Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Kampf um Open Access

Wissen nur für Reiche

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wissen nur für Reiche

    Autor: Hans S. 10.02.07 - 13:32

    Es gibt keine andere Spezies auf diesem Planeten die sich so vehement gegen den eigenen Fortschritt stellt, wie die Menschen.
    Zugang zu Wissen und Bildung sollte grundsätzlich kostenlos sein. Dieses über den überhöhten Preis mehr als 90% aller Menschen vor zu enthalten, ist mehr als verwerflich.

  2. Re: Wissen nur für Reiche

    Autor: superfluence 10.02.07 - 13:54

    Hans S. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es gibt keine andere Spezies auf diesem Planeten
    > die sich so vehement gegen den eigenen Fortschritt
    > stellt, wie die Menschen.

    Den Satz rahme ich mir ein und häng in aufs Klo.



    ———————————
    http://www.superfluence.com <- JETZT die aktuelle Ausgabe des Magazins downloaden
    http://blog.superfluence.com/ <-Blog

  3. Re: Wissen nur für Reiche

    Autor: Leberwurst 10.02.07 - 17:25

    Hans S. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es gibt keine andere Spezies auf diesem Planeten
    > die sich so vehement gegen den eigenen Fortschritt
    > stellt, wie die Menschen.
    > Zugang zu Wissen und Bildung sollte grundsätzlich
    > kostenlos sein. Dieses über den überhöhten Preis
    > mehr als 90% aller Menschen vor zu enthalten, ist
    > mehr als verwerflich.



    Es ist aber auch MACHT ! Unterschätz niemals die macht die von wissen ausgeht ! Und in einer stark Kapitalistichen Geselschaft ist wissen dan ebend nicht nur mächtig sondern auch noch wertvoll (finanziel) !


    Und bei der elbogenmentalität brauch ma sich ja net wundern , wen auch Wissen zu einer WARE wird und für WAREN werden halt geld als gegenleistung verlangt !

  4. Re: Wissen nur für Reiche

    Autor: Zarathustra 10.02.07 - 17:52

    Bisweilen drängt sich der Verdacht auf, daß die Diskussion am Kern des Themas vorbeigeht. Zunächst mal sieht die Situation schon seit langem so aus, daß alles, was in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht wird, in Deutschland frei zugänglich ist. Tatsächlich? Ja. Nicht ganz so frei, daß man ohne Mühe herankommt, aber doch im Prinzip frei. Man muß seinen Arsch nur in die nächste Uni-Bibliothek bewegen. Da kommt jeder rein, und man kann alles lesen, was da ist. In Ländern wie Deutschland wird "Wissen" also niemandem direkt vorenthalten. Wenn überhaupt geschieht das deutlich subtiler. Zudem scheinen einige der Ansicht zu sein, wenn sie bloß an Fachzeitschriften herankommen würden, würden sie auf einmal sehr viel besser dastehen. Blödsinn: Wissenschaftliche Artikel in meinem Fachgebiet, aber außerhalb meines Spezialgebietes innerhalb meines Fachgebietes, machen mir häufig genug Kopfschmerzen. Es geht ja selten um interessante, allgemeinverständliche Information wie in Lexika.

    Die Marktmacht und die damit einhergehende Möglichkeit der Verlage, den Bibliotheken die Preise zu diktieren, ist aber tatsächlich problematisch. Gerade durch die hohe Konzentration auf dem Markt ergeben sich fiese Möglichkeiten (etwa die Bündelung von hervorragenden Zeitschriften, ohne die eine Bibliothek nicht auskommt, mit grottenschlechten Zeitschriften, die kein Mensch liest). Und daraus folgt auch die unschöne Situation, daß Forscher mit Steuergeldern finanziert werden, ihre Ergebnisse in kommerziellen Fachzeitschriften publizieren, und die Bibliotheken die Ergebnisse dann mit Steuergeldern von den Verlagen kaufen müssen. Das führt aber, zumindest derzeit, nicht dazu, daß "Wissen vorenthalten" wird, sondern daß es weiterhin zugänglich ist -- nur für weitaus mehr (Steuer-)Geld als notwendig wäre.

    Warum publizieren Wissenschaftler überhaupt? Nicht, um Geld zu verdienen (nur indirekt, um ihren Job zu sichern). Aber auch nicht mehr, um ihr Wissen unter die Leute zu bringen -- dafür reicht heute eine Arbeitspapier-Version, die über Scholar-Google problemlos gefunden werden kann. Veröffentlichungen sind für die meisten Wissenschaftler deswegen so wichtig, weil daran ihr Erfolg gemessen wird: Je angesehener die Fachzeitschrift, in der sie publizieren, desto höher ihr Erfolg. Und über all die Jahre konnten die Fachzeitschriften der kommerziellen Verlage eben ein hohes Ansehen aufbauen. Und genau diese Situation wird heute so ausgenutzt: Die wichtigsten Ergebnisse erscheinen in den angsehendsten Fachzeitschriften, und die Bibliotheken kommen nicht darum herum, diese Fachzeitschriften zu kaufen.

    Welche Daseinsberechtigung haben kommerzielle Verlage also noch? Die Verbreitung ist dank Internet kein Problem mehr -- da haben Verlage ausgedient. Den einzigen Mehrwert, den sie noch anbieten, ist eben eine Art Erfolgsmessung von Wissenschaftlern. Wenn sich in diesem Bereich etwas ändert, dann wäre viel gewonnen. Und da tut sich derzeit auch ein wenig: Es werden beispielsweise Open-Access-Journale ins Leben gerufen, die nach dem gleichen Prinzip wie kommerzielle Fachzeitschriften vorgehen, aber eben ausdrücklich nichtkommerziell sind und die Artikel kostenlos oder gegen sehr vernünftige Gebühren über das Internet verbreiten. Ganz ohne staatliche Eingriffe ins Urheberrecht.

    Eine böse Nebenbemerkung sei mir erlaubt: Wenn wissenschaftliche Artikel vermehrt über das Internet verbreitet werden -- könnten Uni-Bibliotheken nicht dann auch einen Teil ihrer Daseinsberechtigung verlieren? Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken, wenn sich Bibliotheksangehörige äußern. Die gehören nämlich auch zu einer Interessensgruppe.

  5. Re: Wissen nur für Reiche

    Autor: n00B 11.02.07 - 17:47

    Zarathustra schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bisweilen drängt sich der Verdacht auf, daß die
    > Diskussion am Kern des Themas vorbeigeht. Zunächst
    > mal sieht die Situation schon seit langem so aus,
    > daß alles, was in wissenschaftlichen
    > Fachzeitschriften veröffentlicht wird, in
    > Deutschland frei zugänglich ist. Tatsächlich? Ja.
    > Nicht ganz so frei, daß man ohne Mühe herankommt,
    > aber doch im Prinzip frei. Man muß seinen Arsch
    > nur in die nächste Uni-Bibliothek bewegen. Da
    > kommt jeder rein, und man kann alles lesen, was da
    > ist. In Ländern wie Deutschland wird "Wissen" also
    > niemandem direkt vorenthalten. Wenn überhaupt
    > geschieht das deutlich subtiler. Zudem scheinen
    > einige der Ansicht zu sein, wenn sie bloß an
    > Fachzeitschriften herankommen würden, würden sie
    > auf einmal sehr viel besser dastehen. Blödsinn:
    > Wissenschaftliche Artikel in meinem Fachgebiet,
    > aber außerhalb meines Spezialgebietes innerhalb
    > meines Fachgebietes, machen mir häufig genug
    > Kopfschmerzen. Es geht ja selten um interessante,
    > allgemeinverständliche Information wie in Lexika.
    >
    > Die Marktmacht und die damit einhergehende
    > Möglichkeit der Verlage, den Bibliotheken die
    > Preise zu diktieren, ist aber tatsächlich
    > problematisch. Gerade durch die hohe Konzentration
    > auf dem Markt ergeben sich fiese Möglichkeiten
    > (etwa die Bündelung von hervorragenden
    > Zeitschriften, ohne die eine Bibliothek nicht
    > auskommt, mit grottenschlechten Zeitschriften, die
    > kein Mensch liest). Und daraus folgt auch die
    > unschöne Situation, daß Forscher mit Steuergeldern
    > finanziert werden, ihre Ergebnisse in
    > kommerziellen Fachzeitschriften publizieren, und
    > die Bibliotheken die Ergebnisse dann mit
    > Steuergeldern von den Verlagen kaufen müssen. Das

    Du vergisst hier noch, das man als Wissenschaftler seine
    Publikation sogar noch mit Steuergeldern bezahlen muss.
    Der Verlag macht das Setzen und farbige Drucken auf Hochglanzpapier
    nicht umsonst.
    Kosten so 60$ pro Textseite, Bilder kosten noch mal das 2- bis 3-fache.




    > führt aber, zumindest derzeit, nicht dazu, daß
    > "Wissen vorenthalten" wird, sondern daß es
    > weiterhin zugänglich ist -- nur für weitaus mehr
    > (Steuer-)Geld als notwendig wäre.
    >
    > Warum publizieren Wissenschaftler überhaupt?
    > Nicht, um Geld zu verdienen (nur indirekt, um
    > ihren Job zu sichern). Aber auch nicht mehr, um
    > ihr Wissen unter die Leute zu bringen -- dafür
    > reicht heute eine Arbeitspapier-Version, die über
    > Scholar-Google problemlos gefunden werden kann.
    > Veröffentlichungen sind für die meisten
    > Wissenschaftler deswegen so wichtig, weil daran
    > ihr Erfolg gemessen wird: Je angesehener die
    > Fachzeitschrift, in der sie publizieren, desto
    > höher ihr Erfolg. Und über all die Jahre konnten
    > die Fachzeitschriften der kommerziellen Verlage
    > eben ein hohes Ansehen aufbauen. Und genau diese
    > Situation wird heute so ausgenutzt: Die
    > wichtigsten Ergebnisse erscheinen in den
    > angsehendsten Fachzeitschriften, und die
    > Bibliotheken kommen nicht darum herum, diese
    > Fachzeitschriften zu kaufen.
    >
    > Welche Daseinsberechtigung haben kommerzielle
    > Verlage also noch? Die Verbreitung ist dank
    > Internet kein Problem mehr -- da haben Verlage
    > ausgedient. Den einzigen Mehrwert, den sie noch
    > anbieten, ist eben eine Art Erfolgsmessung von
    > Wissenschaftlern. Wenn sich in diesem Bereich
    > etwas ändert, dann wäre viel gewonnen. Und da tut
    > sich derzeit auch ein wenig: Es werden
    > beispielsweise Open-Access-Journale ins Leben
    > gerufen, die nach dem gleichen Prinzip wie
    > kommerzielle Fachzeitschriften vorgehen, aber eben
    > ausdrücklich nichtkommerziell sind und die Artikel
    > kostenlos oder gegen sehr vernünftige Gebühren
    > über das Internet verbreiten. Ganz ohne staatliche
    > Eingriffe ins Urheberrecht.
    >
    > Eine böse Nebenbemerkung sei mir erlaubt: Wenn
    > wissenschaftliche Artikel vermehrt über das
    > Internet verbreitet werden -- könnten
    > Uni-Bibliotheken nicht dann auch einen Teil ihrer
    > Daseinsberechtigung verlieren? Sollte man
    > vielleicht mal drüber nachdenken, wenn sich
    > Bibliotheksangehörige äußern. Die gehören nämlich
    > auch zu einer Interessensgruppe.

    Publizieren ist wichtig, da ein Wissenschaftler ja nicht
    am Erfolg eines Produktes gemessen werden kann (wie bsp. in der
    Industrie).
    Publikation = Produkt; und je besser die ist desto besser steht
    der Wissenschaftler da.
    Na ja wenn alles "open-access" werden würde und das aktzeptiert ist
    wäre das wohl nicht schlecht. Nur wenn ich eine Antrag auf Fördermittle schreibe und nur google-scholar Publikationen vorweise, weiss ich nicht ob die Gutachter so einen Antrag nicht gleich zur Seite legen -> Ablage "P".
    Ich finde Open-Access gut nur muss sich dann auch was in der Bewertung eines Wissenschaftlers ändern.


    Gruß
    n00B

  6. Re: Wissen nur für Reiche

    Autor: macmanvg 12.02.07 - 07:39

    Leberwurst schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist aber auch MACHT ! Unterschätz niemals die
    > macht die von wissen ausgeht ! Und in einer stark
    > Kapitalistichen Geselschaft ist wissen dan ebend
    > nicht nur mächtig sondern auch noch wertvoll
    > (finanziel) !
    >
    > Und bei der elbogenmentalität brauch ma sich ja
    > net wundern , wen auch Wissen zu einer WARE wird
    > und für WAREN werden halt geld als gegenleistung
    > verlangt !

    Die Regeln der Rechtschreibung sind komplett kostenlos, nutze sie. Selbst ohne Plenks komme ich auf 18 Fehler, wenn man wirklich jeden zählt.

  7. Re: Wissen nur für Reiche

    Autor: Tripleplayer 12.02.07 - 09:52

    macmanvg schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Leberwurst schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist aber auch MACHT ! Unterschätz niemals
    > die
    > macht die von wissen ausgeht ! Und in
    > einer stark
    > Kapitalistichen Geselschaft ist
    > wissen dan ebend
    > nicht nur mächtig sondern
    > auch noch wertvoll
    > (finanziel) !
    >
    > Und bei der elbogenmentalität brauch ma sich
    > ja
    > net wundern , wen auch Wissen zu einer
    > WARE wird
    > und für WAREN werden halt geld als
    > gegenleistung
    > verlangt !
    >
    > Die Regeln der Rechtschreibung sind komplett
    > kostenlos, nutze sie. Selbst ohne Plenks komme ich
    > auf 18 Fehler, wenn man wirklich jeden zählt.


    Ich komme auf 20. ;-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. PSYCHIATRISCHE KLINIK UELZEN gemeinnützige GmbH, Uelzen
  2. Rational AG, Landsberg am Lech
  3. EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG, Hamburg, Bremerhaven
  4. über unternehmensberatung monika gräter, Raum Mühldorf / Inn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-84%) 3,99€
  2. (-78%) 6,50€
  3. (-80%) 9,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
Wolfenstein Youngblood angespielt
"Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
Von Peter Steinlechner


    5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
    5G-Auktion
    Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

    Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
    2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
    3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    1. Funklöcher: Telekom weist Vorwürfe zu schlechtem Antennenstandort zurück
      Funklöcher
      Telekom weist Vorwürfe zu schlechtem Antennenstandort zurück

      Nach den Vorwürfen eines Ortsteilbürgermeisters bei der Standortauswahl in einem Ort in Thüringen sieht sich die Telekom missverstanden. Auch sei die Ausleuchtung beider Ortsteile mit einer Antenne nicht möglich, sagt ein Sprecher.

    2. Bethesda: Wolfenstein Youngblood erscheint mit Nazis und Hakenkreuzen
      Bethesda
      Wolfenstein Youngblood erscheint mit Nazis und Hakenkreuzen

      Kein anonymes Regime, sondern Nazis und keine erfundenen Symbole, sondern Hakenkreuze: Wolfenstein Youngblood und das VR-Actionspiel Cyberpilot erscheinen auch in Deutschland in einer ungeschnittenen Version.

    3. Roli Lumi: Mit LED-Keyboard und Guitar-Hero-Klon musizieren lernen
      Roli Lumi
      Mit LED-Keyboard und Guitar-Hero-Klon musizieren lernen

      Roli will Anfängern den Einstieg in das Musikmachen erleichtern und finanziert deshalb auf Kickstarter das Roli-Lumi-Keyboard mit passender App. Nutzer lernen damit, Lieder zu spielen, indem das Keyboard die richtigen Tasten aufleuchten lässt. Es lassen sich zwei Keyboards zu einem größeren zusammenstecken.


    1. 18:13

    2. 17:54

    3. 17:39

    4. 17:10

    5. 16:45

    6. 16:31

    7. 15:40

    8. 15:27