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Die fetten Zeiten sind vorbei

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  1. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Holgi 17.04.07 - 13:30

    Warum sind die fetten Zeiten vorbei?

    Wir haben eigentlich nur deshalb so "hohe Löhne", weil wir durch Sozialabgaben und Steuern diese hohen Löhne sofort wieder einziehen für den Staat.

    Wenn wir ein anderes Steuersystem hätten und nicht die Produktion verteuern würden, sondern z.B. den Konsum (Mehrwertsteuer), dann wäre Deutschland wieder Wettbewerbsfähig, denn die Produkte wären billiger zu exportieren etc.

    Weitere Erklärungen gibts u.a. auch hier: http://www.unternimm-die-zukunft.de/

  2. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Japp 17.04.07 - 13:34

    Herb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > dubengus schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie man mit solchen Leuten ein
    > erfolgreiches
    > Unternehmen führen will sehe
    > ich nicht.
    >
    > Wozu auch? Die Globalisierung hat eben auch gute
    > Seiten. Wir arbeiten derweil schon mal mit
    > internationaler Belegschaft weiter, während Berlin
    > ein paar Trial&Error-Iterationen macht:
    >
    > Jetzt versenkt man die nächsten vier Jahre erst
    > mal zweistellig Milliarden in Kinderkrippen und
    > Schulpsychologen, damit den Eltern genug Zeit zum
    > Ausgeben des steigenden Kindergelds bleibt, und
    > die Kleinen eine professionell formulierte
    > Entschuldigung für die eigene Unfähigkeit vorlegen
    > können.
    >
    > Und wenn dann bettelarmen Tuareg-bewaffneten
    > Eltern als Misere-Grund ausscheiden - und immer
    > noch ein paar Steuernz ahlende Hanseln hier übrig
    > sind - überlegen wir einen neuen, noch
    > sozial(istisch)eren Plan. Wir haben's ja.

    Das ist halt der rotgrüne Multikultiweg der Integration. Statt Ausländer an das Bildungsniveau der Inländer zu führen, werden die Inländer auf das Ausländerniveau gebracht. "Was guckst du?" Rütli überall.

  3. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 17.04.07 - 13:35

    Lall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Na Hauptsache das Management kann sich jedes Jahr
    > das Gehalt direkt oder versteckt über
    > Aktienoptionen um 20% und mehr erhöhen.

    Ein Übel rechtfertigt aber nicht automatisch ein anderes. Es gilt vielmehr, gegen beide anzugehen. Auch etwas, das hat man nach Ende der 80er anscheinend nicht mehr gelernt hat.

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  4. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: dfjkjfskldf 17.04.07 - 13:45

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > dfjkjfskldf schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > dubengus schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Grotton schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > T-Service ist nur der
    > erste
    > Schritt. Wir
    > werden in
    > in der
    > nächsten
    > Zeit drastisch den
    > Gürtel
    > enger
    >
    > schnallen müssen wenn wir uns
    >
    > weiter auf
    > dem
    > Weltmarkt behaupten
    > wollen.
    > Hohe
    > Löhne vertragen
    > sich
    > nun mal nicht mit
    >
    > immer schlechter
    >
    > ausgebildeten
    >
    > Arbeitskräften. Früher
    > hatte D top
    >
    > ausgebildete und
    > motivierte Arbeitskräfte.
    > Da
    >
    > konnte
    > man hohe Löhne verlangen. Das
    > ist
    >
    > inzwischen nicht mehr so. Was wir
    > heute
    > als
    >
    > Schulabgänger und Bewerber
    >
    > haben spottet
    > teilweise
    > jeder
    >
    > Beschreibung.
    >
    > Oh ja. Ich bin jetzt
    > seit
    > 20 Jahren Ausbilder und
    > glaube
    > einen ganz
    > guten Überblick über die
    >
    > Situation zu haben.
    > Wir haben teilweise
    >
    > Realschüler die deutlich
    > weniger können
    > als
    > Hauptschüler vor 10
    > Jahren. Dazu
    > kommt noch dass
    > Eigeninitiative
    >
    > inzwischen ein Fremdwort sein
    > muss.
    > Früher
    > waren die Lehrlinge daran
    >
    > interessiert ihre
    > Arbeit so gut wie möglich
    > zu
    > machen, auch um
    > sich selbst damit
    > voran zu
    > bringen. Das kann
    > man heute
    > total vergessen. Wenn
    > man ihnen
    > nicht
    > jeden Schitt vormacht dann wissen
    > sie
    >
    > nicht mehr weiter und geben einfach auf.
    > Wie
    >
    > man mit solchen Leuten ein
    > erfolgreiches
    >
    > Unternehmen führen will
    > sehe ich nicht.
    >
    > Meine Frage dazu wäre,
    > welche Bevölkerungegruppen
    > trifft es da am
    > ehesten? Denn heute sind die
    > Klassen sehr
    > gemixt, war bei mir auch schon so
    > (bin BJ
    > 82)...
    > Nur vor ca. 8 Jahren, da gab es die
    > gute alte
    > Mischung noch, wo auch jeder
    > versucht hat irgendwo
    > gut zu sein (Die
    > Ausreißer gab es damals
    > schon)...
    >
    > Aber das lag oft an Mami und Papi, die hatten
    >
    > entweder viel Geld oder eine eigene Firma, wo
    > Sie
    > ihrem Sohnemann schon lange einen
    > Arbeitsplatz
    > besorgt hatten...
    >
    > Somit war dann auch klar, das dem Bub alles
    > egal
    > ist hauptsache er kommt irgendwie aus
    > der Schule
    > raus...
    >
    > Ich weiß nicht, wovon Du träumst.
    > Familienbetriebe, die so nutzlose Söhne in ihre
    > Unternehmen reingebracht haben, sind recht schnell
    > pleite gegangen. Ich könnte Dir da eine lange
    > Liste nennen.
    >
    > Die Belegschaft akzeptiert doch keinen Dummbatzen
    > mit Porsche. Also die Unternehmer die ich kenne,
    > sind sehr sorgfältig mit der Übergabe an ihren
    > Nachwuchs. Tatsächlich wird der Nachwuchs aber
    > auch speziell gefördert um das Problem deutlich zu
    > minimieren.
    >
    >
    Es ging hier nicht um riesen Betriebe...
    Hier ging es um Familienbetriebe, die vielleicht 20 Mann haben und da soll der Sohnemann auch nicht als Chef fungieren...

    Nur als Bsp.: Einer aus unserer Klasse war der Sohn von einem Metzger... und was macht nun der Sohn (der kaum die Realschule geschafft hat)?

    Oder ebenso ein anderer, der dann in der 9 Klasse aufgehört hat zu lernen und bei seinem Onkel unterkahm...

    Was mich aber sehr gewundert hat, damals, das 2 sehr sehr schlechte bei einer nahmhaften, großen Firma für Hochruckreiniger unterkahmen...
    Das war ein Schock...

  5. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Moni 17.04.07 - 14:01

    Mich würde interessieren wo die Löhne derzeit liegen. 12 % von x sind was anderes als 12% von y.
    Im Callcenter erwarte ich übrigens auch nicht das top Bildungsniveau (ist aber nicht negativ gemeint). Die Materie sollte natürlich bekannt sein, aber um was geht es den bei 90% der Calls eigentlich?
    Denke da einfach immer an Fragen zu Rechnung, Bereitstellung, Produkten, Problemen bei der Benutzung, ...

    Dieser Bereich der Callcenter ist für mich ein Servicebereich, der kein top Bildungsniveau benötigt.

    Für mich selbst würde ich überlegen ob mir die Arbeit Spass macht und ob das Finanzielle stimmt. Wenn nicht ... was Neues suchen.


  6. Re: klar wir haben alle zu viel Geld..

    Autor: Ember 17.04.07 - 14:33

    Didoe schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > oder hab ich was verpasst:
    > www.weblehre.de

    Naja - ist halt wie am Stammtisch hier, nur ohne das leckere Bier ;)

  7. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 14:47

    Du gehst zu logisch an die Sache ran. Primär, und das ist das dumme an der Situation, müssen die aktuellen Angestellten "untergebracht" werden. Das ist für diese ohne Zweifel mehrheitlich überqualifizierten Leute natürlich ein großes Problem.

    Und damit findet die von Dir vorgeschlagene Überlegung aus verständlichenGründen, keinen Niederschlag.

    Moni schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mich würde interessieren wo die Löhne derzeit
    > liegen. 12 % von x sind was anderes als 12% von y.
    >
    > Im Callcenter erwarte ich übrigens auch nicht das
    > top Bildungsniveau (ist aber nicht negativ
    > gemeint). Die Materie sollte natürlich bekannt
    > sein, aber um was geht es den bei 90% der Calls
    > eigentlich?
    > Denke da einfach immer an Fragen zu Rechnung,
    > Bereitstellung, Produkten, Problemen bei der
    > Benutzung, ...
    >
    > Dieser Bereich der Callcenter ist für mich ein
    > Servicebereich, der kein top Bildungsniveau
    > benötigt.
    >
    > Für mich selbst würde ich überlegen ob mir die
    > Arbeit Spass macht und ob das Finanzielle stimmt.
    > Wenn nicht ... was Neues suchen.
    >
    >


  8. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: hottentotten 17.04.07 - 14:54

    Holgi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Warum sind die fetten Zeiten vorbei?
    >
    > Wir haben eigentlich nur deshalb so "hohe Löhne",
    > weil wir durch Sozialabgaben und Steuern diese
    > hohen Löhne sofort wieder einziehen für den
    > Staat.
    >
    > Wenn wir ein anderes Steuersystem hätten und nicht
    > die Produktion verteuern würden, sondern z.B. den
    > Konsum (Mehrwertsteuer), dann wäre Deutschland
    > wieder Wettbewerbsfähig, denn die Produkte wären
    > billiger zu exportieren etc.
    >
    > Weitere Erklärungen gibts u.a. auch hier:
    > www.unternimm-die-zukunft.de
    >

    falsch wir haben die hohen löhne, weil als die zeiten besser wwaren alle höhere löhne bekamen, als es jedoch nicht mehr so gut lief, wurden sie nicht gesenkt sondern erhöht

    und wenn sich die leute mal mit dem steuersystem beschäftigen würden, oder nen steuerberater in anspruch nehmen würden, würden sie auch viel weniger zahlen

  9. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Till 17.04.07 - 15:11

    dfjkjfskldf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nur als Bsp.: Einer aus unserer Klasse war der
    > Sohn von einem Metzger... und was macht nun der
    > Sohn (der kaum die Realschule geschafft hat)?
    >
    > Oder ebenso ein anderer, der dann in der 9 Klasse
    > aufgehört hat zu lernen und bei seinem Onkel
    > unterkahm...
    >
    > Was mich aber sehr gewundert hat, damals, das 2
    > sehr sehr schlechte bei einer nahmhaften, großen
    > Firma für Hochruckreiniger unterkahmen...
    > Das war ein Schock...

    Sorry, aber "kahm" mit "h" zu schreiben (kohmmt das von "unterkohmmen" oder was?)... und namhaft auch noch (kohmmt wahrscheinlich von Nahmen)... und "das" statt "dass"... dagegen sind Hoch-ruck-reiniger wenigstens amüsant.

    http://img511.imageshack.us/img511/5352/ffjt9.gif

  10. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Marek 17.04.07 - 15:18

    Dann empfehle ich dir mal dich mit der Inflation der Euroeinführung, Unternehmensgewinnen / Abschreibungen zu beschäftigen anstatt hier niederstes Stammtischgeblubber wiederzugeben....
    hottentotten schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Holgi schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum sind die fetten Zeiten vorbei?
    >
    > Wir haben eigentlich nur deshalb so "hohe
    > Löhne",
    > weil wir durch Sozialabgaben und
    > Steuern diese
    > hohen Löhne sofort wieder
    > einziehen für den
    > Staat.
    >
    > Wenn wir
    > ein anderes Steuersystem hätten und nicht
    > die
    > Produktion verteuern würden, sondern z.B. den
    >
    > Konsum (Mehrwertsteuer), dann wäre
    > Deutschland
    > wieder Wettbewerbsfähig, denn die
    > Produkte wären
    > billiger zu exportieren
    > etc.
    >
    > Weitere Erklärungen gibts u.a.
    > auch hier:
    > www.unternimm-die-zukunft.de
    >
    > falsch wir haben die hohen löhne, weil als die
    > zeiten besser wwaren alle höhere löhne bekamen,
    > als es jedoch nicht mehr so gut lief, wurden sie
    > nicht gesenkt sondern erhöht
    >
    > und wenn sich die leute mal mit dem steuersystem
    > beschäftigen würden, oder nen steuerberater in
    > anspruch nehmen würden, würden sie auch viel
    > weniger zahlen
    >


  11. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Ember 17.04.07 - 15:18

    Das Lustige im Fall BenQ ist allerdings dann auch noch, dass die Gewerkschaften, welche sich ja eigentlich für die Arbeitnehmer einsetzen sollten, den Ingenieuren dort geraten haben, besser erst einmal keine neuen Jobs anzunehmen, um ihre Abfindungen nicht zu gefährden.

    Fazit:
    Die Firma, von der ich weiß, dass sie Entwicklungsingenieure sucht, hat keine bekommen, die Ingenieure von BenQ keine Arbeit. Irgendwie scheint da doch die Beratungsstrategie der Gewerkschaft recht fragwürdig.

    > Das erinnert mich an BenQ. Warum nun das
    > Theater?`Nur wegen dieser doofen
    > Sozialverträglichkeit. Die hilft eigentlich
    > niemand.
    >
    >


  12. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Oberfeldwebel 17.04.07 - 15:26

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zustimmung mit einer Ausnahme: Die Wirtschaft ist
    > zur falschen Art des Wachstums verdammt, da keine
    > neuen vernünftigen Dinge (bzw. zu wenige davon)
    > tatsächlich verfügbar sind. Das Wirtschaftswunder
    > klappte deshalb, da es gelungen ist, bekannte
    > Technik massenweise herzustellen und es dafür
    > einen Markt geht. Heute haben wir zuwenig bekannte
    > neue Technik und erlauben darüberhinaus obendrein,
    > unsere hart erarbeiteten neuen Dinge nicht
    > makrtfähig zu werden, wir verschenken sie an
    > Billiglohnländer, siehe Transrapid, TFT Display
    > etc.
    >

    Na dann wollen wir das jetzt verfeinern:
    Warum hat das Wirtschaftswunder geklappt?
    WEIL WIR NACH DEM KRIEG ALLES ZERDEPPERT HATTEN!

    Deutschland musste komplett neu aufgebaut werden.
    Es mangelte an allem und jedem.

    Sehr ihr: wir hatten einfach zu lange keinen Krieg mehr.
    Das regelt sich dann doch wunderbar von alleine:

    a) schicken wir die Dümmsten und Beklopptesten ganz vorne
    als Kanonenfutter weg
    b) schicken wir die Rentner in zweiter Reihe hinterher
    c) reduzieren wir damit die Wohlstandsgesellschaft, zerstören
    unsere Städte und Habseligkeiten

    Nach der Nummer gibt es wieder tüchtig Wachstum und
    Beschäftigung. Die Arbeitslosen sind alle weg.

    Dieses System hat Jahrtausende lang geklappt.
    Aber jetzt ist da irgendwie der Wurm drin. Die ganze EU
    ist so vollgefressen und dekadent, dass man sich noch
    nichtmal mehr ein wenig bekriegen will...

    Dafür werde ich jetzt bestimmt viel Hohn und Spott ernten,
    aber geht mal gaaanz tief in Euch und denkt - so Ihr das könnt -
    nach.

    Im Kern ist es die bittere, traurige Wahrheit!

  13. Es ist wie immer, es geht auch schlimmer.

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 17.04.07 - 15:30

    Oberfeldwebel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dieses System hat Jahrtausende lang geklappt.
    > Aber jetzt ist da irgendwie der Wurm drin. Die
    > ganze EU
    > ist so vollgefressen und dekadent, dass man sich
    > noch
    > nichtmal mehr ein wenig bekriegen will...

    Dem interessierten Filmgucker empfehle ich in diesem Fall "Children of Men" ( http://www.imdb.com/title/tt0206634/ ).

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  14. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Fuzzel 17.04.07 - 15:38

    dfjkjfskldf schrieb:

    > Es ging hier nicht um riesen Betriebe...
    > Hier ging es um Familienbetriebe, die vielleicht
    > 20 Mann haben und da soll der Sohnemann auch nicht
    > als Chef fungieren...
    >
    > Nur als Bsp.: Einer aus unserer Klasse war der
    > Sohn von einem Metzger... und was macht nun der
    > Sohn (der kaum die Realschule geschafft hat)?
    >
    > Oder ebenso ein anderer, der dann in der 9 Klasse
    > aufgehört hat zu lernen und bei seinem Onkel
    > unterkahm...
    >
    > Was mich aber sehr gewundert hat, damals, das 2
    > sehr sehr schlechte bei einer nahmhaften, großen
    > Firma für Hochruckreiniger unterkahmen...
    > Das war ein Schock...
    >
    >

    Dass Du nicht Journalist geworden bist, mutmaße ich einfach -
    bei der Rechtschreibung. :(

    Und wieso Schock? Diese beiden Schlechten sind bestimmt
    nur als Anspritz-Testobjekte eingestellt worden. :)

  15. Re: Es ist wie immer, es geht auch schlimmer.

    Autor: Oberfeldwebel 17.04.07 - 15:40

    ^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Oberfeldwebel schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Dieses System hat Jahrtausende lang
    > geklappt.
    > Aber jetzt ist da irgendwie der
    > Wurm drin. Die
    > ganze EU
    > ist so
    > vollgefressen und dekadent, dass man sich
    >
    > noch
    > nichtmal mehr ein wenig bekriegen
    > will...
    >
    > Dem interessierten Filmgucker empfehle ich in
    > diesem Fall "Children of Men" ( www.imdb.com ).
    >

    Zu Befehl. Werde ich kurzfristig erledigen...

  16. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: der ortho 17.04.07 - 16:05

    dubengus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Grotton schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > T-Service ist nur der erste Schritt. Wir
    > werden in
    > in der nächsten Zeit drastisch den
    > Gürtel enger
    > schnallen müssen wenn wir uns
    > weiter auf dem
    > Weltmarkt behaupten wollen.
    > Hohe Löhne vertragen
    > sich nun mal nicht mit
    > immer schlechter
    > ausgebildeten
    > Arbeitskräften. Früher hatte D top
    >
    > ausgebildete und motivierte Arbeitskräfte. Da
    >
    > konnte man hohe Löhne verlangen. Das ist
    >
    > inzwischen nicht mehr so. Was wir heute als
    >
    > Schulabgänger und Bewerber haben spottet
    > teilweise
    > jeder Beschreibung.
    >
    > Oh ja. Ich bin jetzt seit 20 Jahren Ausbilder und
    > glaube einen ganz guten Überblick über die
    > Situation zu haben. Wir haben teilweise
    > Realschüler die deutlich weniger können als
    > Hauptschüler vor 10 Jahren. Dazu kommt noch dass
    > Eigeninitiative inzwischen ein Fremdwort sein
    > muss. Früher waren die Lehrlinge daran
    > interessiert ihre Arbeit so gut wie möglich zu
    > machen, auch um sich selbst damit voran zu
    > bringen. Das kann man heute total vergessen. Wenn
    > man ihnen nicht jeden Schitt vormacht dann wissen
    > sie nicht mehr weiter und geben einfach auf. Wie
    > man mit solchen Leuten ein erfolgreiches
    > Unternehmen führen will sehe ich nicht.

    Dem kann ich nur zustimmen. Was sich da bei uns bewirbt ist der absolute Hammer. Da gibt es Realschüler die nicht einmal die Bruchrechnung beherrschen. Einige sind nicht einmal fähig einen korrekten deuschen Satz zu formulieren. Es handelt sich übrigens nicht um Ausländer. Wir wollen der Jugend ja eine Chance geben aber was will man mit solchen Leuten anfangen?

  17. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Herb 17.04.07 - 16:06

    Holgi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Warum sind die fetten Zeiten vorbei?
    >
    > Wir haben eigentlich nur deshalb so "hohe Löhne",
    > weil wir durch Sozialabgaben und Steuern diese
    > hohen Löhne sofort wieder einziehen für den
    > Staat.
    >
    > Wenn wir ein anderes Steuersystem hätten und nicht
    > die Produktion verteuern würden, sondern z.B. den
    > Konsum (Mehrwertsteuer), dann wäre Deutschland
    > wieder Wettbewerbsfähig, denn die Produkte wären
    > billiger zu exportieren etc.

    Vielleicht eine Möglichkeit, aber nicht im gegenwärtigen Deutschland. Sobald ein theoretischer Fall irgendeiner Form sozialer Benachteiligung konstruiert werden kann, ist jeder Vorschlag erledigt (siehe Schröders verhungernde Krankenschwestern)...
    Tragischerweise lässt sich in Deutschland jede denkbare Form von Schwäche und Benachteiligung finden - und verheerenderweise bilden genau die auch noch die absoluten Mehrheit.
    Ist imho ein Demokratie-Deadlock :)

  18. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 16:14

    Ember schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Lustige im Fall BenQ ist allerdings dann auch
    > noch, dass die Gewerkschaften, welche sich ja
    > eigentlich für die Arbeitnehmer einsetzen sollten,
    > den Ingenieuren dort geraten haben, besser erst
    > einmal keine neuen Jobs anzunehmen, um ihre
    > Abfindungen nicht zu gefährden.
    >
    > Fazit:
    > Die Firma, von der ich weiß, dass sie
    > Entwicklungsingenieure sucht, hat keine bekommen,
    > die Ingenieure von BenQ keine Arbeit. Irgendwie
    > scheint da doch die Beratungsstrategie der
    > Gewerkschaft recht fragwürdig.

    Genau. Und das Problem ist: Die Gewerkschaften versprechen Dinge, die sie deshalb nicht halten können, weil sie den Prozess der Arbeitsplatzbeschaffung nur negativ beeinflussen können und nicht positiv. Daher gaukeln sie ihren Mitgliedern Dinge vor, die nicht haltbar sind. Das Tragische ist, die Leute wollen den unsinn glauben. Aber ob sie dann als ingenieure taugen, ist für mich jedenfalls absolut fraglich.

    >
    > > Das erinnert mich an BenQ. Warum nun das
    >
    > Theater?`Nur wegen dieser doofen
    >
    > Sozialverträglichkeit. Die hilft eigentlich
    >
    > niemand.
    >
    >


  19. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 16:16

    Oberfeldwebel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Zustimmung mit einer Ausnahme: Die Wirtschaft
    > ist
    > zur falschen Art des Wachstums verdammt,
    > da keine
    > neuen vernünftigen Dinge (bzw. zu
    > wenige davon)
    > tatsächlich verfügbar sind. Das
    > Wirtschaftswunder
    > klappte deshalb, da es
    > gelungen ist, bekannte
    > Technik massenweise
    > herzustellen und es dafür
    > einen Markt geht.
    > Heute haben wir zuwenig bekannte
    > neue Technik
    > und erlauben darüberhinaus obendrein,
    > unsere
    > hart erarbeiteten neuen Dinge nicht
    >
    > makrtfähig zu werden, wir verschenken sie an
    >
    > Billiglohnländer, siehe Transrapid, TFT
    > Display
    > etc.
    >
    > Na dann wollen wir das jetzt verfeinern:
    > Warum hat das Wirtschaftswunder geklappt?
    > WEIL WIR NACH DEM KRIEG ALLES ZERDEPPERT HATTEN!
    >
    > Deutschland musste komplett neu aufgebaut werden.
    > Es mangelte an allem und jedem.
    >
    > Sehr ihr: wir hatten einfach zu lange keinen Krieg
    > mehr.
    > Das regelt sich dann doch wunderbar von alleine:
    >
    > a) schicken wir die Dümmsten und Beklopptesten
    > ganz vorne
    > als Kanonenfutter weg
    > b) schicken wir die Rentner in zweiter Reihe
    > hinterher
    > c) reduzieren wir damit die
    > Wohlstandsgesellschaft, zerstören
    > unsere Städte und Habseligkeiten
    >
    > Nach der Nummer gibt es wieder tüchtig Wachstum
    > und
    > Beschäftigung. Die Arbeitslosen sind alle weg.
    >
    > Dieses System hat Jahrtausende lang geklappt.
    > Aber jetzt ist da irgendwie der Wurm drin. Die
    > ganze EU
    > ist so vollgefressen und dekadent, dass man sich
    > noch
    > nichtmal mehr ein wenig bekriegen will...
    >
    > Dafür werde ich jetzt bestimmt viel Hohn und Spott
    > ernten,
    > aber geht mal gaaanz tief in Euch und denkt - so
    > Ihr das könnt -
    > nach.
    >
    > Im Kern ist es die bittere, traurige Wahrheit!
    >


    Du hast vergessen, daß die Menschheit aktuell soviel CO2 produziert, wie alle Verkehrsmittel zusammen. D.h. eine Reduktion des Ausstoßens von CO2 um 20% ist eine Lachnummer weil wahrscheinlich Negativbilanz bezüglich des Bevölkerungswachstums......

  20. Re: Die fetten Zeiten sind vorbei

    Autor: Michael - alt 17.04.07 - 16:19

    der ortho schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > dubengus schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Grotton schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > T-Service ist nur der erste
    > Schritt. Wir
    > werden in
    > in der nächsten
    > Zeit drastisch den
    > Gürtel enger
    >
    > schnallen müssen wenn wir uns
    > weiter auf
    > dem
    > Weltmarkt behaupten wollen.
    > Hohe
    > Löhne vertragen
    > sich nun mal nicht mit
    >
    > immer schlechter
    > ausgebildeten
    >
    > Arbeitskräften. Früher hatte D top
    >
    > ausgebildete und motivierte Arbeitskräfte.
    > Da
    >
    > konnte man hohe Löhne verlangen. Das
    > ist
    >
    > inzwischen nicht mehr so. Was wir
    > heute als
    >
    > Schulabgänger und Bewerber
    > haben spottet
    > teilweise
    > jeder
    > Beschreibung.
    >
    > Oh ja. Ich bin jetzt seit
    > 20 Jahren Ausbilder und
    > glaube einen ganz
    > guten Überblick über die
    > Situation zu haben.
    > Wir haben teilweise
    > Realschüler die deutlich
    > weniger können als
    > Hauptschüler vor 10
    > Jahren. Dazu kommt noch dass
    > Eigeninitiative
    > inzwischen ein Fremdwort sein
    > muss. Früher
    > waren die Lehrlinge daran
    > interessiert ihre
    > Arbeit so gut wie möglich zu
    > machen, auch um
    > sich selbst damit voran zu
    > bringen. Das kann
    > man heute total vergessen. Wenn
    > man ihnen
    > nicht jeden Schitt vormacht dann wissen
    > sie
    > nicht mehr weiter und geben einfach auf. Wie
    >
    > man mit solchen Leuten ein erfolgreiches
    >
    > Unternehmen führen will sehe ich nicht.
    >
    > Dem kann ich nur zustimmen. Was sich da bei uns
    > bewirbt ist der absolute Hammer. Da gibt es
    > Realschüler die nicht einmal die Bruchrechnung
    > beherrschen. Einige sind nicht einmal fähig einen
    > korrekten deuschen Satz zu formulieren. Es handelt
    > sich übrigens nicht um Ausländer. Wir wollen der
    > Jugend ja eine Chance geben aber was will man mit
    > solchen Leuten anfangen?

    Lach, das ist doch "cool", man......

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