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Auszug aus Abschlussbericht

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  1. Auszug aus Abschlussbericht

    Autor: peder 26.03.07 - 22:41

    Abschlussbericht der Potsdamer Initiative:

    "[...]Strategisches Ziel des Projektes "Theseus" ist die Entwicklung und Erpro-
    bung neuer Suchtechnologien und integrierter IKT-Services für das Inter-
    net der nächsten Generation ("Internet der Dienste"). In dem Gemein-
    schaftsprojekt sollen innovative Technologien in standortstarken Bran-
    chen wie Software, Medien und Maschinenbau zu international wettbe-
    werbsfähigen Lösungen entwickelt werden. Nach Abschluss der Planungs-
    und Finanzierungsphase soll das Projekt Anfang 2007 starten.[...]"

    Ehrgeizig geht die Politik anscheinend nicht an solche Dinge heran. Obwohl das Potenzial so hoch ist - wenn man es denn ausschöpfen würde.

  2. Re: Auszug aus Abschlussbericht

    Autor: halfbit 27.03.07 - 11:35

    Ihr versteht das hochgestochene Gelaber nur falsch, es dient nur dazu Geld/Zuschüsse zu generieren und abzuschöpfen. Der das Geld bewilligt muss nur durch die Wortwahl genügend beeindruckt werden, ohne das er üerhaupt versteht um was es wirklich geht.

    Ist in der Forschungslandschft doch genau das gleiche...


    peder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Abschlussbericht der Potsdamer Initiative:
    >
    > "[...]Strategisches Ziel des Projektes "Theseus"
    > ist die Entwicklung und Erpro-
    > bung neuer Suchtechnologien und integrierter
    > IKT-Services für das Inter-
    > net der nächsten Generation ("Internet der
    > Dienste"). In dem Gemein-
    > schaftsprojekt sollen innovative Technologien in
    > standortstarken Bran-
    > chen wie Software, Medien und Maschinenbau zu
    > international wettbe-
    > werbsfähigen Lösungen entwickelt werden. Nach
    > Abschluss der Planungs-
    > und Finanzierungsphase soll das Projekt Anfang
    > 2007 starten.[...]"
    >
    > Ehrgeizig geht die Politik anscheinend nicht an
    > solche Dinge heran. Obwohl das Potenzial so hoch
    > ist - wenn man es denn ausschöpfen würde.


  3. Re: Auszug aus Abschlussbericht

    Autor: insider 27.03.07 - 12:23

    >
    > Ist in der Forschungslandschft doch genau das
    > gleiche...

    Leider stimmt das nur zu allzuhäufig. Etwas sinnvolles kommt immer nur dann heraus, wenn der Beantrager der Mittel ein eigentlich sinnvolles Forschungsprojekt in schöne Wort kleidet und die Entscheider kennt.

    insider

  4. Re: Auszug aus Abschlussbericht

    Autor: Anonymer Nutzer 27.03.07 - 16:17

    peder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Abschlussbericht der Potsdamer Initiative:
    >
    > "[...]Strategisches Ziel des Projektes "Theseus"

    Mit "strategischen Zielen" meint man in solchen Abschlußberichten (Moment ! Da ist doch noch gar nichts abgeschlossen...) immer nur "irgendwas, das noch so lange dauert, daß wir garnicht wissen, wie wir's nennen sollen und wir wissen auch garnicht, was es eigentlich sein soll, also so ein 'Ding', mit Knöpfen, bunt, ja, und es soll so Töne oder sowas machen können"

    > ist die Entwicklung und Erpro-
    > bung neuer Suchtechnologien und integrierter

    "Neue ..technologien" und "integriert" macht immer was her, ob bei Holzspielzeug oder Bordelleröffnungen.

    > IKT-Services für das Inter-
    > net der nächsten Generation ("Internet der
    > Dienste").

    Aha ! Ein Begriff, den auch der dümmste Hinterbänkler schlagartig in seinen aktiven Wortschatz übernehmen kann: "Internet der Dienste".
    Klasse Sache, sowas. Man hätte auch "Web 2.0" oder sowas nehmen können, aber das klingt zu technologisch.
    Nein, ein "Internet der Dienste" will ja jeder, auch wenn keiner weiß, was das sein soll. Aber klingt toll sowas, ehrlich. Ist ja auch fast frei von Denglisch und kann sogar ein Bayer verstehen.

    > In dem Gemeinschaftsprojekt

    Ah ja, da weiß man, wer die Kohle rausrücken soll. Und das ist natürlich nur so eine psychosoziale Kiste: Zur "Gemeinschaft" will man natürlich dazu gehören. Man ist dabei. Man ist drinnen. Man ist cool.

    > sollen innovative Technologien in

    da: wieder ! "Innovative Technologien". Immer gerne genommen, bei Baumarkteröffnungen und von jedem Forstwirt gerne zitiert.

    > standortstarken Bran-

    Na,na, "standortstark" ist zwar ausreichend hohl, aber klingt auch irgendwie starr und unbeweglich. Vor allem weiß keiner was das sein soll. So' n Monopol, wie die standortstarke Klofrau im Bahnhof ? Kacken 1 Euro ?
    Mir fehlt auch so ein Hinweis auf die Heuschrecken. Wie wär's mit "standortstarke Branche mit Flexibilitätspotential" oder so ? Na gut, das gilt für ein mobile Dönerbude am Reichstag auch...

    > chen wie Software, Medien und Maschinenbau zu

    Wieder die Wunderkinder der Wirtschaftsmacht, alle in einem Satz. Nachdem man die ITler, seit der letzten Entlassungswelle arbeitsrechtlich sozialisiert, sprich gehartzt, hat, sind sie nun wieder Everybody's Darling.

    > international wettbe-
    > werbsfähigen Lösungen entwickelt werden.

    "international wettbewerbsfähig" - natürlich ein echter MeToo-Begriff. Wer will das nicht ? Frieden, Bekämpfung der Armut, Demokratie und "international wettbewerbsfähig" sein. Außerdem schlank, geil und schön, erfolgreich, potent, luxuriös, wichtig und immer im Fernsehen.

    > Nach
    > Abschluss der Planungs-
    > und Finanzierungsphase soll das Projekt Anfang
    > 2007 starten.[...]"

    Ja, verdammte Hacke, WELCHES SCHEISS PROJEKT denn ? Ich weiß immer noch nicht, wofür da wieder sinnlos Subventionen aus dem Brüsseler Fenster gehauen werden.
    ABER: das muß ich auch garnicht. Da kann ich nämlich auch garnichts gegen machen. Höchstens mit strafrechtlich sanktionierten Mitteln...

    >
    > Ehrgeizig geht die Politik anscheinend nicht an
    > solche Dinge heran. Obwohl das Potenzial so hoch
    > ist - wenn man es denn ausschöpfen würde.

    Hohlbirnengeschwafel !
    Aber immerhin, der letzte sinnentleerte Begriff "Potential" wurde wenigstens noch angeführt.Potential heiß soviel wie "ist nix, KANN aber noch werden (mit größter Wahrscheinlichkeit jedoch nicht)".
    So hat Dieter Bohlen durchaus das Potential, Musik zu machen oder irgenwann mal "Abitur" fehlerfrei buchstabieren zu können. Und Wolfgang Schäuble hat ebenso das POTENTIAL die 200m Hürde unter 1 Minute zu schaffen.
    Es gibt da irgendso einen Schrieb, warum IT-Großprojekte in der Verwaltung nicht funktionieren können. Wen's interessiert, der google mal danach (die Suchmaschine, die wenigstens schon funktioniert und auch eine sein will).

    Duke.

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