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Folglich zahlte der Arbeitgeber ein Viertel der Nettovergütung nicht aus.

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  1. Folglich zahlte der Arbeitgeber ein Viertel der Nettovergütung nicht aus.

    Autor: berritorre 04.05.22 - 21:13

    Genial. Selbst wenn es rechtens wäre die Toilettenpause abzuziehen, dann muss man sich fragen was dieses Anwaltsbüro sich dabei gedacht hat.

    Im Schnitt hat der Mitarbeiter also 30min am Tag gefehlt. Gehen wir mal von einem 8h Tag aus, dann wären das 6,25% der Arbeitszeit. Wie die dann auf die Idee kommen 25% abzuziehen, ist mir schleierhaft. Schon alleine deswegen gehört denen eine vor den Latz.

    Ja, ich finde 30min pro Tag auf der Toilette auch etwas viel. Aber mal ehrlich, was soll das? Ich gehe mal davon aus, dass da noch viel mehr dahinter steckt. Alleine die zwei Mitarbeiter die da auf der Lauer lagen haben der Kanzlei in der Zeit mehr Geld gekostet als diese Toilettenpausen.

    Hatte auch mal einen Kollegen der einmal am Tag ganz demonstrativ auf die Toilette ging und ganz stolz darauf war, dass ihn die Firma für's "kacken" bezahlt. Das ist schon ziemlich lächerlich, aber mein Gott.

    Wie gesagt, ich denke da steckte mehr dahinter und man wollte ihn über die Toilettenpausen dran kriegen.

    Aber bei einer Firma, wo auf die Uhr geschaut wird, wie lange man auf der Toilette ist, man o man.

    Hatte allerdings auch mal eine Praktikantin, die ist dann während der Arbeitszeit immer mal verschwunden, und zwar mehrmals am Tag und teilweise mehr als 1h. Irgendwann wurde es mir mal zu bunt und wir haben sie dann im Haus gesucht, als ich mal ein paar Minuten Verschaufpause hatte. Haben sie dann im Heizungsraum gefunden. Beim Telefonieren. Während der Rest in der stressigen Zeit der Berichtsabgabe nicht wusste wo ihnen der Kopf steht, hat sie sich abgeseilt. Lange ging das dann nicht gut. ;-)

  2. Re: Folglich zahlte der Arbeitgeber ein Viertel der Nettovergütung nicht aus.

    Autor: JE 06.05.22 - 16:56

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hatte allerdings auch mal eine Praktikantin, die ist dann während der
    > Arbeitszeit immer mal verschwunden, und zwar mehrmals am Tag und teilweise
    > mehr als 1h. Irgendwann wurde es mir mal zu bunt und wir haben sie dann im
    > Haus gesucht, als ich mal ein paar Minuten Verschaufpause hatte. Haben sie
    > dann im Heizungsraum gefunden. Beim Telefonieren. Während der Rest in der
    > stressigen Zeit der Berichtsabgabe nicht wusste wo ihnen der Kopf steht,
    > hat sie sich abgeseilt. Lange ging das dann nicht gut. ;-)

    Klingt für mich nach Überforderung - oder der Erkenntnis, am falschen Ort zu sein.

  3. Re: Folglich zahlte der Arbeitgeber ein Viertel der Nettovergütung nicht aus.

    Autor: berritorre 07.05.22 - 15:53

    Überforderung: Kann man nicht komplett ausschliessen, aber wenn sie bei uns überfordert war, dann lag es mit ziemlicher Sicherheit an ihr. Die andere Praktikantin hatte mit Überforderung keine Probleme.

    Erkenntnis am falschen Ort zu sein: Auch das kann natürlich sein. Auf der anderen Seite war sie eine absolute Ausnahme. Mit den anderen Praktikanten (national und international) gab es sowas nicht. Die hatten eigentlich alle eine gute Zeit, haben meist viel gelernt (je nach Fähigkeit haben die hier eigentlich immer gut mit gearbeitet). Aber ja, kann man nie ausschliessen.

    Sie hatte damals wirlich keine schwierigen Aufgaben, aber musste halt dem Team zuarbeiten. Wir waren zu dieser Zeit ziemlich mit Berichtslegungen beschäftigt und ich konnte nicht alle 5 Minuten schauen, ob sie auch noch was zu tun hatte. Hätte sie am Rechner irgendwas (privat) gemacht, hätte keiner was gesagt. Ist normal dass es bei Projektarbeit immer mal etwas Downtime gibt, speziell für Praktikanten, denen man dan bestimmte Aufgaben nicht geben kann oder will.

    Nein, meine Vermutung ist einfach, sie hatte keinen Bock und wenn sie nicht im Raum war konnte ich ihr keine Aufgaben geben. ;-)

    Da ich zu der Zeit recht im Stress war, hatte ich auch keine Zeit mir dauernd Gedanken zu machen, wo sie denn ist. Als die stressigen Tage vorbei waren sah das dann natürlich anders aus.

    Wenn ich mich richtig erinnere (ist jetzt schon über 15 Jahre her, kam sie aus "gutem Haus" aus Südamerika. Ein internationales Praktikum hört sich halt gut an, aber mit dem Arbeiten hat man es halt oft nicht so.

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