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Braucht es das Wort "Gefälscht" in der Überschrift?

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  1. Braucht es das Wort "Gefälscht" in der Überschrift?

    Autor: marvin_42 06.08.22 - 05:30

    (Gefälschte) Fahrzeugteile bringen mehr als der Drogenhandels

    Denn bei der gesamten Urheberrechtsdiskussion wird ein wichtiger Punkt konsequent ausgeblendet: Dass nämlich das Urheberrecht ein Monopol schützt.

    Ein Monopol, das auch missbraucht werden kann. Und immer mehr missbraucht wird, weil seit mindestens fünfzig Jahren einseitig die Rechte der Rechteinhaber immer mehr ausgeweitet werden, auf Kosten der Allgemeinheit.


    Goethe, Schiller, Mozart, die Autoindustrie, die Flugzeugindustrie - alles Beispiele für Kreativität und kommerziellen Erfolg ohne exzessiven Urheberrechtschutz.

    Wenn das Urheberrecht das Ziel hat, Kunst und Wissenschaft zu fördern - wie viel Schutz braucht es dafür?

  2. Re: Braucht es das Wort "Gefälscht" in der Überschrift?

    Autor: DX12forWin311 06.08.22 - 07:02

    Es gibt auch anständige Bremsscheiben von Drittherstellern.

  3. Re: Braucht es das Wort "Gefälscht" in der Überschrift?

    Autor: bplhkp 06.08.22 - 08:21

    Das Wort „gefälscht“ ist der Knackpunkt in der Überschrift.
    Denn es geht nicht um die Bosch-Bremsscheibe im Bosch-Karton, sondern darum dass ein Drittanbieter einen Mercedes-Stern in seine Bremsscheibe presst und dann den Mercedes-Karton nachdrucken lässt. Und das ist nun mal eine Fälschung.

    Und ja da geht es auch um Verbraucherschutz, den der Fälscher nutzt aus dass man für eine Mercedes-Bremsscheibe mehr verlangen kann als für die einer chinesischen Marke. Und damit zahlt der Käufer der ein Originalteil möchte zwar nur den Preis einer Bosch-Bremsscheibe, bekommt aber (bestenfalls) die Qualität von Hangzhou Rainbow Auto Parts.

  4. Re: Braucht es das Wort "Gefälscht" in der Überschrift?

    Autor: Lasse Bierstrom 06.08.22 - 14:02

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Wort „gefälscht“ ist der Knackpunkt in der Überschrift.
    > Denn es geht nicht um die Bosch-Bremsscheibe im Bosch-Karton, sondern darum
    > dass ein Drittanbieter einen Mercedes-Stern in seine Bremsscheibe presst
    > und dann den Mercedes-Karton nachdrucken lässt. Und das ist nun mal eine
    > Fälschung.
    >
    DAS ist der Punkt! Wenn die Preise so ungehörig teuer sind (sie sind teuer), warum kaufen dann viele die Dinger trotzdem? Weil sie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit funktionieren!

  5. Re: Braucht es das Wort "Gefälscht" in der Überschrift?

    Autor: Eheran 06.08.22 - 14:48

    >Weil sie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit funktionieren!

    Als ob die überteuerten Artikel vom Hersteller fehlerfrei wären. Vielleicht mal in einer Werkstatt nachfragen, was die dazu sagen. Solche Aussagen gäb es dann nicht, wo das Original-Teil 3x defekt ist.

  6. Re: Braucht es das Wort "Gefälscht" in der Überschrift?

    Autor: NoGoodNicks 06.08.22 - 18:38

    Lasse Bierstrom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bplhkp schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Wort „gefälscht“ ist der Knackpunkt in der Überschrift.
    > > Denn es geht nicht um die Bosch-Bremsscheibe im Bosch-Karton, sondern
    > darum
    > > dass ein Drittanbieter einen Mercedes-Stern in seine Bremsscheibe presst
    > > und dann den Mercedes-Karton nachdrucken lässt. Und das ist nun mal eine
    > > Fälschung.
    > >
    > DAS ist der Punkt! Wenn die Preise so ungehörig teuer sind (sie sind
    > teuer), warum kaufen dann viele die Dinger trotzdem? Weil sie mit sehr
    > großer Wahrscheinlichkeit funktionieren!

    Eben. Fakes zu kaufen macht keinen Sinn, und wer mehr als ein paar Hirnzellen hat, kommt auch schnell drauf, dass Angebote Fakes sind, wenn man diese "angeblich original Teile" nur aus dubiosen Kanälen bekommt.

    Aber das mit dem funktionieren ist so eine Sache. Die OEMs versuchen ja auch zu sparen, und wählen sich unter den Zulieferern den günstigen aus, der die Spec gerade mal so erfüllt. Aber falls die Spec schon sehr optimistisch formuliert war, und der billigste Anbieter an die Kante optimiert hat, dann ist da wenig Reserve für etwas höheren Verschleiß. Und da habe ich bei Erstausrüster-Herstellern einfach mehr Vertrauen, weil man vermuten kann, dass die bei der Ausschreibung leer ausgegangen sind, weil deren Implementierung zu gut (=zu teuer) war. Und dann findet man, gerade bei günstigen Autos, auch schon mal Anbieter, die Ersatzteile vom Typ X verkaufen, und dann vom Typ X-Extra ("extra premium", "extra-gehärtet", "extra-long-life" o.ä.). Die werden schon wissen, warum man solche Alternativen produziert.

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