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Noch mehr Feinstaubbelastung

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  1. Noch mehr Feinstaubbelastung

    Autor: Schwachus Matikus 16.02.07 - 08:57

    ... aber macht ja nichts. Demnächst mache ich einen Shop für Atemfilter auf und freue mich über glänzende Umsätze :)

  2. Re: Noch mehr Feinstaubbelastung

    Autor: arbol01 16.02.07 - 15:11

    Schwachus Matikus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... aber macht ja nichts. Demnächst mache ich
    > einen Shop für Atemfilter auf und freue mich über
    > glänzende Umsätze :)

    Bei näherem hinsehen ist doch prima! Wie besser kann man die Verteilung von Feinstaub besser erfassen, als mit so etwas wie RFID-Staub?

    Ich mache das mal an einem anderen Beispiel klar: Um die Funktion einer Schilddrüse zu analysieren, wird dem Patienten eine gewisse Menge schwach radioaktives Iod gespritzt. Anhand der Strahlung, die von der Schilddrüse ausgeht, kann man Rückschlüsse ziehen.

    Um Quellen oder unbekannte Wasserzuflüsse zu finden, benutzt man Floureszein (hat nichts mit dem Element Fluor zu tun). Fluoreszein ist ein relativ harmloser Farbstoff, der auch noch in geringer Konzentration unter UV-Licht grün fluoresziert. Man schüttet also dort, wo man Quellen vermutet Fluoreszin in den Boden, und beobachtet, wo in den Gewässern grüne Schlieren austreten.

    Entsprechend geht das mit dem Feinstaub. Man bringt dort, wo Feinstaub emmitiert wird RFID-Staub in die Umwelt. Jede Quelle für Feinstaub bekommt ihren eigenen RFID-Code. Nun muß man bei den Meßstationen nur noch zusätzlich RFID-Scanner installieren, und schon kann man Feinstaub zuordnen. Aus dem gesammelten Feinstaub lässt sich dann eventuell auch noch der RFID-Staub trennen, und anhand der Anzahl an RFID-Teilchen lässt sich auch einen quantitative Aussage machen.

    Was den Datenmißbrauch von RFID-Staub betrifft, mache ich mir weniger sorgen. Man kan das mit Schnupfen-Viren vergleichen, oder mit Polonium. Man hat mal, um die Ausbreitung von Infektionen Anschaulich zu machen, einem Menschen mit einem Vorrat an unsichtbarer UV-Farbe ausgestattet, und dafür gesorgt, daß sich diese Farbe, ähnlich wie beim Schnupfen, entsprechend verbreiten kann. Man hat eine Party simuliert, und am Ende der Party war die Farbe auf gut allen Gegenständen und allen Menschen.

    Würde man einen "Verdächtigen" mit RFID-Staub präpareiren, und er würde z.B. in ein Kaufhaus gehen, der Staub hätte sich ziemlich schnell im ganzen Kaufhaus, bei Kunden und Angestellten verbreitet. Und einen Teil davon würden diese Menschen wieder selbst verbreiten. Asserdem ist die Reichweite der Sender minimal. Großflachig angewandt wäre der RFID-Staub also überall, und würde dann noch bestenfalls als Störsender (in welchem Frequenzbereich sendet der RFID-Staub eigentlich?) fungieren.

  3. Re: Noch mehr Feinstaubbelastung

    Autor: Mäddin 16.02.07 - 17:03

    arbol01 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei näherem hinsehen ist doch prima! Wie besser
    > kann man die Verteilung von Feinstaub besser
    > erfassen, als mit so etwas wie RFID-Staub?
    >
    > (in welchem Frequenzbereich sendet der RFID-Staub
    > eigentlich?)

    Also... ich glaub du übertreibst es mit dem "Staub". Die Dinger werden auch geld kosten und bestimmt nicht wahrlos in die Gegend gepostet. Wie der Artikel schon beschreibt, geht es hier darum, endlich einen Tag in ein Material einzuarbeiten, ohne, dass dieses im Design verändert werden muss. Wer will schon dicke Knubbel auf dem Papier, zumal man somit genau weiß, wo sich der Sender befindet und diesen einfach abreißt!

    Wie du richtig schreibst, wird die Sendeleistung nicht überragend sein... btw. steht in dem Artikel: 2,45 GHz... aber dennoch diese Technologie bietet ein herforagendes Potential für das all zu "böse" personal-tracking, dass ja jeder Datenschützer so führchtet.

    Aber naja... zuerst muss die Technologie da sein, bevor man sich über die Risiken Gedanken macht... war ja bisher immer so!


  4. Re: Noch mehr Feinstaubbelastung

    Autor: Bernd Fuhrmann 17.02.07 - 17:54

    Schwachus Matikus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... aber macht ja nichts. Demnächst mache ich
    > einen Shop für Atemfilter auf und freue mich über
    > glänzende Umsätze :)

    Feinstaub ist dann aber doch bedeutend kleiner als ein 20tel Millimeter!

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