 MBit und war super zufrieden damit. Ich habe dann mal den ganzen Gerätepark (Router und 2 Entertain-Receiver) erneuert, dabei gab es dann für quasi keinen Aufpreis 100 MBit. Das ist gut, wobei ich den Unterschied nur selten wahrnehme.

    Ist das nicht der wesentliche Punkt? Die Leistung hat sich verdoppelt und ich nehme es nicht einmal mehr wahr. Und das ist auch schon seit einigen Jahren so, die 100 reichen bequem. Inzwischen könnte ich 250 bekommen, ich glaub für 5 EUR Aufpreis. Aber warum? Wofür? Mit 4 Personen stoße ich bei den 100 doch noch nicht mal an die Decke.

    Wenn ich aber mit dem derzeitigen Leistungsniveau für einen bestimmten Preis zufrieden bin, kann ich nicht erwarten, dass irgendwer Milliarden investiert, um ein höheres Leistungsniveau anbieten zu können, das ich weder brauche noch wofür ich bereit wäre, nennenswert etwas zu bezahlen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.22 10:35 durch Oktavian.

  9. Re: Richtig so

    Autor: Meister 06.04.22 - 14:52

    Muss man immer im Kontext sehen. Habe zu Zeiten des "Internet ist für uns alle Neuland" mal 2km außerhalb eines sehr kleinen Dorfes mit <100 Einwohnern gelebt.
    Für zwei Haushalte hätte sich damals nicht mal die Bundespost aufgerappelt, den Klingeldraht zu verbuddeln, wenn die Verlegung über Masten keine Option gewesen wäre.

    Glasfaser könnte man da heute auch mit halbwegs ertragbarem Verlust verlegen, wenn man die Masten weiter nutzen dürfte. Bis dorthin zu buddeln ist allerdings dermaßen unwirtschaftlich, dass Mobilfunk eine echte Alternative ist.

  10. Re: Richtig so

    Autor: /mecki78 06.04.22 - 16:50

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Okay ich präzisiere: Alle Versorgungskabel die zu einem Gebäude, Verteiler
    > oder sonst was gehen, gehören unter die Erde.

    Um die geht es hier aber nicht.

    Hier geht es darum Kabel über weite Strecken bis zu Siedlungsgebieten zu transportieren.

    Und falls du es noch nicht bemerkt hast, Strom wird in diesem Fall immer über Masten und nie unter der Erde transportiert. Ist dir vielleicht noch nie aufgefallen, weil du in der Stadt wohnst, aber über Land wird der Strom so transportiert:


    Und erst am Stadtrand steht dann ein Umspannungswerk und ab dort geht der Strom dann unter die Erde.

    Und bei der Anbindung einzelner Dörfer an das Umspannungswerk kommen dann oft kleinere Masten zum Einsatz:




    /Mecki

  11. Re: Richtig so

    Autor: Oktavian 06.04.22 - 17:40

    > Und falls du es noch nicht bemerkt hast, Strom wird in diesem Fall immer
    > über Masten und nie unter der Erde transportiert.

    Nie stimmt eigentlich nie. Auch im Hochspannungsbereich gibt es durchaus Erdkabel.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Erdkabel#Energietechnik

    Gerne werden die benutzt in Landschaftsschutzgebieten, einfach weil man die Leitungen nicht sehen soll. Ich hab mal Ferien gemacht auf einem Hof in Dithmarschen, da wurde auch gerade kräftig für solche Leitungen gebuddelt. Wenn man will, kann man bis 200kV unter die Erde bringen, bedeutet nur mehr Aufwand.

    Ich erinnere auch an die Diskussion über die Stromtrassen von Nord (Windkraft) nach Süd (Industrie). Auch hier forderte Bayern, die zum Großteil unterirdisch zu verlegen, da Bayern als Tourismus-Ziel sich die Landschaft nicht mit Leitungen zuhängen möchte. Wird dann auch so gemacht.

  12. Re: Richtig so

    Autor: bytewarrior123 07.04.22 - 09:12

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und falls du es noch nicht bemerkt hast, Strom wird in diesem Fall immer
    > > über Masten und nie unter der Erde transportiert.
    >
    > Nie stimmt eigentlich nie. Auch im Hochspannungsbereich gibt es durchaus
    > Erdkabel.
    >
    > de.wikipedia.org#Energietechnik
    >
    > Gerne werden die benutzt in Landschaftsschutzgebieten, einfach weil man die
    > Leitungen nicht sehen soll. Ich hab mal Ferien gemacht auf einem Hof in
    > Dithmarschen, da wurde auch gerade kräftig für solche Leitungen gebuddelt.
    > Wenn man will, kann man bis 200kV unter die Erde bringen, bedeutet nur mehr
    > Aufwand.
    >
    > Ich erinnere auch an die Diskussion über die Stromtrassen von Nord
    > (Windkraft) nach Süd (Industrie). Auch hier forderte Bayern, die zum
    > Großteil unterirdisch zu verlegen, da Bayern als Tourismus-Ziel sich die
    > Landschaft nicht mit Leitungen zuhängen möchte. Wird dann auch so gemacht.

    Und wenn ich dann nach Österreich fahre, sehe ich als zufriedener Tourist wieder die Masten - und hab damit absolut kein Problem, denn die stehen da seit Jahrzehnten...

  13. Re: Richtig so

    Autor: /mecki78 07.04.22 - 12:30

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >> Und falls du es noch nicht bemerkt hast, Strom wird in diesem Fall immer
    >> über Masten und nie unter der Erde transportiert.
    >
    > Nie stimmt eigentlich nie. Auch im Hochspannungsbereich gibt es durchaus
    > Erdkabel.
    >
    > de.wikipedia.org#Energietechnik

    Und was steht dort?

    In Deutschland ist der Einsatz bei Wechselstrom-Systemen im Höchstspannungsbereich gemäß dem Netzentwicklungsplan Strom nur eingeschränkt möglich

    Denn man kann nicht einfach so Wechselstromkabel in der Erde verlegen, dass müssen ganz spezielle Kabel sein und sie müssen in ganz besonderer Weise verlegt werden. Erdkabel kommen daher meistens nur bei Gleichstromleistungen zum tragen und von denen haben wir aber nur sehr wenige in Deutschland, da unser Strom fast nur mit Wechselstrom transportiert wird (Gleichstrom kommt nur im Austausch mit Nachbarstaaten zum Tragen und sollte auf der großen Leitung zwischen Nordsee und Bayern und genutzt werden, die immer noch nur auf dem Papier existiert).

    Denn was viele Leute nicht wissen, die Energie fließt nicht im Kabel. Ja, im Kabel fließen Elektronen und das nennen wir Strom, aber die Energie, die die Elektronen antreibt, die fließt nicht im Kabel, die fließt um das Kabel herum in Form von elektromagnetischen Feldern. Bei Kabeln, die in der Luft hängen, ist das kein Problem, aber bei Kabeln, die direkt einen Außenmantel haben und dann vor Erde umgeben sind, ist das ein Problem, weil diese Felder dann in der Erde liegen würde und die Erde diese Felder massiv dämpfen würde. Daher müssen Erdkabel, die große Energiemengen über weite Strecken transportieren sollen, direkt um das stromführende Kabel einen Hohlraum haben. Aufgeschnitten, sehen diese Kabel nämlich so aus:


    Lediglich bei kurzen Kabeln oder Kabeln, die wenig Energie transportieren, spielt das keine große Rolle (z.B. Klingeldraht, Telefonleitungen, usw.)

    Dass mit dem Hohlraum wusste man damals nicht, als man das erste Kommunikationskabel von Großbritannien in die USA verlegt hat, weil man dachte, die Energie fließt direkt im Kabel. Das Ergebnis war, das kaum ein brauchbares Signal ankam. Zwar wurde hier wenig Energie durch das Kabel transportiert, aber über eine extrem weite Strecke und auch Wasser dämpft diese Felder. Erst als man ein zweites Kabel in Hohlleitern verlegt hatte am Meeresgrund war Kommunikation dieses Kabel möglich.

    Siehe hierzu auch:
    https://www.youtube.com/watch?v=A8q7Ayvw5kA
    https://www.youtube.com/watch?v=bHIhgxav9LY

    /Mecki

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