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Warum nicht in der Stadt anfangen?

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  1. Warum nicht in der Stadt anfangen?

    Autor: ezadoo 05.05.22 - 13:43

    Warum fängt man mit der Einsparung an dem Fahren nicht in der Stadt an.
    Da wo es einen relativ gut funktionierenden ÖPNV mit einem nutzbaren Takt gibt, wo man die Einkaufsmöglichkeiten in direkter Nähe hat und man ohne Probleme sehr viel im dem Rad erfahren kann, da das Stadtgebiet dahingehend viel enger beieinander ist.

    Auf dem Land, wo es so gut wie keinen ÖPNV außerhalb der Schülerbeförderung gibt, kein ÖPNV vor um 6 am Morgen und nach halb 8 am Abend (ins Dorf selbst um 7) und am Wochenende gar nicht.
    Mit der Begründung, dass es sich für die geringe Bevölkerungsdichte gar nicht lohnt.
    Und von der damit um ein x-Faches Verlängerten Reisezeit mal ganz abgesehen.
    Und die Preise für den jetzt schon absolut unterirdischen ÖPNV liegen schon jetzt um 20% über denen in einer Stadt mit 550.000 Einwohnern, wo zu jeder Tages- und Nachtzeit was fährt.

    Einkaufsmöglichkeiten sind zudem kaum Vorhanden und haben wenn dann meist recht große Einzugsgebiete oder liegen in der nächsten Stadt, die aber gut 10-15 km entfernt ist, wo dann auch speziellere Läden, wie Drogerien, etc sind.
    Die Arbeitsmöglichkeiten sind breit verstreut und das Rad aufgrund mangelnder Infrastruktur auch nicht sinnvoll nutzbar.
    Wenn man dann noch andere wichtige Dinge, wie Ärzte und sowas hat, kommt man um ein Auto nicht umhin.
    Und wenn beide Personen im Haushalt berufstätig sind, kommt man zumeist nicht um ein Auto pro Person.

    Wenn ich hier von manchen Städtern lese, was man doch mal alles mit dem Rad (10km+ zu Arbeit radeln), zu Fuß oder dem schlechten ÖPNV (2h zu Arbeit und 2h zurück) machen soll und auf das Auto verzichten, frage ich mich, warum diese Personen dann überhaupt noch ein Auto besitzen.
    Oder warum man dort den ÖPNV benutzt und nicht auch bei Wind und Wetter die paar km zur Arbeit, zum Einkaufen und zum Arzt radelt oder läuft.

    Und wenn von den Dörfern in die Städte gezogen wird, um die Fahrwege zu verkürzen wird wieder wegen Wohnraummangel und dadurch steigenden Preisen gejammert.

  2. Re: Warum nicht in der Stadt anfangen?

    Autor: RRZEurope 05.05.22 - 14:26

    ezadoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .. frage ich mich, warum
    > diese Personen dann überhaupt noch ein Auto besitzen.

    um mit dem SUV standesgemäß täglich beim Frisör aufzutauchen und von der Innenstadt raus zum Ponyhof zu düsen, welches das Futter aber bitte vom Bauern hingetragen bekommt, der soll ja gefälligst auf den Traktor verzichten !

  3. Re: Warum nicht in der Stadt anfangen?

    Autor: xSureface 05.05.22 - 14:29

    Der Bauer füttert seine Tiere doch gar nicht mehr Manuell. Weder mit dem Traktor noch per Hand. Heutzutage gibt es für sowas Automatisierungslösungen ;)

  4. Re: Warum nicht in der Stadt anfangen?

    Autor: Keep The Focus 05.05.22 - 15:40

    > Wenn ich hier von manchen Städtern lese, was man doch mal alles mit dem Rad (10km+ zu Arbeit radeln),

    wo liegt das Problem?
    Ich hab das praktisch umgesetzt trotz mangelhafter Fahrradinfrastruktur mit Mountain Bike.

    Mit einem Velomobil könnte ich mir auch 15-20km vorstellen.
    Danach würde ich mich aber umsehen:
    - öffentlicher (evtl. park&ride mit Fahrrad oder Fahrradmitnahme)
    - anderer Wohnort oder anderer Arbeitsplatz (wg. Zeitfaktor)

    >Oder warum man dort den ÖPNV benutzt und nicht auch bei Wind und Wetter die paar km zur Arbeit, zum Einkaufen und zum Arzt radelt oder läuft.

    Auch hier sehe ich das Problem nicht, wenn nicht krankheitsbedingt etwas dagegen spricht.
    Du beschreibst da gerade meinen Alltag.
    Die magische Waffe gegen das Wetter ist Kleidung und je nach Qualität des Verkehrsdienstes Winterreifen (mit Spikes)

    > Warum fängt man mit der Einsparung an dem Fahren nicht in der Stadt an.

    Das ist doch wieder reines "sollen doch die anderen machen", damit bei mir alles so bleiben kann wie es ist.

  5. Re: Warum nicht in der Stadt anfangen?

    Autor: nightmar17 05.05.22 - 16:15

    Es gibt viele Argumentationen. Ich will tatsächlich mehr Rad fahren und mit einem E-Bike könnte ich mir durchaus vorstellen auch damit zur Arbeit zu fahren.
    Leider gibt es hier Außerorts quasi 0 Radwege und ich müsste auf der Straße fahren, dafür muss man aber Lebensmüde sein.

  6. Re: Warum nicht in der Stadt anfangen?

    Autor: christian_k 05.05.22 - 18:21

    Ich bin 2013 nach Berlin gezogen. Ich habe mit dem Auto noch den Müll vom Umzug entsorgt und es danach verkauft.
    Ich habe danach kein Auto mehr gehabt und vermisse es nicht. Früher musste ich jeden Arbeitstag 90 km mit dem Auto fahren. Ich bin froh, dass das vorbei ist.
    Hier komme ich mit Öffis, Rad und zu Fuß gut zurecht. Alle paar Monate mal ein Taxi, nicht mal eine Anmeldung beim Car Sharing lohnt sich. Ich habe einige Kollegen, die auch kein Auto haben und keines brauchen (auch mit Kindern).

    Ich erwarte aber auch von denen einen Beitrag, die z.B. vom Umland einpendeln. Eine Möglichkeit wäre, am Stadtrand in Öffis umzusteigen. Man kann nicht selbst auf 'Tür zu Tür' bestehen und von den Leuten in der Stadt dem Umstieg fordern, um selbst freie Bahn zu haben.

  7. Re: Warum nicht in der Stadt anfangen?

    Autor: Tia Lapis 05.05.22 - 19:01

    Tja dafür musst du halt den Moloch Berlin ertragen und die ganzen Berliner...

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