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Dinge die wirklich niemand braucht

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  1. Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: twothe 05.05.22 - 14:13

    JavaScript war ja an sich schon ein Fehler, weil die Sprache so träge und unstrukturiert ist. Aber nun ist sie halt da, und man muss damit leben

    Python ist so ziemlich die überflüssigste Sprache der Welt, die lediglich von der ständigen Werbung ihrer überzeugten Jünger noch weiter getragen wird. Würde Python morgen aufhören zu existieren, dann würden alle Entwickler schnell feststellen, wie sie mit anderen Sprachen wesentlich effektiver zu besseren Ergebnissen kommen können, und sich ärgern, dass sie sich überhaupt so lange mit Python rumgeschlagen haben.

    Diesen Unsinn jetzt noch ins Web zu schleifen ist der Gipfel der Verblendung.

  2. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: jankapunkt 05.05.22 - 14:56

    > JavaScript war ja an sich schon ein Fehler, weil die Sprache so träge und unstrukturiert ist. Aber nun ist sie halt da, und man muss damit leben

    Kleiner Hinweis, wir sind bereits im Jahr 2022. Die frühen 2000er sind schon lange vorbei.

  3. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: spieles21 05.05.22 - 15:10

    jankapunkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > JavaScript war ja an sich schon ein Fehler, weil die Sprache so träge und
    > unstrukturiert ist. Aber nun ist sie halt da, und man muss damit leben
    >
    > Kleiner Hinweis, wir sind bereits im Jahr 2022. Die frühen 2000er sind
    > schon lange vorbei.

    Aber geändert hat sich nicht wirklich was. JS ist so unstrukturiert wie eh und je

  4. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: mnementh 05.05.22 - 15:28

    jankapunkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > JavaScript war ja an sich schon ein Fehler, weil die Sprache so träge und
    > unstrukturiert ist. Aber nun ist sie halt da, und man muss damit leben
    >
    > Kleiner Hinweis, wir sind bereits im Jahr 2022. Die frühen 2000er sind
    > schon lange vorbei.
    Und das ändert was genau an der Kritik an Javascript?

    Das Projekt im Artikel ist eines das von Webassembly Gebrauch macht. Das sieht positiv aus, es gibt über Webassembly die Möglichkeit mehr und mehr Programmiersprachen im Web einzusetzen und schneller als JS is Webassembly auch (wenn auch nicht viel). WASM bietet daher eine gute Chance uns endlich von der JS-Abhängigkeit zu lösen. Das Web als Zielplattform war so ungewöhnlich, weil es so lange nur eine Programmiersprache ermöglichte. Das hat uns lange zurückgehalten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.22 15:28 durch mnementh.

  5. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: janoP 05.05.22 - 17:07

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JavaScript war ja an sich schon ein Fehler, weil die Sprache so träge und
    > unstrukturiert ist. Aber nun ist sie halt da, und man muss damit leben

    Es kommen auch ein paar sehr strukturierte und sinnvolle Ansätze aus der JavaScript-Entwicklung der letzten Jahre (insb., was asynchrone und funktionale Programmierung angeht). Da können sich teilweise andere Programmiersprachen ne Scheibe von abschneiden – und tun es auch (wie man z. B. an Pfeil-Lambdas in Java sieht).

    Am Grundsätzlichen (nicht explizit typisiert, keine Interfaces) hat sich natürlich nichts geändert. Deswegen emfehle ich, TypeScript mal auszuprobieren: Das ist wirklich ein Segen. Da kriegst du die Vorteile aus JavaScript mit den Vorteilen aus C#/Java. Wenn du das einmal benutzt hast, merkst du erst, wie unproduktiv du mit Java bist (und lernst die JS-Entwicklungen der letzten Jahre zu schätzen).

    > Python ist so ziemlich die überflüssigste Sprache der Welt, die lediglich
    > von der ständigen Werbung ihrer überzeugten Jünger noch weiter getragen
    > wird. Würde Python morgen aufhören zu existieren, dann würden alle
    > Entwickler schnell feststellen, wie sie mit anderen Sprachen wesentlich
    > effektiver zu besseren Ergebnissen kommen können, und sich ärgern, dass sie
    > sich überhaupt so lange mit Python rumgeschlagen haben.
    >
    > Diesen Unsinn jetzt noch ins Web zu schleifen ist der Gipfel der
    > Verblendung.

    Ja, schon... Also Python ist ganz praktisch, wenn man schnell fertig gebaute (z. B. in C geschriebene) Bibliotheken zusammenstöpseln will. Es ist halt ne Skriptsprache, und es ist schon übersichtlicher als Bash.

    Aber Python kann jetzt AFAIK auch nichts, was JavaScript nicht kann. Deswegen wundert mich auch, dass jemand die Energie aufwendet, die Sprache in den Browser zu bringen. Bei C# oder Rust verstehe ich das eher.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.22 17:09 durch janoP.

  6. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: Bluejanis 06.05.22 - 16:02

    janoP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am Grundsätzlichen (nicht explizit typisiert, keine Interfaces) hat sich
    > natürlich nichts geändert. Deswegen emfehle ich, TypeScript mal
    > auszuprobieren: Das ist wirklich ein Segen. Da kriegst du die Vorteile aus
    > JavaScript mit den Vorteilen aus C#/Java. Wenn du das einmal benutzt hast,
    > merkst du erst, wie unproduktiv du mit Java bist (und lernst die
    > JS-Entwicklungen der letzten Jahre zu schätzen).

    TypeScript macht JS definitiv erträglicher. Mir gefallen C# oder auch Java aber immer noch deutlich besser.

  7. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: dobeldo 06.05.22 - 16:12

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Python ist so ziemlich die überflüssigste Sprache der Welt, die lediglich
    > von der ständigen Werbung ihrer überzeugten Jünger noch weiter getragen
    > wird. Würde Python morgen aufhören zu existieren, dann würden alle
    > Entwickler schnell feststellen, wie sie mit anderen Sprachen wesentlich
    > effektiver zu besseren Ergebnissen kommen können, und sich ärgern, dass sie
    > sich überhaupt so lange mit Python rumgeschlagen haben.

    xD
    Glaubst du wirklich die ganzen DataScience und Deep Learning Sachen (mein Bereich) waeren zugaenglicher fuer die Wissenschaft in einer anderen Sprache?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.22 16:12 durch dobeldo.

  8. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: llordd 06.05.22 - 16:28

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JavaScript war ja an sich schon ein Fehler, weil die Sprache so träge und
    > unstrukturiert ist. Aber nun ist sie halt da, und man muss damit leben
    >

    JavaScript ist nicht träge und unstrukturiert. Zeige doch mal bitte exakt auf was du damit meinst. Ansonsten kann ich hier jetzt ja auch einfach mal behaupten du bist träge und unstrukturiert. Solche dummen und unqualifizierten Äußerungen, von. unqualifizierten Usern machen mich einfach wütend.

  9. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: llordd 06.05.22 - 16:30

    > TypeScript macht JS definitiv erträglicher. Mir gefallen C# oder auch Java
    > aber immer noch deutlich besser.

    Mir gefällt JavaScript besser, da die Sachen für die diese Sprache entwickelt wurde in C# bzw. Java überhaupt nicht bzw. nur mit enormen Aufwand umgesetzt werden könne. Wieso sind hier alle so einfältig und engstirnig unterwegs?

  10. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: llordd 06.05.22 - 16:31

    > Aber geändert hat sich nicht wirklich was. JS ist so unstrukturiert wie eh
    > und je

    Was genau ist hier gemeint?

  11. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: mnementh 06.05.22 - 16:38

    llordd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > TypeScript macht JS definitiv erträglicher. Mir gefallen C# oder auch
    > Java
    > > aber immer noch deutlich besser.
    >
    > Mir gefällt JavaScript besser, da die Sachen für die diese Sprache
    > entwickelt wurde in C# bzw. Java überhaupt nicht bzw. nur mit enormen
    > Aufwand umgesetzt werden könne. Wieso sind hier alle so einfältig und
    > engstirnig unterwegs?

    Sind alle hier so einfältig und engstirnig unterwegs? Ich sehe Leute hier die feiern, dass sie mehr Sprachoptionen haben und nicht zu Javascript mit der eventuellen Option Typescript gezwungen sind, wenn sie Webentwicklung machen wollen. Wieso findest Du mehr Möglichkeiten schlecht?

  12. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: twothe 07.05.22 - 09:58

    llordd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JavaScript ist nicht träge und unstrukturiert. Zeige doch mal bitte exakt
    > auf was du damit meinst.

    Die Benchmarks sprechen da weiterhin Bände: Lua in der JIT Version, entwickelt ca. im selben Zeitalter wie JavaScript, hat alle Features von JS, ist aber im Mittel ca. 3-5 mal so schnell. Was insofern noch mal beachtlich ist, als das am JS-JIT die größten Tech-Firmen der Welt ihr Bestes gegeben haben um die Performance zu steigern, und LuaJIT ein Hobbyprojekt ist.

    Und was die Struktur angeht... da verweise ich einfach mal auf for...each for...in und for...of Wer da spontan sagen kann was nochmal genau was macht: herzlichen Glückwunsch. Ca. die Hälfte der Sprachfeatures gehört inzwischen in die Mülltonne, aber niemand kann aufräumen.

  13. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: mnementh 07.05.22 - 10:18

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > llordd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > JavaScript ist nicht träge und unstrukturiert. Zeige doch mal bitte
    > exakt
    > > auf was du damit meinst.
    >
    > Die Benchmarks sprechen da weiterhin Bände: Lua in der JIT Version,
    > entwickelt ca. im selben Zeitalter wie JavaScript, hat alle Features von
    > JS, ist aber im Mittel ca. 3-5 mal so schnell. Was insofern noch mal
    > beachtlich ist, als das am JS-JIT die größten Tech-Firmen der Welt ihr
    > Bestes gegeben haben um die Performance zu steigern, und LuaJIT ein
    > Hobbyprojekt ist.
    >
    > Und was die Struktur angeht... da verweise ich einfach mal auf for...each
    > for...in und for...of Wer da spontan sagen kann was nochmal genau was
    > macht: herzlichen Glückwunsch. Ca. die Hälfte der Sprachfeatures gehört
    > inzwischen in die Mülltonne, aber niemand kann aufräumen.

    Ich würde nicht mal zu viel Kritik an JS üben, ja es hat die angesprochenen Mängel, aber viele Sprachen haben Mängel und manche sind schlimmer (*hust* PHP *hust*). Das große Problem ist: seit 25 Jahren stecken wir an JS fest, wenn wir Webentwicklung machen wollen. Ja, es gab Flash und Java-Applets, aber das wurde ja nichts. Aber in allen anderen Zielplattformen haben wir eine Auswahl an Programmiersprachen und Technologien, nur im Web stecken wir mit Javascript fest. In anderen Bereichen können wir durch die Alternativen Probleme umgehen oder dadurch wurden Weiterentwicklungen vorangebracht. Webassembly ermöglicht uns nun Alternativen in der Webentwicklung. Es wird ein paar Jahre dauern ehe sich die Frameworks drumherum so weit entwickelt haben, dass sie mit den über Jahrzehnten entwickelten javascript-Frameworks mithalten, aber endlich *kann* es diese Entwicklung geben. Und davon profitieren wir alle.

  14. Re: Dinge die wirklich niemand braucht

    Autor: janoP 09.05.22 - 15:14

    Bluejanis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > janoP schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Am Grundsätzlichen (nicht explizit typisiert, keine Interfaces) hat sich
    > > natürlich nichts geändert. Deswegen emfehle ich, TypeScript mal
    > > auszuprobieren: Das ist wirklich ein Segen. Da kriegst du die Vorteile
    > aus
    > > JavaScript mit den Vorteilen aus C#/Java. Wenn du das einmal benutzt
    > hast,
    > > merkst du erst, wie unproduktiv du mit Java bist (und lernst die
    > > JS-Entwicklungen der letzten Jahre zu schätzen).
    >
    > TypeScript macht JS definitiv erträglicher. Mir gefallen C# oder auch Java
    > aber immer noch deutlich besser.

    Interessant. Dabei unterscheidet sich Java AFAIK doch nur dadurch von TypeScript, was es alles nicht kann...

    Kein async/await, keine Interfaces für Datenstrukturen, keine Handhabe über Nullable...

    Insbesondere das mit dem Nullable ist für mich ein so großes Problem, dass ich Java inzwischen sehr ungern nutze. IMHO kann man sich nicht "typsicher" nennen, wenn nicht vermeidbar ist, dass jeder Typ implizit auch null sein kann (bis auf Primitive, die niemals null sein können, weswegen man sich dann mit -1 oder so behilft).

    Trotzdem ist mir Java noch lieber als reines JavaScript.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.22 15:15 durch janoP.

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