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Linux Fanatiker unterwegs ....

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  1. Linux Fanatiker unterwegs ....

    Autor: ITSMUENCHEN 05.03.07 - 08:08

    Und DAS soll ein Blick auf den Frontpage Nachfolger sein?

    Klingt eher danach, dass ein Linux und Opensource Fanatiker ein Programm mal gestartet hat, ohne zu wissen, was er tut.

    Um nur eins von hundert Beispielen zu nennen: Mich hätte interessiert, inwieweit die Integration von Datenbanken verbessert wurde und ob ASP 3.0 bereits unterstützt wird.

    Ich weiss, dass ist ein schwieriges Thema. WYSIWYG Editore mit (bspw.)intelligenter Datenbankintegration in Webseiten, wie Dreamweaver oder auch Frontpage, waren ja 1/2 Jahrzehnt für den Indianer (Apache) und der Krampf-Datenbank mySQL gar nicht zu haben.

    Bereits 1998 der IIS 2.0 hatte ein intelligentes Session-Handling, konnte Datenbankverbindungen synchron halten, Session-Zeiger halten, usw.

    Über all das könnte man ein Buch schreiben. Immer dann, wenn es um Web-”Anwendungen” ging, hing und hängt die opensource-Gemeinde 1/2 Jahrzehnt zurück.

    Ich kann auch dieses Gelabere um “Standards” nicht mehr hören. Ähnliches gab es schon vor Jahren als Netscape noch einen Marktanteil bei den Browsern hatte. Wer damals auf den API und Objektmodellen der Browser programmierte, weiß, dass der Netscape Navigator eine Mickey-Mouse Lösung im Vergleich zum MSIE war. Dies ist heute beim FireFox auch nicht wesentlich besser.

    Und auch damals schrie man nach “Standards”.

    Standards stehen nicht auf dem Papier, sondern werden Standards, weil sie von der Masse eingesetzt werden.

    IBM hat vor 23 Jahren (1984!) ihre mächtigen Standards simplifiziert, um so vielleicht eine Marktdurchdringung zu erreichen. Einer dieser “simple” Standard ist SMTP.

    UMGESETZT und eingeführt wurde (in kommerziellen Umgebungen) SMTP dann von MS. Viele netzweite, synchrone (!) Protokolle wie MAPI, TAPI, SAPI wurden dann Anfang der 90er von Microsoft ergänzt (zusammen mit IBM, HP, Digital und vielen anderen). Auch der Multiprotollstack (IP, IPX, NetBIOS/SMTB) wurde zuerst von MS implementiert.

    Und jetzt soll das hinterherhinken der opensource-Gemeinde das W3C richten ….

    85-90% aller Zugriffe auf kommerzielle Websites erfolgen in Deutschland mit einem MSIE, basta. Beim Rest ist nur Firefox mit einem Anteil von knapp 7% noch wichtig.

    Wer genug Kraft, Zeit und vor allem GELD hat, kann sich ja gern auf diesen 7% Markt konzentrieren.

    Fakt ist, dass kommerzielle, webgestützte Anwendungsserver (also Webserver, die nicht nur Bilderchen anzeigen) im Grunde nur bei IBM und MS zu haben sind. Für die kleinen, privaten Seiten bleibt dann gern Apache …

    Fakt ist auch, dass der kommerzielle Betrieb einer LINUX Plattform wesentlich teurer ist, als dies mit Windows zu tun. Einer der wichtigsten Gründe, warum sich Linux am Arbeitsplatz in den letzten 10 Jahren nicht durchgesetzt hat. Immer wieder gern lese ich Nachrichten wie "Linux wächst gewaltig ... jetzt 2% Marktanteil auf den Arbeitsplätzen" ... allein, mir fehlt der Glaube.

    Wir jedenfalls werden uns nun das neue MS Tool einmal intensiv ansehen und schauen, ob es eine Alternative zu Dreamweaver ist.

    Übrigens schreibt hier kein MS Fanatiker, sondern jemand aus der Praxis grosser Webprojekte der letzten 10 Jahre.

    Glück auf!

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