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Raynox: Fish-Eye-Adapter für viele Digitalkameras

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  1. Raynox: Fish-Eye-Adapter für viele Digitalkameras

    Autor: Golem.de 04.01.05 - 09:09

    Der Objektivhersteller Raynox hat ein neues Fish-Eye-Objektiv entwickelt, das mit 185 Grad einen ultraweiten Bildwinkel bietet. Es kann sowohl formatfüllende (diagonal) als auch kreisrunde (circular) Abbildungen erzeugen. Die Umstellung von der kreisrunden zur formatfüllenden Abbildung geschieht durch Zoomen des Kameraobjektivs.

    https://www.golem.de/0501/35436.html

  2. Erfahrungen mit Fish-Eye?

    Autor: TURBO 04.01.05 - 09:30

    Bin schon eine ganze Weile am überlegen om ich mir ein Fish-Eye kaufen soll. Bisher habe ich aber kaum Berichte dazu gefunden. Hat jemand gute Beispielbilder oder Links mit Infos?

  3. Re: Erfahrungen mit Fish-Eye?

    Autor: bla 04.01.05 - 09:59

    Hi,

    auf dieser Page findest du rechts ein kleines Beispiel für einen typischen Fisheye-Shot:

    http://www.centuryoptics.com/products/dv/3x_ultra_fisheye/3xfisheye.htm

    Fisheye-Aufnahmen sieht man vor allem in Skateboard- und anderen Extremsport-Videos. Dadurch dass du damit eine fast unbegrenzte Tiefenschärfe hast, ist der Einsatz mit Digital(video)kameras nahezu prädestiniert. Deren typische Schwäche, aufgrund der kleinen CCD-Chips zu wenig TiefenUNschärfe zu liefern, ist ja schließlich mit einem Fisheye völlig egal.
    Wenn man Spielfilme, Dokus, etc dreht (oder auf ähnliche Weise fotografische Motive angehen möchte), eignet sich Fisheye bei dezentem Einsatz sehr gut für Momente, die etwas "schräg" und "psycho" sein sollen ... tolles Beispiel hierfür ist der französische Kinofilm "Vidoqc", der komplett auf HD gedreht wurde und einen ganz extremen Videolook hat, aber gerade durch extreme Weitwinkel- und Fisheye-Aufnahmen eine ganz chaotische Atmosphäre wie in einem Irrenhaus erzeugt. Aber auch in klassischen Psycho-Filmen wie "Twelve Monkeys" sieht man ganz toll wie man mit sowas bei der Inszinierung umgehen kann. Nur darf man es halt nicht übertreiben.

    Ich würde allgemein empfehlen, ein kleines "Arsenal" an verschiedenen Weitwinkel-Vorsatzlinsen parat zu halten (x0,5, x06 oder 0,7 und 0,3 (=Fisheye))...denn damit kann man WIRKLICH kreativ Bilder gestalten - und es nicht zu tun, ist ein häufiger Fehler bei schlecht gedrehten Amateurfilmen.

    Ob man sich nun für Raynox entscheidet, ist eine sehr gute Frage. Es sind halt günstige Consumer-Linsen, die (wie ich gehört habe) qualitativ nicht wirklich mit denen von Profi-Herstellern wie z.B. Century Optics mithalten können - aber dafür kosten sie natürlich nur einen Bruchteil des Geldes. Ich würde sagen: Besser eine billige Raynox-Linse nehmen und sie kreativ ausnutzen als auf Fisheye und Weitwinkel zu verzichten ... aber man kann damit halt optisch nicht ganz bis an die Grenze gehen. (Typisch für Billig-Weitwinkelvorsätzen ist, dass sie zu den Rändern hin unscharf werden und u.U. auch noch ein bisschen Licht fressen (bis zu einer ganzen Blende)).

    Hoffe geholfen zu haben :-)

  4. Re: Erfahrungen mit Fish-Eye?

    Autor: Gummibär 04.01.05 - 11:47

    Du weißt aber schon, daß es Schärfentiefe heißt? So etwas wie Tiefenschärfe gibt es genauso wenig wie z.B. Glühbirnen oder Schraubenzieher. Leider findet sich dieses umgangssprachliche Unwort sogar in der Fachliteratur regelmäßig wieder. Es geht hierbei schließlich um die Tiefe der Schärfe und nicht um die Schärfe der Tiefe (was auch immer das sein sollte). Der Bedeutungsunterschied ist erheblich, auch wenn er für den Laien vielleicht nicht sofort erkennbar ist. Die Tiefe des Wassers bezeichnet man ja auch als Wassertiefe und nicht als Tiefenwasser, weil das nämlich etwas ganz anderes ist. Und um Videos geht es hier auch nicht, denn das Objektiv ist für Fotokameras gedacht. Nichts desto trotz ist Vidoqc ein Superfilm, typisch französisch eben. Da kann sich Hollywood ein paar dicke Scheiben von abschneiden. Aber bei den Amis zählt eben mehr Masse statt Klasse. Das er allerdings komplett auf HD gedreht wurde wußte ich nicht. Ich hätte nicht gedacht, daß die Cams wirklich schon so konkurrenzfähig sind und auch unter schwierigen Bedingungen so hohe Qualität liefern. Als ich noch in der Branche (www.dvs.de) war, da sah das noch ganz anders aus, aber das ist ja auch schon über eine Dekade her. Damals haben 4GB RAM (Bildspeicher) noch richtig viel Geld gekostet. *in Erinnerungen schwelg...

    @TURBO
    Du hättest einfach nur dem Link im Artikel folgen müssen, dann wärst du auf die Herstellerseite gelangt. Dort befinden sich auch die gewünschten Beispielbilder. Hättest du eigentlich selber drauf kommen können, aber wer nicht mal Google bedienen kann ... naja ,lassen wir's gut sein.

  5. Danke

    Autor: TURBO 04.01.05 - 12:11

    Danke Euch!
    Den Link der Herstellerseite kenne ich. Ich wollte ja nicht die (verkleinerten) Bilder von Raynox, sondern mal einige Bilder direkt in voller Größe aus der Kamera (auch zum Entwickeln).
    Der Effekt ist schon cool, aber auch das Begradigen im Nachhinein finde ich interessant.

  6. Re: Erfahrungen mit Fish-Eye?

    Autor: lemetre 04.01.05 - 12:34

    500.- ? netter scherz :(

  7. Re: Erfahrungen mit Fish-Eye?

    Autor: c.b. 04.01.05 - 16:04

    Gummibär schrieb:
    >
    > Du weißt aber schon, daß es Schärfentiefe heißt?
    > So etwas wie Tiefenschärfe gibt es genauso wenig
    > wie z.B. Glühbirnen oder Schraubenzieher. Leider
    > findet sich dieses umgangssprachliche Unwort
    > sogar in der Fachliteratur regelmäßig wieder. Es
    > geht hierbei schließlich um die Tiefe der
    > Schärfe und nicht um die Schärfe der Tiefe (was
    > auch immer das sein sollte). Der
    > Bedeutungsunterschied ist erheblich, auch wenn
    > er für den Laien vielleicht nicht sofort
    > erkennbar ist. Die Tiefe des Wassers bezeichnet
    > man ja auch als Wassertiefe und nicht als
    > Tiefenwasser, weil das nämlich etwas ganz
    > anderes ist.

    Sorry, aber..........
    HÄH?

    Du hast Fotograf gelernt?

    Wohl kaum.

    Also lass bitte solche dämlichen Vergleiche. Sicher heisst es offiziell Schärfentiefe, das wars aber auch.
    Abgesehen davon, dass es, strenggenommen, so etwas wie Schärfentiefe überhaupt nicht gibt.

    gruss
    c.b.

  8. Re: Erfahrungen mit Fish-Eye?

    Autor: brawler 04.01.05 - 18:41

    @GUMMIBÄR:
    yep, ich weiss....der Begriff ist zwar doof gewählt, aber Sprache verändert sich nunmal und ich kenne ehrlich gesagt keinen Foto-/Video-Interessierten, der mit diesem Begriff nichts anzufangen wüsste. Es ist nunmal so, dass sich zumindest der Gegen-Begriff "TiefenUNschärfe" mittlerweile so richtig eingebürgert hat und z.B. auch im Zusammenhang mit 35mm-Mattscheiben-Adaptern für DV-Kameras (P&S, Movietube, etc) offiziell von Herstellern verwendet wird.
    Aber ich finde jeder kann das handhaben wie er möchte und solange man verstanden wird ist ja alles gut. Schließlich gibt's auch in jeder Naturwissenschaft total unsinnige, mehrdeutige und doppeltbelegte Fachausdrücke...da ist das ja noch harmlos dagegen. :-)

    Zu HD-Kameras:
    Die Technik ist bei HD schon gigantisch weit vorangeschritten und ist auch schon für viele Kinofilme (zumindest für einzelne Aufnahmen) schon groß im Einsatz gewesen. Wenn dich "Vidocq", dem man die Schwächen von HD im Vergleich zu 35mm-Film ja deutlich ansah (auch wenn sie gut kaschiert wurden), so begeistert hat, solltest du dir unbedingt mal diese beiden Trailer hier reinziehen:

    http://www.coronadothemovie.com/Video/CoronadoTrailerLarge.mp4
    http://www.coronado-derfilm.de/Video/Trailer_Large.mov

    Ja, das ist komplett HD. Ja, das ist absolutes Low Budget. Und ja, das ist auch noch "billiges", sprich Tape-komprimiertes HD. Auch die Greenscreen-Aufnahmen. Glaube zwar nicht dass die Compositing-Artists damit allzu viel Freude hatten...aber was sie letztendlich aus dem HD-Material rausgeholt haben, ist echt gigantisch. Dem Film merkt man dank exzellenter Farbkorrektur und vielen anderen Digital-Tricks praktisch nie an, dass er nicht auf Film gedreht wurde. Two Thumbs way up...

  9. Re: Raynox: Fish-Eye-Adapter für viele Digitalkameras

    Autor: schelbert 28.04.06 - 11:29

    Kann dieser Adapter auch an einer Nikon D 50 verwendet werden? DAs benutzte Objektiv ist ein Sigma 18-200mm?????????


  10. Re: Raynox: Fish-Eye-Adapter für viele Digitalkameras

    Autor: Anes 27.05.08 - 17:34

    schelbert schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kann dieser Adapter auch an einer Nikon D 50
    > verwendet werden? DAs benutzte Objektiv ist ein
    > Sigma 18-200mm?????????
    >
    >


    kann das auch für so eine biligere kamarea drauf .. ich hab eine von
    aiptek...geht das?

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