Markenpositionierung
Autor: BES 19.01.07 - 11:39
..gefunden bei www.AYR.ch einer Werbeagentur:
"Wir sehen Neid als Triebfeder des Konsums und als entscheidenden Erfolgsfaktor für Marken – insbesondere Premiummarken.
Das optimale Profil einer Neid-Marke: Anders. Nicht alltäglich. Polarisierend. Elitär.
Differenzierung ist das Fundament jeder starken Marke und zugleich auch der Motor einer erfolgreichen Markenentwicklung. Differenziert sich eine Marke nicht genug gegenüber der Konkurrenz, so gibt es für den Konsumenten auch keinen Grund, sich für diese Marke zu entscheiden. Neben dieser Daseinsberechtigung muss eine Marke für ihre Konsumenten relevant sein und ein tatsächliches Bedürfnis abdecken. Wertschätzung ist das Resultat einer differenzierenden und relevanten Positionierung sowie einer effektiven Marken-kommunikation. Die Vertrautheit misst schlussendlich den Bezug der Konsumenten zur Marke; dieser kann sich von oberflächlich bis zu intim gestalten. " [...]
"Der Neidfaktor ist dann am grössten, wenn eine Marke oder ein Produkt stark auffällt. Etwas Unscheinbares weckt keinen Neid, die Marke braucht also ein hohes Mass an Differenzierung.
Sie darf ausserdem nicht zu alltäglich sein. Ariel, Nescafé oder Opel beispielsweise sind zu banal, um jemanden neidisch zu machen. Je weniger man eine Marke tatsächlich benötigt, desto reizvoller wird sie." [...]
"Eine beneidenswerte Marke muss polarisieren: die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Eine Marke mit hohem Neidfaktor erreicht deshalb bei der Wertschätzung nur mittelmässige Resultate.
Und eine Neid-Marke sollte immer ein bisschen geheimnisvoll bleiben. Je vertrauter man mit einer Marke ist, desto kleiner wird der Neid-Faktor. Neidisch sind die Leute vor allem auf jene Marken, von denen sie nur wenig wissen oder über die nur wenige Eingeweihte Bescheid wissen – das Gras ist ja bekanntlich auf der anderen Seite des Zauns immer grüner." [...]
Folgen:
"-Sie werden nicht mehr länger nur eine Käufer-Zielgruppe haben – sondern auch eine Zielgruppe, die Sie ganz klar nicht als Kunden wollen.
-Sie werden dafür sorgen müssen, dass Ihre Kunden von jenen gesehen werden, die sich Ihr Produkt nicht leisten können.
-Der Preis wird nicht mehr nur der Betrag sein, den Sie für Ihr Produkt verlangen – der Preis wird zum Positionierungsinstrument.
-Und Sie werden einsehen, dass es nicht auf den greifbaren Nutzen Ihres Produkts ankommt. Vielmehr ist es der Anstieg des sozialen Prestiges Ihrer Kunden, wenn sie in ihrem Umfeld zu den wenigen gehören, welche überhaupt Ihr Produkt geniessen können."
Was lernt der Troll daraus? Ehrlich verdientes Geld stinkt nicht und damit kann jeder machen was er/sie will. Zum Beispiel sich ein teures Iphone zulegen, dass mit dem Rechner zuhause ineinandergreift. Und wenn man eine gewisse Kaufresistenz gegenüber den farblosen Non-Names von Aldi, Tchibo und Co hat - kann man sich auch gleich was gescheites kaufen, denn Kleinviev macht bekanntlich auch Mist. Und im grade im MP3- und Zubehör-Segment ist das Design eh meist bei Apple abgeschaut (vgl. Samsung SGH-X830 Mp3-Telefon) Solche "Designentwicklungen" werden (böse gesagt) von den Apple Käufern mitfinanziert, also, schön bei uns bedanken, long live capitalism und happy friday.
P.S. wer auf dieses Posting eindrischt hat's vielleicht nicht ganz verstanden
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