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programmier- oder script-sprache?

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  1. programmier- oder script-sprache?

    Autor: ads 05.01.07 - 19:23

    hallo,

    ich fange gerade an mit programmieren und benutze java dafür, was mir aber nicht sooo gefällt. Kann man in Ruby dasselbe/mehr oder überhaupt eigenständige Programme schreiben? Vielen Dank!

  2. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: beedee 05.01.07 - 19:51

    ads schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hallo,
    >
    > ich fange gerade an mit programmieren und benutze
    > java dafür, was mir aber nicht sooo gefällt. Kann
    > man in Ruby dasselbe/mehr oder überhaupt
    > eigenständige Programme schreiben? Vielen Dank!

    Ja man kann,
    Hier kannst Du dich umfassend informieren :
    http://www.ruby-lang.org/en/

    Ciao!
    Ben

  3. wo ist der Unterschied?

    Autor: MS-Admin 05.01.07 - 19:53

    ads schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hallo,
    >
    > ich fange gerade an mit programmieren und benutze
    > java dafür, was mir aber nicht sooo gefällt. Kann
    > man in Ruby dasselbe/mehr oder überhaupt
    > eigenständige Programme schreiben? Vielen Dank!

    Was verstehst Du unter einem eigenständigen Programm? Eines, bei dem keine Laufzeit installiert sein muss? Dann kommt auch Java erst mal nicht in Frage, braucht auch eine JRE.

    JavaScript, was der übliche WebBrowser für aktive WebSites nutzt, ist trotz des "Script" im Namen eine vollwertige und ziemlich gute programmiersprache.

    Java ist schon ganz gut. Ansonsten, ob perl/ruby/c/python/fortran/forth alles hat seine Vor- und Nachteile.

    Viel wichtiger als die eigentliche Sprache ist, dass es viele Bibliotheken drumrum gibt, damit man nicht das Rad immer wieder neu erfinden muss. Der CPAN bei Perl ist hier ein sehr gutes Beispiel.

  4. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: Micha007 05.01.07 - 19:53

    ads schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hallo,
    >
    > ich fange gerade an mit programmieren und benutze
    > java dafür, was mir aber nicht sooo gefällt. Kann
    > man in Ruby dasselbe/mehr oder überhaupt
    > eigenständige Programme schreiben? Vielen Dank!

    wo ist da für Dich der Unterschied? wenn du gerade Anfängst nimm eine Script-Sprache Ruby, PHP, Perl du kannst mit allen Sprachen alles machen (manchmal ist es wenig sinnvoll (mit PHP 3d-Graphic oder so ist aber prinzipiell möglich))

    mfg - Micha

  5. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: dasaad 05.01.07 - 20:00

    ich dachte, programmiersprache= man muss bei jeder änderung neu kompilieren, scriptsprache= erweiterung, kompilieren nicht nötig

    Micha007 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wo ist da für Dich der Unterschied? wenn du gerade

  6. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: Heiko 05.01.07 - 21:36

    Hallo ADS

    also ich möchte mich meinen Vorrednern nicht anschliessen. Es kommt eben darauf an, was Du entwickeln willst und in welchem Umfang.

    Java ist eben objektorientiert, deshalb fällt dir der Einstieg vermutlich etwas schwer. Aber nun hängt es von Deinen Zielen ab, was Du machen möchtest. Vielleicht würde das schon helfen bei der Findung deiner "Sprache" ...

    Gruss
    Heiko

    ads schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hallo,
    >
    > ich fange gerade an mit programmieren und benutze
    > java dafür, was mir aber nicht sooo gefällt. Kann
    > man in Ruby dasselbe/mehr oder überhaupt
    > eigenständige Programme schreiben? Vielen Dank!


  7. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: k2r 05.01.07 - 21:58

    > ich fange gerade an mit programmieren und benutze
    > java dafür, was mir aber nicht sooo gefällt.

    Java ist sicher eine sehr mächtige Programmiersprache mit tollen Bibliotheken, aber um erste Erfahrungen mit der Programmierung zu sammeln ist Ruby IMHO die bessere Idee.
    Der Weg zum ersten Erfolgserlebnis ist mit Ruby wesentlich kürzer. Und Ruby kommt mit einem "Interactive Ruby (IRB)" genannten Kommandozeilentool, mit dem Du direkt quasi im Dialog loslegen kannst.
    Wenn Du gut englisch sprichst und dich der eher etwas abgefahrene Weg zur Programmierung interressiert, arbeite die Saga " http://poignantguide.net/ruby " durch.
    Die Ruby Community im IRC ist ausserdem sehr hilfreich, insbesondere die im englischsprachigen.

    Mir sind in fast 20 Jahren Programmiererei einige interessante Sprachen über den Weg gelaufen, aber Ruby ist auffallend elegant, sauber und mächtig.

  8. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: k2r 05.01.07 - 22:06

    > Es kommt eben darauf an, was Du
    > entwickeln willst und in welchem Umfang.

    Wenn Du später mal hauptberuflich einen Schaufelradbagger fahren willst, wirst Du trotzdem in der Fahrschule auf einem Mittelklassewagen mit Schaltgetriebe lernen.
    Ruby ist ein Mittelklassewagen mit Schaltgetriebe, bei dem die Hebel ergonomisch an den Stellen sitzen, an denen man sie braucht, die Fenster und Spiegel groß und die Sitze bequem sind und der tote Winkel fast nicht vorhanden ist.

    Natürlich kann ein Schaufelradbagger viele tolle Dinge, die ein VW Golf nicht kann.

  9. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: Ubuntianer 06.01.07 - 02:18

    ads schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hallo,
    >
    > ich fange gerade an mit programmieren und benutze
    > java dafür, was mir aber nicht sooo gefällt. Kann
    > man in Ruby dasselbe/mehr oder überhaupt
    > eigenständige Programme schreiben? Vielen Dank!

    Ich empfehle Dir, dass du Dir Ruby ruhig mal näher anschauen solltest! Ich habe Erfahrungen mit anderen objektorientierten Sprachen wie Smalltalk und Java und ich muss sagen, dass mir von der Sprache an sich Ruby am besten gefällt, Smalltalk die beste IDE hat (auch wenn das auf den ersten Blick nicht so recht zu sehen ist, man merkt es aber sehr bald, wenn man damit arbeitet!) und Java ist halt inzwischen ziemlich weit verbreitet (wie auch immer das passieren konnte, sooo toll finde ich Java nun wirklich nicht) und daher auch (noch) von Interesse.

    Also Leute (alle, die mal etwas programmieren wollen), fangt ruhig mal mit Ruby an, es macht einfach Spass!

    Grafische Oberflächen sind auch kein Problem, es gibt viele Bibliotheken, ich mag die für GTK2 gern.

    Auch mit OpenGL könnte man wohl mit Ruby (und der OpenGL-Bibliothek dafür) rumspielen, ich habe mal irgendwo ein in Ruby programmiertes GLGears gesehen, dass auf meinem Rechner nur ca. 20% langsamer lief, als das "Original" (das dürfe wohl in C geschrieben sein). Was die Bibliothek dabei genau macht, habe ich mir aber nicht angeguckt. Sie greift wohl auf irgendwelche anderen Sachen zu, die wiederum selbst in C geschrieben sind.

    Welche IDE man für Ruby nimmt ist Geschmackssache. Es gibt sehr gute kostenpflichtige, gute kostenlose oder ein Plugin für Eclipse. Wichtig ist auch die Dokumentation zu den Standardbibliotheken, die rdoc (glaube, so heisst sie). Da kann man dann schnell mal sehen, wie z.B. die öffentlichen Methoden für Objekte des Typs Array nochmal hießen, welche Argumente sie erwarteten usw..

    Für alle, die nicht von Java lassen können: Stichwort JRuby. (glaube, so hieß das... Ruby in Java mit Zugriff auf Javaklassen, und läuft natürlich auf der JVM)

    Ruby könnte aber in Zukunft auch evt. eine eigene VM bekommen...

    Kurz: http://rubyhacker.com/ruby37.html

  10. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: k2r 06.01.07 - 05:49

    > Welche IDE man für Ruby nimmt ist Geschmackssache.
    Schön ist halt auch, daß Du für die ersten Schritte gar keine IDE nehmen musst, sondern ohne viel Installiererei einfach mit Bordmitteln arbeiten kannst und Dir so klar wird, welche Komponenten Dir später das eigentliche IDE bereitstellt.

    Und als Einführung seien Dir nochmals die ersten Kapitel aus Why's poignant gude und alles drumherum empfohlen. Das Buch, um das es im ursprünglichen Artikel geht, scheint auch sehr schön zu sein, setzt aber doch schon ein - wenn auch sehr geringes - Vorwissen voraus.

  11. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: Boing! 06.01.07 - 06:03

    dasaad schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ich dachte, programmiersprache= man muss bei jeder
    > änderung neu kompilieren, scriptsprache=
    > erweiterung, kompilieren nicht nötig
    >

    when ich bcompile für php verwende, ist es dann noch eine Scriptsprache oder doch schon eine Programmiersprache?
    Ich glaube, Du meinst Compiler vs Interpreter

  12. Au weia.... deunglish für Anfänger

    Autor: Boing! 06.01.07 - 06:04

    Boing! schrieb:
    > when ich bcompile für php verwende
    wenn

  13. [OT] Probleme beim Lernen von OO

    Autor: michael1180 06.01.07 - 10:38

    Heiko schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Java ist eben objektorientiert, deshalb fällt dir
    > der Einstieg vermutlich etwas schwer.


    Hallo Heiko,

    auch wenn das jetzt etwas OT ist, mich beschäftigt das Problem aber schon länger.

    Wo denkt Ihr denn, liegen die Probleme beim Lernen von Objekt-orientiertem Programmieren? Ich habe bei meinem Erststudium immer wieder festgestellt, dass ungef. 90% meiner Kommilitonen furchtbare Probleme im Umgang mit OO hatten. Und sei es "nur" der Umgang mit einer Klasse, einem Objekt einer Klassen und einer Objektmethode.

    Mir hat das leider nie richtig eingeleuchtet, da ich OO prinzipiell für die natürlichere Art zu denken halte. Ich denke ja auch bei z.B. Hunden erstmal an das Tier, dann evtl. an die zugehörige Hund-Klasse und nicht an einen Haufen laufende Funktionen.

    Eure Meinung würde mich da mal interessieren.

    Gruß Michael

  14. Re: [OT] Probleme beim Lernen von OO

    Autor: Garibaldi 06.01.07 - 11:18

    Nun, meine Erfahrungen:
    Die Objektorientierte Programmierung an sich hat mir eingeleuchtet, da ich MUDs spielte sowie Programmierte, und dort über LPC halt ein OO Ansatz drin ist, allein schon vom ganzen Spielaufbau.

    Nachdem ich jedoch lange nur C programmiert hatte, ist es mir "schwerer" gefallen, wieder in die andere Art des Denkens zu kommen. Klar, mit Hund und Katz und Auto und Mensch und all diesem einfachen Kram ist das gar kein Problem. Sobald man aber Dinge programmieren sollte, die eben in Realität kein vernünftiges Objekt abgeben, sondern mehr Tätigkeiten darstellen, wirds halt kotzig. Z.B. das Verwalten von Datenbankverbindungen,...wie mach ich das denn nun? Einen ConnectionPool? Wasn das? Und wer managed den? Er sich selbst? Bla bla bla...Es gibt dann soviele Ansätze, dass man überfordert ist, weil es eben ... naja, viele Ansätze gibt, mit Vorteilen da und Nachteilen dort. Welchen nimmt man? Hat man ev. doch etwas falsch überlegt in der achso komplexen Struktur des OO?

    Ausserdem muss ich sagen, dass ich nicht das OO an sich, sondern vielmehr das ganze Konstrukt aussenrum (Vererbung, Aggregation, Compositions, Polymorphism, ev. noch Virtuals) viel mehr zum "kotzen" finde bzw. fand. Teile davon noch heute...

    Andersrum: Ich kann mir vorstellen, dass ein LISP Programmierer z.B. es als vollkommen normal betrachtet, was er zusammenschreibt. Bei mir ist das jedoch anders,...es schmerzt vielmehr :) Woher man kommt spiel sogesehen auch ne Rolle.

  15. Re: [OT] Probleme beim Lernen von OO

    Autor: Kami 06.01.07 - 11:36

    michael1180 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wo denkt Ihr denn, liegen die Probleme beim Lernen
    > von Objekt-orientiertem Programmieren? Ich habe

    OO ist hauptsächlich ein Verwaltungskonzept das bei komplexen Programmen seine Stärken ausspielen kann. Die primären Techniker, die erstmal nur irgendwas hinfrickeln wollen, haben mit dem ganzen 'füllstoff' drumrum dann natürlich probleme.

    > bei meinem Erststudium immer wieder festgestellt,
    > dass ungef. 90% meiner Kommilitonen furchtbare
    > Probleme im Umgang mit OO hatten. Und sei es "nur"
    > der Umgang mit einer Klasse, einem Objekt einer
    > Klassen und einer Objektmethode.

    Das liegt hauptsächlich auch an der art wie OO vermittelt wird. Das fängt schon in C++ an, welches dann als erweitertes C verkauft wird (welches natürlich kurz vorher gelehrt wurde).

    > Mir hat das leider nie richtig eingeleuchtet, da
    > ich OO prinzipiell für die natürlichere Art zu
    > denken halte. Ich denke ja auch bei z.B. Hunden

    OO besteht selten aus 'natürlichen' Objekten. Im gegenteil, ist/kann OO sogar höchst abstrakt (werden), und da harkt es dann schnell.

    Ich denke diese Natürlichen beispiele von Auto, Hund, Katze, Maus, tun dem Unterrichtenden auch keinen echten gefallen, da es zusammenhänge sinnlos versimplifiziert, die man nur schwer auf ein reales Programm übertragen kann.

  16. Re: programmier- oder script-sprache?

    Autor: Der akademische Ansatz 06.01.07 - 11:45

    ads schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hallo,
    >
    > ich fange gerade an mit programmieren und benutze
    > java dafür, was mir aber nicht sooo gefällt. Kann
    > man in Ruby dasselbe/mehr oder überhaupt
    > eigenständige Programme schreiben? Vielen Dank!

    Vielleicht solltest du dich mehr mit den Konzepten selbst beschäftigen. Wenn du verstanden hast, wie OOP funktioniert und wie die klassische prozedurale Programmierung funktioniert, kannst du dich in relativ kurzer Zeit in jede Standardsprache, die hier von den Leuten genannt wird, einarbeiten...

  17. Re: [OT] Probleme beim Lernen von OO

    Autor: Garibaldi 06.01.07 - 13:39

    Kami schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich denke diese Natürlichen beispiele von Auto,
    > Hund, Katze, Maus, tun dem Unterrichtenden auch
    > keinen echten gefallen, da es zusammenhänge
    > sinnlos versimplifiziert, die man nur schwer auf
    > ein reales Programm übertragen kann.


    Genau...:) Ich könnte jedesmal kotzen und die Typen hauen, die mit demselben Scheiss wieder kommen..."Ein Hund,...ist ein Tier,..und hat nen Magen, zwei Nieren, einen Arsch usw.."...Sobald man jedoch auf abstraktere Dinge zurückgreift, und dort nach einer Erklärung durch Lehrer verlangt, harkt es sogar bei denen. Zumindest bei denen die ich kennengelernt habe...

  18. Re: [OT][OT] Probleme beim Lernen von OrthOgraphie

    Autor: Orthograph 06.01.07 - 14:58

    "harkt" es? Ich hoffe nur im Herbst den Garten...
    "hacken" kann dort auch das ein oder andere Mal helfen,
    "haken" war wohl gemeint, substantiviert haengt er auch manches Mal gern an der Wand...

    Nichts fuer ungut...

    PS.: Die Einigung auf eine Konvention der Transkription einer Sprache erleichtert einfach das Verstaendnis, um nichts mehr, aber auch nichts weniger, geht es mir ;-)

  19. Re: [OT] Probleme beim Lernen von OO

    Autor: Heiko 06.01.07 - 15:11

    Ciao Michael

    Objektorientiert ist eben nicht die natürliche Denkweise. Dem einen fällt es eben leichter dem anderen etwas schwerer. Genauso wie es Menschen gibt die sich leicher Dinge merken, die mit Tönen oder Sprache zu tun haben und anderen fällt es leichter sich Bilder zu speichern.

    Schlussendlich ist alles nur eine andere Sichtweise auf die Dinge die vor dir liegen. Wie schnell Du sie begreifst hat durchaus vielfältige Ursachen, in den seltensten Fällen ist es wohl weniger Dummheit, als vielmehr Stur- oder Dummheit. Wie auch immer, jeder ist anderst gestrickt und kann einfach nicht mit anderen verglichen werden.

    Noch ein Beispiel. Um ein Unternehmen zu beschreiben oder in Zahlen zu fassen gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist die Buchhaltung, eine andere ist die Prozessbeschreibung. Beide versuchen Handlungen im Unternehmen sichtbar zu machen. Jede auf einem anderen abstrakten Weg. Genauso ist es auch mit der Objektorientierung. Es ist eben eine Möglichkeit Abhängigkeiten zu beschreiben.

    Und was den Hund angeht, für mich sind das Scheissmaschinen. Vorne kommt etwas rein, und hinten fällt etwas raus ... nun ja ... so in etwa :)

    Gruss Heiko



    michael1180 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Heiko schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Java ist eben objektorientiert, deshalb fällt
    > dir
    > der Einstieg vermutlich etwas schwer.
    >
    > Hallo Heiko,
    >
    > auch wenn das jetzt etwas OT ist, mich beschäftigt
    > das Problem aber schon länger.
    >
    > Wo denkt Ihr denn, liegen die Probleme beim Lernen
    > von Objekt-orientiertem Programmieren? Ich habe
    > bei meinem Erststudium immer wieder festgestellt,
    > dass ungef. 90% meiner Kommilitonen furchtbare
    > Probleme im Umgang mit OO hatten. Und sei es "nur"
    > der Umgang mit einer Klasse, einem Objekt einer
    > Klassen und einer Objektmethode.
    >
    > Mir hat das leider nie richtig eingeleuchtet, da
    > ich OO prinzipiell für die natürlichere Art zu
    > denken halte. Ich denke ja auch bei z.B. Hunden
    > erstmal an das Tier, dann evtl. an die zugehörige
    > Hund-Klasse und nicht an einen Haufen laufende
    > Funktionen.
    >
    > Eure Meinung würde mich da mal interessieren.
    >
    > Gruß Michael


  20. Re: [OT] Probleme beim Lernen von OO

    Autor: Heiko 06.01.07 - 15:15

    Klasse Satz ...

    Das sollte natürlich Stur- oder Faulheit heissen ...

    Heiko schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ciao Michael
    >
    > Objektorientiert ist eben nicht die natürliche
    > Denkweise. Dem einen fällt es eben leichter dem
    > anderen etwas schwerer. Genauso wie es Menschen
    > gibt die sich leicher Dinge merken, die mit Tönen
    > oder Sprache zu tun haben und anderen fällt es
    > leichter sich Bilder zu speichern.
    >
    > Schlussendlich ist alles nur eine andere
    > Sichtweise auf die Dinge die vor dir liegen. Wie
    > schnell Du sie begreifst hat durchaus vielfältige
    > Ursachen, in den seltensten Fällen ist es wohl
    > weniger Dummheit, als vielmehr Stur- oder
    > Dummheit. Wie auch immer, jeder ist anderst
    > gestrickt und kann einfach nicht mit anderen
    > verglichen werden.
    >
    > Noch ein Beispiel. Um ein Unternehmen zu
    > beschreiben oder in Zahlen zu fassen gibt es
    > mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist die
    > Buchhaltung, eine andere ist die
    > Prozessbeschreibung. Beide versuchen Handlungen im
    > Unternehmen sichtbar zu machen. Jede auf einem
    > anderen abstrakten Weg. Genauso ist es auch mit
    > der Objektorientierung. Es ist eben eine
    > Möglichkeit Abhängigkeiten zu beschreiben.
    >
    > Und was den Hund angeht, für mich sind das
    > Scheissmaschinen. Vorne kommt etwas rein, und
    > hinten fällt etwas raus ... nun ja ... so in etwa
    > :)
    >
    > Gruss Heiko
    >
    > michael1180 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Heiko schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Java ist eben
    > objektorientiert, deshalb fällt
    > dir
    > der
    > Einstieg vermutlich etwas schwer.
    >
    > Hallo Heiko,
    >
    > auch wenn das jetzt
    > etwas OT ist, mich beschäftigt
    > das Problem
    > aber schon länger.
    >
    > Wo denkt Ihr denn,
    > liegen die Probleme beim Lernen
    > von
    > Objekt-orientiertem Programmieren? Ich habe
    >
    > bei meinem Erststudium immer wieder
    > festgestellt,
    > dass ungef. 90% meiner
    > Kommilitonen furchtbare
    > Probleme im Umgang
    > mit OO hatten. Und sei es "nur"
    > der Umgang
    > mit einer Klasse, einem Objekt einer
    > Klassen
    > und einer Objektmethode.
    >
    > Mir hat das
    > leider nie richtig eingeleuchtet, da
    > ich OO
    > prinzipiell für die natürlichere Art zu
    >
    > denken halte. Ich denke ja auch bei z.B.
    > Hunden
    > erstmal an das Tier, dann evtl. an die
    > zugehörige
    > Hund-Klasse und nicht an einen
    > Haufen laufende
    > Funktionen.
    >
    > Eure
    > Meinung würde mich da mal interessieren.
    >
    > Gruß Michael
    >
    >


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