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Mischkalkulation fuehrt zu Aergernis fuer den Kunden

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Mischkalkulation fuehrt zu Aergernis fuer den Kunden

Autor: tobias_vt 23.03.07 - 14:01

Ich bin auch schon laenger Versatel Kunde und konnte 2005 die vielen Beschwerden, die ich von Bekannten aus einer groesseren Stadt bekam, auch garnicht nachvollziehen, da bei mir alles bestens lief und schon 2006 wusste ich, wieso sie diese vielen Probleme hatten. Dann naemlich bot Versatel auch in meiner Region 16Mbit und fuer eine kurze Zeit sogar 20Mbit ADSL an, jedoch nur ca. 5 eur teurer als mein 2mbit Anschluss mit dem Zusatz, dass dieser Preis dann sogar eine Telefonflatrate beinhaltete, was bei meinem Vertrag ja garnicht der Fall war und was ich auch garnicht benoetige.
Seit Versatel diese Geschwindigkeiten zu einem billigen Preis hier anbietet, bin ich einer, der andauernd Probleme hat, obwohl ich nur 2mbit habe und diese so gut wie nie nutzen konnte und ich bin jetzt nicht jemand, der sich darueber beschwert, dass ich nur 1,8 Mbit habe anstatt 2 :). Ich rege mich aber darueber auf, wenn ich keine Antwort von der Gegenstelle bekomme oder einfach mal wieder Routingprobleme auftauchen oder einfach der naechste Verteiler kurz vor der Kernschmelze steht.

Diese Probleme treten meistens von Freitag bis Montag auf. Generell kann man aber sagen, dass in dieser Region in den Abendstunden der Versatel-Anschluss nicht ganz ernst genommen werden sollte, da man sonst nur sein Herz negativ belastet und das muss wirklich nicht sein.
Am Wochenende ist es aber wirklich am schlimmsten. Wahrscheinlich starten da alle ihre p2p Software und erst Montag morgen, wenn diese Kinder dann wieder in die Schule muessen, schalten sie es wieder ab.

Ich bin jetzt aber kein genereller Versatel-Hasser. Ich bin vielmehr ein Hasser dieser Geiz-ist-Geil Politik, die dazu fuehrt, dass jeder NICHTS ausgeben moechte, aber ALLES haben "will".

Ich war vorher bei der Telekom (ja, zu dieser Zeit gab es noch DSL von der Telekom) und ich kann sagen, dass ich 3 Jahre lang keine andauernden Stoerungen hatte. Natuerlich gab es auch mal den einen oder anderen Ausfall, aber in diesem Fall funktionierte dann wenigstens noch das Telefon und man konnte sich genau ueber diese Stoerung informieren. Und man hat zu dieser Zeit sogar noch direkte Durchwahlnummern zu Technikern bekommen, die einem dann genau sagen konnten, was defekt ist, wie sie es reparieren und wann sie es machen.
Danach konnte man sich verabschieden, einen Kaffee kochen oder kurz was einkaufen und man war sich sicher, dass es nach gewisser Zeit auf jeden Fall wieder funktionieren wuerde.
Das kann ich heute von _keinem_ Telekommunikationsanbieter fuer private Haushalte mehr behaupten und selbst als "Business"-Kunde darf man nicht mehr wortkarg daherkommen, da man sonst als Kunde nicht ernstgenommen wird.
Mein noch aktueller Versatel-Anschluss hier zuhause (privat/2mbit) kostet genauso viel wie aktuelle 2mbit Business Angebote von der Versatel. Der Unterschied liegt darin, dass man bestimmte Sicherheiten zwecks Ausfall hat. Ausserdem hat man dann einen persoenlichen Ansprechpartner, der nicht in irgendeinem Callcenter in Polen sitzt. Ich hatte die Versatel also gefragt, ob man meinen privaten Vertrag nicht in einen Businessvertrag umwandeln kann.
Naja, ich hatte da bis heute noch keine Antwort drauf bekommen. Die Idee war ja, dass ich dann auf diese 99,xx % pochen konnte :).

Aber schon hier sieht man den Trend. Wie kann es sein, dass der Business 2mbit Anschluss heute (2007) soviel kostet wie der 2mbit Anschluss fuer Privat 2004? Ein Trend, den man klar erkennen kann.

Das aktuelle Unternehmen T-* faehrt auch nur noch auf dieser "Geiz-ist-Geil" Schiene und es ist fuer einen Privat, als auch Business-Kunde garnicht mehr so einfach den richtigen Partner fuer die Telekommunikation zu finden, denn auf dieser Schiene scheint so ziemlich jedes Unternehmen zu rollen, was mir selbst als Privatkunde in diesem Fall garnicht passt, denn ich moechte solides Internet und nicht sowas lueckenhaftes wie die Versatel.

Ich e.g. brauchte fuer mein Zuhause Internetconnectivity und habe verschiedene Unternehmen zur Wahl gehabt:

1.) T-*
2.) lokaler Kabelanbieter
3.) T-* Reseller
4.) SkyDSL
5.) UMTS (Router gibt es ja mittlerweile)

So, das war meine Auswahl und ich habe mich fuer Kabel entschieden, was nicht ganz so klug war, da das hier noch nicht funktioniert, obwohl es mir angeboten und auch von einem Subunternehmen alles installiert wurde. *hurra* ;)
Ich wollte vom Prinzip her einfach wieder zurueck zu T-*, doch da dieses Unternehmen nun von dieser einen speziellen Figur gefuehrt wird, und es mehr und mehr ala Versatel funktioniert, wollte ich das nicht.
Ein T-*-Reseller kommt fuer mich nicht in Frage, da mir diese Angebote zu undurchsichtig sind.
UMTS ist sehr attraktiv, doch da warte ich erst die Entwicklung der Endgeraete und der angebotenen Leistungen ab. Waere aber auf jeden Fall fuer mich eine Alternative, die dann auch wirklich unabhaengig von meiner aktuellen Wohnung funktioniert (nicht generell).

Naja, das gab es nun dazu zu sagen :).
greetz euch.


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Mischkalkulation fuehrt zu Aergernis fuer den Kunden

tobias_vt | 23.03.07 - 14:01
 

Re: Mischkalkulation fuehrt zu...

das urmel | 23.03.07 - 14:42
 

Re: Mischkalkulation fuehrt zu...

lalalala | 24.03.07 - 23:40

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