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  5. › Aktionismus? Bayerns Kabinett will…

Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

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  1. Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: YukiSan[Ger] 11.01.07 - 14:19

    Na das war ja mal wieder klar, Freistaat Bayern macht was es will (nein ich beziehe es nicht auf alle Bayern ich kenne sogar einige und das sind ganz normale Leute)

    Ich selbst bin Pädagoge und spiele auch diese sogenannten "Killerspiele"
    und ich kann nur sagen, es ist völliger Unsinn diesen Spielen die Schuld an solchen Taten zu geben. Es gibt soviele Faktoren die es zu berücksichtigen gibt. So ein ein Spiel kann höchsten, und selbst das ist mit Vorsicht zu genießen, der letzte Tropfen gewesen sein. Den selben Effekt kann ebenso ein Film erreichen und der muss nicht einmal blutig sein.

    Und übrigens finde ich es schlimm, das jeder "Killerspieler" als potentiell kriminell und gewalttätig eingestuft wird.
    Werde ich jetzt ein AMokläufer? Bin ich eine Gefahr für die mir anvertrauten? Bilde ich sie gar aus?
    *Ironie aus*

    Kommen wir zu einer anderen Sache. Wenn Tante Stoiber und Co. diese Verbote durchsetzen, werden wir viele neue Arbeitslose haben. Was wird dann mit ihnen? Außerdem ist die Spieleherstellung, Vermarktung etc. ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Dem Staat wird einiges an Geldern verloren gehen.

    Das ist jetzt nur oberflächlich angekratzt.. die Auswirkungen wären gravierend.

  2. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: AZR@3L 11.01.07 - 14:25

    YukiSan[Ger] schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Na das war ja mal wieder klar, Freistaat Bayern
    > macht was es will (nein ich beziehe es nicht auf
    > alle Bayern ich kenne sogar einige und das sind
    > ganz normale Leute)
    >
    > Ich selbst bin Pädagoge und spiele auch diese
    > sogenannten "Killerspiele"
    > und ich kann nur sagen, es ist völliger Unsinn
    > diesen Spielen die Schuld an solchen Taten zu
    > geben. Es gibt soviele Faktoren die es zu
    > berücksichtigen gibt. So ein ein Spiel kann
    > höchsten, und selbst das ist mit Vorsicht zu
    > genießen, der letzte Tropfen gewesen sein. Den
    > selben Effekt kann ebenso ein Film erreichen und
    > der muss nicht einmal blutig sein.
    >
    > Und übrigens finde ich es schlimm, das jeder
    > "Killerspieler" als potentiell kriminell und
    > gewalttätig eingestuft wird.
    > Werde ich jetzt ein AMokläufer? Bin ich eine
    > Gefahr für die mir anvertrauten? Bilde ich sie gar
    > aus?
    > *Ironie aus*
    >
    > Kommen wir zu einer anderen Sache. Wenn Tante
    > Stoiber und Co. diese Verbote durchsetzen, werden
    > wir viele neue Arbeitslose haben. Was wird dann
    > mit ihnen? Außerdem ist die Spieleherstellung,
    > Vermarktung etc. ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
    > Dem Staat wird einiges an Geldern verloren gehen.
    >
    > Das ist jetzt nur oberflächlich angekratzt.. die
    > Auswirkungen wären gravierend.
    >
    >


    Uneingeschränkte Zustimmung.

  3. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: oooooo 11.01.07 - 14:28

    YukiSan[Ger] schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Na das war ja mal wieder klar, Freistaat Bayern
    > macht was es will (nein ich beziehe es nicht auf
    > alle Bayern ich kenne sogar einige und das sind
    > ganz normale Leute)
    >
    > Ich selbst bin Pädagoge und spiele auch diese
    > sogenannten "Killerspiele"
    > und ich kann nur sagen, es ist völliger Unsinn
    > diesen Spielen die Schuld an solchen Taten zu
    > geben. Es gibt soviele Faktoren die es zu
    > berücksichtigen gibt. So ein ein Spiel kann
    > höchsten, und selbst das ist mit Vorsicht zu
    > genießen, der letzte Tropfen gewesen sein. Den
    > selben Effekt kann ebenso ein Film erreichen und
    > der muss nicht einmal blutig sein.
    >
    > Und übrigens finde ich es schlimm, das jeder
    > "Killerspieler" als potentiell kriminell und
    > gewalttätig eingestuft wird.
    > Werde ich jetzt ein AMokläufer? Bin ich eine
    > Gefahr für die mir anvertrauten? Bilde ich sie gar
    > aus?
    > *Ironie aus*
    >
    > Kommen wir zu einer anderen Sache. Wenn Tante
    > Stoiber und Co. diese Verbote durchsetzen, werden
    > wir viele neue Arbeitslose haben. Was wird dann
    > mit ihnen? Außerdem ist die Spieleherstellung,
    > Vermarktung etc. ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
    > Dem Staat wird einiges an Geldern verloren gehen.
    >
    > Das ist jetzt nur oberflächlich angekratzt.. die
    > Auswirkungen wären gravierend.

    Na was schlägst du dann dann als großer Pädagoge vor? Die ganze Verantwortung auf die Eltern abzuschieben kann jedenfalls nicht die Lösung sein.

  4. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: YukiSan[Ger] 11.01.07 - 14:47

    oooooo schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Na was schlägst du dann dann als großer Pädagoge
    > vor? Die ganze Verantwortung auf die Eltern
    > abzuschieben kann jedenfalls nicht die Lösung
    > sein.
    >
    >

    Frage: Verminderte Auffassungsgabe?

    Es wurde eindeutig geschrieben das viele Faktoren auf einen Menschen einwirken müssen um diesen zu so einer Tat zu veranlassen.
    Es gibt Menschen, die wachsen in einem völlig intakten Elternhaus auf, sie wirken ganz normal, konsumieren die Gewalt wie jeder andere auch. [Nachrichten, Filme, Zeitungen, Bücher, Radio etc.]
    99% dieser Menschen werden niemals auf den Gedanken kommen jemanden zu töten.
    Doch 1 von ihnen läuft plötzlich los, ohne Vorwarnung.
    Es gibt halt Menschen die neigen zu mehr Gewaltbereitschaft als andere.
    Wollen wir jetzt alle Medien verbieten? Oder wollen wir einen Staat so wie in dem Film Equilibrium?
    Alles verbieten?

    Alles verbieten ist aus pädagogischer Sicht jedenfalls Falsch.
    Selbsterfahrung im Umgang mit Medien, begleitet durch Aufklärung und Reflexion ist wesentlich wirkungsvoller.

    Dieses Thema könnte jetzt ewig ausgeführt werden. Aber dazu gibt es genügend Fachliteratur.

    Und wie gesagt, die Medien, sind nur ein Faktor.... von vielen.

  5. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: oooooo 11.01.07 - 14:57

    > Alles verbieten ist aus pädagogischer Sicht
    > jedenfalls Falsch.
    > Selbsterfahrung im Umgang mit Medien, begleitet
    > durch Aufklärung und Reflexion ist wesentlich
    > wirkungsvoller.

    Gut, genau das wollte ich hören. Allerdings stellt sich hier die Frage wer die Aufklärung und unterstützende Betreuung bei der Reflexion denn machen soll bzw. wer das Ganze bezahlen soll. Viele Eltern können diese Aufgabe jedenfalls nicht erfüllen da sie einerseite kaum Ahnung mit den neuen Medien haben und selbst große Probleme mit der eigenen Mediennutzung haben. Von den Lehrer die ich kenne können vielleicht 20% diese Aufgabe übernehmen. Da diese Aufgabe sich sicher nicht in 1-2 Stunden erledigen läßt müssten diese Personen also freigestellt werden. Allerdings müsste das Ganze finanziert werden und genau da haben wir doch den Knackpunkt.

  6. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: YukiSan[Ger] 11.01.07 - 15:10

    oooooo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Alles verbieten ist aus pädagogischer
    > Sicht
    > jedenfalls Falsch.
    > Selbsterfahrung
    > im Umgang mit Medien, begleitet
    > durch
    > Aufklärung und Reflexion ist wesentlich
    >
    > wirkungsvoller.
    >
    > Gut, genau das wollte ich hören. Allerdings stellt
    > sich hier die Frage wer die Aufklärung und
    > unterstützende Betreuung bei der Reflexion denn
    > machen soll bzw. wer das Ganze bezahlen soll.
    > Viele Eltern können diese Aufgabe jedenfalls nicht
    > erfüllen da sie einerseite kaum Ahnung mit den
    > neuen Medien haben und selbst große Probleme mit
    > der eigenen Mediennutzung haben. Von den Lehrer
    > die ich kenne können vielleicht 20% diese Aufgabe
    > übernehmen. Da diese Aufgabe sich sicher nicht in
    > 1-2 Stunden erledigen läßt müssten diese Personen
    > also freigestellt werden. Allerdings müsste das
    > Ganze finanziert werden und genau da haben wir
    > doch den Knackpunkt.


    Da widerspreche ich auf keinem Fall.

    Aber das betrifft eben alle Medien und nicht nur Videospiele.
    Bewusster und selbstkritischer Umgang mit Medien wäre nur ein Teil. Aber ein Wichtiger.
    Wer in seiner Persönlichkeit gefestigt ist, der wird wegen irgendeinem Medium nicht Amok laufen [bewusst Medium].

    Ich gebe zu, das einige Spiele wirklich ziemlich übtrieben sind und nur mit Gewaltdarstellung punkten und absolut keine Handlung haben. Sowas muss nicht sein.

    Was ich eigentlich mit meinem Text ausdrücken wollte, ist das "Killerspiele" allein kein Grund für solche Taten sind. Selbst wenn sie verboten sind, bleiben viele Faktoren die einen Menschen dazu bewegen können.
    "Killerspiele" sind nur ein Faktor unter vielen. Aber wer genug Verstand hat, auf denen wird dieser Faktor keine Auswirkung haben.

  7. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: Ekkman 11.01.07 - 18:48

    YukiSan[Ger] schrieb:

    > Da widerspreche ich auf keinem Fall.
    >
    > Aber das betrifft eben alle Medien und nicht nur
    > Videospiele.
    > Bewusster und selbstkritischer Umgang mit Medien
    > wäre nur ein Teil. Aber ein Wichtiger.
    > Wer in seiner Persönlichkeit gefestigt ist, der
    > wird wegen irgendeinem Medium nicht Amok laufen .
    >
    > Ich gebe zu, das einige Spiele wirklich ziemlich
    > übtrieben sind und nur mit Gewaltdarstellung
    > punkten und absolut keine Handlung haben. Sowas
    > muss nicht sein.
    >
    > Was ich eigentlich mit meinem Text ausdrücken
    > wollte, ist das "Killerspiele" allein kein Grund
    > für solche Taten sind. Selbst wenn sie verboten
    > sind, bleiben viele Faktoren die einen Menschen
    > dazu bewegen können.
    > "Killerspiele" sind nur ein Faktor unter vielen.
    > Aber wer genug Verstand hat, auf denen wird dieser
    > Faktor keine Auswirkung haben.


    Seien wir doch ehrlich mit uns selbst. Stoiber und Co haben keinen blassen Schimmer, das Egoshooter (oder, damit sie es auch verstehen - eine Variante von "Killerspielen") unwahrscheinlich viele Facetten haben. Von Taktik und Teamspiel angefangen bis hin zum Aufbau von Selbstbewusstsein und einem neuen oder anderem Freundeskreis. Das kann ich belegen: ich habe mit vielen Leuten intensiven privat Kontakt, mit denen ich davor viel weniger gehabt habe.

    Da Stoiber und Konsorten allerdings noch nie in solche Spiele wirklich reingeguckt haben, nie im TS waren, wenn ein War (für Euch liebe Politiker: Wettstreit zweier Clans [Für Euch liebe Politiker: ein Verein]) stattfand geschweige denn sie sich in die "Hölle" gewagt hätten, eine LAN-Party zu besuchen. Da sie all das nicht kennen, keine Spieler persönlich kennen und nur mit den Taten von zweien konfrontiert wurden (nicht aber mit den Taten der mind. 200.000 anderen Spielern), ist ihre Meinung leider sehr einseitig.
    Fragwürdig finde ich nur, das alle Menschen - auch die Erwachsenen - auf eine Stufe mit Attentätern gestellt werden.

    Denn: wer meint, das die Menschen, die solche Spiele spielen, vor den Spielen geschützt werden müssen, aus Angst sie könnten zu Amokläufern werden, der denkt auch, das sie es im Grunde schon seien. Früher oder später, müsste dann eine Gewaltwelle über Deutschland rollen. Viel schlimmer aber über Österreich, Tschechien, Polen, Großbritannien - bei allen diesen Ländern gibt es gar keine USK, da ist alles verkäuflich.

    Ich bin der Meinung das die Hauptlast den Eltern zufällt. Die müssen kontrollieren, was ihre Kinder spielen. Der Staat muss allerdings Hilfe stellen und/oder finanzieren, bei der sich Eltern, die überfordert oder unsicher ob der zu treffenden Maßregeln sind, Hilfe holen können. Und nach dieser Debatte wird die Unsicherheit weit größer sein, als vorher. Toll gemacht, liebe Politiker. Ihr habt damit mehr Schaden angerichtet als Nutzen gebracht.

  8. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: Ichbins 11.01.07 - 19:25

    Na toll haben wir jetz hier in Deutschland bald ein System wie im Osten? "Der Bürger darf nur Informationen aus dem Internet bekommen die der Staat für ungefährlich hält" was soll das? Ich komme aus Bayern ich spiele "Killerspiele" ich bin Sportzschütze und nun? Ich hatte noch NIEMALS den Gedanken mit einer meiner Waffen (die sowieso beim Verein sind) auch nur auf irgendwas anderes zu schiessen als auf arme wehrlose Pappscheiben mit Ringen und Zahlen darauf!

    Ach und Jäger gehören auch verboten diese Töten Tiere! und zwar gibt es nicht wenige die die Jagd als Leidenschaft haben!!

    So long


    PS: Ich kann mir nicht vorstellen das so ein Verbot je durchgesetzt werden kann (ausser der Staat hat großes interesse daran unsummen an Geld zu verlieren) und zudem ist doch alles was Verboten is gleich noch 10 mal interessanter!


    YukiSan[Ger] schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Na das war ja mal wieder klar, Freistaat Bayern
    > macht was es will (nein ich beziehe es nicht auf
    > alle Bayern ich kenne sogar einige und das sind
    > ganz normale Leute)
    >
    > Ich selbst bin Pädagoge und spiele auch diese
    > sogenannten "Killerspiele"
    > und ich kann nur sagen, es ist völliger Unsinn
    > diesen Spielen die Schuld an solchen Taten zu
    > geben. Es gibt soviele Faktoren die es zu
    > berücksichtigen gibt. So ein ein Spiel kann
    > höchsten, und selbst das ist mit Vorsicht zu
    > genießen, der letzte Tropfen gewesen sein. Den
    > selben Effekt kann ebenso ein Film erreichen und
    > der muss nicht einmal blutig sein.
    >
    > Und übrigens finde ich es schlimm, das jeder
    > "Killerspieler" als potentiell kriminell und
    > gewalttätig eingestuft wird.
    > Werde ich jetzt ein AMokläufer? Bin ich eine
    > Gefahr für die mir anvertrauten? Bilde ich sie gar
    > aus?
    > *Ironie aus*
    >
    > Kommen wir zu einer anderen Sache. Wenn Tante
    > Stoiber und Co. diese Verbote durchsetzen, werden
    > wir viele neue Arbeitslose haben. Was wird dann
    > mit ihnen? Außerdem ist die Spieleherstellung,
    > Vermarktung etc. ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
    > Dem Staat wird einiges an Geldern verloren gehen.
    >
    > Das ist jetzt nur oberflächlich angekratzt.. die
    > Auswirkungen wären gravierend.
    >
    >


  9. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: YukiSan[Ger] 11.01.07 - 19:48

    Ichbins schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Na toll haben wir jetz hier in Deutschland bald
    > ein System wie im Osten?

    *im damaligen Osten*^^ Ich komme von dort, auch wenn ich so gut wie nichts mitbekommen habe.

    "Der Bürger darf nur
    > Informationen aus dem Internet bekommen die der
    > Staat für ungefährlich hält" was soll das? Ich
    > komme aus Bayern ich spiele "Killerspiele" ich bin
    > Sportzschütze und nun? Ich hatte noch NIEMALS den
    > Gedanken mit einer meiner Waffen (die sowieso beim
    > Verein sind) auch nur auf irgendwas anderes zu
    > schiessen als auf arme wehrlose Pappscheiben mit
    > Ringen und Zahlen darauf!
    >
    > Ach und Jäger gehören auch verboten diese Töten
    > Tiere! und zwar gibt es nicht wenige die die Jagd
    > als Leidenschaft haben!!
    >
    > So long
    >
    > PS: Ich kann mir nicht vorstellen das so ein
    > Verbot je durchgesetzt werden kann (ausser der
    > Staat hat großes interesse daran unsummen an Geld
    > zu verlieren) und zudem ist doch alles was
    > Verboten is gleich noch 10 mal interessanter!
    >
    >

    Richtig. Da fällt mir doch spontan die Supersendung Frontal vom ZDF ein. Ob CDU und ZDF einen Koalitionsvertrag haben?^^

  10. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: gamer-partei 11.01.07 - 20:14

    Ekkman schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > YukiSan schrieb:
    >
    > > Da widerspreche ich auf keinem Fall.
    >
    > Aber das betrifft eben alle Medien und nicht
    > nur
    > Videospiele.
    > Bewusster und
    > selbstkritischer Umgang mit Medien
    > wäre nur
    > ein Teil. Aber ein Wichtiger.
    > Wer in seiner
    > Persönlichkeit gefestigt ist, der
    > wird wegen
    > irgendeinem Medium nicht Amok laufen .
    >
    > Ich gebe zu, das einige Spiele wirklich
    > ziemlich
    > übtrieben sind und nur mit
    > Gewaltdarstellung
    > punkten und absolut keine
    > Handlung haben. Sowas
    > muss nicht sein.
    >
    > Was ich eigentlich mit meinem Text
    > ausdrücken
    > wollte, ist das "Killerspiele"
    > allein kein Grund
    > für solche Taten sind.
    > Selbst wenn sie verboten
    > sind, bleiben viele
    > Faktoren die einen Menschen
    > dazu bewegen
    > können.
    > "Killerspiele" sind nur ein Faktor
    > unter vielen.
    > Aber wer genug Verstand hat,
    > auf denen wird dieser
    > Faktor keine Auswirkung
    > haben.
    >
    > Seien wir doch ehrlich mit uns selbst. Stoiber und
    > Co haben keinen blassen Schimmer, das Egoshooter
    > (oder, damit sie es auch verstehen - eine Variante
    > von "Killerspielen") unwahrscheinlich viele
    > Facetten haben. Von Taktik und Teamspiel
    > angefangen bis hin zum Aufbau von
    > Selbstbewusstsein und einem neuen oder anderem
    > Freundeskreis. Das kann ich belegen: ich habe mit
    > vielen Leuten intensiven privat Kontakt, mit denen
    > ich davor viel weniger gehabt habe.
    >
    > Da Stoiber und Konsorten allerdings noch nie in
    > solche Spiele wirklich reingeguckt haben, nie im
    > TS waren, wenn ein War (für Euch liebe Politiker:
    > Wettstreit zweier Clans ) stattfand geschweige
    > denn sie sich in die "Hölle" gewagt hätten, eine
    > LAN-Party zu besuchen. Da sie all das nicht
    > kennen, keine Spieler persönlich kennen und nur
    > mit den Taten von zweien konfrontiert wurden
    > (nicht aber mit den Taten der mind. 200.000
    > anderen Spielern), ist ihre Meinung leider sehr
    > einseitig.
    > Fragwürdig finde ich nur, das alle Menschen - auch
    > die Erwachsenen - auf eine Stufe mit Attentätern
    > gestellt werden.
    >
    > Denn: wer meint, das die Menschen, die solche
    > Spiele spielen, vor den Spielen geschützt werden
    > müssen, aus Angst sie könnten zu Amokläufern
    > werden, der denkt auch, das sie es im Grunde schon
    > seien. Früher oder später, müsste dann eine
    > Gewaltwelle über Deutschland rollen. Viel
    > schlimmer aber über Österreich, Tschechien, Polen,
    > Großbritannien - bei allen diesen Ländern gibt es
    > gar keine USK, da ist alles verkäuflich.
    >
    > Ich bin der Meinung das die Hauptlast den Eltern
    > zufällt. Die müssen kontrollieren, was ihre Kinder
    > spielen. Der Staat muss allerdings Hilfe stellen
    > und/oder finanzieren, bei der sich Eltern, die
    > überfordert oder unsicher ob der zu treffenden
    > Maßregeln sind, Hilfe holen können. Und nach
    > dieser Debatte wird die Unsicherheit weit größer
    > sein, als vorher. Toll gemacht, liebe Politiker.
    > Ihr habt damit mehr Schaden angerichtet als Nutzen
    > gebracht.


    alsho ich frage mich ob die ein verstand haben ich selber zocke sowas und bin normal alsho wenn sie das schaffen gehe ich nie wieder wehlen oder ich wehle einfach andere partei aber csu hats bei mir abgekackt,
    ich glaube deutschland will mehr arbeitlose haben stadt weniger und mann mus ja danken wo das geld flist und wo nicht sollen wir alle wie ropoter rumlaufen.

    ich kann schon sehen deutschland wieder bei der steinzeit angekommen und andere länder haben schon das bimen oder wie starwars die raumschiffe u.s.w. alsho wenn sowas bassirt gehe ich hir weg (kan schon sehen das keiner mehr in deutschland ist XD)

    (wer schreibfehler siht darf sie behalten)

  11. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: Bibabuzzelmann 11.01.07 - 20:21

    gamer-partei schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > (wer schreibfehler siht darf sie behalten)

    Wenn man die nur verkaufen könnte, bei dir scheint es sich zu lohnen :)

  12. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: Nasenbär 11.01.07 - 20:28

    YukiSan[Ger] schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Na das war ja mal wieder klar, Freistaat Bayern
    > macht was es will (nein ich beziehe es nicht auf
    > alle Bayern ich kenne sogar einige und das sind
    > ganz normale Leute)
    >
    > Ich selbst bin Pädagoge und spiele auch diese
    > sogenannten "Killerspiele"
    > und ich kann nur sagen, es ist völliger Unsinn
    > diesen Spielen die Schuld an solchen Taten zu
    > geben. Es gibt soviele Faktoren die es zu
    > berücksichtigen gibt. So ein ein Spiel kann
    > höchsten, und selbst das ist mit Vorsicht zu
    > genießen, der letzte Tropfen gewesen sein. Den
    > selben Effekt kann ebenso ein Film erreichen und
    > der muss nicht einmal blutig sein.
    >
    > Und übrigens finde ich es schlimm, das jeder
    > "Killerspieler" als potentiell kriminell und
    > gewalttätig eingestuft wird.
    > Werde ich jetzt ein AMokläufer? Bin ich eine
    > Gefahr für die mir anvertrauten? Bilde ich sie gar
    > aus?
    > *Ironie aus*
    >
    > Kommen wir zu einer anderen Sache. Wenn Tante
    > Stoiber und Co. diese Verbote durchsetzen, werden
    > wir viele neue Arbeitslose haben. Was wird dann
    > mit ihnen? Außerdem ist die Spieleherstellung,
    > Vermarktung etc. ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
    > Dem Staat wird einiges an Geldern verloren gehen.
    >
    > Das ist jetzt nur oberflächlich angekratzt.. die
    > Auswirkungen wären gravierend.
    >
    >
    Ich bin dafür, dass die Altersbeschränkungen eingehalten werden. Alle unter 18 sind besser als ich in Quark3. Wenn die nimmer mitspielen dürften, dann würde ich auch mal was gewinnen.

  13. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: the_spacewürm 12.01.07 - 11:30

    oooooo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Alles verbieten ist aus pädagogischer
    > Sicht
    > jedenfalls Falsch.
    > Selbsterfahrung
    > im Umgang mit Medien, begleitet
    > durch
    > Aufklärung und Reflexion ist wesentlich
    >
    > wirkungsvoller.
    >
    > Gut, genau das wollte ich hören. Allerdings stellt
    > sich hier die Frage wer die Aufklärung und
    > unterstützende Betreuung bei der Reflexion denn
    > machen soll bzw. wer das Ganze bezahlen soll.
    > Viele Eltern können diese Aufgabe jedenfalls nicht
    > erfüllen da sie einerseite kaum Ahnung mit den
    > neuen Medien haben und selbst große Probleme mit
    > der eigenen Mediennutzung haben. Von den Lehrer
    > die ich kenne können vielleicht 20% diese Aufgabe
    > übernehmen. Da diese Aufgabe sich sicher nicht in
    > 1-2 Stunden erledigen läßt müssten diese Personen
    > also freigestellt werden. Allerdings müsste das
    > Ganze finanziert werden und genau da haben wir
    > doch den Knackpunkt.


    Und darum verbieten wir einfach alle neuen Medien? Das kann doch nun beim besten Willen keine Lösung sein...

  14. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: the_spacewürm 12.01.07 - 11:37

    YukiSan[Ger] schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ichbins schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Na toll haben wir jetz hier in Deutschland
    > bald
    > ein System wie im Osten?
    >
    > *im damaligen Osten*^^ Ich komme von dort, auch
    > wenn ich so gut wie nichts mitbekommen habe.
    >

    China ist auch "Osten" ;)

  15. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: Tobias Claren 07.03.07 - 21:43

    YukiSan[Ger] schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Na das war ja mal wieder klar, Freistaat Bayern
    > macht was es will (nein ich beziehe es nicht auf
    > alle Bayern ich kenne sogar einige und das sind
    > ganz normale Leute)
    >
    > Ich selbst bin Pädagoge und spiele auch diese
    > sogenannten "Killerspiele"
    (...)
    > Werde ich jetzt ein AMokläufer? Bin ich eine
    > Gefahr für die mir anvertrauten? Bilde ich sie gar
    > aus?
    > *Ironie aus*

    Machen dass nicht eher dem Stoiber seine Schützenbrüder?
    Denn im Gegensatz zu den "Killerspielen" verlieren die Täter in den Schützenvereinen die Hemmung im Umgang mit den Waffen. Schon das Anfassen ist normalerweise mit Hemmungen verbunden.
    Das kann kein Computerspiel leisten. Auch wenn man da Leuten den Kopf wegschießt oder mit Kettensägen zerteilt.
    Alles was über das Luftgewehr bei den Schützen hinausgeht trainiert die Hemmungen mit Waffen umzugehen und abzufeuern ab.

    Ich würde echt meinen dass die ohne den Schützenverein nicht Amok gelaufen wären.
    Ohne "Killerspiele" aber schon.
    Diese Behauptungen sind zumindest nachzuvollziehen, im Gegensatz zur Schuld der "Killerspiele".

    Es kann auch dann noch Leute geben die Amok laufen (obwohl man es ja nicht so nennen soll, da geplant), aber die nehmen dann "nur" selbstgebastelte Sprengsätze (die Gefahr/Chance das sich das Problem bei der Herstellung im Vorfeld "löst" ist da auch gegeben), und evtl. Küchenmesser usw..

  16. Re: Ein "Killerspieler" bin ich jetzt kriminell?

    Autor: Nachtigall 07.03.07 - 21:46

    Tobias Claren schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > YukiSan schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Na das war ja mal wieder klar, Freistaat
    > Bayern
    > macht was es will (nein ich beziehe es
    > nicht auf
    > alle Bayern ich kenne sogar einige
    > und das sind
    > ganz normale Leute)
    >
    > Ich selbst bin Pädagoge und spiele auch diese
    >
    > sogenannten "Killerspiele"
    > (...)
    > > Werde ich jetzt ein AMokläufer? Bin ich
    > eine
    > Gefahr für die mir anvertrauten? Bilde
    > ich sie gar
    > aus?
    > *Ironie aus*


    Das kannst nur du dir selber beantworten.


    nfg

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