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Was kommt danach?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Was kommt danach?

    Autor: Sharra 22.05.22 - 17:46

    Und aus eigener Erfahrung? Wie viel hätte, grob über die Wupper gepeilt das gekostet, was du wirklich gefahren bist, gegenüber den pauschalen 7000¤?

  2. Re: Was kommt danach?

    Autor: Sharra 22.05.22 - 17:49

    Wobei, und das ist die selbe und immer gleiche Diskussion seit irgendwelche Content-Inhaber den Begriff Raubkopie zusammenphantasiert haben, man auch sagen muss: Es entsteht faktisch kein Schaden bei Bits&Bytes.
    Der Schwarzfahrer nutzt das Fahrzeug mit ab, und erhöht den Energieverbrauch.
    Der Dieb entwendet etwas, was dann nicht mehr da ist. (Der Räuber macht das gleiche, nur mit Gewalt)
    Hier entstehen messbare Schäden.

    Wenn jemand sich einen Film runterlädt, den er ansonsten niemals gekauft oder im Kino angeschaut hätte, ist der Schaden - rein objektiv - Null. Und zwar exakt.

    Ist nach dem Gesetz zwar immer noch nicht legal, aber das Geheule der Contentler ist einfach nur lächerlich.

  3. Re: Was kommt danach?

    Autor: Oktavian 22.05.22 - 17:55

    > Und aus eigener Erfahrung? Wie viel hätte, grob über die Wupper gepeilt das
    > gekostet, was du wirklich gefahren bist, gegenüber den pauschalen 7000¤?

    Ne Ecke mehr. Man muss etwa 1 bis 2 mal die Woche Fernverkehr fahren, damit sich das lohnt. Das bin ich in der Zeit. Zudem darf man nicht die Super-Sparpreise vergleichen. Als Firmenkunde fährt man meist Flex, da sich Termine doch ziemlich oft verschieben. Der Zeitpunkt der Fahrt richtet sich dann nach Aufgabe und Termin, nicht umgekehrt. Als Privatperson kann man ja oft die Fahrten Monate im Vorhinein buchen.

    Zudem ist es einfach eine Frage des Komforts. Man steigt in den Zug und fährt einfach los. Kein rumsuchen, keine Abrechnung, alles ganz einfach. Lediglich die Platzreservierung macht man kurz vorher am Smartphone (meist kostenlos).

  4. Re: Was kommt danach?

    Autor: Oktavian 22.05.22 - 17:59

    > Ich kann kaum soviel Schwarzfahren, um das alles auch nur ansatzweise
    > hereinzuholen...

    Ich finde es schon etwas eklig zu sehen, wie manche sich ihren moralischen Kompass zurechtbiegen. Das hinterlässt immer das gleiche Gefühl, als hätte man so einem schmierigen Typen die Hand geben müssen aus gesellschaftlicher Konvention. Man möchte einfach nur noch schnell ins Bad verschwinden zum Händewaschen.

    Ja, es gibt andere schlechte Leute. Aber ist das eine Rechtfertigung, etwas schlechtes zu tun? Von wegen "Kategorischer Imperativ" und so.

    "Zwei Dinge erfüllen das Gemüth mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Ich sehe sie beide vor mir und verknüpfe sie unmittelbar mit dem Bewusstsein meiner Existenz". (Immanuel Kant: Kritik der praktischen Vernunft, Riga 1788, hier Kapitel 34, „Beschluß").

  5. Re: Was kommt danach?

    Autor: Extrawurst 22.05.22 - 18:28

    Die SPD war noch nie ne prinzipientreue Partei. Hat man zuletzt auch gut bei Artikel 13 gesehen. Den großen Widerstandskämpfer geben, und es hinterher doch mittragen.

    Die CDU steht wenigstens von Anfang an zu ihrem Blödsinn.

    > Irgendwie ist es doch ein Treppenwitz der Geschichte. Da führt die SPD gemeinsam mit den Grünen unter Schröder Hartz 4 ein.

    Hartz 4 ist ja nach wie vor der größte Verrat an der Arbeiterschaft und dem Sozialstaat generell. Dass es von der SPD kommt und von den Grünen mitgetragen wurde, sollte einem eigentlich schon alles sagen, was man über diese Parteien wissen muss.

  6. Re: Was kommt danach?

    Autor: Asperos 22.05.22 - 18:51

    Home Office wäre ein Segen für die Mobilitätswende. Nicht nur, dass in der Stadt der zu Stoßzeiten überlastete ÖPNV entlastet wird, bei weniger Staus durch reduzierten Individualverkehr kommt auch der ÖPNV schneller vorwärts. Auch ländliche Strukturregionen werden durch HO ja gestärkt, wenn man für gut bezahlte Jobs nicht mehr in die Zentren ziehen muss.

    M.E.n. hat sich Angebot und Nachfrage auf einem unbefriedigenden Niveau eingependelt. Für einen vernünftigen Ausbau des ÖPNV, auch auf dem Land, wird dieser zu wenig nachgefragt. Zusätzliche Schnellstrecken und Taktverdichtung lohnen sich aktuell oft einfach nicht. Und die meisten Kommunen haben eh kein Geld, als dass sie da noch großartig querfinanzieren könnten.
    Bei den für den ÖPNV aufgerufenen Preisen ist die geringe Nachfrage allerdings kein Wunder. Es ist je nach Lebenssituation (z.B. Land, Familie, etc.) viel zu teuer, um das Auto und dessen Vorteile vollständig zu ersetzten. Wenn allerdings eh bereits ein Auto vorhanden ist, sind die Grenzkosten zu gering, als dass man es in der Garage stehen lässt und dann doch ÖPNV fährt.
    Da Menschen nicht in Massen Jahrelang aus Prinzip ÖPNV fahren werden, um so "Bedarf" anzumelden, und dabei die Nachteile in Kauf nehmen, muss der Anstoß zu mehr ÖPNV ausgehend von der Angebotsseite erfolgen, vor allem über den Preis.

    Dabei ist, gerade wenn man die Kosten betrachtet, die aktuelle politische Strategie irritierend. (Ich konzentriere mich mal vor allem auf die Bahn. Bei Straßen ist es ähnlich, da kenn ich mich aber nicht so gut aus).
    Der ÖPNV wird bereits hochgradig aus Steuermitteln der Allgemeinheit bezuschusst, allein 2021 11 Mrd ¤ nur für die DB (was notwendig ist, unter anderem weil Mehdorn den Laden damals so heruntergewirtschaftet hat). 2021 hat die DB zwar 47 Mrd ¤ erwirtschaftet, allerdings nur 22,7% (10,7 Mrd ¤) aus Personenverkehr (Fernverkehr 5,9%, Regio 16,8%, Cargo 8,9%, Andere 10,3% vom gesamten Umsatz), der Rest ist mehr oder weniger LKW Logistik mit DB Schenker. Diese 10,7 Mrd ¤ wurden nicht einmal vollständig in Deutschland erwirtschaftet, die Bahn schlüsselt hier aber nicht genauer auf.

    Das interessante an der Bahn ist, dass vor allem der Unterhalt der Infrastruktur kostet. Die Infrastruktur degradiert allerdings nur bedingt abhängig von der Anzahl der Überfahrten, sodass die Grenzkosten für einen höheren Takt relativ gering sind. Es interessiert den Schotter, die Brücke etc, wenig, ob da jetzt 10 oder 100 Züge pro Tag drüber fahren. Allerdings wird jetzt ein so hoher Preis für die Zugfahrten aufgerufen, dass es sich oft für den einzelnen einfach nicht rechnet, Bahn zu fahren. Die vorhandene Infrastruktur wird also nur von vergleichsweise wenigen genutzt, obwohl dieses Verkehrsmittel kostentechnisch so gut skalieren könnte. Und ganz ehrlich: Wenn man eh schon 11 Mrd ¤ pro Jahr subventioniert, um die Infrastruktur zu erhalten und auszubauen, kann man die restlichen 11 Mrd ¤ für den Personenverkehr auch noch aus Mitteln der Allgemeinheit zusteuern, dann haben wenigstens alle was davon. Von mir aus auch als dauerhaftes Abo, mit einem Preispunkt so niedrig, dass es sich selbst für Familien lohnt, dafür kein Auto zu finanzieren. Das wären für 45 Mio Erwerbstätige gerade mal 20 ¤ Pro Monat. Selbst wenn nur 20 Mio das Ticket kaufen, für von mir aus gerne 40-50¤, und Oma Opa Kinder kostenlos fahren, wäre das ein riesen Gewinn. Aber die Infrastruktur vorzuhalten und dann die Nutzung so unattraktiv teuer zu machen, dass es vergleichsweise kaum genutzt wird, ist einfach nur bescheuert.

    Die Bahn versucht gerade alles, um Engpunkte im Netz zu beheben und das Angebot zu steigern. Als Beispiel nur mal das Projekt Ostkorridor, an dem wir als Planer auch beteiligt sind. Das dauert allerdings einfach seine Zeit, weil die bestehende Infrastruktur nicht auf so hohe Zugzahlen ausgelegt wurde. Das bedeutet nicht nur, die Strecke zweigleisig auszubauen, sondern auch zu elektrifizieren, Leit- und Sicherungstechnik anzupassen, dass diese mit den engeren Abständen klar kommt, Bahnübergänge anzupassen und teilweise durch Brücken / Unterführungen zu ersetzten... Aber allein dadurch wird die Bahn nicht attraktiver, dass muss auch über den Preis kommen, damit sich ein neues, höheres Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einpendelt. So wie es jetzt ist, ists Käse.

    Von durch ÖPNV teilweise vermeidbaren gesellschaftlichen Kosten der insgesamt 80Mrd ¤ Pro Jahr allein durch Stau fang ich lieber gar nicht an.

  7. Re: Was kommt danach?

    Autor: Jakelandiar 22.05.22 - 20:08

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn jemand sich einen Film runterlädt, den er ansonsten niemals gekauft
    > oder im Kino angeschaut hätte, ist der Schaden - rein objektiv - Null. Und
    > zwar exakt.

    Liegt nicht hier das Problem? "Ansonsten niemals gekauft oder im Kino angeschaut"? Auf wie viele trifft das wirklich zu? Bei Filmen vielleicht auf viele ok. Aber bei Spielen z.B. sehe zumindest ich das die Leute das definitiv Kaufen wenn sie es nicht irgendwo illegal bekommen.
    Und die aussage "Ich kauf das dann wenn es im Sale ist und spiel es jetzt schon mal" ist auch schrott da das wohl kaum bis garkeiner so wirklich macht.

    Daher ist der schaden definitiv nicht null. Das ist nicht möglich. Denn das würde wirklich bedeuten das die Leute alle zu 100% verzichten würden, wenn sie es nicht kostenlos illegal bekommen und das ist definitiv nicht der fall.

  8. Re: Was kommt danach?

    Autor: Proti 23.05.22 - 03:12

    linux.exe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitte keine Tickets für ein Euro und Extras kaufen jeden Tag.
    >
    > Ich will ne flatrate und mir keine Gedanken machen wann ich wo einsteigen
    > kann und welches Ticket ich brauche.

    +1

    ganz auch meine Idee
    ABER NICHT IN DEUTSCHLAND ^^

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