1. Foren
  2. Kommentare (alt, bis 13.1.2005)
  3. Hardware
  4. Digital Imaging

Prototypen für Digi-Spiegelreflexkamera-Standard Four Thirds

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Prototypen für Digi-Spiegelreflexkamera-Standard Four Thirds

    Autor: Golem.de 04.03.03 - 09:47

    Auf der Foto-Fachmesse PMA in Las Vegas (2.-5. März 2003) zeigt Olympus weltweit zum ersten Mal Prototypen, die auf Basis des neuen Four Thirds Systems (4/3 Systems) entwickelt wurden. Gezeigt werden neben einer Kamera verschiedene Objektive sowie Zubehör. Das Four Thirds System ist ein neuer offener Standard für digitale Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven, bei denen ein 4/3 Zoll großer Bildsensor zum Einsatz kommt.

    https://www.golem.de/0303/24262.html

  2. Re: Prototypen für Digi-Spiegelreflexkamera-Standard Four Thirds

    Autor: Matthias Echterding 04.03.03 - 11:34

    Ich muss einfach mal sagen: danke Golem. So viele Infos von der PMA zu den vielen spannenden Entwicklungen auf den Gebiet der digitalen Fotografie, die auch noch so fundiert sind hat ausser den Spezial-Fotografiezeitungen und -Websites in Deutschland keiner.

    Macht weiter so!
    Matthias Echterding

  3. Noob-Frage zu Digitalen-piegelreflex-Kameras

    Autor: KoTxE 04.03.03 - 11:50

    Wozu Spiegelreflex?
    Bei Digitalen Kameras kann ich doch direkt über das Display gehen, was ja das zeigt was aufgenommen wird.

  4. Re: Noob-Frage zu Digitalen-piegelreflex-Kameras

    Autor: ted 04.03.03 - 13:47

    Das ist hauptsächlich für ambitionierte Amateure und Profis gedacht: Der große Vorteil sind die zahlreichen zur Verfügung stehenden Wechselobjektive. Eine anständige Schärfebeurteilung bei manueller Fokussierung kann man übrigens auch nur mit einem optischen Sucher einer Spiegelreflex, dafür sind die bisherigen Digitalkamera-Displays zu klein (und bei Licht nicht abzulesen). Übrigens ist auch das auf dem Display einer Digitalkamera vor der Aufnahme angezeigte Bild keineswegs identisch mit dem tatsächlichen Bild - nur meistens sehr ähnlich (denk mal an eine 30 Sekunden-Langzeitbelichtigung, wie soll das gehen?`)

  5. Four Thirds? Totgeburt wie APS(-Spiegelreflex)

    Autor: Nikki Cane 04.03.03 - 13:59

    These: Solange nicht einer der großen Spiegelreflex-Kamerasystemhersteller Canon, Nikon oder ggf. Minolta diesen Standard unterstützt, kann man ihn mit Sicherheit vergessen.

    Kurzer Background für die Digitalis ohne Analog-Kamera-Background:

    Die typische analoge Autofokus-Kleinbild-Spiegelreflexkamera gibt es nur von folgenden Herstellern: Canon, Nikon, mit leichtem Abstand Minolta und mit ziemlichem Abstand Pentax. Das war es, den Rest kann man marktrelevanzmäßig vergessen.

    Von Olympus gibt es noch Spiegelreflexkameras (SLR) mit fest montiertem Objektiv, irgendeine Sigma, natürlich gibt es noch Profi-Kleinbild-Spiegelrefexsysteme ohne Autofokus (Leica) und natürlich den Mittel- und Großformatkameramarkt, Spezialkameras etc. aber das spielt hier wohl alles absolut keine Rolle.

    Nur von den Herstellern Canon, Nikon, Minolta und mit Einschränkung Pentax gibt es umfangreiche Spiegelreflex-Systeme mit passenden Autofokus-Wechselobjektiven, diese natürlich auch von Fremdherstellern wie Sigma, Tamron oder Tokina.
    Canon-Objektive passen dabei nur für Canon, Minolta nur für Minolta usw.

    An Nikon-Digital-Spiegelreflexkameras passen nun alle bisherigen Nikon-(Autofokus)-Objektive, die auch an die analogen Nikon-Spiegelreflexkameras passen, an Canon Digital-Spiegelreflexkameras passen alle bisherigen Canon-(Autofokus)-Objektive, die auch an die analogen Canon-Spiegelreflexkameras passen.

    Die zur Zeit bezahlbaren Digital-Spiegelreflexkameras wie Nikon D100 und Canon EOS 10D (ab 2000 Euro) haben eine Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5 oder 1,6 - nur die neue 10.000 Euro Canon EOS 1Ds hat keine Brennweitenverlängerung, d.h. ein 28 mm-Weitwinkelobjektiv (für analog SLR) bleibt hier wirklich 28 mm-Weitwinkel und wird nicht zu 42 mm.

    Wo jetzt die Kamerapreise für vernünftige Digital-Spiegelreflexkameras stark sinken (Canon EOS 10D) und vermutlich in einem Jahr die erste gute Digital-SLR unter 1000 Euro zu bekommen sein wird und eine Top-Digital-SLR ohne Brennweitenverlängerung 2005 nur noch 2.000 Euro kostet, macht ein neues System ABSOLUT KEINEN SINN.

    Denn: Nur wer jetzt schon Profi- oder ambitionierter Hobby-Fotograf ist, der kommt als Kunde für das neue 4/3-System in Frage. Doch dieser Profi hat ja schon ein analoges Spiegelreflexsystem für sagen wir 3.000 bis 30.000 Euro zuhause:

    In der Regel hat der Fotograf entweder ein Canon- oder Nikon-Kleinbild-Spiegelreflex-System.
    Beispiel: System im Gesamtwert von 15.000 Euro: 2 Kamera-Bodys für zusammen 4.000 Euro, Objektive für 9.000 Euro, Zubehör (Blitz etc.) für 2.000 Euro.

    Warum sollte er auf ein neues Digital-SLR-System wechseln, wo er seine bisherigen Objektive nicht nutzen kann???

    Interesse an einem neuen "einheitlichen" System haben also nur die Hersteller, die bisher nicht in der Lage waren, eine eigene Spiegelreflex-Systemlinie aufzubauen. Nikon und Canon haben bisher mit Minolta ein ziemliches (analoges) Spiegelreflexmonopol und werden kein Interesse daran haben, von dem Kuchen anderen etwas abzugeben. Sie werden notfalls die Preise für ihre Digital-SLRs noch schneller purzeln lassen und noch schneller eine bezahlbare SLR ohne Brennweitenverlängerung auf den Markt schmeißen - damit ein Digital-4/3-System definitiv unattraktiv bleibt.

    PS: Spezifisch für Digitalkameras gemachte Objektive etc. sind nach Meinung der meisten Profis ziemlicher Quatsch. Bisherige Spitzenobjektive mit sehr guten Leistungen in den Randbereichen, egal wie alt, sind perfekt. Das kennt man übrigens auch aus dem Audio-Bereich beim Aufkommen der CD 1982. Heute lacht man über solchen Müll wie "digitaltaugliche Mikrofone" oder Verstärker. Seit einigen Jahren sind in den Profi-Studios übrigens wieder RÖHRENMIKROFONE in, am liebsten alte Originale aus den 40er, 50er oder 60er Jahren - oder die zahlreichen neuen Versionen. Es geht nun einmal nichts über die Klangqualität eines Neumann U47 (entwickelt 1947) oder M49 (entwickelt 1949). KEIN JOKE!

  6. Re: Four Thirds? Totgeburt wie APS(-Spiegelreflex)

    Autor: Charly 04.03.03 - 15:46

    APS ist zwar Mist (geringere Auflösung/Schärfe als normaler Film) aber nicht tot - bei jedem IhrPlatz-Markt stehen dutzende APS-Kodak-Kamerasets für 50 Euro oder so rum!

  7. Re: Four Thirds? Totgeburt wie APS(-Spiegelreflex)

    Autor: :-) 05.03.04 - 19:24

    ...was passiert, wenn die nächste Chip-Generation bei gleicher Pixelzahl nur ein Halbzöller ist oder gar nur noch 1/3 Zoll in der Diagonalen mißt? Dann geht alles wieder von vorne los.

  8. Re: Four Thirds? Totgeburt wie APS(-Spiegelreflex)

    Autor: Penis 29.08.08 - 04:17

    Guess ye haven't heard about telecentric beamline within the objective...

    Nikki Cane schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > These: Solange nicht einer der großen
    > Spiegelreflex-Kamerasystemhersteller Canon, Nikon
    > oder ggf. Minolta diesen Standard unterstützt,
    > kann man ihn mit Sicherheit vergessen.
    >
    > Kurzer Background für die Digitalis ohne
    > Analog-Kamera-Background:
    >
    > Die typische analoge
    > Autofokus-Kleinbild-Spiegelreflexkamera gibt es
    > nur von folgenden Herstellern: Canon, Nikon, mit
    > leichtem Abstand Minolta und mit ziemlichem
    > Abstand Pentax. Das war es, den Rest kann man
    > marktrelevanzmäßig vergessen.
    >
    > Von Olympus gibt es noch Spiegelreflexkameras
    > (SLR) mit fest montiertem Objektiv, irgendeine
    > Sigma, natürlich gibt es noch
    > Profi-Kleinbild-Spiegelrefexsysteme ohne Autofokus
    > (Leica) und natürlich den Mittel- und
    > Großformatkameramarkt, Spezialkameras etc. aber
    > das spielt hier wohl alles absolut keine Rolle.
    >
    > Nur von den Herstellern Canon, Nikon, Minolta und
    > mit Einschränkung Pentax gibt es umfangreiche
    > Spiegelreflex-Systeme mit passenden
    > Autofokus-Wechselobjektiven, diese natürlich auch
    > von Fremdherstellern wie Sigma, Tamron oder
    > Tokina.
    > Canon-Objektive passen dabei nur für Canon,
    > Minolta nur für Minolta usw.
    >
    > An Nikon-Digital-Spiegelreflexkameras passen nun
    > alle bisherigen Nikon-(Autofokus)-Objektive, die
    > auch an die analogen Nikon-Spiegelreflexkameras
    > passen, an Canon Digital-Spiegelreflexkameras
    > passen alle bisherigen
    > Canon-(Autofokus)-Objektive, die auch an die
    > analogen Canon-Spiegelreflexkameras passen.
    >
    > Die zur Zeit bezahlbaren
    > Digital-Spiegelreflexkameras wie Nikon D100 und
    > Canon EOS 10D (ab 2000 Euro) haben eine
    > Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5 oder 1,6
    > - nur die neue 10.000 Euro Canon EOS 1Ds hat keine
    > Brennweitenverlängerung, d.h. ein 28
    > mm-Weitwinkelobjektiv (für analog SLR) bleibt hier
    > wirklich 28 mm-Weitwinkel und wird nicht zu 42 mm.
    >
    > Wo jetzt die Kamerapreise für vernünftige
    > Digital-Spiegelreflexkameras stark sinken (Canon
    > EOS 10D) und vermutlich in einem Jahr die erste
    > gute Digital-SLR unter 1000 Euro zu bekommen sein
    > wird und eine Top-Digital-SLR ohne
    > Brennweitenverlängerung 2005 nur noch 2.000 Euro
    > kostet, macht ein neues System ABSOLUT KEINEN
    > SINN.
    >
    > Denn: Nur wer jetzt schon Profi- oder
    > ambitionierter Hobby-Fotograf ist, der kommt als
    > Kunde für das neue 4/3-System in Frage. Doch
    > dieser Profi hat ja schon ein analoges
    > Spiegelreflexsystem für sagen wir 3.000 bis 30.000
    > Euro zuhause:
    >
    > In der Regel hat der Fotograf entweder ein Canon-
    > oder Nikon-Kleinbild-Spiegelreflex-System.
    > Beispiel: System im Gesamtwert von 15.000 Euro: 2
    > Kamera-Bodys für zusammen 4.000 Euro, Objektive
    > für 9.000 Euro, Zubehör (Blitz etc.) für 2.000
    > Euro.
    >
    > Warum sollte er auf ein neues Digital-SLR-System
    > wechseln, wo er seine bisherigen Objektive nicht
    > nutzen kann???
    >
    > Interesse an einem neuen "einheitlichen" System
    > haben also nur die Hersteller, die bisher nicht in
    > der Lage waren, eine eigene
    > Spiegelreflex-Systemlinie aufzubauen. Nikon und
    > Canon haben bisher mit Minolta ein ziemliches
    > (analoges) Spiegelreflexmonopol und werden kein
    > Interesse daran haben, von dem Kuchen anderen
    > etwas abzugeben. Sie werden notfalls die Preise
    > für ihre Digital-SLRs noch schneller purzeln
    > lassen und noch schneller eine bezahlbare SLR ohne
    > Brennweitenverlängerung auf den Markt schmeißen -
    > damit ein Digital-4/3-System definitiv unattraktiv
    > bleibt.
    >
    > PS: Spezifisch für Digitalkameras gemachte
    > Objektive etc. sind nach Meinung der meisten
    > Profis ziemlicher Quatsch. Bisherige
    > Spitzenobjektive mit sehr guten Leistungen in den
    > Randbereichen, egal wie alt, sind perfekt. Das
    > kennt man übrigens auch aus dem Audio-Bereich beim
    > Aufkommen der CD 1982. Heute lacht man über
    > solchen Müll wie "digitaltaugliche Mikrofone" oder
    > Verstärker. Seit einigen Jahren sind in den
    > Profi-Studios übrigens wieder RÖHRENMIKROFONE in,
    > am liebsten alte Originale aus den 40er, 50er oder
    > 60er Jahren - oder die zahlreichen neuen
    > Versionen. Es geht nun einmal nichts über die
    > Klangqualität eines Neumann U47 (entwickelt 1947)
    > oder M49 (entwickelt 1949). KEIN JOKE!


  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München-Unterföhring
  3. R2 Consulting GmbH, Bayern
  4. Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 326,74€
  2. 499,90€
  3. 206,10€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de