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Genug gefördert ...

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  1. Genug gefördert ...

    Autor: Cyrano0815 21.04.22 - 20:40

    zunächst vorab: Ich fahre selbst ein eAuto und weiß nach 100Tkm "wie das so ist"

    die aktuell geltende Richtlinie zur Förderung war begrenzt, von Anfang an die Bedingungen klar
    (z.B. Zulassung bis 31.12.2022)
    -> wenn die Politik jetzt die vor > 1 Jahr definierten Regeln einhalten will ist das nur konsequent, jeder wusste Bescheid

    die eAuto Föderung kann kein dauerhaftes Instrument sein - Subentitonen verhindern in der Regel Innovation und erzeugen meist auch soziale Schieflagen (diejenigen die kein Geld für einen Neuwagen haben zahlen mit Ihren Steueren die Zulagen für die anderen)
    -> das ist sozial ungerecht und kann nur für eine Übergangszeit und für einen höheren Wert vorübergehend akzeptiert werden(Umweltschutz, strategisch wichtige Technologie in den Markt drücken ...)

    Innerhalb der nächsten 2-3 Jahre muss die Förderung auf 0¤ runtergehen . oder Wahlweise nachdem eine definierte Menge an reinen eAutos zugelassen worden ist. (aktuell haben wir glaube ich etwa 620T - wir könnten einfach in dem Monat Schluss machen, bei dem 1 Mio erreicht wurde)

    -> Subvention muss immer weg, sobald Technik am Markt etabliert ist

    Besser wäre evtl. noch den Bruttolistenpreis inkl. aller Extras jedes Jahr um z.B. 10T¤ abzusenken und zusätzlich die staatliche Förderungssumme für teure PKW zu reduzieren:
    2023 50T 3000¤
    2024 40T 4000¤
    2025 30T 5000¤
    -> Druck auf die Autoindustrie PKWs für Leute zu bauen die sich keinen Tesla leisten können
    (dann zahlen die mit höhrem Einkommen mal für "die kleinen")

    Über die Summen / exakten Zahlen muss man diskutieren ...
    ich halte ein "weiter so" & Förderung von 65T ¤ PKWs aber für unsozial



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.22 20:55 durch Cyrano0815.

  2. Re: Genug gefördert ...

    Autor: notuf 21.04.22 - 21:45

    Die Förderung, wie sie durchgeführt wird, ist pervers falsch. Richtig wäre es gewesen, die Förderung an eine Haltedauer von mindestens 2 oder noch besser 3 Jahre zu knüpfen, damit kein merkwürdiger Export-Markt entsteht und sich Leute/Firmen/Händler einfach alle 6 Monate ein neues Auto gönnen auf Kosten der Allgemeinheit.
    Denn wo sind denn bitte die ganzen jungen Gebrauchten E-Wagen?

  3. Re: Genug gefördert ...

    Autor: Cyrano0815 21.04.22 - 21:48

    sehe ich genauso
    Mindesthaltedauer fehlt

  4. Re: Genug gefördert ...

    Autor: Nikolaus117 21.04.22 - 23:05

    Gab es mit 6 Monaten, wird ja ab 2023 auf 12 Monate erhöht.
    Immer noch wenig.

    Auch die Förderung wird ja jetzt Jahr für Jahr niedriger, das ist gut.
    Das wichtigste ist aber das Hybrid Fahrzeuge ab nächsten Jahr nicht mehr gefördert werden.

  5. Re: Genug gefördert ...

    Autor: BlindSeer 22.04.22 - 06:50

    Auf der anderen Seite riskiert man wirklich eine reine Reichenförderung, wenn man die Prämien ausgerechnet dann streicht wenn die günstigeren Familienautos irgendwann kommen. Eine Haltedauer und ein niedrigerer Höchstpreis wären hingegen vollkommen angemessen. Evtl. streben die Hersteller dann auch Mal günstigere Autos an, anstatt genau die Klasse an der Fördergrenze.

  6. Re: Genug gefördert ...

    Autor: pete.kl 22.04.22 - 09:26

    Ja, ne längere Mindesthaltedauer muss her.

    Aber ansonsten tut die Förderung genau das richtige. Leute, die sich ansonsten n Dreck um Umweltschutz scheren, kaufen sich E-Autos, weil sie Dank Förderung dermassen günstig sind.

    Schaue dir nur mal die neusten Inhalte von Maeximiliano und JP an. Die beiden Vorzeige-Petrolheads kaufen sich E-Autos und werden so ungewollt zu Fürsprecher (und müssen sich witzigerweise dafür hart vor ihrer Community rechtfertigen). Alles nur wegen der Förderung.

    Die aktuellsten Forschungsergebnisse gehen inzwischen davon aus, dass die der Break-Even der Umweltfrendlichkeit ( bzw. Der geringeren Umweltachädlichkeit), in Richtung 0km fürs E-Auto gehen.

    Oder anders gesagt: Je mehr Verbrenner durch E-Autos ersetzt werden, desto mehr CO2 haben wir gespart.
    Bitte nicht falsch verstehen: mir wärs auch lieber, dass Autos durch ÖPNV ersetzt werden, aber das ist grossflächig nicht realistisch in den kurzen Zeitskalen, die uns für die Klimaziele bleiben. Insofern ist E-Auto-Förderung gesellschaftlich zwar pervers, ökologisch aber eines der wirksamsten Mittel, welches zudem noch die heimische Wirtschaft fördert.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.22 09:32 durch pete.kl.

  7. Re: Genug gefördert ...

    Autor: Marcus Porcius Cato 22.04.22 - 10:16

    Eine ganz andere Frage ist doch schon, was ein E-Auto kosten würde, gäbe es die Förderung nicht. Meine Vermutung: ca. 6000¤ weniger

  8. Re: Genug gefördert ...

    Autor: xSureface 22.04.22 - 10:34

    Falsche Vermutung. Das gleiche wie jetzt. Vergleich doch mal die Preise im Ausland mit denen bei uns. Im Ausland gibt es nicht überall Förderung für E-Autos. Da kosten die Autos aber Teilweise mehr, selbst bei ähnlichem Umsatzsteuersatz.

  9. Re: Genug gefördert ...

    Autor: Marcus Porcius Cato 22.04.22 - 10:43

    Im Ausland sind aber auf Autos häufig noch Luxussteuer. In den Niederlanden z.B. bis zu 35%

  10. Re: Genug gefördert ...

    Autor: xSureface 22.04.22 - 10:49

    Und dir ist nicht in den Sinn gekommen, dass man das ganze auch ausrechnen kann?
    Edit: Hab mal was recherchiert. Die sogenannte Luxussteuer in den Niederlanden gilt nicht für E-Autos. Die haben aufgrund ihrer Sparsamkeit und dem emissionsfreiem Betrieb eine Befreiung von der BPM.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.22 11:00 durch xSureface.

  11. Re: Genug gefördert ...

    Autor: Kilpikonna 22.04.22 - 11:50

    Das Problem an der Ausgestaltung der aktuellen Förderung ist, dass sie unberechenbar ist.
    Ich bestelle heute ein E-Auto. Geld X hab ich zur Verfügung. Morgen geht mal wieder irgendwas in der Lieferkette in die Binsen, und ich krieg die Karre erst im Januar. Und schon muss ich Geld X + 9000 zahlen. Wenn ich die 9000 Extra nicht hab, bin ich gearscht - der Händler dürfte nämlich auf Erfüllung des Vertrages bestehen.
    Deswegen doch die Forderung, die Förderung an das Bestelldatum zu koppeln statt an das Zulassungsdatum.

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