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Die fetten Zeiten sind vorbei

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  1. Re: Leider wahr

    Autor: kressevadder 17.04.07 - 12:37


    > Warum nicht: Die Medien!?
    >
    Gute Idee, dominiert von was oder wem?

    >Nope, meiner Ansicht nach geht es erst seit der Generation "geboren Ende der 80er >und später" so richtig bergab.

    Zum Glück bin ich Bj. 1971, mal sehn was der Jahrgang 2002 so bringt, ich arbeite daran.

    Nein, ich möchte hier auch garkeinen Schuldigen finden. Aber die Wirtschaft macht es sich IMHO leicht und zieht sich ganz aus der Affäre. Schuld sind immer Pädagogen, Eltern, Politik, blablub. Aber das eigene schitzophrene Vorbild "Wir brauchen innovativen, selbstständigen gut ausgebildeten Nachwuchs, der sich der Unternehmensstruktur anpasst, dem Management den Arsch küsst und jeden Dumpfjob macht" geht auch nicht einfach an der Menschheit vorbei.

    Dazu kommt, daß Ausbildung über alles gepriesen wird - die finanzielle Seite wird aber nicht geade als Investiotion gesehen, ehr eine lästige Ausgabe, die gefälligst das "Kommunistenpack" zu schultern hat.

  2. Re: Leider wahr

    Autor: Thor 17.04.07 - 12:38

    > > Die Wirtschaft!
    >
    > Warum nicht: Die Medien!?

    Die sind nur Propagandaorgan der Wirtschaft

  3. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: NeoTiger 17.04.07 - 12:48

    Terz Merz schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > D geht den Bach runter. Für Ausbildung und Studium
    > gibt es immer weniger Geld. Bei meiner Schwester
    > in der Schule fallen 1/4 aller Stunden aus. Woher
    > sollen da die Top Fachkräfte auch kommen?

    Ihr macht es euch zu einfach, es immer nur aufs Geld zu schieben.

    Nach 1945 war auch kein Geld für Bildung da und trotzdem hat diese Generation das Wirtschaftswunder eingeleitet.

    Das Problem ist eher, dass alle zu viel Geld haben - und zwar zu viel Geld um sich wirklich Sorgen darüber zu machen, wie sie in 10-20 Jahren noch Geld verdienen wollen. Die Jugend von heute lernt einfach nichts mehr, weil die Wirtschaft sie mit Konsumangeboten so überhäuft, dass sie sich einfach gar keine Zeit mehr für ihre Bildung nehmen.

    Das Problem ist, dass eine zum Wachstum verdammte Konsumwirtschaft irgendwann das Tabu gebrochen hat und die Minderjährigen als Kunden ins Visier genommen hat, weil die Erwachsenen eigentlich mit Konsum gesättigt waren. Heute gibt es Marketing-Seminare, wie man 12-Jährigen Handys und Sportschuhe verkauft - da hätten vor 20 Jahren noch sämtliche Alarmglocken in der Politik gebimmelt.

    Heute suchen sich 14-Jährige schon Jobs um sich die kurzlebigen Modesachen kaufen zu können, die ihnen die Werbung suggeriert, dass man sie unbedingt haben muss - und kaum einer findet das bedenklich.

    Es läuft einiges gehörig falsch in unserer Gesellschaft. Aber es liegt _nicht_ an den Ausgaben für Bildung.

  4. Re: Leider wahr

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 12:53

    ^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Grotton schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Was wir heute als Schulabgänger und Bewerber
    > haben
    > spottet teilweise jeder Beschreibung.
    >
    > Doch anstatt dessen hier massiv nachzusorgen, muss
    > zuerst wieder zäh die Schuldfrage geklärt werden:
    > Eltern, Lehrer, Politiker, Killerspiele. Wer hat
    > noch nicht, wer will nochmal?
    >
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > 'This is the nineties. You don't just go around
    > punching people.
    > You have to say something cool first.'

    Ich stimme Dir überhaupt nicht zu. Der Staat hat bewiesen, daß er von Bildung nichts versteht. Wie auch, die sind viel zusehr damit beschäftigt, ihre Ärsche zu retten (Beispiel: Das Koma-Saufen haben die Politiker erst ermöglicht, nun winden sie sich heraus und wollen andere zur Verantwortung ziehen.....)

    Was wir brauchen ist ein wettbewerbsfähiges Ausbildungssystem und die dringende Abkehr davon, die Guten schlechter zu machen nur um den Schlechten eine unmögliche Überlebenschance im Geschäftsleben zu ermöglichen. So wäre zumindest endlich gesichert, daß die Guten nicht ständig hinter den Schlechten zurückstehen müssten.

    Das Geld, das heute verschwendet wird sollte für ein ordentliches Sponsoring finanziell schwacher zur Verfügung gestellt werden´.

  5. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 12:57

    Zustimmung mit einer Ausnahme: Die Wirtschaft ist zur falschen Art des Wachstums verdammt, da keine neuen vernünftigen Dinge (bzw. zu wenige davon) tatsächlich verfügbar sind. Das Wirtschaftswunder klappte deshalb, da es gelungen ist, bekannte Technik massenweise herzustellen und es dafür einen Markt geht. Heute haben wir zuwenig bekannte neue Technik und erlauben darüberhinaus obendrein, unsere hart erarbeiteten neuen Dinge nicht makrtfähig zu werden, wir verschenken sie an Billiglohnländer, siehe Transrapid, TFT Display etc.


    NeoTiger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Terz Merz schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > D geht den Bach runter. Für Ausbildung und
    > Studium
    > gibt es immer weniger Geld. Bei
    > meiner Schwester
    > in der Schule fallen 1/4
    > aller Stunden aus. Woher
    > sollen da die Top
    > Fachkräfte auch kommen?
    >
    > Ihr macht es euch zu einfach, es immer nur aufs
    > Geld zu schieben.
    >
    > Nach 1945 war auch kein Geld für Bildung da und
    > trotzdem hat diese Generation das
    > Wirtschaftswunder eingeleitet.
    >
    > Das Problem ist eher, dass alle zu viel Geld haben
    > - und zwar zu viel Geld um sich wirklich Sorgen
    > darüber zu machen, wie sie in 10-20 Jahren noch
    > Geld verdienen wollen. Die Jugend von heute lernt
    > einfach nichts mehr, weil die Wirtschaft sie mit
    > Konsumangeboten so überhäuft, dass sie sich
    > einfach gar keine Zeit mehr für ihre Bildung
    > nehmen.
    >
    > Das Problem ist, dass eine zum Wachstum verdammte
    > Konsumwirtschaft irgendwann das Tabu gebrochen hat
    > und die Minderjährigen als Kunden ins Visier
    > genommen hat, weil die Erwachsenen eigentlich mit
    > Konsum gesättigt waren. Heute gibt es
    > Marketing-Seminare, wie man 12-Jährigen Handys und
    > Sportschuhe verkauft - da hätten vor 20 Jahren
    > noch sämtliche Alarmglocken in der Politik
    > gebimmelt.
    >
    > Heute suchen sich 14-Jährige schon Jobs um sich
    > die kurzlebigen Modesachen kaufen zu können, die
    > ihnen die Werbung suggeriert, dass man sie
    > unbedingt haben muss - und kaum einer findet das
    > bedenklich.
    >
    > Es läuft einiges gehörig falsch in unserer
    > Gesellschaft. Aber es liegt _nicht_ an den
    > Ausgaben für Bildung.


  6. Re: Leider wahr

    Autor: Till 17.04.07 - 12:59

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was wir brauchen ist ein wettbewerbsfähiges
    > Ausbildungssystem und die dringende Abkehr davon,
    > die Guten schlechter zu machen nur um den
    > Schlechten eine unmögliche Überlebenschance im
    > Geschäftsleben zu ermöglichen. So wäre zumindest
    > endlich gesichert, daß die Guten nicht ständig
    > hinter den Schlechten zurückstehen müssten.

    Dank der "Förderstufe" der SPD bin ich 1987 von Hessen nach Rheinland-Pfalz gezogen... ;)



    http://img511.imageshack.us/img511/5352/ffjt9.gif

  7. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 13:00

    minenleger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Grotton schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Hohe Löhne vertragen
    > sich nun mal nicht
    > mit immer schlechter
    > ausgebildeten
    > Arbeitskräften.
    >
    > Das hat jetzt aber nix damit zu tun, dass die
    > T-Com ohnehin schon eher niedrig bezahlte
    > Mitarbeiter (Callcenter & Co.) in Lohnregionen
    > drücken will wo man lnicht mehr mehr wirklich
    > davon reden kann, dass man von dem Geld auch sein
    > Lebensunterhalt bestreiten kann.
    >
    > Und, der Arbeitsmarkt verlangt zunehmend
    > Arbeitnehmer mit bester Ausbildung für
    > Hungerlöhne. Das bringe ich nicht im Einklang mit
    > Deiner Aussage.
    >
    >

    Fakt ist, die T-Com hat keine Arbeit mehr für die tatsächlich gut ausgebildeten Leute. Das, was hier geschieht, sind Kosmetiks in die falsche Richtung. Es wäre gescheiter, das Geld in neue Produktlinien und Vermakrtungstechniken zu stecken um so letztendlich die Arbeitsplätze zu erhalten, und nicht die Arbeitsplätze wegen sozialverträglichkeiten zu erhalten.

    Du hast aber Recht, die Leute sind sehr sehr gut und es ist ein Jammer, daß es nicht gelungen ist, rechtzeitig gute Möglichkeiten hausintern zu finden.

    Das erinnert mich an BenQ. Warum nun das Theater?`Nur wegen dieser doofen Sozialverträglichkeit. Die hilft eigentlich niemand.

  8. Re: Leider wahr

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 13:01

    Till schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Was wir brauchen ist ein
    > wettbewerbsfähiges
    > Ausbildungssystem und die
    > dringende Abkehr davon,
    > die Guten schlechter
    > zu machen nur um den
    > Schlechten eine
    > unmögliche Überlebenschance im
    > Geschäftsleben
    > zu ermöglichen. So wäre zumindest
    > endlich
    > gesichert, daß die Guten nicht ständig
    > hinter
    > den Schlechten zurückstehen müssten.
    >
    > Dank der "Förderstufe" der SPD bin ich 1987 von
    > Hessen nach Rheinland-Pfalz gezogen... ;)
    >
    >

    Tja, das weist zwar auf Wettbewerb hin, aber eine staatliche organisation kann nie richtigen Wettbewerb schaffen.

  9. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: dfjkjfskldf 17.04.07 - 13:06

    dubengus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Grotton schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > T-Service ist nur der erste Schritt. Wir
    > werden in
    > in der nächsten Zeit drastisch den
    > Gürtel enger
    > schnallen müssen wenn wir uns
    > weiter auf dem
    > Weltmarkt behaupten wollen.
    > Hohe Löhne vertragen
    > sich nun mal nicht mit
    > immer schlechter
    > ausgebildeten
    > Arbeitskräften. Früher hatte D top
    >
    > ausgebildete und motivierte Arbeitskräfte. Da
    >
    > konnte man hohe Löhne verlangen. Das ist
    >
    > inzwischen nicht mehr so. Was wir heute als
    >
    > Schulabgänger und Bewerber haben spottet
    > teilweise
    > jeder Beschreibung.
    >
    > Oh ja. Ich bin jetzt seit 20 Jahren Ausbilder und
    > glaube einen ganz guten Überblick über die
    > Situation zu haben. Wir haben teilweise
    > Realschüler die deutlich weniger können als
    > Hauptschüler vor 10 Jahren. Dazu kommt noch dass
    > Eigeninitiative inzwischen ein Fremdwort sein
    > muss. Früher waren die Lehrlinge daran
    > interessiert ihre Arbeit so gut wie möglich zu
    > machen, auch um sich selbst damit voran zu
    > bringen. Das kann man heute total vergessen. Wenn
    > man ihnen nicht jeden Schitt vormacht dann wissen
    > sie nicht mehr weiter und geben einfach auf. Wie
    > man mit solchen Leuten ein erfolgreiches
    > Unternehmen führen will sehe ich nicht.

    Meine Frage dazu wäre, welche Bevölkerungegruppen trifft es da am ehesten? Denn heute sind die Klassen sehr gemixt, war bei mir auch schon so (bin BJ 82)...
    Nur vor ca. 8 Jahren, da gab es die gute alte Mischung noch, wo auch jeder versucht hat irgendwo gut zu sein (Die Ausreißer gab es damals schon)...

    Aber das lag oft an Mami und Papi, die hatten entweder viel Geld oder eine eigene Firma, wo Sie ihrem Sohnemann schon lange einen Arbeitsplatz besorgt hatten...

    Somit war dann auch klar, das dem Bub alles egal ist hauptsache er kommt irgendwie aus der Schule raus...


  10. Re: Leider wahr

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 13:07

    ^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DebianBefürworter schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Als Jahrgang '72 stimme ich Dir mal ganz
    >
    > unbetroffen zu :D
    >
    > Du bist indirekt betroffen. Denn mit der massiven
    > Zunahme an Deppen in der Bevölkerung sterben
    > automatisch die Frickler aus -> Das Ende von
    > Linux *g*
    >
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > 'This is the nineties. You don't just go around
    > punching people.
    > You have to say something cool first.'


    Was Du als Witz gemeint hast: Das eigentlich bedauerliche ist doch, daß Linux eine super Methode ist, um einem im stillen Kämmerlein Erfolgserlebnisse zu bringen. Dabei merken die "Fricklers" gar nicht, daß Detaildinge nicht mehr zeitgemäß sind, sondern nur noch große Lösungen marktfähig sind. Das geht aber nur mit Teams und deren sozial kompetenten Mitgliedern. Diese Teams bilden sich aber so nicht, in denen eine große Perspektive schnell genug umgesetzt werden kann.

  11. Re: Leider wahr

    Autor: Smartie 17.04.07 - 13:08

    DebianBefürworter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Nope, meiner Ansicht nach geht es erst seit
    > der
    > Generation "geboren Ende der 80er und
    > später" so
    > richtig bergab.
    >
    > Als Jahrgang '72 stimme ich Dir mal ganz
    > unbetroffen zu :D
    >

    Ich bin zwar auch in den 80ern geboren, aber das grad so eben noch (81). Selbst ich merke, das die die jungen Leute ab Mitte der 80er eine "NullBock"-Generation oder "mirdochAllesscheißegal"-Typen sind.
    Wie das wohl weitergeht.....

  12. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 13:10

    dfjkjfskldf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > dubengus schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Grotton schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > T-Service ist nur der erste
    > Schritt. Wir
    > werden in
    > in der nächsten
    > Zeit drastisch den
    > Gürtel enger
    >
    > schnallen müssen wenn wir uns
    > weiter auf
    > dem
    > Weltmarkt behaupten wollen.
    > Hohe
    > Löhne vertragen
    > sich nun mal nicht mit
    >
    > immer schlechter
    > ausgebildeten
    >
    > Arbeitskräften. Früher hatte D top
    >
    > ausgebildete und motivierte Arbeitskräfte.
    > Da
    >
    > konnte man hohe Löhne verlangen. Das
    > ist
    >
    > inzwischen nicht mehr so. Was wir
    > heute als
    >
    > Schulabgänger und Bewerber
    > haben spottet
    > teilweise
    > jeder
    > Beschreibung.
    >
    > Oh ja. Ich bin jetzt seit
    > 20 Jahren Ausbilder und
    > glaube einen ganz
    > guten Überblick über die
    > Situation zu haben.
    > Wir haben teilweise
    > Realschüler die deutlich
    > weniger können als
    > Hauptschüler vor 10
    > Jahren. Dazu kommt noch dass
    > Eigeninitiative
    > inzwischen ein Fremdwort sein
    > muss. Früher
    > waren die Lehrlinge daran
    > interessiert ihre
    > Arbeit so gut wie möglich zu
    > machen, auch um
    > sich selbst damit voran zu
    > bringen. Das kann
    > man heute total vergessen. Wenn
    > man ihnen
    > nicht jeden Schitt vormacht dann wissen
    > sie
    > nicht mehr weiter und geben einfach auf. Wie
    >
    > man mit solchen Leuten ein erfolgreiches
    >
    > Unternehmen führen will sehe ich nicht.
    >
    > Meine Frage dazu wäre, welche Bevölkerungegruppen
    > trifft es da am ehesten? Denn heute sind die
    > Klassen sehr gemixt, war bei mir auch schon so
    > (bin BJ 82)...
    > Nur vor ca. 8 Jahren, da gab es die gute alte
    > Mischung noch, wo auch jeder versucht hat irgendwo
    > gut zu sein (Die Ausreißer gab es damals
    > schon)...
    >
    > Aber das lag oft an Mami und Papi, die hatten
    > entweder viel Geld oder eine eigene Firma, wo Sie
    > ihrem Sohnemann schon lange einen Arbeitsplatz
    > besorgt hatten...
    >
    > Somit war dann auch klar, das dem Bub alles egal
    > ist hauptsache er kommt irgendwie aus der Schule
    > raus...
    >
    >

    Ich weiß nicht, wovon Du träumst. Familienbetriebe, die so nutzlose Söhne in ihre Unternehmen reingebracht haben, sind recht schnell pleite gegangen. Ich könnte Dir da eine lange Liste nennen.

    Die Belegschaft akzeptiert doch keinen Dummbatzen mit Porsche. Also die Unternehmer die ich kenne, sind sehr sorgfältig mit der Übergabe an ihren Nachwuchs. Tatsächlich wird der Nachwuchs aber auch speziell gefördert um das Problem deutlich zu minimieren.

  13. Re: Leider wahr

    Autor: DebianBefürworter 17.04.07 - 13:13

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was Du als Witz gemeint hast: Das eigentlich
    > bedauerliche ist doch, daß Linux eine super
    > Methode ist, um einem im stillen Kämmerlein
    > Erfolgserlebnisse zu bringen.

    Vorurteil Nr. 1

    > Dabei merken die "Fricklers" gar nicht, daß Detaildinge nicht mehr
    > zeitgemäß sind

    Vorurteil Nr. 2

    > Diese Teams bilden sich aber so nicht, in denen eine große
    > Perspektive schnell genug umgesetzt werden
    > kann.

    Vorurteil Nr. 3

    Es bilden sich keine Teams. Schon klar. Erzähl das mal den Kernel-Entwicklern oder den Debian-Entwicklern oder zahlreichen anderen Entwicklern, die in Gruppen zusammenarbeiten.

    Was das "Stille Kämmerlein" angeht, ich kann mir schlimmeres vorstellen, als da zu programmieren oder an unixoiden Systemen rumzubasteln. Z.B. Computerspiele spielen. Ach nein, die bilden ja - wegen Multiplayer - Team- und Sozialkompetenz aus. Sorry. Außerdem ist's ne hemmungslose Verallgemeinerung. Ich hab ja auch sonst keine Hobbys, keine Freunde, keine Familie, kein gar nichts. Nur Linux. Weil ich ein Frickler bin. Harharhar. Geh woanders spielen.

  14. Re: Leider wahr

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 17.04.07 - 13:16

    DebianBefürworter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich hab auch sonst keine Hobbys, keine Freunde,
    > keine Familie, kein gar nichts. Nur Linux. Weil ich
    > ein Frickler bin. Harharhar. Geh woanders spielen.

    Ihr beide könntet zusammen eine WoW-Gilde gründen. Win:Win Situation *ggg*



    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  15. Re: Leider wahr

    Autor: DebianBefürworter 17.04.07 - 13:21

    ^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ihr beide könntet zusammen eine WoW-Gilde gründen.
    > Win:Win Situation *ggg*

    Du schuldest mir

    a) einen neuen Monitor
    b) eine neue Tastatur
    c) eine neue Tasse Kaffee

    ;-)

  16. Re: Leider wahr

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 13:25

    DebianBefürworter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Was Du als Witz gemeint hast: Das
    > eigentlich
    > bedauerliche ist doch, daß Linux
    > eine super
    > Methode ist, um einem im stillen
    > Kämmerlein
    > Erfolgserlebnisse zu bringen.
    >
    > Vorurteil Nr. 1
    >
    > > Dabei merken die "Fricklers" gar nicht, daß
    > Detaildinge nicht mehr
    > zeitgemäß sind
    >
    > Vorurteil Nr. 2
    >
    > > Diese Teams bilden sich aber so nicht, in
    > denen eine große
    > Perspektive schnell genug
    > umgesetzt werden
    > kann.
    >
    > Vorurteil Nr. 3
    >
    > Es bilden sich keine Teams. Schon klar. Erzähl das
    > mal den Kernel-Entwicklern oder den
    > Debian-Entwicklern oder zahlreichen anderen
    > Entwicklern, die in Gruppen zusammenarbeiten.
    >
    > Was das "Stille Kämmerlein" angeht, ich kann mir
    > schlimmeres vorstellen, als da zu programmieren
    > oder an unixoiden Systemen rumzubasteln. Z.B.
    > Computerspiele spielen. Ach nein, die bilden ja -
    > wegen Multiplayer - Team- und Sozialkompetenz aus.
    > Sorry. Außerdem ist's ne hemmungslose
    > Verallgemeinerung. Ich hab ja auch sonst keine
    > Hobbys, keine Freunde, keine Familie, kein gar
    > nichts. Nur Linux. Weil ich ein Frickler bin.
    > Harharhar. Geh woanders spielen.
    >


    Du hast überhaupt nicht begriffen, worauf ich hinaus wollte. Aber wer angekratzt reagiert, hat oftmals keine Worte, da er eigentlich schon zustimmt.

    Die Themen von denen ich rede, haben nichts mit Kernel-Entwicklungen zu tun. Auch gibt es sicherlich hier oder da Ausnahmen.

    Ich bin in diesem Job seit über 25 Jahren und weiß recht gut, wovon ich schreibe, nicht zuletzt deshalb, da ich selbst hinreichend Software entwickelt habe.

    Solche Systeme wie OpenOffice zu entwickeln, war gemeint. Das ging aber nur deshalb, weil es früher ein ausschließlich kommerzielles System war. Dessen Grundstein, StarView, war zwar durchaus von einer kleineren Gruppe entwickelbar, aber alle darauf aufbauenden Derivate sind ohne strenge kommerzielle Regeln nicht in einer losen Truppe an Entwicklern durchzuführen.

    Ich empfehle den Linuxern seit 10 Jahren, sich besser zu organisieren, nichts passiert. Das ist schon irgendwie frustrierend, denn das Potential ist, wie Du ja auch schreibst, enorm.

    Ziemlich blöde von Dir ist, einen im Rahmen möglichst kurz zu haltender, und damit zwangsläufig generalisierender Aussagen, anzumachen. kein Mensch hat Zeit, alle Abhängigkeiten in solchen Postings darzustellen. Auch Du nicht. Also zeige nicht mit Fingern auf Leute, die es auch nicht besser können als Du. (Hängt das mit mangelnder Sozialkompetenz zusammen? Ich hoffe nicht.)

  17. Re: Leider wahr

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 13:27

    DebianBefürworter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ihr beide könntet zusammen eine WoW-Gilde
    > gründen.
    > Win:Win Situation *ggg*
    >
    > Du schuldest mir
    >
    > a) einen neuen Monitor
    > b) eine neue Tastatur
    > c) eine neue Tasse Kaffee
    >
    > ;-)
    >

    Schuldet er nicht. Die Benutzung eines Forums, in dem auch Meinungen kontrovers diskutiert werden, impliziert für manche zarteren Gemüter ein gewisses Risiko.....

    Laß uns eine Tux:Tux-Situation daraus machen.

  18. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Lall 17.04.07 - 13:28

    Grotton schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > T-Service ist nur der erste Schritt. Wir werden in
    > in der nächsten Zeit drastisch den Gürtel enger
    > schnallen müssen wenn wir uns weiter auf dem
    > Weltmarkt behaupten wollen. Hohe Löhne vertragen
    > sich nun mal nicht mit immer schlechter
    > ausgebildeten Arbeitskräften. Früher hatte D top
    > ausgebildete und motivierte Arbeitskräfte. Da
    > konnte man hohe Löhne verlangen. Das ist
    > inzwischen nicht mehr so. Was wir heute als
    > Schulabgänger und Bewerber haben spottet teilweise
    > jeder Beschreibung.

    Na Hauptsache das Management kann sich jedes Jahr das Gehalt direkt oder versteckt über Aktienoptionen um 20% und mehr erhöhen.

  19. klar wir haben alle zu viel Geld..

    Autor: Didoe 17.04.07 - 13:28

    oder hab ich was verpasst:
    http://www.weblehre.de/aid244.html

    > Das Problem ist eher, dass alle zu viel Geld haben
    > - und zwar zu viel Geld um sich wirklich Sorgen
    > darüber zu machen, wie sie in 10-20 Jahren noch
    > Geld verdienen wollen. Die Jugend von heute lernt
    > einfach nichts mehr, weil die Wirtschaft sie mit
    > Konsumangeboten so überhäuft, dass sie sich
    > einfach gar keine Zeit mehr für ihre Bildung
    > nehmen.

  20. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Lall 17.04.07 - 13:29

    dubengus schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Oh ja. Ich bin jetzt seit 20 Jahren Ausbilder und
    > glaube einen ganz guten Überblick über die
    > Situation zu haben. Wir haben teilweise
    > Realschüler die deutlich weniger können als
    > Hauptschüler vor 10 Jahren.

    Kann man auch positiv sehen. Je dümmer der Nachwuchs, desto geringer die Konkurrenz. :)

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