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Was soll man machen?

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  1. Was soll man machen?

    Autor: Die Tippse 23.04.07 - 12:27

    Der Kunde fordert nun mal vorzugsweise gewaltorientierte Spiele.

    Dass da der deutsche pazifistisch eingestellte Durchschnittsprogrammierer gegenüber seinen nordamerikanischen Kollegen aus Mangel an realer Erfahrung korurrenzlos die Segel streichen muss und dann lieber die weniger gefragte intellektuelle Schiene bedient, kann man ihm nicht ankreiden.

  2. Re: Gute Spiele!!!!

    Autor: Milchkuh 23.04.07 - 12:40

    Die Tippse schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Kunde fordert nun mal vorzugsweise
    > gewaltorientierte Spiele.
    >
    > Dass da der deutsche pazifistisch eingestellte
    > Durchschnittsprogrammierer gegenüber seinen
    > nordamerikanischen Kollegen aus Mangel an realer
    > Erfahrung korurrenzlos die Segel streichen muss
    > und dann lieber die weniger gefragte
    > intellektuelle Schiene bedient, kann man ihm nicht
    > ankreiden.

    Nun ja, Gewaltspiele spiele ich nicht. Ich kenn auch keinen, der sie je spielen möchte. Es gibt zum Beispiel sehr gute Spiele, die wir gerne Spielen: Freeciv, FrozenBubble, tuxkart, planetpenguinracer, usw.. Das sind Spiele, die frei sind und wo ich den Code jedesmal modifizieren kann, wenn mir etwas nicht passt.

    ----------------------------
    Milchkuh - die Milch machts!

  3. Re: Was soll man machen?

    Autor: vn89'47qhüfhdj 23.04.07 - 12:40

    Die Tippse schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Kunde fordert nun mal vorzugsweise
    > gewaltorientierte Spiele.

    ...und genau dort liegt doch das problem: Wenn der Markt ein Spiel so nicht will, ist das der Fehler des Marktes und nicht der Firma, der Markt soll sich gefälligst anpassen...


  4. Re: Gute Spiele!!!!

    Autor: adlerweb2 23.04.07 - 13:02

    Milchkuh schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Spielen: Freeciv, FrozenBubble, tuxkart,
    > planetpenguinracer, usw.. Das sind Spiele, die

    Ich handel mir zwar bestimmt jetzt Ärger ein, aber das würde ich nicht gerade als "Spiel" bezeichnen. Sicher macht das Spaß, aber mit der Grafik und dem simplen Spielprinzip wird man kaum Käufer finden, die bereit sind die üblichen Preise zu zahlen.

  5. Re: Was soll man machen?

    Autor: G8 23.04.07 - 13:09

    Du sprichst einen Interesanten Punkt an. Unser Bildungssystem ist immernoch darauf ausgelegt dumme, unselbständige Ausweniglerner zu produzuieren. Die betätigen sich später als Klugscheißer überall. Aber für irgendwelche Innovationen eignen sich hinterher die wenigsten. Vorallem Autodidakten aber auch Studenten die sich Freiräume für Experimente erkämpfen wollen sind mehr und mehr nicht möglich. Sowas wird erstens in der Schule nicht vermittelt, zweitens sollen nun auch Studenten in der Regelstudienzeit zu funktionierenden Figuren werden. Da ist kein Platz für neues, anderes. Man muss sich also nicht wundern dass wir bald überall hinterherhinken. Querdenken, Eigeninitiative ist nicht gefragt udn wird nicht gefördert. Schnell produktiv das herkömmliche bedienen ist die Devise in Deutschland.

  6. falscher Thread

    Autor: G8 23.04.07 - 13:10

    falscher Thread

  7. Re: Was soll man machen?

    Autor: Wieder die Tippse 23.04.07 - 13:16

    vn89'47qhüfhdj schrieb:

    > ...und genau dort liegt doch das problem: Wenn der
    > Markt ein Spiel so nicht will, ist das der Fehler
    > des Marktes und nicht der Firma, der Markt soll
    > sich gefälligst anpassen...

    So wird in Deutschland seit 150 Jahren "erfolgreich" Politik gemacht.
    Wird Zeit, dass die Industrie dieses Erfolgsmodell übernimmt. ^^


    Nee, mal Spass beiseite.


    Die Industrie schafft es schon immer durch gezielte Werbung einen Bedarf künstlich zu erzeugen. In jeder Branche.

    Die Leute kaufen die Spiele nicht, weil sie diese Art von Spielen besonders mögen, sondern weil sie durch gezielte Werbung auf diese Spiele konditioniert werden. Is wie bei nem Hund dem du die Nummer mit dem Stöckchen beibringst, nur nen Level weiter.

    Im Prinzip könnte man jedes andere Spielprinzip ähnlich vermarkten. Mit vergleichbarem Erfolg.

    Doch mangelt es allein schon am Angebot.

    Zähl doch mal 5 aktuell massiv beworbene Spiele auf, deren Ziel absolut gewaltfrei erreicht werden kann.

    Wird schwierig?

    Siehste!

  8. Re: falscher Thread

    Autor: Die Tippse 23.04.07 - 13:18

    G8 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > falscher Thread


    Aber guter Beitrag.

  9. Re: Was soll man machen?

    Autor: Die hüpfende Kevlarweste 23.04.07 - 14:33

    Wieder die Tippse schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Zähl doch mal 5 aktuell massiv beworbene Spiele
    > auf, deren Ziel absolut gewaltfrei erreicht werden
    > kann.
    >
    > Wird schwierig?

    Vor allem deshalb, weil die Definition von "Gewalt" so unscharf ist.

    Ich erinnere mich daran, wie ich beim Spielen der Fussballsimulation "Pro Evolution Soccer" in Zweikaempfen mit verletzungsanfaelligen gegnerischen Spielern absichtlich ueberhart eingestiegen bin. Ich hatte sogar eine Liste aller als "verletzungsanfaellig" programmierten Spieler, um genau zu wissen, gegen wen sich eine "Blutgraetsche" besonders lohnen koennte, und habe mich immer sehr gefreut, wenn in einer Multiplayer-Partie der Starspieler des Gegners vom Platz getragen wurde.

    Gewaltverherrlichendes Killerspiel?

  10. Re: Was soll man machen?

    Autor: Tippse vom Dienst 23.04.07 - 14:53

    Die hüpfende Kevlarweste schrieb:

    > Gewaltverherrlichendes Killerspiel?


    Gewalt ist, was du draus machst.

    Mal ein Beispiel:
    Wenn ich mir bei Minesweeper verstümmelte afrikanische Kinder vorstelle und dann mit Freude auf die Minen klicke, bin ich vermutlich ein gestörter Fall für die Klappsmühle (oder Offiziersanwärter bei den Marines). Wenn ich das Teil allerdings als Logikspiel verstehe und selbst die schwersten Spielflächen löse, gehöre ich wohl eher zur intelligenteren Spielergemeinde.

    Man kann Gewalt nicht pauschalisieren. Wirklich gefährliches Gewaltpotential spielt sich in den Köpfen des Betroffenen ab, nicht auf dem Monitor.

    Dennoch ist zweifelsfrei ein Trend zu erkennen, der in Richtung realistischer Gewaltdarstellung geht. Es ist dabei eine Mischung aus technischen Möglichkeiten immer realistischerer Darstellung und Forderungen der Spielergemeinde, noch mehr Blut und mehr Realismus.

    Was machen wir Deutsche denn, wenn eine entschäfte Version eines x-beliebigen Ego-Shooters in unsere Läden kommt. Ich verwette meinen Allerwertesten da drauf, dass Bloodpatches in der Download-Rangliste noch über den Raubkopien stehen.

    Ich vermisse hier eine gewisse Selbstdisziplin der Spieleindustrie, eben nicht alles anzubieten was technisch möglich ist. Dass viele deutsche Softwareunternehmen diesen Trend nicht mitmachen, finde ich sehr gut.
    Wenn Deutschland dadurch auf dem Weltmarkt nur im einstelligen Prozentbereicht vertreten ist, dann ist das vielleicht kein international anerkanntes Aushängeschild für die Firmen, spiegelt jedoch in diesem Punkt eine halbwegs gesunde Wertevorstellung deutscher Unternehmen wieder.


    Was die Kreativitätsdiskussion angeht, kann man dies auf fast jedes Spieleunternehmen anwenden.
    Wirklich kreative Spiele waren, sind und bleiben absolute Mangelware. Das meiste ist der Xte Aufguss altbewerter Spielprinzipien. Neu ist immer nur die Grafik.

    Schade.

  11. Re: Was soll man machen?

    Autor: arbol01 23.04.07 - 14:58

    vn89'47qhüfhdj schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Tippse schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Kunde fordert nun mal vorzugsweise
    >
    > gewaltorientierte Spiele.
    >
    > ...und genau dort liegt doch das problem: Wenn der
    > Markt ein Spiel so nicht will, ist das der Fehler
    > des Marktes und nicht der Firma, der Markt soll
    > sich gefälligst anpassen...
    >

    An deiner Stelle würde ich nie einen Laden eröffnen. Wenn man etwas anbietet, sollte es der Markt schon wollen, zumindest sollte wenigstens eine Nische existieren, die die Produkte nachfragt. Aber mit dem Anspruch: "Es ist der Fehler des Marktes" fällt man ziemlich schnell auf die Nase

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