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Für wen soll das sein?

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  1. Für wen soll das sein?

    Autor: ignoramus 29.01.07 - 13:50

    Die Idee ist ja gar nicht schlecht, aber die Zielgruppe passt doch nicht so ganz zu Debian, oder?

    Wenn man es nicht hinbekommt, sich ein image runter zu laden und Debian auf herkömmlichen Weg zu installieren, wird man damit wohl kaum glücklich werden.

    Sowas als Ubuntu-Projekt... o.k. Aber Debian?

  2. Re: Für wen soll das sein?

    Autor: Denker 29.01.07 - 15:23

    ignoramus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Idee ist ja gar nicht schlecht, aber die
    > Zielgruppe passt doch nicht so ganz zu Debian,
    > oder?
    >
    > Wenn man es nicht hinbekommt, sich ein image
    > runter zu laden und Debian auf herkömmlichen Weg
    > zu installieren, wird man damit wohl kaum
    > glücklich werden.

    Die IT Branche verändert sich ständig, einige die früher mal Linux installiert hatten und damit Probleme haben, bzw. nur davon gehört haben, trauen sich vlt. nicht, es nochmal zu installieren. Im Kopf bleibt etwas hängen, genauso wie viele noch im Kopf haben, das Intel nur Heizungen produziert. Oder das AMD noch Probleme verursacht, weil bei Windows 98 es öfters abgestürzt war, als ein Intel. usw.

    Wie lange hatte es gedauert bis allen bewußt war, das AMD nicht mehr Abstürze verursacht. Einige haben immer noch im Kopf das Intel nur Heizungen produziert.

    Um diese barrieren im Kopf bei einigen Anwendern zu überbrücken ist dies eine gute Methode. Denn nicht jeder liest IT News. Und ist auf dem laufenden, einmal gehört und im Kopf gespeichert.

    Im Schnitt wird etwas negatives 10 x weitererzählt, etwas positives 1 x.

    >
    > Sowas als Ubuntu-Projekt... o.k. Aber Debian?

    Ich kenne mich mit Linux nicht so gut aus =), da kann ich dir leider nichts zu sagen.

  3. Re: Für wen soll das sein?

    Autor: me and myself 29.01.07 - 15:42

    Offensichtlich gibt es eine Bedarf für diese Funktion, sonst wäre sie nicht entstanden.

    Was ist denn die Zielgruppe von Debian? Ich denke es gibt hier keine feste Zielgruppe, erst recht keine definierte (auch wenn wohl meist versiertere User zu diesem System greifen).

  4. Re: Für wen soll das sein?

    Autor: c++fan 29.01.07 - 18:20

    me and myself schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Offensichtlich gibt es eine Bedarf für diese
    > Funktion, sonst wäre sie nicht entstanden.
    >
    > Was ist denn die Zielgruppe von Debian? Ich denke
    > es gibt hier keine feste Zielgruppe, erst recht
    > keine definierte (auch wenn wohl meist versiertere
    > User zu diesem System greifen).

    Ich selbst bin irgendwann mal mit Debian eingestiegen und benutze es immer noch primär. Klar steht es jedem frei, mit welcher Distribution er in Linux einsteigen will.

    Jedoch werden sich wohl die meisten Einsteiger eher [X/K/U]buntu (die ja Debian-Abkömmlinge sind) oder (Open)SUSE anschauen, als Debian oder Gentoo.

  5. Re: Für wen soll das sein?

    Autor: me and myself 29.01.07 - 18:55

    Bei vielen wird das wohl zutreffen, trotzdem rechtfertigt das meiner Meinung nach keine Zweifel an dem Sinn dieser Funktion. Derjenige der das geschrieben hat, der hat offensichtlich eine Verwendung dafür und wenn es ihm nur 100 weiter Leute danken, dann hat es sich evtl. schon gelohnt.

    Ich persönlich hab zuerst mit Suse bekanntschaft gemacht, bin damit aber überhaupt nicht klargekommen und dann so richtig erst mit debian eingestiegen. An Ubuntu war damals noch nicht zu denken. Wenn man böse ist könnte man jetzt behaupten "Wer braucht Ubuntu? Es gibt doch genug Distributionen für Einsteiger.", das ist für mich genau das gleiche Blödsinn. Vielfalt ist gut und das in jeder Hinsicht. Was nicht gebraucht wird (keine Nachfrage hat) das verschwindet von ganz alleine wieder.

  6. Re: Für wen soll das sein?

    Autor: rainer zufall 29.01.07 - 19:59

    ignoramus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Idee ist ja gar nicht schlecht, aber die
    > Zielgruppe passt doch nicht so ganz zu Debian,
    > oder?

    Die Zielgruppe von Debian sind Leute die bequem genug sind eine Distribution mit vorcompilierten Paketen zu verwenden statt sich Linux von Scratch zu bauen.

    > Wenn man es nicht hinbekommt, sich ein image
    > runter zu laden und Debian auf herkömmlichen Weg
    > zu installieren, wird man damit wohl kaum
    > glücklich werden.

    Und wer nicht in der Lage ist einen Befehl zum 70. mal einzutippen wird wohl kaum mit der Bash glücklich werden.

    Du benutzt die Befehlswiederholung der Bash? Schäm Dich und lerne tippen.

  7. Re: Für wen soll das sein?

    Autor: tCfkaDA 30.01.07 - 00:35

    ignoramus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Wenn man es nicht hinbekommt, sich ein image
    > runter zu laden und Debian auf herkömmlichen Weg
    > zu installieren, wird man damit wohl kaum
    > glücklich werden.
    >
    Was mich an dem Ding am meisten anmacht, ist, daß die Debian-Partition scheinbar in den Windows Boot-Manager eingebunden wird. Etwas woran ich damals bei meinen letzten Gehversuchen mit Debian verzweifelt bin.
    Wenn mir ein Installer diese Scheißarbeit zuverlässig abnimmt, bringt mich das schon ein großes Stück weiter.

    Gibt es schon erste Erfahrungen mit diesem Installer ?
    Ich habe eine 10GB Systempartition mit Windows am Anfang meiner Platte(n = RAID/Mirror), danach hab ich 10 GB freien Platz wo ich den Kram reininstallieren könnte. Allerdings erinner ich mich, daß es da irgendeine magische Grenze gab von wegen bootfähige Partition ?

  8. Re: Für wen soll das sein?

    Autor: Julia Seeliger 30.01.07 - 18:10


    Also ich fand das sehr praktisch. Hab mir ein Subnotebook ohne Laufwerk gekauft, und da kommt mir ein solcher Installer gerade recht. Das mit Ubuntu hab ich auch versucht, aber es hat nicht geklappt.

    Also vermutete Zielgruppe: Erfahrene Linux-User ohne CD-Laufwerk. Und da auch alles von selbst funktionierte, können es auch halberfahrene mal ausprobieren ...



    ignoramus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Idee ist ja gar nicht schlecht, aber die
    > Zielgruppe passt doch nicht so ganz zu Debian,
    > oder?
    >
    > Wenn man es nicht hinbekommt, sich ein image
    > runter zu laden und Debian auf herkömmlichen Weg
    > zu installieren, wird man damit wohl kaum
    > glücklich werden.
    >
    > Sowas als Ubuntu-Projekt... o.k. Aber Debian?


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