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  5. › Generation Commodore 64

Es gibt einen Unterschied zwischen den Generationen

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  1. Es gibt einen Unterschied zwischen den Generationen

    Autor: Paradroid 07.03.07 - 15:15


    Es gibt einen Unterschied zwischen den Generationen "C=64" und der Generation "XBoX".

    Sicher gab es auch damals ein paar unterbelichtete dicke Kinder in der Szene. Aber damals waren die Computerfreaks eher die Neugierigen, die Kreativen, die Schlauen. Das zeigte sich nicht unbedingt in den Schulnoten, aber am Charakter und ihrem Umgang mit anderen Freaks.
    Viele beschränkten sich nicht auf das Rumdaddeln sondern probierten alles mögliche an den Maschinen aus. Der C=64 diente zur Berieselung, aber nicht nur. Fast jeder machte so seine Erfahrungen mit BASIC oder Grafikprogrammen oder Musik. Auch wenn die meisten es nicht allzu tief verfolgten udn damit irgendwann aufhörten. Auch wenn die Möglichkeiten der Geräte beschränkt war.

    Die Generation der heutigen Konsolen und PC-Gamer ist eher lustlos und uninteresiert. Sie betäuben sich mit der Daddelkiste. Ihr Umgang mit Gleichaltrigen beschränkt sich oft darauf andere niederzumachen.

  2. Re: Es gibt einen Unterschied zwischen den Generationen

    Autor: Wolf 07.03.07 - 16:06

    > Die Generation der heutigen Konsolen und PC-Gamer
    > ist eher lustlos und uninteresiert. Sie betäuben
    > sich mit der Daddelkiste. Ihr Umgang mit
    > Gleichaltrigen beschränkt sich oft darauf andere
    > niederzumachen.

    Genau diese Worte waren damals in den 80ern auch zu hören. Und genau wie damals glaub ich sie nicht.

  3. Jain

    Autor: 1st1 07.03.07 - 16:46

    Paradroid schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Es gibt einen Unterschied zwischen den
    > Generationen "C=64" und der Generation "XBoX".
    >
    > Sicher gab es auch damals ein paar unterbelichtete
    > dicke Kinder in der Szene. Aber damals waren die
    > Computerfreaks eher die Neugierigen, die
    > Kreativen, die Schlauen. Das zeigte sich nicht
    > unbedingt in den Schulnoten, aber am Charakter und
    > ihrem Umgang mit anderen Freaks.
    > Viele beschränkten sich nicht auf das Rumdaddeln
    > sondern probierten alles mögliche an den Maschinen
    > aus. Der C=64 diente zur Berieselung, aber nicht
    > nur. Fast jeder machte so seine Erfahrungen mit
    > BASIC oder Grafikprogrammen oder Musik. Auch wenn
    > die meisten es nicht allzu tief verfolgten udn
    > damit irgendwann aufhörten. Auch wenn die
    > Möglichkeiten der Geräte beschränkt war.
    >
    > Die Generation der heutigen Konsolen und PC-Gamer
    > ist eher lustlos und uninteresiert. Sie betäuben
    > sich mit der Daddelkiste. Ihr Umgang mit
    > Gleichaltrigen beschränkt sich oft darauf andere
    > niederzumachen.
    >
    >

    Damals waren die Rechner, speziell der C64, später auch der ST und der Amiga noch offener. Man hatte die Chance, jedes Bit, jedes Register quasi noch persönlich kennen zu lernen, da was reinschreiben, und gucken was passiert. Das kann man heute ja garnicht mehr, weder zur aktuellen PC-Hardware noch zu Spielekonsolen gibts (gescheite) Dokus. Wer hat denn zuletzt an seinem PC-Mainboard was rumgelötet? Wer hat denn auf seiner Spielekonsole schon eigene Programme ausführen können? Ist der Einstieg in die C++/.Net/Java-Programmierung so leicht, wie seinerzeit das Commodore Basic? Die Hürden sind heute viel höher, und wenn du eine spezielle Aufgabe hast, gehst du ins Internet und findest irgendein Programm, was diese Aufgabe erledigt. Es hat doch heute keiner mehr nötig, sich mal eben schnell ein Programm für irgendwas zu stricken, gibts doch alles schon. Wer würde denn heute noch an seinem PC so herumlöten, wie wir seinerzeit an unseren C64, Atari-ST und Amigas? Naja, hin und wieder hat man sich dabei einen CIA getötet, der beim ersten Mal auch noch ausgelötet werden musste, und dann beim Elektronikhändler die letzten Taschengeldreserven fraß. Das gehörte dazu! Ich habe meine Homepcomputer noch, der C64 und der Atari-ST stecken seit Mitte/Ende der 1980er in PC-Gehäusen, weil mir damals der Kabelsalat zu viel wurde, vor allem der Kabelsalat von den vielen Erweiterungen, die ich denen selbst eingepflanzt habe. Das höchste der Hardware-Gefühle, was man heutzutage noch haben kann, ist wenn man die Brocken einzeln kauft und nach beiliegendem Handbuch aneinander steckt oder schraubt. Das ist längst nicht mehr das selbe Erlebnis, wie wenn man sich vier SIMM-Sockel auf eine Lochrasterplatine lötet, und die mit Flachbandkabel an die MMU vom Atari ST anlötet, und sich dann freut wenn der preiswert erworbene 520ST sich plötzlich mit 4 MB Ram meldet, und man sich dann mit dieser Erkenntnis ein professioneller wirkendes PCB-Layout malt, und das dann ätzt. Selbst das Einlöten von AutoSwitch-Overscan in den 520er war ein größeres Erlebnis als heutzutage eine andere Grafikkarte in den AGP oder PCIe zu stecken. Für die seinerzeit seitenweise MSE-Listings in der 64er habe ich mir damals selbst eine Hex-Tastatur zusammengelötet, aus Holz ein ansehliches Gehäuse dazu gefeilt, nachdem ich das mit der Tastaturmatrix geschnallt hatte. Wer würde sowas heute noch tun? Wer würde heute überhaupt noch HEX-Listings abtippen? Wer weis heute von den Kids noch, was eine Tastaturmatrix überhaupt ist und wie das funktioniert? Das waren die wahren Abenteuer!

  4. Re: Jain

    Autor: Stalkingwolf 07.03.07 - 16:48

    Aber früher wie auch heute gab es schon eine Return Taste.

  5. Re: Jain

    Autor: tellipirelli 07.03.07 - 16:51

    *verbeug*

    Wie aus meiner Seele geschrieben.

    Danke!


    1st1 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Paradroid schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > Es gibt einen Unterschied zwischen
    > den
    > Generationen "C=64" und der Generation
    > "XBoX".
    >
    > Sicher gab es auch damals ein
    > paar unterbelichtete
    > dicke Kinder in der
    > Szene. Aber damals waren die
    > Computerfreaks
    > eher die Neugierigen, die
    > Kreativen, die
    > Schlauen. Das zeigte sich nicht
    > unbedingt in
    > den Schulnoten, aber am Charakter und
    > ihrem
    > Umgang mit anderen Freaks.
    > Viele beschränkten
    > sich nicht auf das Rumdaddeln
    > sondern
    > probierten alles mögliche an den Maschinen
    >
    > aus. Der C=64 diente zur Berieselung, aber
    > nicht
    > nur. Fast jeder machte so seine
    > Erfahrungen mit
    > BASIC oder Grafikprogrammen
    > oder Musik. Auch wenn
    > die meisten es nicht
    > allzu tief verfolgten udn
    > damit irgendwann
    > aufhörten. Auch wenn die
    > Möglichkeiten der
    > Geräte beschränkt war.
    >
    > Die Generation
    > der heutigen Konsolen und PC-Gamer
    > ist eher
    > lustlos und uninteresiert. Sie betäuben
    > sich
    > mit der Daddelkiste. Ihr Umgang mit
    >
    > Gleichaltrigen beschränkt sich oft darauf
    > andere
    > niederzumachen.
    >
    > Damals waren die Rechner, speziell der C64, später
    > auch der ST und der Amiga noch offener. Man hatte
    > die Chance, jedes Bit, jedes Register quasi noch
    > persönlich kennen zu lernen, da was reinschreiben,
    > und gucken was passiert. Das kann man heute ja
    > garnicht mehr, weder zur aktuellen PC-Hardware
    > noch zu Spielekonsolen gibts (gescheite) Dokus.
    > Wer hat denn zuletzt an seinem PC-Mainboard was
    > rumgelötet? Wer hat denn auf seiner Spielekonsole
    > schon eigene Programme ausführen können? Ist der
    > Einstieg in die C++/.Net/Java-Programmierung so
    > leicht, wie seinerzeit das Commodore Basic? Die
    > Hürden sind heute viel höher, und wenn du eine
    > spezielle Aufgabe hast, gehst du ins Internet und
    > findest irgendein Programm, was diese Aufgabe
    > erledigt. Es hat doch heute keiner mehr nötig,
    > sich mal eben schnell ein Programm für irgendwas
    > zu stricken, gibts doch alles schon. Wer würde
    > denn heute noch an seinem PC so herumlöten, wie
    > wir seinerzeit an unseren C64, Atari-ST und
    > Amigas? Naja, hin und wieder hat man sich dabei
    > einen CIA getötet, der beim ersten Mal auch noch
    > ausgelötet werden musste, und dann beim
    > Elektronikhändler die letzten Taschengeldreserven
    > fraß. Das gehörte dazu! Ich habe meine
    > Homepcomputer noch, der C64 und der Atari-ST
    > stecken seit Mitte/Ende der 1980er in PC-Gehäusen,
    > weil mir damals der Kabelsalat zu viel wurde, vor
    > allem der Kabelsalat von den vielen Erweiterungen,
    > die ich denen selbst eingepflanzt habe. Das
    > höchste der Hardware-Gefühle, was man heutzutage
    > noch haben kann, ist wenn man die Brocken einzeln
    > kauft und nach beiliegendem Handbuch aneinander
    > steckt oder schraubt. Das ist längst nicht mehr
    > das selbe Erlebnis, wie wenn man sich vier
    > SIMM-Sockel auf eine Lochrasterplatine lötet, und
    > die mit Flachbandkabel an die MMU vom Atari ST
    > anlötet, und sich dann freut wenn der preiswert
    > erworbene 520ST sich plötzlich mit 4 MB Ram
    > meldet, und man sich dann mit dieser Erkenntnis
    > ein professioneller wirkendes PCB-Layout malt, und
    > das dann ätzt. Selbst das Einlöten von
    > AutoSwitch-Overscan in den 520er war ein größeres
    > Erlebnis als heutzutage eine andere Grafikkarte in
    > den AGP oder PCIe zu stecken. Für die seinerzeit
    > seitenweise MSE-Listings in der 64er habe ich mir
    > damals selbst eine Hex-Tastatur zusammengelötet,
    > aus Holz ein ansehliches Gehäuse dazu gefeilt,
    > nachdem ich das mit der Tastaturmatrix geschnallt
    > hatte. Wer würde sowas heute noch tun? Wer würde
    > heute überhaupt noch HEX-Listings abtippen? Wer
    > weis heute von den Kids noch, was eine
    > Tastaturmatrix überhaupt ist und wie das
    > funktioniert? Das waren die wahren Abenteuer!


  6. Re: Jain

    Autor: oggy 07.03.07 - 16:55

    1st1 schrieb:
    >
    > [viel]

    hmm, ein Kellerkind?!

  7. Re: Jain

    Autor: 1st1 07.03.07 - 17:01

    oggy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1st1 schrieb:
    > >
    >
    > hmm, ein Kellerkind?!
    >

    Nein, ein aufgewecktes Kerlchen!


  8. Re: Jain

    Autor: Cron 07.03.07 - 18:31

    1st1 schrieb:
    > [...]

    Ich glaube nicht, dass die damaligen Systeme offener bzw. heutige System geschlossener sind. An entsprechende Informationen kommt man heute - dank WWW - mitunter einfacher ran.

    Die heutigen Systeme sind allerdings ungleich komplexer als C-64 und Co. Den C-64 kann man beispielsweise sowohl in der Breite als auch in der Tiefe vollständig verstehen. Bei einem heutigen PC ist das schon recht schwierig, zumindest von der Informationsmenge her gesehen.

    Daher werden für die Bildung mittlerweile eigene Schulungssysteme entwickelt, allerdings strahlen diese wohl nicht die gleiche Faszination aus.

    Letztlich ist aber auch das ein wiederkehrendes Prinzip: Kürzlich habe ich mit einem 15 Jahre älteren Arbeitskollegen unterhalten, der sprach noch von der Faszination von Lochkarten :O)

  9. Re: Jain

    Autor: bountyboo 07.03.07 - 20:17

    Cron schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1st1 schrieb:
    > > [...]
    >
    > Ich glaube nicht, dass die damaligen Systeme
    > offener bzw. heutige System geschlossener sind. An
    > entsprechende Informationen kommt man heute - dank
    > WWW - mitunter einfacher ran.
    >
    > Die heutigen Systeme sind allerdings ungleich
    > komplexer als C-64 und Co. Den C-64 kann man
    > beispielsweise sowohl in der Breite als auch in
    > der Tiefe vollständig verstehen. Bei einem
    > heutigen PC ist das schon recht schwierig,
    > zumindest von der Informationsmenge her gesehen.
    >
    > Daher werden für die Bildung mittlerweile eigene
    > Schulungssysteme entwickelt, allerdings strahlen
    > diese wohl nicht die gleiche Faszination aus.
    >
    > Letztlich ist aber auch das ein wiederkehrendes
    > Prinzip: Kürzlich habe ich mit einem 15 Jahre
    > älteren Arbeitskollegen unterhalten, der sprach
    > noch von der Faszination von Lochkarten :O)

    Ich denke das ist bedingt durch die Einfachheit heutzutage. Oft ist das "einfachere" Komplexer. Ums klarer darzustellen. Ich fand das Prinzip beim Amiga schon genial das viele teile des OS im ROM eingebunden waren. Der Vorteil war das Otto Normaluser Diskette rein - und Zocken. Sonst halt Workbench rein und Arbeiten man wusste also wo was drauf ist. Heute haben wir Netzwerke, Festplatten, SAN, WAN, GAN, P2P usw. usf.

    Kein Mensch wird heute noch einen Computer von A bis Z verstehen können. Grafikkarten haben mit weit über 5 MILLIONEN!!! Transistoren die komplexität von CPUs überhohlt. Betriebsysteme sind komplexer geworden. Früher gab es für Privatman keine Benutzerrechte, Accountverwaltung, Security-Updates. Früher war es nicht denkbar sein Handy (wer hatte schon ein Handy) via Bluethoot dazu zu verwenden die gerade aus dem Intranet aufbereiteten daten zu kopieren, da man diese später per WLAN an den Beamer weitergibt.

    Je größer die Möglichkeiten des so komplexer ein System.

  10. Re: Jain

    Autor: CJ 07.03.07 - 21:53

    Ich glaub nicht das es mehr oder weniger gibt, die technik begesitert sind, die in ihrem PC oder Konsole rumschrauben, sachen ausprobieren. Klar; es ist alles komplexer geworden. Nicht mehr so einfach zu durchschauen, aber die die es wollen werden auf Entdeckungsreise gehen, genau so wie früher. Ich bin in der C64 Generation groß geworden. Und ehrlich gesagt, waren die meisten meiner Freunde nur am Zocken, von Basic hatten sie keine Ahnung, aber auch kein Interesse. So wird es heutzutage wohl genau so sein, es gibt die einen die sich dafür interessieren (vermutlich der größte Teil hier, sonst wären sie keine IT-Profis geworden ;)) und der Teil der sich dafür halt nicht interessiert... so war es immer gewesen und so wird es immer sein, das wird sich nicht bei komplexeren Hardware/Software ändern.

    Wenn du einfache Basic Programmierung machen willst kann man immer noch VBScript benutzen. Die einfachen dinge gehen damit genau so wie damals das C64 Basic. Oder Visual Basic 2007 Express, is kostenlos und auch nicht viel schwerer. Alles nur ne Sache der Einstellung und halt des Interesses.

    -cj

  11. Re: Jain

    Autor: borg 07.03.07 - 22:12

    1st1 schrieb:
    -------------------------------------------------------

    Mehr kann man beinahe nicht mehr dazusagen.
    Doch, damals wie heute gab es diejenigen die kreativ in die Tiefe gingen und diejenigen, die nur daddelten.
    Auch heute kann man dies beobachten. Allerdings, war damals das Verhältnis zwischen aktiven und passiven Computernutzern noch realtiv ausgewogen.
    Heute besitzen sehr viele einen Computer (egal ob Aldi-Komplettlösung under selbst zusammengestellte HW). Bei vielen hört jedoch, wie Du bereits erwähntest, mit dem "Zusammenstecken" fertiger Komponenten und dem installieren im Web zusammengesuchter Tools das Abenteuer Computer schon wieder auf.
    Und wieviele User sind den im Web? Sie surfen, saugen, schauen sich Bildchen an und bloggen. Wieviele sind jedoch selber kreativ im Web?
    Ich meine jetzt nicht eine aus Bauteilen zusammengebaute Webseite über "mein Auto, mein Haus, mein Boot". Ich meine, wieviele haben selbst eine Webseite erstellt (egal wie diese auch aussieht) die eigene Idee pbliziert, ja sogar für mache Interessantes bietet. Ja, es gibt mittlerweile sehr viele private Webseiten. Aber meist sind es komerzielle, in manchen Fälle zwielichtige. Aber Privat etwas Kreatives, das wird nur von einem Bruchteil der privaten User geboten.
    Früher, in den Anfangszeiten von Apple waren fast 100 Prozent der Computerbesitzer auch Leute, die aus der Technik etwas machen konnten. Zu Zeiten von 64&Co waren es vielleicht noch ein Drittel. Und heute ? Wahrscheinlich über 95 Prozent zocken, schauen Bildchen im Web an. Sinnvolles für Arbeit, Schule oder Freizeit recherchieren, Anwendungsprogramme ausführen, das sind Aufgaben, die damals wie heute von vielleicht 50 Prozent der Computer oder Internetbesitzer gemacht werden. Die Prozentwerte sind übrigens geschätzt, bzw. abhand des Kreises der Bekannten, Kollegen und Nachbarn geraten.

    www.unsertherapiehund.de

  12. Re: Jain

    Autor: ollip30 30.06.10 - 01:49

    jaja früher war alles besser. und die jugend heute...alles knalltüten, nur wir waren wirklich kreativ... und den respekt vor den älteren haben sie auch verloren...


    solche sprüche gibt es seit es menschen gibt...
    der computer ist aus dem kinderzimmer in den alltag der meisten menschen eingegezogen, das ist alles was passiert ist.


    borg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1st1 schrieb:
    > -------------------------------------------------------
    >
    > Mehr kann man beinahe nicht mehr dazusagen.
    > Doch, damals wie heute gab es diejenigen die kreativ in die Tiefe gingen
    > und diejenigen, die nur daddelten.
    > Auch heute kann man dies beobachten. Allerdings, war damals das Verhältnis
    > zwischen aktiven und passiven Computernutzern noch realtiv ausgewogen.
    > Heute besitzen sehr viele einen Computer (egal ob Aldi-Komplettlösung under
    > selbst zusammengestellte HW). Bei vielen hört jedoch, wie Du bereits
    > erwähntest, mit dem "Zusammenstecken" fertiger Komponenten und dem
    > installieren im Web zusammengesuchter Tools das Abenteuer Computer schon
    > wieder auf.
    > Und wieviele User sind den im Web? Sie surfen, saugen, schauen sich
    > Bildchen an und bloggen. Wieviele sind jedoch selber kreativ im Web?
    > Ich meine jetzt nicht eine aus Bauteilen zusammengebaute Webseite über
    > "mein Auto, mein Haus, mein Boot". Ich meine, wieviele haben selbst eine
    > Webseite erstellt (egal wie diese auch aussieht) die eigene Idee pbliziert,
    > ja sogar für mache Interessantes bietet. Ja, es gibt mittlerweile sehr
    > viele private Webseiten. Aber meist sind es komerzielle, in manchen Fälle
    > zwielichtige. Aber Privat etwas Kreatives, das wird nur von einem Bruchteil
    > der privaten User geboten.
    > Früher, in den Anfangszeiten von Apple waren fast 100 Prozent der
    > Computerbesitzer auch Leute, die aus der Technik etwas machen konnten. Zu
    > Zeiten von 64&Co waren es vielleicht noch ein Drittel. Und heute ?
    > Wahrscheinlich über 95 Prozent zocken, schauen Bildchen im Web an.
    > Sinnvolles für Arbeit, Schule oder Freizeit recherchieren,
    > Anwendungsprogramme ausführen, das sind Aufgaben, die damals wie heute von
    > vielleicht 50 Prozent der Computer oder Internetbesitzer gemacht werden.
    > Die Prozentwerte sind übrigens geschätzt, bzw. abhand des Kreises der
    > Bekannten, Kollegen und Nachbarn geraten.
    >
    > www.unsertherapiehund.de
    >

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