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  5. › Telekom-Streik trifft die…

weiter so

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  1. weiter so

    Autor: deckhead 16.05.07 - 09:44

    macht bloss weiter Verdi, bei uns ist das schon durch, das ende des liedes war das wir mehr arbeiten mussten weniger geld und urlaub hatten und sich der vorstand neue BMW 7 gekauft hat .....

  2. Re: weiter so

    Autor: Porumikatus 16.05.07 - 09:55

    deckhead schrieb:
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    > macht bloss weiter Verdi, bei uns ist das schon
    > durch, das ende des liedes war das wir mehr
    > arbeiten mussten weniger geld und urlaub hatten
    > und sich der vorstand neue BMW 7 gekauft hat .....

    mit welcher Ausstattung?

  3. Re: weiter so

    Autor: student 16.05.07 - 10:04

    Was ist den das für eine Frage? Mit Vollaustattung natürlich ;-)

  4. Re: weiter so

    Autor: Herb 16.05.07 - 10:30

    deckhead schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > und sich der vorstand neue BMW 7 gekauft hat .....

    Können die sich nichts besseres leisten? Was ist denn das für 'ne Klitsche? Mein Beileid.

  5. Re: weiter so

    Autor: Nachdenklicher 16.05.07 - 10:31

    Kehrseite der Medaille:

    34-Std.-Woche für 38000 EUR im Jahr nach drei Jahren Arbeit in nem Call-Center. Von normalem Stundenlohn ausgehend entspricht das bei einer 40-Std.-Woche ca. 44705 EUR (bei 13 Monaten also 3438 EUR). Und dazu noch 30 Tage Urlaub...

    Nicht das ich es den Leuten nicht gönne, aber so mancher Ingenieur verdient das nach drei Jahren noch nicht - und deren Posten verlangen eine höhere Qualifikation als die eines Call-Center-Mitarbeiters.

    Das da die neue Telekom-Leitung an der Ausgaben-Schraube drehen und diese Löhne senken möchte, kann man durchaus verstehen - von solchen Geldern können Call-Center-Mitarbeiter anderer Firmen nur träumen.

    Natürlich ist es hart, auf Geld zu verzichten, an das man sich gewöhnt hat. Aber ne 40-Std.-Woche sollte da locker drin sein.

    Beide Seiten sollten einlenken und einen Kompromiss finden. Aber diese überzogenen Summen - eindeutig Mißwirtschaft des bisherigen Managements - kann ein konkurrenzfähiges Unternehmen auf die Dauer nicht tragen.



    deckhead schrieb:
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    > macht bloss weiter Verdi, bei uns ist das schon
    > durch, das ende des liedes war das wir mehr
    > arbeiten mussten weniger geld und urlaub hatten
    > und sich der vorstand neue BMW 7 gekauft hat .....


  6. Re: weiter so

    Autor: ubuntu_user 16.05.07 - 10:44

    Nachdenklicher schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kehrseite der Medaille:
    >
    > 34-Std.-Woche für 38000 EUR im Jahr nach drei
    > Jahren Arbeit in nem Call-Center. Von normalem
    > Stundenlohn ausgehend entspricht das bei einer
    > 40-Std.-Woche ca. 44705 EUR (bei 13 Monaten also
    > 3438 EUR). Und dazu noch 30 Tage Urlaub...
    >
    > Nicht das ich es den Leuten nicht gönne, aber so
    > mancher Ingenieur verdient das nach drei Jahren
    > noch nicht - und deren Posten verlangen eine
    > höhere Qualifikation als die eines
    > Call-Center-Mitarbeiters.
    >
    > Das da die neue Telekom-Leitung an der
    > Ausgaben-Schraube drehen und diese Löhne senken
    > möchte, kann man durchaus verstehen - von solchen
    > Geldern können Call-Center-Mitarbeiter anderer
    > Firmen nur träumen.
    >
    > Natürlich ist es hart, auf Geld zu verzichten, an
    > das man sich gewöhnt hat. Aber ne 40-Std.-Woche
    > sollte da locker drin sein.
    >
    > Beide Seiten sollten einlenken und einen
    > Kompromiss finden. Aber diese überzogenen Summen -
    > eindeutig Mißwirtschaft des bisherigen Managements
    > - kann ein konkurrenzfähiges Unternehmen auf die
    > Dauer nicht tragen.


    wo hast du denn die Zahlen her?
    also wenn ein callcenter MA wirklich so viel verdient...

  7. Re: weiter so

    Autor: dstructiv 16.05.07 - 10:48

    misswirtschaft des vorherigen menagements kann man das nicht unbedingt nennen denke ich - einen laden wie die t-com mit massenweise beamten und entsprechenden strukturen in ein modernes wirtschaftliches untertnehmen zu überführen geht nicht von jetzt auf gleich...
    was ich so mitbekommen hab hat sich vieles in richtung kundenmanagement bereits verbessert, jetzt muss an der effizienz der arbeitnehmer gearbeitet werden. und 40h sind meiner ansicht nach nichts - da hab ich mit Studium und Arbeit mehr um die Hand...
    Meine Eltern sind auch nur "normale Angestellte" im kaufmännischen bereich - unter 50h pro woche tut sich da gar nichts...
    es ist ja schön dass verdi sich so rührend um seine mitglieder kümmert, aber ich denke dass das etwas am ziel vorbei geht...



    Nachdenklicher schrieb:
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    > Kehrseite der Medaille:
    >
    > 34-Std.-Woche für 38000 EUR im Jahr nach drei
    > Jahren Arbeit in nem Call-Center. Von normalem
    > Stundenlohn ausgehend entspricht das bei einer
    > 40-Std.-Woche ca. 44705 EUR (bei 13 Monaten also
    > 3438 EUR). Und dazu noch 30 Tage Urlaub...
    >
    > Nicht das ich es den Leuten nicht gönne, aber so
    > mancher Ingenieur verdient das nach drei Jahren
    > noch nicht - und deren Posten verlangen eine
    > höhere Qualifikation als die eines
    > Call-Center-Mitarbeiters.
    >
    > Das da die neue Telekom-Leitung an der
    > Ausgaben-Schraube drehen und diese Löhne senken
    > möchte, kann man durchaus verstehen - von solchen
    > Geldern können Call-Center-Mitarbeiter anderer
    > Firmen nur träumen.
    >
    > Natürlich ist es hart, auf Geld zu verzichten, an
    > das man sich gewöhnt hat. Aber ne 40-Std.-Woche
    > sollte da locker drin sein.
    >
    > Beide Seiten sollten einlenken und einen
    > Kompromiss finden. Aber diese überzogenen Summen -
    > eindeutig Mißwirtschaft des bisherigen Managements
    > - kann ein konkurrenzfähiges Unternehmen auf die
    > Dauer nicht tragen.
    >
    > deckhead schrieb:
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    > > macht bloss weiter Verdi, bei uns ist das
    > schon
    > durch, das ende des liedes war das wir
    > mehr
    > arbeiten mussten weniger geld und urlaub
    > hatten
    > und sich der vorstand neue BMW 7
    > gekauft hat .....
    >
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  8. Re: weiter so

    Autor: Nachdenklicher 16.05.07 - 10:57

    Die Zahlen sind aus der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:

    Jahresgehalt eines Call-Center-Mitarbeiters...

    - Dt. Telekom 38.800 € bei 34 Std/Woche
    - Vodafone 32.100 € bei 38 Std/Woche
    - Dt. Post 29.300 € bei 38 Std/Woche
    - Lufthansa 21.700 € bei 38 Std/Woche
    - Walter Com Care 16.700 € bei 40 Std/Woche


    Selbst wenn die ein wenig übertrieben sind - ich kann den Telekom-Vorstand gut verstehen, wenn er da an der Lohnschraube was korrigieren will.

  9. Re: weiter so

    Autor: tjay 16.05.07 - 11:01

    Call-Center, 38000€ bei 34 h???
    Ich glaube ich spinne. Aber irgendwann habe ich ja mal ähnlich Zahlen von Fließbandarbeitern bei VW oder BMW gelesen.
    Wieso habe ich eigentlich studiert?


    Nachdenklicher schrieb:
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    > Kehrseite der Medaille:
    >
    > 34-Std.-Woche für 38000 EUR im Jahr nach drei
    > Jahren Arbeit in nem Call-Center. Von normalem
    > Stundenlohn ausgehend entspricht das bei einer
    > 40-Std.-Woche ca. 44705 EUR (bei 13 Monaten also
    > 3438 EUR). Und dazu noch 30 Tage Urlaub...
    >
    > Nicht das ich es den Leuten nicht gönne, aber so
    > mancher Ingenieur verdient das nach drei Jahren
    > noch nicht - und deren Posten verlangen eine
    > höhere Qualifikation als die eines
    > Call-Center-Mitarbeiters.
    >
    > Das da die neue Telekom-Leitung an der
    > Ausgaben-Schraube drehen und diese Löhne senken
    > möchte, kann man durchaus verstehen - von solchen
    > Geldern können Call-Center-Mitarbeiter anderer
    > Firmen nur träumen.
    >
    > Natürlich ist es hart, auf Geld zu verzichten, an
    > das man sich gewöhnt hat. Aber ne 40-Std.-Woche
    > sollte da locker drin sein.
    >
    > Beide Seiten sollten einlenken und einen
    > Kompromiss finden. Aber diese überzogenen Summen -
    > eindeutig Mißwirtschaft des bisherigen Managements
    > - kann ein konkurrenzfähiges Unternehmen auf die
    > Dauer nicht tragen.
    >
    > deckhead schrieb:
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    > > macht bloss weiter Verdi, bei uns ist das
    > schon
    > durch, das ende des liedes war das wir
    > mehr
    > arbeiten mussten weniger geld und urlaub
    > hatten
    > und sich der vorstand neue BMW 7
    > gekauft hat .....
    >
    >


  10. Re: weiter so

    Autor: ariaci 16.05.07 - 11:06

    Nachdenklicher schrieb:
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    > Kehrseite der Medaille:
    >
    > 34-Std.-Woche für 38000 EUR im Jahr nach drei
    > Jahren Arbeit in nem Call-Center. Von normalem
    > Stundenlohn ausgehend entspricht das bei einer
    > 40-Std.-Woche ca. 44705 EUR (bei 13 Monaten also
    > 3438 EUR). Und dazu noch 30 Tage Urlaub...
    >
    > Nicht das ich es den Leuten nicht gönne, aber so
    > mancher Ingenieur verdient das nach drei Jahren
    > noch nicht - und deren Posten verlangen eine
    > höhere Qualifikation als die eines
    > Call-Center-Mitarbeiters.
    >
    > Das da die neue Telekom-Leitung an der
    > Ausgaben-Schraube drehen und diese Löhne senken
    > möchte, kann man durchaus verstehen - von solchen
    > Geldern können Call-Center-Mitarbeiter anderer
    > Firmen nur träumen.
    >
    > Natürlich ist es hart, auf Geld zu verzichten, an
    > das man sich gewöhnt hat. Aber ne 40-Std.-Woche
    > sollte da locker drin sein.
    >
    > Beide Seiten sollten einlenken und einen
    > Kompromiss finden. Aber diese überzogenen Summen -
    > eindeutig Mißwirtschaft des bisherigen Managements
    > - kann ein konkurrenzfähiges Unternehmen auf die
    > Dauer nicht tragen.
    >
    > deckhead schrieb:
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    > > macht bloss weiter Verdi, bei uns ist das
    > schon
    > durch, das ende des liedes war das wir
    > mehr
    > arbeiten mussten weniger geld und urlaub
    > hatten
    > und sich der vorstand neue BMW 7
    > gekauft hat .....
    >
    >


    Ich verstehe den ganzen Streik auch nicht ... Ich arbeite auch um die 50h / Woche und bekomme weniger pro Jahr. Meine Freundin arbeitet bei 30h / Woche für weniger als Arbeitslosengeld ...

    Das ganze geht doch völlig am Ziel vorbei! Und es ist sehr schön, dass angeblich wieder nur Firmenkunden betroffen sein sollen! Was soll das den?

    Ich finde es richtig von der T-Com da nicht groß nachzugeben! Es geht hier um Arbeitslos oder mehr arbeiten für maximal 9% weniger Gehalt! Wenn ich da schon höre, dass sich da ein Streikender im Radio beschwert hat, dass er da 400 € Brutto pro Monat weniger verdient und demnach nicht mehr arbeiten gehen braucht (so wurde es wortwörtlich gesagt!) ... da kann ich nur mit dem Kopf schütteln!

    Aber was wird wohl passieren, wenn die T-Com wegen der hohen Löhne zu Grunde geht? Der Staat wird wie bei Holzmann einspringen und sinnlos Steuergelder verschwenden, nur um jemanden zu retten, der es selbst zu verantworten hat!

    Traurig, traurig!

  11. Re: weiter so

    Autor: Guest 16.05.07 - 11:16

    Glaub doch bitte nicht immer die Zahlen, die der Vorstand der Presse vorplappert.
    Ein Servicetechniker ist bisher mit nicht ganz 27.000 € im Jahr eingestiegen. Das sind 2250 € im Monat Brutto. Da bleiben dann ca. 1500 € Netto im Monat.
    Für das was ein Mitarbeiter im Service, alles wissen muss, ist das meiner Meinung nach angemessen.
    Ich weis nicht, wo der Vorstand diese Zahlen hernimmt.
    Wahrscehinlich haben sie mal wieder einen Beamten, der mal Teamleiter oder so was war und sich auf Verdienststufe T7 hinaufgearbeitet hat an einen Callcenter-Platz gesetzt um dann zu sagen, die im Callcenter verdienen viel zu viel.
    Die, die jetzt bei der Telekom auslernen, sollen zum Großteil in der Vivento anfangen. Für 1400 Brutto!!! Das sind ca 1000 Netto im Monat!!! Das mag zwar für einen ausgelernten noch langen, wenn er im Hotel Mama leben kann, sonst aber nicht.

    Viele dieser Jobs sind in der Nähe von Ballungsräumen. Der arme Kerl hat dann 1000 € im Monat.
    Er hat Glück, wenn er um 300 € (Warm) eine 30 qm "Wohnung" findet.
    Dann wäre was zu Essen und zu Trinken auch nicht schlecht. (Ich weis lieber Vorstand, unverschämt so etwas zu verlangen) Sagen wir also mal Essen, Trinken, Sonstiges (bisschen duschen und waschen wär auch gut) nochmal 300 € im Monat.

    Jetzt bleiben ihm noch 400 €.
    Als IT'ler ist ein Internetzugang pflicht. Schließlich muss sich der Kerl zu Hause weiterbilden, damit er seinen gut bezahlten Job nicht verliert.
    Inzwischen ist man mit den normalen Call&Surf Paketen schon fast billiger dran, als mit den Mitarbeiter-Tarifen der Telekom.
    Also nochmal 59,90 € im Monat.

    Bleiben ihm als noch 340,10 € im Monat.
    Die Kleidung sollte natürlich auch sauber sein.
    Ich hab zwar keine Ahnung, was man in so einem Waschsalon bezahlt (eigene Waschmaschine ist ja nicht drin), aber ich rechne jetzt mal mit 50 € im Monat.

    Ihm bleiben jetzt noch 290,10 € im Monat.
    Der arme Kerl steht jedoch immer unter Stress. Schließlich weis er, er muss Top-Leistung bringen, denn sein Super-Arbeitsvertrag kann jederzeit zum Ende des aktuellen Monats gekündigt werden(und das 2 Jahre lang, dann läuft der befristete Vertrag aus).
    Also braucht er zur Beruhigung der Nerven Zigaretten.
    Macht im Monat 120 €.

    Jetzt bleiben ihm noch 170 € im Monat.

    1 mal im Monat möchte er gern mal bei seinen Eltern zu Hause vorbeischauen. Macht mit der Bahn hin und retour 100 €.

    Irgendwie kann ich die jungen Leute bei uns verstehen, wenn sie sagen, ich bewerbe mich nicht mal intern auf solche Jobs.

    Aber in ein paar Jahren wird das Know-How genau dieser jungen Leute fehlen. Die noch verbliebenen werden immer älter und die jungen haben keinen Bock. (bei solchen Konditionen wunderts mich nicht.)



    Nachdenklicher schrieb:
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    > Kehrseite der Medaille:
    >
    > 34-Std.-Woche für 38000 EUR im Jahr nach drei
    > Jahren Arbeit in nem Call-Center. Von normalem
    > Stundenlohn ausgehend entspricht das bei einer
    > 40-Std.-Woche ca. 44705 EUR (bei 13 Monaten also
    > 3438 EUR). Und dazu noch 30 Tage Urlaub...
    >
    > Nicht das ich es den Leuten nicht gönne, aber so
    > mancher Ingenieur verdient das nach drei Jahren
    > noch nicht - und deren Posten verlangen eine
    > höhere Qualifikation als die eines
    > Call-Center-Mitarbeiters.
    >
    > Das da die neue Telekom-Leitung an der
    > Ausgaben-Schraube drehen und diese Löhne senken
    > möchte, kann man durchaus verstehen - von solchen
    > Geldern können Call-Center-Mitarbeiter anderer
    > Firmen nur träumen.
    >
    > Natürlich ist es hart, auf Geld zu verzichten, an
    > das man sich gewöhnt hat. Aber ne 40-Std.-Woche
    > sollte da locker drin sein.
    >
    > Beide Seiten sollten einlenken und einen
    > Kompromiss finden. Aber diese überzogenen Summen -
    > eindeutig Mißwirtschaft des bisherigen Managements
    > - kann ein konkurrenzfähiges Unternehmen auf die
    > Dauer nicht tragen.
    >
    > deckhead schrieb:
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    > > macht bloss weiter Verdi, bei uns ist das
    > schon
    > durch, das ende des liedes war das wir
    > mehr
    > arbeiten mussten weniger geld und urlaub
    > hatten
    > und sich der vorstand neue BMW 7
    > gekauft hat .....
    >
    >


  12. Re: weiter so

    Autor: max frisch 16.05.07 - 11:23

    Nachdenklicher schrieb:
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    > Die Zahlen sind aus der Frankfurter Allgemeine
    > Sonntagszeitung:
    >
    > Jahresgehalt eines Call-Center-Mitarbeiters...
    >
    > - Dt. Telekom 38.800 € bei 34 Std/Woche
    > - Vodafone 32.100 € bei 38 Std/Woche
    > - Dt. Post 29.300 € bei 38 Std/Woche
    > - Lufthansa 21.700 € bei 38 Std/Woche
    > - Walter Com Care 16.700 € bei 40 Std/Woche
    >
    > Selbst wenn die ein wenig übertrieben sind - ich
    > kann den Telekom-Vorstand gut verstehen, wenn er
    > da an der Lohnschraube was korrigieren will.


    Die Angaben bei der Telekom duerften in etwa stimmen.

    Allerdings halte ich eine Senkung von Gehaeltern nicht fuer unproblematisch.
    Es haben sich nicht nur viele an das Gehalt gewoehnt und ihren Lebenstandard danach ausgerichtet, sondern es haben sich auch sicher viele ein Haus auf grundlage dieses Gehaltes finanziert.
    Die folge eines Gehaltsschwundes bedeutet als letzte Folge, das viele sich die Raten fuer die Hausfinanzierung nicht mehr leisten koennen.

    Gegen Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfaehigkeit kann und sollte man Kredite absichern. Aber gegen die Verringerung seines Einkommens...

  13. das ist mit sicherheit der bruttolohn inklusive irgendwelcher arbeitgeberanteile

    Autor: xxxxxxxxxxx 16.05.07 - 11:23

    netto ist das dann vielleicht ein drittel. wahnsinn.

  14. borgen bringt halt sorgen

    Autor: xxxxxxxxxxxx 16.05.07 - 11:24

    kredite sind halt für privatpersonen grober unfug. pech gehabt.

  15. Re: weiter so

    Autor: Gast1 16.05.07 - 11:24

    Nunja.

    Verstehen kann man irgendwo beide Seiten...

    Meiner Meinung nach ist das störende dabei eben, daß die T-COM die Gehälter senken UND GLEICHZEITIG die Arbeitszeit erhöhen will.

    Hätten die erstmal nur eins von beiden gemacht, wäre es wohl eher nicht zu solch einem Theater gekommen, wie's jetzt ist.

    Nur meine bescheidene Meinung :-D


    Nachdenklicher schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kehrseite der Medaille:
    >
    > 34-Std.-Woche für 38000 EUR im Jahr nach drei
    > Jahren Arbeit in nem Call-Center. Von normalem
    > Stundenlohn ausgehend entspricht das bei einer
    > 40-Std.-Woche ca. 44705 EUR (bei 13 Monaten also
    > 3438 EUR). Und dazu noch 30 Tage Urlaub...
    >
    > Nicht das ich es den Leuten nicht gönne, aber so
    > mancher Ingenieur verdient das nach drei Jahren
    > noch nicht - und deren Posten verlangen eine
    > höhere Qualifikation als die eines
    > Call-Center-Mitarbeiters.
    >
    > Das da die neue Telekom-Leitung an der
    > Ausgaben-Schraube drehen und diese Löhne senken
    > möchte, kann man durchaus verstehen - von solchen
    > Geldern können Call-Center-Mitarbeiter anderer
    > Firmen nur träumen.
    >
    > Natürlich ist es hart, auf Geld zu verzichten, an
    > das man sich gewöhnt hat. Aber ne 40-Std.-Woche
    > sollte da locker drin sein.
    >
    > Beide Seiten sollten einlenken und einen
    > Kompromiss finden. Aber diese überzogenen Summen -
    > eindeutig Mißwirtschaft des bisherigen Managements
    > - kann ein konkurrenzfähiges Unternehmen auf die
    > Dauer nicht tragen.
    >
    > deckhead schrieb:
    > --------------------------------------------------
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    > > macht bloss weiter Verdi, bei uns ist das
    > schon
    > durch, das ende des liedes war das wir
    > mehr
    > arbeiten mussten weniger geld und urlaub
    > hatten
    > und sich der vorstand neue BMW 7
    > gekauft hat .....
    >
    >


  16. Re: borgen bringt halt sorgen

    Autor: max frisch 16.05.07 - 11:28

    xxxxxxxxxxxx schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > kredite sind halt für privatpersonen grober unfug.
    > pech gehabt.


    Denk doch nach bevor du schreibst. Waer kann denn sein Haus ohne Kredit bezahlen? Wenn Du das kannst: Super fuer dich. Uber 99% koennen es nicht.

  17. Re: das ist mit sicherheit der bruttolohn inklusive irgendwelcher arbeitgeberanteile

    Autor: max frisch 16.05.07 - 11:33

    xxxxxxxxxxx schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > netto ist das dann vielleicht ein drittel.
    > wahnsinn.


    Es ist mehr.
    Bei einem Arbeitnehmer in Steuerklasse 1, keine Kinder, zahlt Kirchensteuer, Krankenkassensatz ca. 14,5% (etwa AOK Durchschnitt) bleiben ihm bei 38.000,00 EURO jaehrlich etwa 56% uebrig.

  18. Re: weiter so

    Autor: max frisch 16.05.07 - 11:35

    Gast1 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach ist das störende dabei eben,
    > daß die T-COM die Gehälter senken UND GLEICHZEITIG
    > die Arbeitszeit erhöhen will.

    Die Telekom Chefs wollen die EINSTIEGSGEHAELTER senken und die Arbeitszeit verlaengern, ich glaube auf 38 Stunden.

  19. Re: weiter so

    Autor: Max Testmann 16.05.07 - 11:38

    War es nicht vor ein paar Jahren so, dass die Mitarbeiter der Telekom eingewilligt haben, 34 Stunden zu arbeiten, damit keine 10.000e Mitarbeiter rausgeschmissen werden? Dem haben sie auch nicht freiwillig zugestimmt, weil sie genau wussten, dass dadurch ihr Überstunden-Konto überläuft. Aber der Zwang aber auch die Bereitschaft aufeinander zu zugehen war ja vorhanden.
    Nun wird ihnen dies zur Last gelegt, weil sie ja auch ruhig 40 Stunden arbeiten könnten... Klar könnten die das, nur lassen sie sich ungern verarschen.

    Mich wundert es, dass hier und in den Medien allgemein permanent von Call-Center-Mitarbeitern die Rede ist? Warum krallt Ihr Euch daran so fest? Von den Tarifverträgen sind andere Berufsgruppen ebenfalls betroffen: Service-Mitarbeiter (Endkunde, Netzausbau, ...) zum Beispiel werden hier mit Berufseinstiegern im Call-Center gleichgesetzt. Das ist Polemik und polarisiert unnötig.

    In den aktuellen Tarifvorschlägen steht beispielsweise drin, dass jeder Mitarbeiter autom. 2 Stunden unbezahlte Überstunden einzuplanen hat. Das könnte ich mir gut vorstellen, würden die Mitarbeiter auch akzeptieren - es wird mehr Flexibilität von den Mitarbeitern verlangt, welche nun nicht wirklich weh tut.

    Im Kern der Sache steht bei den Mitarbeitern jedoch Real-Lohn-Verlust oder Jobverlust auf dem Zettel. Wenn man erst einmal einen Kredit auf sein Häusle laufen hat, kann man nicht einfach so mal auf 400 EUR im Monat "verzichten" - das kann nicht funktionieren - absolut verständlich.

    Auf der anderen Seite sind diese "Umrechnungen" durch verdi, bei denen dann ca 40% Einbußen rauskommen ebenfalls nicht seriös - hier wird alles auf den Stundenlohn umgemünzt - mit dem Real-Einkommen hat das nicht mehr viel gemein.

  20. Re: weiter so

    Autor: Der_Ing. 16.05.07 - 11:50

    > Als IT'ler ist ein Internetzugang pflicht.
    > Schließlich muss sich der Kerl zu Hause
    > weiterbilden, damit er seinen gut bezahlten Job
    > nicht verliert.
    > Inzwischen ist man mit den normalen Call&Surf
    > Paketen schon fast billiger dran, als mit den
    > Mitarbeiter-Tarifen der Telekom.
    > Also nochmal 59,90 € im Monat.

    In Berlin: Versatel 2Mbit DSL + nationale Festnetzflatrate für 35,- €.

    > Bleiben ihm als noch 340,10 € im Monat.

    Bleiben ihm noch 365,- € im Monat.

    > Die Kleidung sollte natürlich auch sauber sein.
    > Ich hab zwar keine Ahnung, was man in so einem
    > Waschsalon bezahlt (eigene Waschmaschine ist ja
    > nicht drin), aber ich rechne jetzt mal mit 50 € im
    > Monat.

    Eigene Maschine ist billiger, gibt's auch gebraucht. Call-Center dürfte mit Büro vergleichbar sein, also ohne dauernde Gefahr größerer Verschmutzung ...
    30 € im Monat ab, macht 335,- €

    > Ihm bleiben jetzt noch 290,10 € im Monat.
    > Der arme Kerl steht jedoch immer unter Stress.
    > Schließlich weis er, er muss Top-Leistung bringen,
    > denn sein Super-Arbeitsvertrag kann jederzeit zum
    > Ende des aktuellen Monats gekündigt werden(und das
    > 2 Jahre lang, dann läuft der befristete Vertrag
    > aus).
    > Also braucht er zur Beruhigung der Nerven
    > Zigaretten.
    > Macht im Monat 120 €.

    Die Löten sind überflüssig, abgewöhnen schont Gesundheit und Geldbeutel, Klamotten und Einrichtung versauen nicht so schnell durch Rauch. Hat er also immer noch 335,- €.

    >
    > Jetzt bleiben ihm noch 170 € im Monat.
    >
    > 1 mal im Monat möchte er gern mal bei seinen
    > Eltern zu Hause vorbeischauen. Macht mit der Bahn
    > hin und retour 100 €.

    Bleiben 235,- €, wenn er wirklich so weit von ihnen entfernt wohnt.
    Das ist mehr, als meine Frau, unser erstes Kind und ich zur Verfügung hatten, als ich als Kundendienstleiter in einem Analysegerätewerk arbeitete (1988-1992) ...

    > Irgendwie kann ich die jungen Leute bei uns
    > verstehen, wenn sie sagen, ich bewerbe mich nicht
    > mal intern auf solche Jobs.
    >
    > Aber in ein paar Jahren wird das Know-How genau
    > dieser jungen Leute fehlen. Die noch verbliebenen
    > werden immer älter und die jungen haben keinen
    > Bock. (bei solchen Konditionen wunderts mich
    > nicht.)

    Knowhow im Call-Center? Das meiste scheint mir Multiple-Choice-Abfrage von Fehlersuchbäumen im Rechner zu sein.
    Und die "Alten" sollen dann für die jungen Leute zahlen, die keinen Bock haben? Damit zahlen dann die "Alten" für die Rentner und die Jungen und sich selbst, na klasse!
    Und weil die "jungen Leute" mehr Geld wollen, streiken sie und verhindern nach Kräften, dass die am meisten Geld bringenden "Alten", nämlich die kleinen Betriebe, richtig arbeiten können. Welch eine Logik!

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