Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › IT-Experte rät Berlin zu…

Linux ist nicht "kostenfrei"

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Linux ist nicht "kostenfrei"

    Autor: Suomynona 04.05.07 - 06:45

    Zitat:
    "Sollen die Rechner in den Behörden mit den Betriebssystemen des Softwarekonzerns Microsoft laufen, oder sollen sie so schnell wie möglich auf das kostenfreie Betriebssystem Linux umgestellt werden?"

    So sehr ich den Einsatz von FOSS befuerworte, muss ich gegen solch eine Aussage protestieren. Linux ist nicht "kostenfrei", es ist quellenoffen und ggf. frei von Lizenzkosten. Die Lizenzkosten sind jedoch ein realtiv kleiner Anteil an den Gesamtkosten die IT im produktiven Einsatz verursacht.

    FOSS drueckt trotzdem die Kosten, da es fuer einen offenen Wettbewerb sorgt. Herkoemmliche Software die ohne Quellcode und nach dem 20Cent/Apfel-Prinzip vertrieben wird, beguenstigt nicht nur Monopole, jedes Angebot fuer sich ist eine Art Micro-Monopol, da nur jeder Anbieter selbst Support fuer seine Software leisten kann. Damit hierbei moeglichst hohe Gewinnspannen moeglich werden, wird mit gezieltem Kunden-Lock-In und groesstmoeglicher Inkompatibilitaet zur Konkurrenz gearbeitet.
    Diese Verhalten hindert massgeblich eine freie Marktentwicklung und ist fuer den Kunden mit Nachteilen und zusaetzlichen Kosten verbunden.
    FOSS raeumt mit dieser "Kleinstaaterei" in der sich jeder Hersteller selbst zum Koenig ausruft auf und schafft ein ebenes Feld auf dem alle zu vergleichbaren Bedingungen konkurrieren koennen.

    Langfristig kann dies nur billiger sein, als der bisherige Closed-Source-Markt.

    snafu,
    Suomynona

  2. Re: Linux ist nicht "kostenfrei"

    Autor: dsafasdf 04.05.07 - 08:04

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Langfristig kann dies nur billiger sein, als der
    > bisherige Closed-Source-Markt.

    Nicht nur langfristig. Kurfristig wegen der Linzenzkosten, und dadruch auch ingesamt.

    Windows ist und bleibt TEUERER:
    Denn für professionellen Windows-Support und Betrieb der Anlagen braucht man kein Fatz weniger Geld und Leute. Man ist aber vielmehr an hochpreisige Komponenten und Ausbildungen aus dem Hause MS gebunden.

  3. Re: Linux ist nicht "kostenfrei"

    Autor: planlos1 04.05.07 - 08:16

    dsafasdf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Suomynona schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Langfristig kann dies nur billiger sein, als
    > der
    > bisherige Closed-Source-Markt.
    >
    > Nicht nur langfristig. Kurfristig wegen der
    > Linzenzkosten, und dadruch auch ingesamt.
    >
    > Windows ist und bleibt TEUERER:
    > Denn für professionellen Windows-Support und
    > Betrieb der Anlagen braucht man kein Fatz weniger
    > Geld und Leute. Man ist aber vielmehr an
    > hochpreisige Komponenten und Ausbildungen aus dem
    > Hause MS gebunden.
    >
    zumal das Geld dann in Ausland geht...

  4. Re: Linux ist nicht "kostenfrei"

    Autor: ubuntu_user 04.05.07 - 09:06

    > Windows ist und bleibt TEUERER:
    > Denn
    > für professionellen Windows-Support und
    >
    > Betrieb der Anlagen braucht man kein Fatz
    > weniger
    > Geld und Leute. Man ist aber vielmehr
    > an
    > hochpreisige Komponenten und Ausbildungen
    > aus dem
    > Hause MS gebunden.
    >
    > zumal das Geld dann in Ausland geht...

    japp und so bekommt man schonmal sicher 19% über mehrwertsteuer wieder
    (also über das gehalt der angestellten)
    zudem noch lohnsteuer(wenns ne private firma ist)
    + den eventl. Gewinn der Firma versteuert
    + eventuelle Gewerbesteuern

    (also wenn der support vor Ort gemacht wird von ner lokalen Firma)
    hinzu kommt, dass man die Firma jederzeiut wechseln kann wenn man unzufrieden ist.

  5. Re: Linux ist nicht "kostenfrei"

    Autor: BSDDaemon 04.05.07 - 10:51

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > So sehr ich den Einsatz von FOSS befuerworte, muss
    > ich gegen solch eine Aussage protestieren. Linux
    > ist nicht "kostenfrei", es ist quellenoffen und
    > ggf. frei von Lizenzkosten. Die Lizenzkosten sind
    > jedoch ein realtiv kleiner Anteil an den
    > Gesamtkosten die IT im produktiven Einsatz
    > verursacht.

    Die Kosten die Im Einsatz anfallen verhalten sich dann aber 1:1 zu den Kosten die ein anderes System mit sich bringen würde. Dort gibt es kaum Sparpotential. In erster Linie sind es die jährlich anfallenden Lizenzkosten und Supportpauschalen seitens Microsoft.

    An anderer Stelle schrieb man ja auch, dass man so die Möglichkeit hätte besser regionale Dienstleister und Entwickler mit einzubinden.



    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
    ----------------------------------------
    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal
  2. OEDIV KG, Oldenburg
  3. Folkwang Universität der Künste, Essen, Köln
  4. M-net Telekommunikations GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. MSI MPG Z390 Gaming Edge AC für 149,90€, MSI MPG Z390 Gaming Pro Carbon AC für 180,90€)
  2. (u. a. Sandisk Ultra 400 GB microSDXC für 56,90€, Verbatim Pinstripe 128-GB-USB-Stick für 10...
  3. 89,90€ (Bestpreis!)
  4. 449,90€ (Release am 26. August)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

  1. UMTS: 3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung
    UMTS
    3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung

    Nutzer, die kein LTE in ihren Verträgen festgeschrieben haben, sollten wechseln, da 3G zunehmend abgeschaltet werde. Das erklärte das Bundesverkehrsministerium und sieht keinen Grund zum Eingreifen.

  2. P3 Group: Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist
    P3 Group
    Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist

    Die Qualität des Mobilfunks in Deutschland ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Dort, wo Funklöcher gerade ein wichtiges Thema sind, ist die Versorgung gar nicht so schlecht.

  3. Mecklenburg-Vorpommern: Funkmastenprogramm verzögert sich
    Mecklenburg-Vorpommern
    Funkmastenprogramm verzögert sich

    Wegen fehlender Zustimmung der EU ist das Geld für ein Mobilfunkprogramm in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht verfügbar. Dabei hat das Bundesland laut einer P3-Messung große Probleme.


  1. 18:00

  2. 18:00

  3. 17:41

  4. 16:34

  5. 15:44

  6. 14:42

  7. 14:10

  8. 12:59