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Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

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  1. Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: katze_sonne 02.05.22 - 12:40

    - Wasser
    - Strom
    - Internet (angenommen, ich hätte sonst eine langsamere Leitung)
    - Heizung

    Das summiert sich dann doch ganz schnell auf. Eventuell oben drauf kommen noch:

    - Kaffeemaschine (Verbrauchsmaterialien und Verschleiß)
    - Büroausstattung (Verschleiß Schreibtischstuhl; Verschleiß am höhenverstellbaren Schreibtisch; Maus; Tastatur; Mauspad - klar, vieles davon ist eigentlich Pflicht des Arbeitgebers... die Realität ist aber oft eine andere. Sei es, weil der Arbeitnehmehr das eh alles schon hat und schlichtweg keinen Platz für die doppelte Ausführung hat oder weil der Arbeitgeber dafür schlichtweg keinen Prozess vorsieht - und sowas wie ein angenehmes großes Gamingmauspad eh nicht fühlt)

    Einsparungen sind dagegen:
    - Verschleiß am Fahrrad (lol) (oder halt das Pendeln für Pendler; ich gehe jetzt aber mal von meinem Fall aus und der ist 10-20 Minuten Arbeitsweg mit dem Rad)
    - ...? Ernsthaft keine Ahnung.

    Natürlich sind das meiste nur Kleinigkeiten, bis auf die Heizung. Aber das sind alles kleine, aber feine Posten, die sich unter'm Strich doch bemerkbar machen. Ja, ich habe mich am Anfang der Pandemie auch drüber lustig gemacht, als einige Leute "die Stromkosten vom Laptop ersetzt haben wollten", aber vermute, die sind einfach schon länger im Arbeitslebengame drin als andere und wissen daher, wie der Hase läuft. Wenn man nicht schon anfangs drauf besteht, dann ist der Bus abgefahren. Da ging ich aber auch noch davon aus, dass nach der Pandemie vielleicht 2 Tage Homeoffice normal wären, aktuell sieht es eher nach 1-2 Tage die Woche auf der Arbeit aus.

    Deswegen würde ich mir ganz sicher sofort etwas neues suchen, wenn der Arbeitgeber jetzt plötzlich auf die Idee käme, mir den Lohn kürzen zu wollen. Halte ich eh für unwahrscheinlich. Aber trotzdem: Mitarbeiter hat mehr kosten? Da kann man ihm doch auch einfach den Lohn kürzen! Was ist denn das für eine beschissene Denkweise...

  2. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: FranzJosephStraußAirport 02.05.22 - 12:47

    Stimme ich zu, meine Nebenkosten sind auch wegen Homeoffice gestiegen, weshalb eine Homeoffice-Pauschale eigentlich mal ein Gedanke wäre.

    Ich freue mich schon auf die nächste Nachzahlung...

  3. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: WasntMe 02.05.22 - 13:03

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Büroausstattung (Verschleiß Schreibtischstuhl; Verschleiß am
    > höhenverstellbaren Schreibtisch; Maus; Tastatur; Mauspad - klar, vieles
    > davon ist eigentlich Pflicht des Arbeitgebers... die Realität ist aber oft
    > eine andere. Sei es, weil der Arbeitnehmehr das eh alles schon hat und
    > schlichtweg keinen Platz für die doppelte Ausführung hat oder weil der
    > Arbeitgeber dafür schlichtweg keinen Prozess vorsieht - und sowas wie ein
    > angenehmes großes Gamingmauspad eh nicht fühlt)

    Eigentlich ist der Arbeitgeber für die ergonomische Einrichtung des Arbeitsplatzes zuständig - auch im Homeoffice. Einschließlich Stuhl, Tisch, Maus, ... Du hast Recht, das macht in der Realität kaum einer, aber es wäre einklagbar. Übrigens, aus der Verantwortlichkeit ergibt sich dann, dass er auch kontrollieren müsste, ob dein Arbeitsplatz im Homeoffice wirklich ergonomisch eingerichtet ist.

    Die Arbeitsschutzgesetze und Vorschriften sind beim Thema Homeoffice nicht wirklich einfach umzusetzen und hinken mMn ein paar Jahrzehnte der Realität hinterher. Nichtsdestotrotz sind sie gültig.

  4. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: Daepilin 02.05.22 - 13:05

    jop... statt morgens ~1h und abends ab 17:30 zu heizen jetzt durchgehend... dazu kommen geschätzt 1.5kwh strom am tag, natürlich sehr aufgabenabhängig, monitore vergschleißen usw...

    abgesehen davon ist zu hause kochen auch teurer. Zzahl in der kantine ~4.50¤, das schaff ich zu hause nur wenn ich verdammt billige zutaten kaufe. Klar macht die Kantine das auch, aber noch jeden Tag zu kochen wenn man eh schon länger untwegs ist, ist mir dann doch zuviel).

  5. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: Nixxor 02.05.22 - 13:18

    WasntMe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich ist der Arbeitgeber für die ergonomische Einrichtung des
    > Arbeitsplatzes zuständig - auch im Homeoffice.


    Meines Wissens ist das nur dann der Fall, sofern es sich explizit um einen Telearbeitsplatz handelt. Nicht jedoch beim "Mobilen Arbeiten", was umgangssprachlich irreführenderweise als "Homeoffice" bezeichnet wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.22 13:19 durch Nixxor.

  6. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: Mnt 02.05.22 - 13:39

    Daepilin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > abgesehen davon ist zu hause kochen auch teurer. Zzahl in der kantine
    > ~4.50¤, das schaff ich zu hause nur wenn ich verdammt billige zutaten
    > kaufe.
    Für ein Mittagessen??? Vielleicht muss es ja nicht jeden Tag SchniPoSa zu Mittag sein :p
    https://www.spiegel.de/thema/kochen-ohne-kohle/

  7. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: Mnt 02.05.22 - 13:45

    Nixxor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meines Wissens ist das nur dann der Fall, sofern es sich explizit um einen
    > Telearbeitsplatz handelt. Nicht jedoch beim "Mobilen Arbeiten", was
    > umgangssprachlich irreführenderweise als "Homeoffice" bezeichnet wird.
    Richtig, genau diese Formulierung macht es aus.
    Im Gegenzug gibt es allerdings die Freiheit, tatsächlich auch von Unterwegs aus zu arbeiten, was beim Telearbeitsplatz klar verboten wäre, da muss es ein separater, festgelegter Raum sein.
    Ich hab noch nie gesehen, dass beides erlaubt ist, von daher würde ich persönlich immer lieber zum Mobilen Arbeiten greifen. Zumal AG beim Telearbeitsplatz einem auch den klobigen Bürostandard vor die Haustür stellen können, oft nicht unbedingt ein Schmuckstück für Zuhause...

  8. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: sepp_augstein 02.05.22 - 13:52

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Wasser
    > - Strom
    > - Internet (angenommen, ich hätte sonst eine langsamere Leitung)
    > - Heizung
    >
    > Das summiert sich dann doch ganz schnell auf. Eventuell oben drauf kommen
    > noch:
    >
    > - Kaffeemaschine (Verbrauchsmaterialien und Verschleiß)
    > - Büroausstattung (Verschleiß Schreibtischstuhl; Verschleiß am
    > höhenverstellbaren Schreibtisch; Maus; Tastatur; Mauspad - klar, vieles
    > davon ist eigentlich Pflicht des Arbeitgebers... die Realität ist aber oft
    > eine andere. Sei es, weil der Arbeitnehmehr das eh alles schon hat und
    > schlichtweg keinen Platz für die doppelte Ausführung hat oder weil der
    > Arbeitgeber dafür schlichtweg keinen Prozess vorsieht - und sowas wie ein
    > angenehmes großes Gamingmauspad eh nicht fühlt)
    >
    > Einsparungen sind dagegen:
    > - Verschleiß am Fahrrad (lol) (oder halt das Pendeln für Pendler; ich gehe
    > jetzt aber mal von meinem Fall aus und der ist 10-20 Minuten Arbeitsweg mit
    > dem Rad)
    > - ...? Ernsthaft keine Ahnung.
    >
    > Natürlich sind das meiste nur Kleinigkeiten, bis auf die Heizung. Aber das
    > sind alles kleine, aber feine Posten, die sich unter'm Strich doch
    > bemerkbar machen. Ja, ich habe mich am Anfang der Pandemie auch drüber
    > lustig gemacht, als einige Leute "die Stromkosten vom Laptop ersetzt haben
    > wollten", aber vermute, die sind einfach schon länger im Arbeitslebengame
    > drin als andere und wissen daher, wie der Hase läuft. Wenn man nicht schon
    > anfangs drauf besteht, dann ist der Bus abgefahren. Da ging ich aber auch
    > noch davon aus, dass nach der Pandemie vielleicht 2 Tage Homeoffice normal
    > wären, aktuell sieht es eher nach 1-2 Tage die Woche auf der Arbeit aus.
    >
    > Deswegen würde ich mir ganz sicher sofort etwas neues suchen, wenn der
    > Arbeitgeber jetzt plötzlich auf die Idee käme, mir den Lohn kürzen zu
    > wollen. Halte ich eh für unwahrscheinlich. Aber trotzdem: Mitarbeiter hat
    > mehr kosten? Da kann man ihm doch auch einfach den Lohn kürzen! Was ist
    > denn das für eine beschissene Denkweise...

    Genauso ist es. Der Arbeitgeber spart sich hingegen massiv Kosten.

  9. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: Daepilin 02.05.22 - 14:23

    Mnt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daepilin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > abgesehen davon ist zu hause kochen auch teurer. Zzahl in der kantine
    > > ~4.50¤, das schaff ich zu hause nur wenn ich verdammt billige zutaten
    > > kaufe.
    > Für ein Mittagessen??? Vielleicht muss es ja nicht jeden Tag SchniPoSa zu
    > Mittag sein :p
    > www.spiegel.de


    Privat versuch ich halt hauptsächlich bio zu kaufen, bzw beim Fleisch Haltungsform 3 oder besser... Da kosten auch 300g Fleisch (für 2 portionen) schnell 6-8¤, ne Zucchini 1.50¤, Kokosmilch 2¤ usw. Denke unter 6-7¤ komm ich meistens nicht pro portion. Selbst n Gemüsecurry is schnell bei 5-6¤.

    Klar macht die Kantine das auch nicht, aber da muss ich halt Optionen abwiegen. Und n Brötchen Mittags + Abends kochen ist da meistens nicht meins.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.22 14:25 durch Daepilin.

  10. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: Oktavian 02.05.22 - 14:30

    > Ich hab noch nie gesehen, dass beides erlaubt ist,

    Ich kenne durchaus den ein oder anderen AG, der beides parallel hat.

    Telearbeit ist etwas, das arbeitsvertraglich geregelt ist. Der Mitarbeiter hat damit Anspruch auf 1 bis 5 Tele-Arbeitstage pro Woche. Die sind genau festgelegt, der AG stellt hierbei die Arbeitsmittel (Tisch, Stuhl, Lampe, IT, DSL-Anschluss, Router), der AN den Raum. Es muss ein eigenständiger, abschließbarer Raum sein, der dann auch ein Arbeitszimmer bei der Lohnsteuererklärung ist. Eine Nische im Schlafzimmer reicht nicht.

    Parallel haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit, mobiles Arbeiten zu nutzen, soweit es die Arbeitssituation zulässt. Das muss dann mit dem Vorgesetzten abgestimmt werden, einen verbindlichen Anspruch darauf hat man nicht. Natürlich gilt Gleichbehandlungsgrundsatz, etc.

    Ein Mitarbeiter kann also sowohl 2 Tage die Woche Telearbeit machen, und dann noch einen weiteren Tag mobiles Arbeiten, prinzipiell ist das kein Problem.

  11. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: katze_sonne 02.05.22 - 14:53

    Daepilin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > abgesehen davon ist zu hause kochen auch teurer. Zzahl in der kantine
    > ~4.50¤, das schaff ich zu hause nur wenn ich verdammt billige zutaten
    > kaufe. Klar macht die Kantine das auch, aber noch jeden Tag zu kochen wenn
    > man eh schon länger untwegs ist, ist mir dann doch zuviel).

    Stimmt. Den Teil hatte ich vergessen. Und Zeit ist Geld und kochen dauert. Je nach Arbeitsweg kommt das zwar auch +-0 raus, aber individuell ein gewisser Unterschied. Bestellen tue ich im Homeoffice auch öfter. Küchenmaterial wird natürlich auch mehr abgenutzt.

  12. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: WasntMe 02.05.22 - 15:07

    Nixxor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WasntMe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eigentlich ist der Arbeitgeber für die ergonomische Einrichtung des
    > > Arbeitsplatzes zuständig - auch im Homeoffice.
    >
    > Meines Wissens ist das nur dann der Fall, sofern es sich explizit um einen
    > Telearbeitsplatz handelt. Nicht jedoch beim "Mobilen Arbeiten", was
    > umgangssprachlich irreführenderweise als "Homeoffice" bezeichnet wird.

    Und genau das ist der springende Punkt: "Homeoffice" ist rechtlich nicht definiert. "Mobiles Arbeiten" auf der einen Seite geht von Arbeit an typischerweise wechselnden Arbeitsstätten aus. Damit ist aber eigentlich das Geschäft der Vertreter und Consultants gemeint. "Telearbeit" auf der anderen Seite muss eigentlich auch im Arbeitsvertrag vereinbart werden und zieht einen Rattenschwanz an gesetzlichen Vorgaben nach sich. Wenn ein Arbeitgeber es sich aber einfach machen will, dem Angestellte einen Laptop und ein Handy in die Hand drückt, das Ganze "mobiles Arbeiten" nennt und damit glaubt, Büroplatz zu sparen zu können, dann könnte ein Gericht auch ganz schnell zu der Meinung gelangen, dass hier nur die Arbeitsschutzvorschriften umgangen werden sollen. Und diese Lücken zusammen mit dem unflexiblen und unzeitgemäßen Definitionen sind das, was ich meinte als ich sagte, das die Vorschriften hier Jahrzehnte hinterher hängen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.22 15:10 durch WasntMe.

  13. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: superdachs 02.05.22 - 15:07

    WasntMe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > katze_sonne schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Büroausstattung (Verschleiß Schreibtischstuhl; Verschleiß am
    > > höhenverstellbaren Schreibtisch; Maus; Tastatur; Mauspad - klar, vieles
    > > davon ist eigentlich Pflicht des Arbeitgebers... die Realität ist aber
    > oft
    > > eine andere. Sei es, weil der Arbeitnehmehr das eh alles schon hat und
    > > schlichtweg keinen Platz für die doppelte Ausführung hat oder weil der
    > > Arbeitgeber dafür schlichtweg keinen Prozess vorsieht - und sowas wie
    > ein
    > > angenehmes großes Gamingmauspad eh nicht fühlt)
    >
    > Eigentlich ist der Arbeitgeber für die ergonomische Einrichtung des
    > Arbeitsplatzes zuständig - auch im Homeoffice. Einschließlich Stuhl, Tisch,
    > Maus, ... Du hast Recht, das macht in der Realität kaum einer, aber es wäre
    > einklagbar. Übrigens, aus der Verantwortlichkeit ergibt sich dann, dass er
    > auch kontrollieren müsste, ob dein Arbeitsplatz im Homeoffice wirklich
    > ergonomisch eingerichtet ist.
    >
    > Die Arbeitsschutzgesetze und Vorschriften sind beim Thema Homeoffice nicht
    > wirklich einfach umzusetzen und hinken mMn ein paar Jahrzehnte der Realität
    > hinterher. Nichtsdestotrotz sind sie gültig.

    Nein, kontrollieren muss er es nicht. Er muss dich schulen und dir die Möglichkeit zur Verfügung stellen deinen Arbeitsplatz nach den geltenden Richtlinien auszustatten. Ich kann bei meinem alles bestellen was ich dazu benötige. Kümmern muss ich mich aber selbst und das ist auch in Ordnung so.

  14. Abnutzungspauschalte wäre am sinnvollsten

    Autor: katze_sonne 02.05.22 - 15:19

    WasntMe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > katze_sonne schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Büroausstattung (Verschleiß Schreibtischstuhl; Verschleiß am
    > > höhenverstellbaren Schreibtisch; Maus; Tastatur; Mauspad - klar, vieles
    > > davon ist eigentlich Pflicht des Arbeitgebers... die Realität ist aber
    > oft
    > > eine andere. Sei es, weil der Arbeitnehmehr das eh alles schon hat und
    > > schlichtweg keinen Platz für die doppelte Ausführung hat oder weil der
    > > Arbeitgeber dafür schlichtweg keinen Prozess vorsieht - und sowas wie
    > ein
    > > angenehmes großes Gamingmauspad eh nicht fühlt)
    >
    > Eigentlich ist der Arbeitgeber für die ergonomische Einrichtung des
    > Arbeitsplatzes zuständig - auch im Homeoffice.

    Wie gesagt... theoretisch ja. Praktisch kenne ich selbst Leute aus dem ÖD, bei denen das nicht der Fall ist. Da würde vermutlich vorher wieder jegliches Homeoffice verboten, bevor das jemand einklagt. Finde solche Beispiele immer super, wenn selbst der Staat sich nicht an Gesetze hält... aber die freie Wirtschaft soll das natürlich tun...

    Das wird allgemein vielen dieser Themen das Problem sein: "Du kannst ja auch einfach in's Büro kommen!"

    > Einschließlich Stuhl, Tisch,
    > Maus, ... Du hast Recht, das macht in der Realität kaum einer, aber es wäre
    > einklagbar.

    Ich mein, Maus und Tastatur würde ich wohl bekommen, aber halt der Schrott, der da immer überall dabei ist. Funkmaus, irgendwas ergonomisches, haha, guter Witz.

    Tatsächlich habe ich genau eine Person in meinem Umfeld, die eine Stuhl von der Arbeit bekommen hat und das ist halt ein wirklich großes Unternehmen, wo die corporate benefits halt eh ne seeeehr lange Liste haben... Da wird eh gekleckert statt geklotzt, der Stuhl kostet vermutlich das 4-fache von dem, was ich im Büro habe...

    Letztendlich ist und bleibt aber immer das rein praktische Problem. Was soll ich mit einem Bildschirm und Stuhl vom Arbeitgeber, wenn ich beides selber bereits besitze? Ich habe nunmal keine 2 Schreibtische. Aber vermutlich darf ich den Bildschirm und Stuhl vom Arbeitgeber dann wiederum privat nicht nutzen? Das ist das eigentliche Problem. Es müsste rechtlich einfach einen Anspruch auf eine "Abnutzungspauschale" geben für die Leute, die eigene Hardware nutzen.

    > Übrigens, aus der Verantwortlichkeit ergibt sich dann, dass er
    > auch kontrollieren müsste, ob dein Arbeitsplatz im Homeoffice wirklich
    > ergonomisch eingerichtet ist.

    Die Geschichte kenne ich auch. Daher wird ja meine ich oft auch vom "Mobilen Arbeiten" gesprochen, weil das rechtlich was anderes ist und somit der oder die Arbeitschutzbeauftragte:r nicht vorbeikommen muss.

    > Die Arbeitsschutzgesetze und Vorschriften sind beim Thema Homeoffice nicht
    > wirklich einfach umzusetzen und hinken mMn ein paar Jahrzehnte der Realität
    > hinterher. Nichtsdestotrotz sind sie gültig.

    Jupp.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.22 15:19 durch katze_sonne.

  15. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: katze_sonne 02.05.22 - 15:21

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich hab noch nie gesehen, dass beides erlaubt ist,
    >
    > Ich kenne durchaus den ein oder anderen AG, der beides parallel hat.
    >
    > Telearbeit ist etwas, das arbeitsvertraglich geregelt ist. Der Mitarbeiter
    > hat damit Anspruch auf 1 bis 5 Tele-Arbeitstage pro Woche. Die sind genau
    > festgelegt, der AG stellt hierbei die Arbeitsmittel (Tisch, Stuhl, Lampe,
    > IT, DSL-Anschluss, Router), der AN den Raum. Es muss ein eigenständiger,
    > abschließbarer Raum sein, der dann auch ein Arbeitszimmer bei der
    > Lohnsteuererklärung ist. Eine Nische im Schlafzimmer reicht nicht.

    Angenommen, das habe ich. Nutze den Arbeitsplatz aber auch abends zum Zocken und habe darin mein Spinningbike stehen... gilt sowas noch oder nicht? Denn alles andere ist doch unrealistisch.

    > Parallel haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit, mobiles Arbeiten zu
    > nutzen, soweit es die Arbeitssituation zulässt. Das muss dann mit dem
    > Vorgesetzten abgestimmt werden, einen verbindlichen Anspruch darauf hat man
    > nicht. Natürlich gilt Gleichbehandlungsgrundsatz, etc.
    >
    > Ein Mitarbeiter kann also sowohl 2 Tage die Woche Telearbeit machen, und
    > dann noch einen weiteren Tag mobiles Arbeiten, prinzipiell ist das kein
    > Problem.

  16. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: WasntMe 02.05.22 - 15:29

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, kontrollieren muss er es nicht. Er muss dich schulen und dir die
    > Möglichkeit zur Verfügung stellen deinen Arbeitsplatz nach den geltenden
    > Richtlinien auszustatten. Ich kann bei meinem alles bestellen was ich dazu
    > benötige. Kümmern muss ich mich aber selbst und das ist auch in Ordnung so.

    Auch für Telearbeitsplätze muss eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden. Das ist eigentlich mehr als einfach nur 'ne Schulung machen.

  17. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: forenuser 02.05.22 - 15:30

    Daepilin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > abgesehen davon ist zu hause kochen auch teurer. Zzahl in der kantine
    > ~4.50¤, das schaff ich zu hause nur wenn ich verdammt billige zutaten
    > kaufe. Klar macht die Kantine das auch, aber noch jeden Tag zu kochen wenn
    > man eh schon länger untwegs ist, ist mir dann doch zuviel).


    Dann koch halt mehr und esse mal zwei Tage das gleiche Gericht. In anderen Berufen ist Home Office nicht möglich und eine Firmenkantine gibt es auch nicht. Und dort muss man auch sehen was man sich wie und wo in den Kiefer schiebt ohne das es dafür Geld vom Arbeitgeber gibt.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  18. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: katze_sonne 02.05.22 - 15:35

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daepilin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > abgesehen davon ist zu hause kochen auch teurer. Zzahl in der kantine
    > > ~4.50¤, das schaff ich zu hause nur wenn ich verdammt billige zutaten
    > > kaufe. Klar macht die Kantine das auch, aber noch jeden Tag zu kochen
    > wenn
    > > man eh schon länger untwegs ist, ist mir dann doch zuviel).
    >
    > Dann koch halt mehr und esse mal zwei Tage das gleiche Gericht. In anderen
    > Berufen ist Home Office nicht möglich und eine Firmenkantine gibt es auch
    > nicht. Und dort muss man auch sehen was man sich wie und wo in den Kiefer
    > schiebt ohne das es dafür Geld vom Arbeitgeber gibt.

    Es geht hier aber nicht um den Vergleich KFZ-Mechatroniker - Programmierer, sondern im den Vergleich "selber Beruf, selbe Firma".

  19. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: Test_The_Rest 02.05.22 - 16:18

    WasntMe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich ist der Arbeitgeber für die ergonomische Einrichtung des
    > Arbeitsplatzes zuständig - auch im Homeoffice.

    Nein, ist er nicht generell.

    "Ein Telearbeitsplatz entsteht nach § 2 Abs. 7 Satz 2 ArbStättV erst mit einer individuellen Vereinbarung zwischen Arbeitgeber oder Arbeitgeberin und den Beschäftigten über "Bedingungen der Telearbeit". Diese kann arbeitsvertraglich oder mit einer Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag geregelt werden."


    Weitere Details:
    https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/telearbeitsplatz_idesk_PI42323_HI2692348.html

    Das übliche Homeoffice ist keine Telearbeit, sondern fällt unter den Begriff mobiles Arbeiten.

  20. Re: Lol. Ich habe im HomeOffice doch MEHR Kosten

    Autor: Test_The_Rest 02.05.22 - 16:25

    Naja, ich habe deutlich weniger Kosten.

    Bei den aktuellen Spritpreisen spare ich ¤ 300,- im Monat.
    Dazu noch jeden Tag mindestens 1,5 Stunden Lebenszeit.
    Und Verschleiß am Fahrzeug.

    Im Gegenzug habe ich im Jahr nicht einmal ¤ 100.- Stromkosten mehr.
    Heizung habe ich gar nicht mehr gebraucht, da ich die Temperatur konstant halten konnte und nicht immer an- und abgedreht habe.
    Daher war auch meine Nebenkostenabrechnung genauso hoch, wie vor den 100% Homeofficezeit.

    Die anderen Kosten sind so dermaßen Pillepalle, daß ich sie ignorieren kann.
    Ganz davon abgesehen, daß mein Kaffeekonsum ein persönliches Problem ist und gesenkt werden könnte...

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