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Aus den Richtlinien

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  1. Aus den Richtlinien

    Autor: /mecki78 13.05.22 - 16:57

    Aus den App Store Richtlinien:

    We’ll reject expensive apps that try to cheat users with irrationally high prices.

    und

    3.1.2(c) Subscription Information: Before asking a customer to subscribe, you should clearly describe what the user will get for the price. How many issues per month? How much cloud storage? What kind of access to your service? Ensure you clearly communicate the requirements described in Schedule 2 of the Apple Developer Program License Agreement, found in Agreements, Tax, and Banking.

    und

    Customer trust is the cornerstone of the App Store’s success. Apps should never prey on users or attempt to rip off customers, trick them into making unwanted purchases, force them to share unnecessary data, raise prices in a tricky manner, charge for features or content that are not delivered, or engage in any other manipulative practices within or outside of the app.

    Und das sind Vertragsbedingungen, die hat jeder Entwickler unterschrieben, bevor er bei Apple eine App zur Prüfung einreicht. Die sind also vertragsrechtlich bindend (Vertragsfreiheit und nicht sittenwidrig).

    Außerdem steht es im krassen Widerspruch, zur Behauptung, Apple würde es beim App Store nur um das Geld gehen. Wenn das stimmen würde, dann würde Apple doch jeden Preis durchwinken - je höher desto besser für Apple, weil desto mehr verdienen sie doch daran. Wenn Apple eine Preiserhöhung oder einen zu hohen Preis ablehnt, dann ist das zu deren Nachteil; der Gewinner ist dabei nur der Endverbraucher.

    Und das ist bei den meisten Richtlinien so. Die meisten Richtlinien vom App Store waren noch nie zum Nachteil der Endverbraucher. Beschweren tun sich darüber fast nur die Entwickler, aber die haben bei weiten nicht immer das beste für den Endverbraucher im Sinn, das wird bei dieser Diskussion immer gerne übersehen und oft beschweren sie sich im Grund nur darüber, dass Apple nicht zulässt, dass sie Endverbraucher übervorteilen, ihre Gutmütigkeit ausnutzen, ihre Daten stehlen, ihr System infiltrieren, usw. Sie verkaufen dass dann aber immer so, als ob Apple böse wäre und was Apple tut zum Nachteil der Verbraucher, was aber so gut wie nie den Tatsachen entspricht.

    /Mecki

  2. Re: Aus den Richtlinien

    Autor: Potrimpo 13.05.22 - 17:37

    Und diejenigen, die ein solches Abo abschließen, wissen nicht, was sie buchen?

    Wenn die Preise intransparent, versteckt, verschleiert sind - alles ok. Ist es das aber nicht, ist Apple kein Preis-/Kartellwächter.

    Ist schon unerträglich, wenn jede Aktion eines Unternehmens mit marktbeherrschender Stellung so vehement verteidigt wird, ohne dass es substanzielle Gründe dafür gibt.

  3. Re: Aus den Richtlinien

    Autor: /mecki78 13.05.22 - 23:17

    Potrimpo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und diejenigen, die ein solches Abo abschließen, wissen nicht, was sie
    > buchen?

    Genau das stellt Apple in diesen konkreten Fall eben in Frage und genau das wollen sie jetzt mit dem Entwicklern der App klären.

    Meistens passiert das aufgrund von Beschwerden der Nutzer. Sofern eine App nicht ganz offensichtlich Nap oder Wucher ist, interessiert Apple der Preis im Normalfall nicht. Wenn aber sich schon zig Nutzer bei Apple über eine App beschwert haben und Apple gegenüber so Dinge geäußert haben, wie "Die App ist unverhältnismäßig teuer" oder "Die tatsächliche Leistung entspricht nicht der Angebotenen" oder "Dass die Preise nach einem Jahr drastisch ansteigen werden wurde nicht klar kommuniziert", dann wird ein ansprechender Vermerk an die App geknüpft und wenn jetzt ein Update weiter die Preise nach oben schraubt, dann sieht das System den Vermerk und dann schlägt die automatische Validierung fehl (denn Updates werden in mehr als 9 von 10 Fällen nur automatisch geprüft) und ein Reviewer muss sich das ganze händisch anschauen. Und wenn der dann ließt was im Vermerk steht und die Preisgestaltung selber auch nicht nachvollziehen kann oder die Beschreibung der Leistung nicht versteht, dann fragt er eben nach und hält das Update solange zurück, bis das zufriedenstellend geklärt ist.

    Ich finde das klingt absolut vernünftig und nachvollziehbar und ich verstehe nicht, warum daraus so ein großes Problem gemacht wird. Klingt für mich ehe nach betroffenen Hunden die hier bellen und die ihre Preise nicht wirklich rechtfertigen können. Da wird so getan, als wäre es ein Unding, wenn man 3 Stunden lang Apple seine Preise erklären muss, wohlgemerkt für eine App über die man am Ende Millionen von Dollar pro Jahr verdienen möchte. Was glauben diese Leute denn, wie oft man Aufsichts- und Kontrollbehörden etwas drei Wochen lange erklären muss, um bestimmte Genehmigungen zu erhalten und da geht es manchmal nur um ein paar tauend Euro.

    /Mecki

  4. Re: Aus den Richtlinien

    Autor: Potrimpo 14.05.22 - 00:43

    Das Angebot gibt es seit ca 20 Jahren. Es ist jetzt um 2 Euro teurer geworden. Wow. Kostet allerdings in der App mehr - wie früher auch , die Zeitschrift möchte aber nicht an Apple News teilnehmen.

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