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Was genau wollen die ?

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  1. Was genau wollen die ?

    Autor: Emulex 11.05.22 - 20:17

    Paar Kabel verlegen und dann bei der Telekom abkassieren?
    So klingt das zumindest für mich.

  2. Re: Was genau wollen die ?

    Autor: AFUFO 12.05.22 - 02:21

    das tut doch die Telekom grade auch, aber wen andere Anbieter schnelle Internet verlegen will Telekom ihre Leitungen nicht bezahlen aber für eigene sollte man schon blechen die wahren schon da kostet ja nix ^^

  3. Re: Was genau wollen die ?

    Autor: TodesBrote 12.05.22 - 13:29

    Naja gut. Warum sollte die Telekom die auch umsonst vermieten. Dann hätten wir garkeinen Ausbau mehr, außer durch die Telekom.
    Und wer Glasfaser baut, sollte diese auch ohne gesetzlich festgelegten Preis vermieten können, auch die Telekom. Blei DSL macht die Preisbindung ja noch irgendwo Sinn, bei Glasfaser hingegen garnicht mehr.

    Deutschland: Brücke gesperrt weil baufällig, Reparatur nicht möglich wegen Denkmalschutz. Ein Hoch auf unsere Vorschriften.

  4. Re: Was genau wollen die ?

    Autor: Faksimile 12.05.22 - 18:25

    TodesBrote schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja gut. Warum sollte die Telekom die auch umsonst vermieten. Dann hätten
    > wir garkeinen Ausbau mehr, außer durch die Telekom.
    > Und wer Glasfaser baut, sollte diese auch ohne gesetzlich festgelegten
    > Preis vermieten können, auch die Telekom. Blei DSL macht die Preisbindung
    > ja noch irgendwo Sinn, bei Glasfaser hingegen garnicht mehr.

    Sicher. Mit Überbauverbot! Heißt im Klartext: Dort wo andere Glasfaser als FTTH/B verbaut haben, darf die Telekom dieses nicht mehr tun. Verliert sie dann irgendwann die Kunden in diesen Gebieten weil diese mehr Glasfaser buchen, dann kann sich die Telekom beim vorhandenen Anbieter zu dessen Konditionen einmieten oder dort aus dem Markt verabschieden.

  5. Re: Was genau wollen die ?

    Autor: Bonarewitz 12.05.22 - 20:51

    Faksimile schrieb:
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    > TodesBrote schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja gut. Warum sollte die Telekom die auch umsonst vermieten. Dann
    > hätten
    > > wir garkeinen Ausbau mehr, außer durch die Telekom.
    > > Und wer Glasfaser baut, sollte diese auch ohne gesetzlich festgelegten
    > > Preis vermieten können, auch die Telekom. Blei DSL macht die
    > Preisbindung
    > > ja noch irgendwo Sinn, bei Glasfaser hingegen garnicht mehr.
    >
    > Sicher. Mit Überbauverbot! Heißt im Klartext: Dort wo andere Glasfaser als
    > FTTH/B verbaut haben, darf die Telekom dieses nicht mehr tun. Verliert sie
    > dann irgendwann die Kunden in diesen Gebieten weil diese mehr Glasfaser
    > buchen, dann kann sich die Telekom beim vorhandenen Anbieter zu dessen
    > Konditionen einmieten oder dort aus dem Markt verabschieden.


    Du schlägst ernsthaft vor, dass jeder, der zuerst baut, sich ein Monopol aufbauen darf, indem er willkürlich 1000¤/Monat von anderen Anbietern verlangen darf?
    Das wirkt leicht kurzfristig gedacht.
    Denn eine andere Wahl haben die Kunden dann nicht, als bei 1MBit/s zu bleiben oder sich der willkürlichen Preisgestaltung des FTTH-Anbieters zu beugen.
    Da gewinnt nur einer: Der Monopolist.

    Da ein Überbauen viel kostet bei überschaubarem Ertrag (es gibt ja einen Wettbewerber, sollte jeder an Kooperationen interessiert sein, bevor er überbaut.
    Und wenn Überbauen günstiger als Mieten ist, sagt das viel über den Wettbewerber aus.
    Oder wie die Deutsche Giganetz, die klar sagt: "Wir öffnen unser Netz (erstmal) nicht".

  6. Re: Was genau wollen die ?

    Autor: Faksimile 12.05.22 - 21:15

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faksimile schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > TodesBrote schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > > > Naja gut. Warum sollte die Telekom die auch umsonst vermieten. Dann
    > > hätten
    > > > wir garkeinen Ausbau mehr, außer durch die Telekom.
    > > > Und wer Glasfaser baut, sollte diese auch ohne gesetzlich festgelegten
    > > > Preis vermieten können, auch die Telekom. Blei DSL macht die
    > > Preisbindung
    > > > ja noch irgendwo Sinn, bei Glasfaser hingegen garnicht mehr.
    > >
    > > Sicher. Mit Überbauverbot! Heißt im Klartext: Dort wo andere Glasfaser
    > als
    > > FTTH/B verbaut haben, darf die Telekom dieses nicht mehr tun. Verliert
    > sie
    > > dann irgendwann die Kunden in diesen Gebieten weil diese mehr Glasfaser
    > > buchen, dann kann sich die Telekom beim vorhandenen Anbieter zu dessen
    > > Konditionen einmieten oder dort aus dem Markt verabschieden.
    >
    > Du schlägst ernsthaft vor, dass jeder, der zuerst baut, sich ein Monopol
    > aufbauen darf, indem er willkürlich 1000¤/Monat von anderen Anbietern
    > verlangen darf?
    > Das wirkt leicht kurzfristig gedacht.
    > Denn eine andere Wahl haben die Kunden dann nicht, als bei 1MBit/s zu
    > bleiben oder sich der willkürlichen Preisgestaltung des FTTH-Anbieters zu
    > beugen.
    > Da gewinnt nur einer: Der Monopolist.
    >
    > > > Und wer Glasfaser baut, sollte diese auch ohne gesetzlich festgelegten
    > > > Preis vermieten können, auch die Telekom.

    Schön, das Du das einsiehst. Denn genau dahin will die Telekom wohl wieder. Sonst würde sie nicht versuchen die anderen Anbieter mit den genannten Methoden (Überbau, verzögerter Ausbau nach Markterkundung ...) zu Schädigen oder ganz vom Markt zu drängen.

    > Da ein Überbauen viel kostet bei überschaubarem Ertrag (es gibt ja einen
    > Wettbewerber, sollte jeder an Kooperationen interessiert sein, bevor er
    > überbaut.
    > Und wenn Überbauen günstiger als Mieten ist, sagt das viel über den
    > Wettbewerber aus.

    Wenn man dann, wenn der Wettbewerber oder ein anderer Infrastrukturbetreiber die Baukosten trägt, mal eben selber seine Leerrohre in die Baugrube versenkt und gleichzeitig Einnahmen durch das alte Netz auch vom Wettbewerber generiert und auch noch geringere Kosten (siehe unten) hat.

    > Oder wie die Deutsche Giganetz, die klar sagt: "Wir öffnen unser Netz
    > (erstmal) nicht".

    Die Deutsche Telekom hat gegenüber allen anderen immer noch den Vorteil, das sie organisatorisch und mit Backbone in der gesamten Bundesrepublik vertreten ist. Also ist der Wettbewerb nie auf Augenhöhe denn die müssen ja beispielsweise für den Backbone umfangreich anmieten oder selber bauen, was die Telekom schon seit Jahren hat..

  7. Re: Was genau wollen die ?

    Autor: B 28.05.22 - 23:12

    Sollen die kleinen Anbieter endlich verschwinden.

    Die sind zu teuer und zu unbekannt. Wollen den großen Reibach machen und denken, wenn sie mit FTTH winken Kuschen Kommunen, Kunden und Mitbewerber.

    Machen teilweise gemeinsame Sache mit der Amts Verwaltung und verhindern den Ausbau vom Wettbewerber.

    Die Glasfaser Angebote müssen wohl dermaßen schlecht sein, dass die Leute wieder abspringen.

    In meinem Bundesland wo ich für die Telekom Leitungen legen lasse, wollen wir jetzt eine Straße mit versorgen.

    Die Kunden haben beim anderen Anbieter widerrufen die ganze Straße. Die haben so kein Bock auf den und dementsprechend Bock auf die Telekom.

    Wir haben noch nicht Mal groß was getan, die Leute haben das schon von alleine gemacht.

    Wird zwar Ärger geben aber so wollen es die Kunden!!

    EINZIG UND ALLEIN der Kunde entscheidet. Niemand sonst.

    Wenn die Kommune ihr Breitband den Leuten aufzwingen will oder ein Netz Betreiber (auch die Telekom). Ist alles irrelevant. Nur der Kunde zählt, zumindest die Eigentümer.

    Es kommt zu 100% darauf an, was die Leute wollen. Das ist Demokratie.

    Wenn die Mitbewerber das nicht mögen, dann Pech gehabt. Sie können einzig und allein durch maximal gute Angebote Punkten.

    Wenn sie das nicht tun, sollen sie eben sehen ob das der Kunde will.

    Der Kunde ist König.

    Wenn die Telekom schlechter ist verliert sie, wenn die anderen schlechter sind gewinnt sie. So einfach ist das.

    Von Herzen gern maximale Konkurrenz, möge der bessere gewinnen mit fairen Mitteln. Ohne Machenschaften ohne Lügen, die reinen Fakten und das Angebot als ganzes müssen überzeugen.

    Leider wird im Vertrieb manchmal gelogen und das muss konsequent bestraft werden. Nur die Wahrheit zählt.
    Ebenso müssen sich die Kommunen, trotz eigener Angebote, neutral verhalten.

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