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Wer kauft dann noch das Buch?

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  1. Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: @ 10.01.07 - 11:57

    Manchmal frage ich mich schon, inwieweit da noch der ökonomische Sachverstand regiert...

    Man hätte das Buch ja auch 12 Monate nach Erscheinen zum Download freigeben können.

    Wohl mit ziemlicher Sicherheit ein (gewolltes?) Verlustgeschäft.

  2. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: mantiz 10.01.07 - 11:59

    Ich denke, dass es genug Leute gibt, die eine gebundene Ausgabe bevorzugen. Da zähle ich mich auch zu. Wenn ich nicht nur ein wenig 'durchblättern' will, sondern richtig mit dem Buch arbeiten möchte, dann hole ich mir auch lieber eine gebundene Ausgabe davon. Ist irgendwie angenehmer. :)

  3. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: Ökonomischer Sachverstand 10.01.07 - 12:01

    @ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Manchmal frage ich mich schon, inwieweit da noch
    > der ökonomische Sachverstand regiert...

    Der ist nicht für alle Leute in allen Lebenslagen maßgeblich

    > Wohl mit ziemlicher Sicherheit ein (gewolltes?)
    > Verlustgeschäft.

    Er spekuliert darauf, daß es genügend Leute gibt, die ihm seinen Einsatz danken, indem sie das Buch kaufen.

  4. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: @ 10.01.07 - 12:02

    Dann kannst Du es ja ausdrucken...

    Ich für meinen Teil ertappe mich immer wieder dabei, wie ich interessante IT-Bücher kaufe - und dann aus Zeitmangel nie darin lese, sondern meist im Web recherchiere...

    mantiz schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich denke, dass es genug Leute gibt, die eine
    > gebundene Ausgabe bevorzugen. Da zähle ich mich
    > auch zu. Wenn ich nicht nur ein wenig
    > 'durchblättern' will, sondern richtig mit dem Buch
    > arbeiten möchte, dann hole ich mir auch lieber
    > eine gebundene Ausgabe davon. Ist irgendwie
    > angenehmer. :)


  5. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: @ 10.01.07 - 12:04

    Nun, was denn jetzt?

    Ist es für ihn nicht maßgeblich (weil er genug Geld hat, oder ihm Geld völlig gleichgültig ist - wobei letzteres dann die andere These dennoch stützen könnte) oder spekuliert er auf "good will" (was übrigens ebenfalls eklatant dem Kerngedanken des Kapitalismus widerspricht ;-)

    Ökonomischer Sachverstand schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > @ schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Manchmal frage ich mich schon, inwieweit da
    > noch
    > der ökonomische Sachverstand regiert...
    >
    > Der ist nicht für alle Leute in allen Lebenslagen
    > maßgeblich
    >
    > > Wohl mit ziemlicher Sicherheit ein
    > (gewolltes?)
    > Verlustgeschäft.
    >
    > Er spekuliert darauf, daß es genügend Leute gibt,
    > die ihm seinen Einsatz danken, indem sie das Buch
    > kaufen.


  6. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: c++fan 10.01.07 - 12:33

    @ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Manchmal frage ich mich schon, inwieweit da noch
    > der ökonomische Sachverstand regiert...
    >
    > Man hätte das Buch ja auch 12 Monate nach
    > Erscheinen zum Download freigeben können.
    >
    > Wohl mit ziemlicher Sicherheit ein (gewolltes?)
    > Verlustgeschäft.

    Digitalisierte Literatur ist gut zum Nachschlagen (schnellerer Index, vor allem Volltextsuche). Zum "schmökern" ist der Bildschirm allein als Ausgabegerät nicht besonders geeignet.

  7. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: markobr 10.01.07 - 12:58

    @ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dann kannst Du es ja ausdrucken...

    Öhem... vielleicht solltest Du Dir mal die Bedeutung des Worts "gebunden" anschauen. Und dann guckst Du mal, was Drucken und Binden eines Einzelexemplars - natürlich in vergleichbarer Qualität zum käuflichen Buch - so kosten.

  8. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: mantiz 10.01.07 - 13:08

    Natürlich könnte ich es ausdrucken, aber da ist mir die gebundene Ausgabe oft lieber. Schließlich bin ich auch hin und wieder mal unterwegs und möchte da keine Zettelwirtschaft mit mir rumschleppen. :)

    Natürlich kann man es heften oder selbst binden (lassen), das steht dann aber nicht mehr in Relation zum Kauf des Buches.

    Wie dem auch sei, ich betreibe alle 3 Formen, manches lese ich am Rechner, ein paar Dinge drucke ich mir (stellenweise) aus, andere Bücher kaufe ich mir.

    Zum Glück hat man ja immer mehr Freiheiten, was das angeht. :)

  9. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: pfui 10.01.07 - 13:30

    hab zu hause auch nen linux-buch, welches es auch frei downloadbar gibt, rumliegen.

    ist zum lesen will besser und hat mir so manches mal den tag gerettet, als ich mein linux-rechner eingerichtet habe und keine möglichkeit hatte, nen ebook zu lesen.

    klar, da ich schon nen dicken wälzer habe, in dem alles grundlegende drinsteht, werde ich mir kein weiteres kaufen, aber ansonsten kann ich jedem nur empfehlen, sich so ein buch zuzulegen, auch wenn es als ebook frei verfügbar gibt

  10. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: Juppor 10.01.07 - 14:18


    > Dann kannst Du es ja ausdrucken...

    Oh man, autsch!

  11. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: Matthias_1983 10.01.07 - 16:29

    Wer weiß denn überhaupt dass es das Buch als kostenloses OpenBook gibt?
    Nicht jeder IT'ler der ein Buch über den Linux-Kernel haben möche liest regelmäßig IT-News oder schaut täglich bei O'Reilly nach ob es neue OpenBooks gibt.

    Es gibt Geschäfte in denen Produkte keine Preise haben, der Kunde zahlt am Ende das, was er für richtig hält.
    Die Betreiber solcher Geschäfte können gut leben, weil die meisten mehr Geld bezahlen als die Waren wirklich wert sind oder der Händler berechnen würde.

    Gibt man Menschen mehr Freiheit als üblich, sind Sie auch bereit dafür etwas zurückzugeben.

    200 Seiten kann man mit einem Laserdrucker zwar verschmerzen, aber die meisten Fachbücher die ich habe sind 700 < 1000+=x Seiten stark, sowas würd ich mir nicht ausdrucken.
    Lange Texte am Bildschirm lesen macht mir keinen Spaß und ist schlecht für die Augen.

    Durch die OpenBooks haben auch Studenten mit geringem oder keinem Einkommen und Menschen aus sozial schwächeren Schichten die Chance sich weiterzubilden.

    Zudem behaupte ich, wie schom am Anfang gesagt, dass 70%-80% der Käufer des Buches gar nicht wissen dass es das Buch als OpenBook gibt.
    Die restlichen Prozent kaufen es halt Sie bereit sind für eine gute Leistung zu zahlen.

    Die Philosophie des Autos kann durchaus dem Kapitalismus widersprechen, aber ist das schlimm?
    Falls es noch nicht aufgefallen ist, die GNU, Linux und weitere Projekte entsprechen ohnehin nicht dem Kapitalismus.
    Ein bisschen Sozialismus/Marxismus würde unserer Gesellschaft sicherlich nicht schaden...


    Matthias

  12. Re: Wer kauft dann noch das Buch?

    Autor: anonymer Troll 10.01.07 - 17:08

    @ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Manchmal frage ich mich schon, inwieweit da noch
    > der ökonomische Sachverstand regiert...
    >
    > Man hätte das Buch ja auch 12 Monate nach
    > Erscheinen zum Download freigeben können.
    >
    > Wohl mit ziemlicher Sicherheit ein (gewolltes?)
    > Verlustgeschäft.

    Bevor wir uns jetzt weiter darüber streiten, warum, wozu und wofür das ganze...
    ich zitiere dann mal die Seite, um die es gerade geht ( http://www.kroah.com/lkn/ ):

    Secret Goal (i.e. why I wrote this book and am giving it away for free online)

    I want this book to help bring more people into the Linux kernel development fold. The act of building a customized kernel for your machine is one of the basic tasks needed to become a Linux kernel developer. The more people that try this out, and realize that there is not any real magic behind the whole Linux kernel process, the more people will be willing to jump in and help out in making the kernel the best that it can be.


    BTW schreibe ich das ganze auf einem System, das nur existiert, weil Weltklasse-Entwickler ihre Arbeit kostenlos weitergeben [-> Debian Linux].

    ...in einem Land, in dem es seit langer Zeit Tradition hat, sich ehrenamtlich einzusetzen (wenn diese Tradition in letzter Zeit auch etwas eingeschlafen zu sein scheint) [-> Deutschland]

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