1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › EU: Einheitliche Regeln für den…

Recht hat sie

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Recht hat sie

    Autor: Ranjid-IT 26.02.07 - 11:48

    ...doch ist es mir ein Rätsel, wie sie das Problem der unterschiedlichen MwSt.-Sätze lösen will (http://www.nettoeinkommen.de/mehrwert.htm).
    Dann nämlich würde ich nur noch in Spanien oder Luxemburg bestellen.
    Aber es wird sicherlich so laufen wie mit den Zigaretten: Irgendeine fadenscheinige Begründung werden sie schon finden, die Kundschaft davon abzuhalten mit den Füssen abzustimmen. So liberal soll der Markt dann nämlich auch nicht sein, zumindest nicht für den Endverbraucher.

  2. Re: Recht hat sie

    Autor: Der_Ing. 26.02.07 - 12:07

    Ranjid-IT schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...doch ist es mir ein Rätsel, wie sie das Problem
    > der unterschiedlichen MwSt.-Sätze lösen will
    > (http://www.nettoeinkommen.de/mehrwert.htm).
    > Dann nämlich würde ich nur noch in Spanien oder
    > Luxemburg bestellen.
    > Aber es wird sicherlich so laufen wie mit den
    > Zigaretten: Irgendeine fadenscheinige Begründung
    > werden sie schon finden, die Kundschaft davon
    > abzuhalten mit den Füssen abzustimmen. ...

    Das wäre nicht unbedingt ein Problem. Entweder müsste der Versender die beim Empfänger fällige MwSt. kassieren und die Differenz zur eigenen würde dann von Staat zu Staat verrechnet, oder die Sendung müsste über den Zoll gehen und würde dann dort abgerechnet.
    Bei Geschäften zwischen Firmen, die beide eine USt-ID haben, klappt die Verrechnung ja auch.
    Ich fürchte nur die Gefahr, dass auf diesem Wege nach und nach jeder Geschäftspartner, gleich ob privat oder gewerblich, eine ID zugeteilt bekommt und dann lebenslang eindeutig identifizierbar wird. Bei konsequenter Durchführung könnte man ja sogar z.B. die Sozialversicherungsnummern schon bei Geburt vergeben und dann auch für diese Zwecke nutzen...

  3. Re: Recht hat sie

    Autor: Wu Mu 26.02.07 - 13:01

    Ranjid-IT schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...doch ist es mir ein Rätsel, wie sie das Problem
    > der unterschiedlichen MwSt.-Sätze lösen will
    > (http://www.nettoeinkommen.de/mehrwert.htm).
    > Dann nämlich würde ich nur noch in Spanien oder
    > Luxemburg bestellen.
    > Aber es wird sicherlich so laufen wie mit den
    > Zigaretten: Irgendeine fadenscheinige Begründung
    > werden sie schon finden, die Kundschaft davon
    > abzuhalten mit den Füssen abzustimmen. So liberal
    > soll der Markt dann nämlich auch nicht sein,
    > zumindest nicht für den Endverbraucher.

    Ist das nicht in den USA auch so, dass von Staat zu Staat unterschiedliche Steuersätze berechnet werden? Habe noch nicht von größeren Problemen oder dadurch verursachten Änderungen in der Präferenz der Käufer gehört. Weiß da jemand was genaueres??


  4. Re: Recht hat sie

    Autor: nene 26.02.07 - 18:18

    Ranjid-IT schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...doch ist es mir ein Rätsel, wie sie das Problem
    > der unterschiedlichen MwSt.-Sätze lösen will
    > (http://www.nettoeinkommen.de/mehrwert.htm).

    das ist bereits gelöst... die Umsatzsteuer fällt in dem Land des Empfängers an - im Falle eines gewerblichen Empfängers durch dessen USTID (kann er dann nicht mehr vorstuer abziehen) und im Falle eines Privatmenschen durch Versteuerung beim Finanzamt des Ziellandes (sofern richtige Geschäftstätigkeit und dadurch Schwellenwerte überschritten - ansonsten beim heimischen Finanzamt für den HobbyEbayHändler)

    PS: das mit den Zigaretten wird nix - da hier noch der Zoll n wörtchen mitzureden hat und diese Warengruppe ausserdem nicht im EU Binnenmarkt frei ist - Sie ist in der ensprechenden EWG 92/12er im Anhang D als ausnahme definiert, ähnlich wie Kraftstoffe, Mineralöle, Tabak, Kaffee etc.




  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Support / Administrator / Developer für MS-Dynamics (m/w/d)
    Krannich Group GmbH, Stuttgart (Home-Office möglich)
  2. Go-to-Market Experte "New Work Produkte" (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau, Sankt Gallen (Home-Office möglich)
  3. IT-Koordinator (m/w/d)
    Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW21, Dortmund
  4. Referent (w/m/d) im Bereich IT-Sicherheit
    Hochschule der Medien (HdM), Stuttgart-Vaihingen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. iPad Pro 12,9 Zoll (4. Generation, 2020) Wi-Fi 128GB für 1.049€, MacBook Air M113,3 Zoll...
  2. (u. a. Seagate Expansion+ Portable Festplatte 4TB für 89,90€, LG OLED65BX9LB 65 Zoll OLED (2020...
  3. (u. a. AMD Ryzen 7 5800X für 350,91€, Xiaomi Mi Curved Gaming Monitor 34 Zoll 21:9 UWQHD 144Hz...
  4. (u. a. Digitus Universal Single Monitorhalter für 14,99€, Fractal Design Define S2 White Tower...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Probleme mit Agilität in Konzernen: Agil sein muss man auch wollen
Probleme mit Agilität in Konzernen
Agil sein muss man auch wollen

Ansätze wie das Spotify-Modell sollen großen Firmen helfen, agil zu werden. Wer aber erwartet, dass man es überstülpen kann und dann ist alles gut, der irrt sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    Ratchet & Clank Rift Apart im Test: Der fast perfekte Sommer-Shooter
    Ratchet & Clank Rift Apart im Test
    Der fast perfekte Sommer-Shooter

    Gute Laune mit großkalibrigen Waffen: Das nur für PS5 erhältliche Ratchet & Clank - Rift Apart schickt uns in knallige Feuergefechte.
    Von Peter Steinlechner

    1. Ratchet & Clank "Auf der PS4 würde man zwei Minuten lang Ladebalken sehen"
    2. Ratchet & Clank Rift Apart Detailreichtum trifft Dimensionssprünge

    Army of the Dead: Tote Pixel schocken Zuschauer mehr als blutrünstige Zombies
    Army of the Dead
    Tote Pixel schocken Zuschauer mehr als blutrünstige Zombies

    Army of the Dead bei Netflix zeigt Zombies und Gewalt. Viele Zuschauer erschrecken jedoch viel mehr wegen toter Pixel auf ihrem Fernseher.
    Ein Bericht von Daniel Pook

    1. Merchandise Netflix eröffnet Fanklamotten-Onlineshop
    2. eBPF Netflix verfolgt TCP-Fluss fast in Echtzeit
    3. Urteil rechtskräftig Netflix darf Preise nicht beliebig erhöhen