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Vehicle to Grid / bidirektionalen Laden lieber voran bringen

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  1. Vehicle to Grid / bidirektionalen Laden lieber voran bringen

    Autor: Grover 11.05.22 - 10:40

    Wäre schön wenn sich da mal schnell ein Standard etablieren würde, dass würde die Rechnung für eine Photovoltaik Anlage gleich ganz anders aussehen lassen, wenn man sich nicht noch extra einen Akku für die Hausversorgung anschaffen müsste, wenn der durch ein Elektroauto eh ausreichend groß vor der Tür steht.

  2. Re: Vehicle to Grid / bidirektionalen Laden lieber voran bringen

    Autor: MarcusK 11.05.22 - 10:45

    Grover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre schön wenn sich da mal schnell ein Standard etablieren würde, dass
    > würde die Rechnung für eine Photovoltaik Anlage gleich ganz anders aussehen
    > lassen, wenn man sich nicht noch extra einen Akku für die Hausversorgung
    > anschaffen müsste, wenn der durch ein Elektroauto eh ausreichend groß vor
    > der Tür steht.

    Die meisten brauchen aber ihr Auto um auf Arbeit zu kommen, damit steht es tagsüber nicht zu hause. Wie soll der Solarstrom dann im Auto gespeichert werden?

    Da ein verschlissenen Akku ein Totalschaden fürs Auto ist, halte ich davon sehr wenig. Für zu Hause verwendet man andere Akkus, die zwar schwerer und größer sind aber mehr Zyklen und möglichst wenig brennbar sind.

  3. Kommt auf die Ladezyklen an, die möglich sind

    Autor: M.P. 11.05.22 - 10:45

    bevor der Akku ersetzt werden muss ...

    Wenn man das Auto vielleicht 200000 km fahren will und der Akku eine Reichweite von 400 km hergibt, wären das 500 Ladezyklen.
    Da wäre sicherlich Luft für ein wenig Power to the Grid.
    Wenn aber die vielen Lade/Entladevorgänge zu einem vorzeitigen Verschleiß des Akkus führen, kann das den Wagen vielleicht schon nach 120000 km zu einem wirtschaftlichen Totalschaden machen, weil das Ersetzen des Akkus nicht mehr lohnt ...

  4. Re: Vehicle to Grid / bidirektionalen Laden lieber voran bringen

    Autor: xSureface 11.05.22 - 10:48

    Zuhause nutzt man LFPs Akkus. Diese Brennen nicht so schnell und hat den Vorteil, es gibt das ganze Modular. Heißt, wenn da nen Block mit 2,5kwh ausfällt, kann man den ersetzen ohne viel Zeit aufzuwenden. Nen E-Auto Akku kann man zwar reparieren, dauert jedoch aufgrund des Kühlkreislaufes wesentlich länger. Zuhause gibt es sowas wie Kühlkreislauf nicht für Akkus. Auch da der Entnahmestrom bei Akkus mehrere KW über dem eigentlichem Bedarf liegt.

  5. Re: Kommt auf die Ladezyklen an, die möglich sind

    Autor: Grover 11.05.22 - 10:51

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bevor der Akku ersetzt werden muss ...
    >
    > Wenn man das Auto vielleicht 200000 km fahren will und der Akku eine
    > Reichweite von 400 km hergibt, wären das 500 Ladezyklen.
    > Da wäre sicherlich Luft für ein wenig Power to the Grid.
    > Wenn aber die vielen Lade/Entladevorgänge zu einem vorzeitigen Verschleiß
    > des Akkus führen, kann das den Wagen vielleicht schon nach 120000 km zu
    > einem wirtschaftlichen Totalschaden machen, weil das Ersetzen des Akkus
    > nicht mehr lohnt ...

    Ja das müsste sich in der Praxis beweisen aber wenn ich Abends vielleicht 5KW an Strom verbrauche, dann sollte das dem Auto Akku nicht groß schaden oder? (Der soll den ja nicht leer lutschen, dass sollte man dann sinnvoll begrenzen können)
    Die Idee basiert auf der Annahme, das HomeOffice sich ein wenig etabliert und man vielleicht Tageweise zu Hause ist, dann kann der Wagen auch vor der Tür stehen und Sonne Tanken und sein Anteil am Haus leisten.

  6. Re: Kommt auf die Ladezyklen an, die möglich sind

    Autor: xSureface 11.05.22 - 10:57

    Das System Speicher soll nicht dazu dienen deinen Solarstrom zu speichern, sondern Lastspitzen im Netz abzufangen. System ist folgendes: 5 Leute stecken Gleichzeitig ihre E-Autos an. Der Netzbetreiber kann aber nur 3 versorgen. Für die anderen 2 muss er Zusätzliche Kapazitäten ans Netz schalten. Damit das Netz nicht zusammenbricht hält nun dein Auto als Speicher für eine kurze Zeit als Speicher her und versorgt die anderen 2 Autos bis der Netzbetreiber die Kapazität für diese 2 Autos auch liefern kann. Wenn man Home Office betreibt und Solarstrom bezieht, passiert das in der Regel am Tag. Dort liefert die Solaranlage im Normalfall mehr als genug Strom für Auto + Arbeit.

  7. Re: Vehicle to Grid / bidirektionalen Laden lieber voran bringen

    Autor: stili 11.05.22 - 11:04

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grover schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wäre schön wenn sich da mal schnell ein Standard etablieren würde, dass
    > > würde die Rechnung für eine Photovoltaik Anlage gleich ganz anders
    > aussehen
    > > lassen, wenn man sich nicht noch extra einen Akku für die Hausversorgung
    > > anschaffen müsste, wenn der durch ein Elektroauto eh ausreichend groß
    > vor
    > > der Tür steht.
    >
    > Die meisten brauchen aber ihr Auto um auf Arbeit zu kommen, damit steht es
    > tagsüber nicht zu hause. Wie soll der Solarstrom dann im Auto gespeichert
    > werden?
    >
    > Da ein verschlissenen Akku ein Totalschaden fürs Auto ist, halte ich davon
    > sehr wenig. Für zu Hause verwendet man andere Akkus, die zwar schwerer und
    > größer sind aber mehr Zyklen und möglichst wenig brennbar sind.

    Weil in Zukunft wie in Norwegen fast jeder neue parkplatz such über eine Ladesäule verfügt

  8. Re: Vehicle to Grid / bidirektionalen Laden lieber voran bringen

    Autor: MarcusK 11.05.22 - 11:15

    stili schrieb:
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    > MarcusK schrieb:
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    > > Grover schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Wäre schön wenn sich da mal schnell ein Standard etablieren würde,
    > dass
    > > > würde die Rechnung für eine Photovoltaik Anlage gleich ganz anders
    > > aussehen
    > > > lassen, wenn man sich nicht noch extra einen Akku für die
    > Hausversorgung
    > > > anschaffen müsste, wenn der durch ein Elektroauto eh ausreichend groß
    > > vor
    > > > der Tür steht.
    > >
    > > Die meisten brauchen aber ihr Auto um auf Arbeit zu kommen, damit steht
    > es
    > > tagsüber nicht zu hause. Wie soll der Solarstrom dann im Auto
    > gespeichert
    > > werden?
    > >
    > > Da ein verschlissenen Akku ein Totalschaden fürs Auto ist, halte ich
    > davon
    > > sehr wenig. Für zu Hause verwendet man andere Akkus, die zwar schwerer
    > und
    > > größer sind aber mehr Zyklen und möglichst wenig brennbar sind.
    >
    > Weil in Zukunft wie in Norwegen fast jeder neue parkplatz such über eine
    > Ladesäule verfügt

    und warum sollte man sich ständig anstecken wenn man zum Bäcker fährt?

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