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  1. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 26.04.22 - 12:45

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  2. Re: Hab ich's übersehen?

    Autor: 486dx4-160 26.04.22 - 13:50

    Die Anlage ist Teil des Geothermiekraftwerks Insheim, einem sehr kleinen Geothermie-Kraftwerk,

    Der Kraftwerksbetreiber pumpt derzeit bereits im Untergrund vorhandenes lithiumhaltiges Wasser rauf, nutzt nur die Wärmeenergie, und pumpt es dann an anderen Stelle wieder runter. Zukünftig soll eben zusätzlich das Lithium extrahiert werden. Wenn der Lithiumgehalt mit der Zeit sinkt ist das zu verschmerzen, es ist ja nur ein - laut Artikel - hochlukratives Zubrot. Die Lithiumextraktion liest sich jetzt auch nicht so, als ob da Unsummen investiert werden müssten.

    Wasser hat außerdem die Eigenschaft, sich zu vermischen, speziell wenn man kaltes und warmes Wasser mischt. Wenn das Reservoir groß genug ist kann man da sehr lange Lithium entnehmen bevor die Konzentration spürbar sinkt.

  3. Re: Hab ich's übersehen?

    Autor: kuaidao 26.04.22 - 14:00

    Außerdem sehe ich das ganze hier auch als Zweck zur Erforschung der wirtschaftlichen Machbarkeit.
    In Chile wird das Lithium auch nur aus dem Grundwasser entzogen. Nur wird das Wasser dort mit Hilfe der Sonne verdunstet, was zu diesem immens großen Grundwasserverbrauch führt... In einer wasserarmen Region.
    Sollte das Vorgehen wirtschaftlich sein, ist dies natürlich auch eine Option für den Einsatz in Südamerika. Wie wahrscheinlich die Umsetzung ist, weil das natürlich immernoch teurer ist als das bisherige Verfahren sei mal dahingestellt, aber bisher sagen sie eben, das ist die einzige Möglichkeit.

  4. Re: Hab ich's übersehen?

    Autor: honk 26.04.22 - 16:06

    Das Problem ist so naheliegend, das es mit Sicherheit nicht nur Dir aufgefallen ist. Es wird unter Garantie auf den Abstand zwischen Förder- und Schluckbrunnen geachtet werden, um nicht das selbe Wasser zu fördern, was man einspeist, jedenfalls nicht, bevor nicht eine ausreichende Durchmischung stattgefunden hat.

  5. Re: Hab ich's übersehen? - Ja.

    Autor: Drohnald 26.04.22 - 16:19

    Folgendes steht dazu im Text:
    Die Gehalte nehmen nicht ab, denn es fließt lithiumhaltiges Wasser zu den Bohrstätten nach, vor allem von unten.
    [...]
    Nachdem das ohne Lithium ins Reservoir zurückgeführte Thermalwasser sich wieder aufgeheizt hat, kann es wieder Lithium aus den Mineralen des Grundgebirges lösen.

  6. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 26.04.22 - 16:32

    [gelöscht]

  7. Re: Hab ich's übersehen? - Ja.

    Autor: mucpower 26.04.22 - 17:24

    Drohnald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Folgendes steht dazu im Text:
    > Die Gehalte nehmen nicht ab, denn es fließt lithiumhaltiges Wasser zu den
    > Bohrstätten nach, vor allem von unten.
    > [...]
    > Nachdem das ohne Lithium ins Reservoir zurückgeführte Thermalwasser sich
    > wieder aufgeheizt hat, kann es wieder Lithium aus den Mineralen des
    > Grundgebirges lösen.
    Ja, das denke ich auch. Wasser kann nur eine bestimmte Menge an Lithium aufnehmen. Wenn man es entfernt, kann das gefilterte Wasser dann wieder neues Lithium aufnehmen.
    Man kann dem toten Meer auch kein Salz mehr hinzufügen, es ist einfach gesättigt (max. 36% Salzgehalt möglich).

  8. Re: Hab ich's übersehen?

    Autor: Chevarez 26.04.22 - 22:21

    Boandlgramer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber wie wird man das im Sommer los - oder man hat einen Prozess,
    > der mit 150° genauso umgehen kann wie mit 60°?

    Artikel gelesen? Der hat mehrere Seiten. ;-)


    > Ich sehe da vor lauter Problemen die Lösung einfach nicht... Ich sag'. das
    > wird nichts, weil die Bedarfsdeckung zu niedrig und die gegenseitigen
    > Abhängigkeiten zu komplex sind. Eigentlich weiß man zuwenig über das
    > Thermalwasser und die umgebenden Schichten - und diese tiefen Bohrungen
    > sind viel zu teuer in Relation zu den viel weniger tiefen
    > Geothermie-Projekten, die auch schon ihre Tücken haben.

    Deshalb seit Jahren Untersuchungen, Studien, Prototypenanlagen, etc. Gut, dass die beteiligten Wissenschaftler, Wirtschaftler und Experten da eher mannigfaltige Lösungen sehen, statt, wie du als völlig Unbeteiligter - typisch Deutsch - von "lauter Problemen zu reden. Sonst würden sie wohl kaum von zusätzlichen Anlagen und einem Einstieg in die wirtschaftliche Gewinnung von Strom, Kälte, Wärme und Mineralien reden.

  9. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 27.04.22 - 01:52

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  10. Re: Hab ich's übersehen?

    Autor: Chevarez 27.04.22 - 03:34

    Da hast du jetzt viel geschrieben und es war auch einiges Richtiges dabei. Dass in dem Artikel aber nichts davon steht, wie sie die Wärme sinnvoll im Sommer loswerden wollen, das ist leider falsch. Es sind sogar mehrere Zeilen. Ich fasse es zusammen: Im Sommer wollen sie damit Kälte erzeugen, da es in einer der wärmsten Gegenden Deutschlands dafür durch den Klimawandel sicher Bedarf gibt. Funktioniert ähnlich, wie bei einem Absorber-Kühlschrank, nur halt im großen Maßstab.

    Bezüglich der ganzen Finanzierungsbedingungen, etc. pp.: Ja, das war früher so und manche haben es tatsächlich immer noch nicht begriffen. Aber die Zeit hat sich geändert. Denn keiner will mehr fossile Rohstoffe zum Heizen und Stromerzeugen. Gerade aktuell gleich zweimal nicht. Und jeder will gerade Akkus und grüne Energie. In Form von Wärme haben wir da in Deutschland durch konsequentes Verpennen der letzten 30 Jahre recht wenig Regeneratives. Das wird demnach mit ziemlicher Sicherheit wirtschaftlich und sehr wahrscheinlich auch gut gefördert. Und bezüglich des Lithiums... Naja, ich denke, dass der australische Abbauexperte, der involviert ist, das schon bewerten kann. Wir können es jedenfalls nicht.

    Bezüglich Wasserstoff-Fahrzeugen bei BMW vor 30 Jahren. Yup, das war eine Kleinserienflotte von 7ern mit flüssigem H2 und angepasstem Verbrennungsmotor inkl. H2-Tankstelle. Hätte man durchaus bauen können, aber da Sprit so günstig ist, blieb es halt beim Projekt. NECAR bei Daimler hatte ja die gleichen Probleme mit der Wirtschaftlichkeit. Da hat man halt geforscht und erste Erfahrungen gesammelt und es dann gelassen.

    Tja, und dann kam halt Tesla und hat BEVs dadurch s3xy gemacht, indem man erstens gezeigt hat, dass E-Autos auch "unvernünftig" sein können und indem man eine Infrastruktur aufbaute. Hat man in Deutschland leider etwas verpennt und vergeblich auf Förderung vom Staat gewartet, der wiederum alles, was mit Energiewende und Verkehrswende verpennt hat.

    Weil: Typisch Deutsch! Nur Probleme gesehen und alles zerredet und sich über Tesla blöd das Maul zerrissen. Und statt die Zeichen der Zeit zu deuten, lieber ein bisschen mit Abgaswerten getrickst und für Konservatismus lobbyiert. Tja, was soll ich sagen.

    Und da BEVs halt mittlerweile nun mal konkurrenzlos auch im Vergleich zu FCVs im PKW-Bereich sind, wird das wohl auch nichts mehr damit. Einzig für LKWs, Schiffe, BHKWs oder Eisenbahnen macht die Brennstoffzelle evtl. noch Sinn. Und für Nischenanwendungen,wie zur autarken Energieversorgung z. B. im Camper,etc.

    Und natürlich wird Wasserstoff per se noch als Energiespeicher als Ausgangsstoff für E-Fuels für den Avionik-Bereich oder als Grundstoff für die chemische und Stahlindustrie benötigt. Die Japaner und Koreaner glauben zwar noch an H2 in PKWs. Aber auch da wird man sehr wahrscheinlich bald erkennen, dass es energetisch sinnvoller ist, diesen nicht in PKWs zu verwenden, sondern dafür, wo er in aktuell nicht lieferbarer Menge grün gebraucht wird.

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