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Ja, warum nicht?

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  1. Re: Ich glaubs einfach nicht

    Autor: wushu 23.05.07 - 22:07

    > ein_ungläubig_staunender schrieb:
    >RAFFT ES EDNLICH
    > MAL!!! Google will euch nicht helfen, sie sind
    > auch kein wohltätiger verein, sie machen gewinne
    > in milliarden höhe auch nicht zum spaß!!!
    > MAAANNNN!!!


    Beruhige Dich erst mal, es gibt auch andere die das selbe denken. Wie kann man so leichtsinnig sein, einer "fremden" Maschine seine ganzen Daten anzuvertrauen ? Diese ganzen "kostenlosen" Onlinesoftware ist mir mehr als suspekt. Man gerät leider im Netz viel zu sehr in Versuchung (bzw. verplappert oder verschreibt) mehr von sich preiszugeben, als notwendig. Das ist wirklich nicht gesund. Die Medienverkäufer reiben sich die Hände.

  2. Re: Ich glaubs einfach nicht

    Autor: ein_visionär 23.05.07 - 23:48

    wushu schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > ein_ungläubig_staunender schrieb:
    >RAFFT
    > ES EDNLICH
    > MAL!!! Google will euch nicht
    > helfen, sie sind
    > auch kein wohltätiger
    > verein, sie machen gewinne
    > in milliarden höhe
    > auch nicht zum spaß!!!
    > MAAANNNN!!!
    >
    > Beruhige Dich erst mal, es gibt auch andere die
    > das selbe denken. Wie kann man so leichtsinnig
    > sein, einer "fremden" Maschine seine ganzen Daten
    > anzuvertrauen ? Diese ganzen "kostenlosen"
    > Onlinesoftware ist mir mehr als suspekt. Man gerät
    > leider im Netz viel zu sehr in Versuchung (bzw.
    > verplappert oder verschreibt) mehr von sich
    > preiszugeben, als notwendig. Das ist wirklich
    > nicht gesund. Die Medienverkäufer reiben sich die
    > Hände.
    >

    Hi,

    seht euch mal folgendes Video an, dann wisst ihr wohin die Reise gehen wird.

    [media.aperto.de]

    Was O. G. Wels in seinem Buch propagiert ist doch schon lange Wirklichkeit.
    Google bringt jetzt einen Bezahlservice raus ähnlich wie PayPal. Wenn der genauso Erfolgreich wird wie PayPal dann möchte ich mir die Zukunftsvision gar nicht mal mehr ausdenken!!! In spätestens Zehn Jahren hat dann Google soviel Geld um die Weltherrschaft zu übernehmen. Der Geldfluss im Internet wird dann nur noch durch einige wenige Unternehmen kontrolliert. Ganz zu schweigen von dem Datenfluss. Ihr solltet euch mal darüber GEDANKEN machen was da auf uns zu kommt.

    Und wem das nicht reicht, dem sei die Seite www.againsttcpa.org empfohlen.
    Wenn da keiner Angst kriegt...

  3. Re: Ich glaubs einfach nicht

    Autor: ein_visionär 23.05.07 - 23:53

    ein_visionär schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wushu schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > ein_ungläubig_staunender
    > schrieb:
    >RAFFT
    > ES EDNLICH
    > MAL!!!
    > Google will euch nicht
    > helfen, sie sind
    >
    > auch kein wohltätiger
    > verein, sie machen
    > gewinne
    > in milliarden höhe
    > auch nicht
    > zum spaß!!!
    > MAAANNNN!!!
    >
    > Beruhige Dich erst mal, es gibt auch andere
    > die
    > das selbe denken. Wie kann man so
    > leichtsinnig
    > sein, einer "fremden" Maschine
    > seine ganzen Daten
    > anzuvertrauen ? Diese
    > ganzen "kostenlosen"
    > Onlinesoftware ist mir
    > mehr als suspekt. Man gerät
    > leider im Netz
    > viel zu sehr in Versuchung (bzw.
    > verplappert
    > oder verschreibt) mehr von sich
    > preiszugeben,
    > als notwendig. Das ist wirklich
    > nicht gesund.
    > Die Medienverkäufer reiben sich die
    >
    > Hände.
    >
    > Hi,
    >
    > seht euch mal folgendes Video an, dann wisst ihr
    > wohin die Reise gehen wird.
    >
    > Was O. G. Wels in seinem Buch propagiert ist doch
    > schon lange Wirklichkeit.
    > Google bringt jetzt einen Bezahlservice raus
    > ähnlich wie PayPal. Wenn der genauso Erfolgreich
    > wird wie PayPal dann möchte ich mir die
    > Zukunftsvision gar nicht mal mehr ausdenken!!! In
    > spätestens Zehn Jahren hat dann Google soviel Geld
    > um die Weltherrschaft zu übernehmen. Der Geldfluss
    > im Internet wird dann nur noch durch einige wenige
    > Unternehmen kontrolliert. Ganz zu schweigen von
    > dem Datenfluss. Ihr solltet euch mal darüber
    > GEDANKEN machen was da auf uns zu kommt.
    >
    > Und wem das nicht reicht, dem sei die Seite
    > www.againsttcpa.org empfohlen.
    > Wenn da keiner Angst kriegt...
    >

    Ok. scheinbar hat golem auch was gegen offenen Informationsfluss. Der Link den ich angeben wollte wurde zensiert.
    Damit ihrs trotzdem findet: Einfach in einer Suchmaschine EPIC eingeben. Meistens ist es der erste Beitrag oben.


  4. Re: Ich auch nicht

    Autor: anonymous 24.05.07 - 00:28

    AHHHHH! Allein die Frage "Warum bin ich nicht naiv" ist naiv. Auch wenn das gestellt ist, hier die Antwort an alle die es nicht kapieren........

    Kleines Beispiel. Eine Frau ist schwanger. Was macht Sie? Sucht bei Google nach Babysachen. Gleichzeitig sucht sie nach einem Job. Wie du eventuell (nicht) weisst, ist diskriminierung in D verboten -> sie darf sagen, dass sie nicht schwanger ist. Nun geht der potentielle Arbeit geber mal bei Google ein "User"-Profil über diese Frau anfragen. Den Rest kannst du dir denken. Ach ja, die Frage, wie die bei Google an die (Post-)Adresse kommen: schon mal deine Adresse per (g)mail an freunde verschickt? Und das ist nur eine Möglichkeit. ;-)

    Schöne neue Welt....

  5. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: anonymous 24.05.07 - 00:54

    OOHH FUCK! Genau da setzt es doch an! Es geht nicht um "zufälliges" Mitlesen, sondern um die geziehlte Suche. Wie ich eben an einem anderen Punkt in diesem Thread schon geschildert habe, all deine Daten, sind zu deiner Person abrufbar. D.h. wenn Google (oder ein anderer Datenasmmler) daten zu einer bestimmten Person oder Firma verkauft (das sehe ich als Googles-Ziel) können die Dank deiner Ignoranz sehr viele Daten liefern. Hast du schonmal was über andere in deinen Mails geschrieben? Wer meinst du hat Details über dich in einer Mail verschickt?

    Wie gesagt, es geht nicht um das Mitlesen, sondern um die enormen Profile, die erstellt werden können, und dann auf Anfrage (gerade aus deiner Umgebung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) erstellt werden können.

    Schlaf gut....


    Datenpilger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jetrel schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Klar aber, wenn du schon nichts gegen
    > heimliches
    > mitlesen hast - hast ja
    > schließlich nix zu
    > verbergen - dann kannst du
    > es google doch leichter
    > machen und gleich
    > alles veröffentlichen.
    >
    > Also wir warten
    > immernoch...
    >
    > du missverstehst meinen standpunkt. ich habe nicht
    > vor irgendetwas zu veröffentlichen weil es mich
    > unnötig kräfte kostet und kaum ein mensch
    > interesse an meinem liebesbriefen etc hätte. wenn
    > ich sie per gmail versendte veröffentliche ich sie
    > auch nicht, gehe aber das risiko ein dass es
    > mitgelesen werden. wie hoch ist da aber die
    > wahrscheinlichkeit, dass sich jemand hinsetzt und
    > speziell danach sucht? ich finde sehr gering.
    > merkst du jetzt den unterschied?


  6. Re: Ich auch nicht

    Autor: felixat 24.05.07 - 04:51

    anonymous schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > AHHHHH! Allein die Frage "Warum bin ich nicht
    > naiv" ist naiv. Auch wenn das gestellt ist, hier
    > die Antwort an alle die es nicht kapieren........
    >
    > Kleines Beispiel. Eine Frau ist schwanger. Was
    > macht Sie? Sucht bei Google nach Babysachen.
    > Gleichzeitig sucht sie nach einem Job. [...]
    > Den Rest kannst du dir denken.
    Du meinst Google hilft ihr einen Job bei einer Firma mit guten Kinderbetreuungseinrichtungen zu suchen ?

    Hmmm, hast recht, ich war bis jetzt eigentlich auch beunruhingt, aber du hast da schon a gutes argument...

    felix

  7. Re: Ich glaubs einfach nicht

    Autor: felixat 24.05.07 - 05:39

    > Was O. G. Wels in seinem Buch propagiert ist doch
    > schon lange Wirklichkeit.
    Ich glaub du meins H.G. Wells - eigentlich glaub ich du meinst George Orwells 1984. Das eigentliche Problem am Big Brother in dem Buch ist allerdings nicht dass er Informationen sammelt und zugaenglich macht, sondern IMHO dass er die Informationen nach belieben veraendert, nur was "die Partei" sagt ist wahr, wenn die morgen das gegenteil behauptet dann ist das kein widerspruch, sondern auch wahr und war auch immer schon so... Also genau das Gegenteil von dem was eine Suchmaschine machen sollte ;-)
    Eine gute suchmaschine kann helfen solche szenarien zu vermeiden, durch news.google bin ich nicht mehr davon abhaengig was mir meine lokalen nachrichtendienste sagen, sondern kann schnell nachsehen wie ein bestimmtes thema von einem anderen blickwinkel aus betrachtet aussieht

    Wobei ich jetzt nicht sagen will dass man google bereitwilligst alle informationen geben sollte - weil wenn alles bei ihnen liegt dann koennten sie auch (sehr theoretisch) die infos aendern, sie koennen auch die suchergebnisse beeinflussen, also was ihnen nicht passt wird einfach nicht gefunden (wie es in china auch gemacht wird) - aber ich seh da im moment noch nicht so die grosse gefahr in europa und das hat jetzt auch nicht wirklich mit dem thema zu tun (eigentlich gehts in die andere richtung - das problem ist da wenn google anfangt zu _wenige_ informtaionen zu verbreiten)

    falls du doch HG Wells (oder og wels) gemeint hast dann sorry, ich kenn von ihm nicht so viel und was ich kenn hat nix mit dem thema zu tun - waer aber dankbar wennst mir einen buchtip geben wuerdest.

    felix

  8. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: felixat 24.05.07 - 05:51

    > daten
    > zu einer bestimmten Person oder Firma verkauft
    > (das sehe ich als Googles-Ziel)

    glaubst du nicht dass das googles geschaeft kaputt machen wuerde ? google will geld verdienen, das machen die anscheinend auch ganz gut - die grundlage dafuer ist aber dass sie viele benutzer haben - nur dadurch laesst sich werbung verkaufen, nur dadurch kann ich marktforschung betreiben. wenn die jetzt anfangen wuerden die daten zu verkaufen glaub ich dass das ihren kundenstock schon etwas einschraenken wuerde.

    wenn ich kunde bei einer bank bin und die dame am schalter mich jedes mal auslacht und lautstark verkuendet dass ich scho wieder im minus bin, dann wuerd ich die bank wechseln. welches interesse hat google dran daten zu verteilen ? sollen sie deine emailadressen veroeffentlichen damit der gmail spamfilter besser beweisen kann wie gut er is ? sachen ueber mich zu wissen ist ja das eigentliche kapital von google - nur so koennen sie die werbung besser plazieren als die konkurenz.

    allerdings muss ich zugeben dass es teuer fuer mich wird wenn google mal amazon uebernimmt, amazon is so schon viel zu gut darin mir vorschlaege zu machen was ich kaufen moechte (und dann auch tue) :-)

    felix

    (und ja, ich bin gelegentlich etwas naiv - is aber viel besser fuers herz als das dauernde rot anlaufen :-) )

  9. Re: Ich glaubs einfach nicht

    Autor: Robert S. 24.05.07 - 07:27


    > Eine gute suchmaschine kann helfen solche
    > szenarien zu vermeiden, durch news.google bin ich
    > nicht mehr davon abhaengig was mir meine lokalen
    > nachrichtendienste sagen, sondern kann schnell
    > nachsehen wie ein bestimmtes thema von einem
    > anderen blickwinkel aus betrachtet aussieht
    >

    Und wenn dann doch mal Google die digitale Weltherschaft übernommen hat, dann schaust du in Google nach, wenn du was geschichtliches wissen willst. Und dann findest du nur das, was sie dir präsentieren. Und wieso sollte das noch die unabhängige Wahrheit sein?

    Es ist genau andersrum: Es ist besser zig unterschiedliche Quellen zu haben, die alle unabhängig voneinander sind. So kann evt. aufgedeckt werden, dass irgendwer Mist verzapft.

    (Daten-)Monopole sind meines Erachtens gefährlich. Mir wäre es lieber, Google kümmere sich nur um die einfache Websuche. Andere Dienste sollten andere realisieren. Und die Integration solcher Dienste sollten nochmal andere durchführen, oder vielleicht sogar einfach lokal am PC mit entsprechender Software realisiert werden.

  10. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: Obi Wan 24.05.07 - 08:14

    felixat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > daten
    > zu einer bestimmten Person oder
    > Firma verkauft
    > (das sehe ich als
    > Googles-Ziel)
    >
    > glaubst du nicht dass das googles geschaeft kaputt
    > machen wuerde ? google will geld verdienen, das
    > machen die anscheinend auch ganz gut - die
    > grundlage dafuer ist aber dass sie viele benutzer
    > haben - nur dadurch laesst sich werbung verkaufen,
    > nur dadurch kann ich marktforschung betreiben.
    > wenn die jetzt anfangen wuerden die daten zu
    > verkaufen glaub ich dass das ihren kundenstock
    > schon etwas einschraenken wuerde.
    >
    > ...


    google macht genau mit solchen leuten wie DIR kohle! du vertraust ihnen daten an! weisst du ob die nicht im "untergrund" daten an firmen verkaufen!?? weisst dus??
    just my 2 cents

    Obi Wan

  11. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: blafasius 24.05.07 - 08:34

    Obi Wan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > google macht genau mit solchen leuten wie DIR
    > kohle! du vertraust ihnen daten an! weisst du ob
    > die nicht im "untergrund" daten an firmen
    > verkaufen!?? weisst dus??
    > just my 2 cents
    >
    > Obi Wan


    was denn für ein "untergrund"?

  12. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: Obi Wan 24.05.07 - 08:52

    blafasius schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Obi Wan schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > google macht genau mit solchen leuten wie
    > DIR
    > kohle! du vertraust ihnen daten an!
    > weisst du ob
    > die nicht im "untergrund" daten
    > an firmen
    > verkaufen!?? weisst dus??
    > just
    > my 2 cents
    >
    > Obi Wan
    >
    > was denn für ein "untergrund"?


    ich meinte eigtl hintergrund... damn ;)

  13. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: blafasius 24.05.07 - 09:00

    Obi Wan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ich meinte eigtl hintergrund... damn ;)




    ich glaube kaum dass sich solche methoden in deutschland durchsetzten werden. welches unternehmen geht das risko ein, hinter dem rücken eines (bzw. aller) bewerber, nach google profildaten zu schnüffeln? dagegen spricht der datenschutz, imageschaden für das unternehmen und die kosten solch einer datenanforderung. ich glaube einem personalchef sind googledaten egal, solange sich der bewerber im persönlichen gespräch behauptet

  14. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: felixat 24.05.07 - 09:02

    Obi Wan schrieb:
    > google macht genau mit solchen leuten wie DIR
    > kohle!
    ja klar, das hoff ich doch, mit wem denn sonst ? wenn sie mit den leuten die google dienste nicht nutzen geld verdienen wuerden dann wuerd ja auch was ganz komisch falsch laufen :-)

    ich hoff dass die viel geld mit mir verdienen - bei all den diensten die ich von ihnen verwende...

    > du vertraust ihnen daten an!
    ja! tu ich ! DATEN ! ohmeingottohmeingottohmeingott...

    > weisst du ob
    > die nicht im "untergrund" daten an firmen
    > verkaufen!?? weisst dus??
    noe, weis ich nicht - keine ahnung welche firmen es im untergrund gibt und was die mit meinen daten wollen. verkaufen dort dein arzt, deine bank und dein arbeitgeber daten von dir ?!? weisst dus ??

    > just my 2 cents
    > Obi Wan

    Chewbacca

  15. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: Don Johe 24.05.07 - 09:04

    Findest Google und generell datamining doppelplus-gut, gelle?!

  16. Re: Ich glaubs einfach nicht

    Autor: anonymous 24.05.07 - 09:06

    LOOOOL

    Hast du nicht die Probleme mit der Richtigkeit der Beiträge bei Wikipedia mitbekommen???? Digitale Daten sind zu leicht zu fälschen, als dass man sich auf sie verlassen sollte!

    MfG

    felixat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Was O. G. Wels in seinem Buch propagiert ist
    > doch
    > schon lange Wirklichkeit.
    > Ich glaub du meins H.G. Wells - eigentlich glaub
    > ich du meinst George Orwells 1984. Das
    > eigentliche Problem am Big Brother in dem Buch ist
    > allerdings nicht dass er Informationen sammelt und
    > zugaenglich macht, sondern IMHO dass er die
    > Informationen nach belieben veraendert, nur was
    > "die Partei" sagt ist wahr, wenn die morgen das
    > gegenteil behauptet dann ist das kein widerspruch,
    > sondern auch wahr und war auch immer schon so...
    > Also genau das Gegenteil von dem was eine
    > Suchmaschine machen sollte ;-)
    > Eine gute suchmaschine kann helfen solche
    > szenarien zu vermeiden, durch news.google bin ich
    > nicht mehr davon abhaengig was mir meine lokalen
    > nachrichtendienste sagen, sondern kann schnell
    > nachsehen wie ein bestimmtes thema von einem
    > anderen blickwinkel aus betrachtet aussieht
    >
    > Wobei ich jetzt nicht sagen will dass man google
    > bereitwilligst alle informationen geben sollte -
    > weil wenn alles bei ihnen liegt dann koennten sie
    > auch (sehr theoretisch) die infos aendern, sie
    > koennen auch die suchergebnisse beeinflussen, also
    > was ihnen nicht passt wird einfach nicht gefunden
    > (wie es in china auch gemacht wird) - aber ich seh
    > da im moment noch nicht so die grosse gefahr in
    > europa und das hat jetzt auch nicht wirklich mit
    > dem thema zu tun (eigentlich gehts in die andere
    > richtung - das problem ist da wenn google anfangt
    > zu _wenige_ informtaionen zu verbreiten)
    >
    > falls du doch HG Wells (oder og wels) gemeint hast
    > dann sorry, ich kenn von ihm nicht so viel und was
    > ich kenn hat nix mit dem thema zu tun - waer aber
    > dankbar wennst mir einen buchtip geben wuerdest.
    >
    > felix


  17. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: anonümus 24.05.07 - 09:07

    Google sammelt massig Informationen über uns. Über die Suchmaschine, Dienste, neu gekaufte Unternehmen wie z.b. youtube die wieder sehr viele Userdaten der Community gespeichert haben,... die Tendenz klar?

    Der Mensch ansicht neigt dazu durch Macht korrumpiert zu werden, die Geschichte hat diese deutlich und mehrmals gezeigt. Google hat jetzt schon sehr viel Macht und wenn alle Ressourcen und Infos einen kritischen Punkt erreicht haben wirds problematisch.

    Die Argumentation der Googlejünger bezüglich Datenschutz lautet: Ich glaube, ich bin der Meinung, die sind die Guten, die machen schon nix mit den Daten....

    Ich nutze Google gern und häufig (ca. 1 Std / Tag), verwende zur Zeit auch noch Analytics von Ihnen für meine Webseite, aber es MUSS einem klar sein, dass dieser monopolistische Informationsvorsprung zwangsläufig sehr grosse Probleme mit sich bringen kann.

    Was wäre wenn du eine Webseite betreibst die gegen einen Machthaber eines Landes schreibt, der macht nen Deal mit Goolge und in seinem Land oder nirgendwo mehr findet man Einträge dazu.

    Informationen werden in der Zukunft immer mehr mehr, besser gesagt sind schon sehr viel Wert...

    Warum zahlen große Unternehmen Milliarden für Communitydriven Webseiten wie Youtube und Konsorten, weil das Angebot so toll ist?

    Sie zahlen für die Userinfo, die die Webseiten gespeichert haben.

    Die Versuchung ist groß und der Prozess schleichend, von immer besserem Service / Personalisierung der Dienste bis zu Überwachung der Daten / Nachteilige Filterung für Menschen...

    Das hat nix mit Naivität zu tun, das ist Hausverstand.

    Was wäre wenn Goolge und z.b. Microsoft Ihre Daten miteinandern verschränken, oder Google für staatliche Unternehmen die Datenkontrolle übernimmt, weil Sie die besten sind...

    Das hat auch nichts mit Paranoia zu tun, das wären mögliche und realtistische Szenarien und man sollte für sich und seine Nachwelt entscheiden ob das für jeden Einzelnen gesund ist.

    Ein Monopol ist immer gefährlich (siehe die "Teufel" aus Redmond) und schädlich. Monokulturen auch in der Natur sind gemischten Systemen benachteiligt und weniger gesund und kippen, bis wieder ein gewisses Gleichgewicht herrscht.



    My 2 cent

  18. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: felixat 24.05.07 - 09:07

    blafasius schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Obi Wan schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > ich meinte eigtl hintergrund... damn ;)
    >
    > ich glaube kaum dass sich solche methoden in
    > deutschland durchsetzten werden. welches
    > unternehmen geht das risko ein, hinter dem rücken
    > eines (bzw. aller) bewerber, nach google
    > profildaten zu schnüffeln? dagegen spricht der
    > datenschutz, ...

    naja, firmen schon, aber ich glaub euer innenminister hat sicher schon mal die kontaktadresse von google rausgesucht ;-)

  19. Re: Ich glaubs einfach nicht

    Autor: felixat 24.05.07 - 09:22

    anonymous schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > LOOOOL
    >
    > Hast du nicht die Probleme mit der Richtigkeit der
    > Beiträge bei Wikipedia mitbekommen???? Digitale
    > Daten sind zu leicht zu fälschen, als dass man
    > sich auf sie verlassen sollte!
    wenn du keinen digitalen daten vertraust musst du ein sehr
    nervoeser mensch sein :-/
    (du waerst ueberrascht bis in welche nischen sich digitale daten schon verbreitet hat - es soll sogar schon zeitungen aus papier (!) geben die mit digitale daten erstellt werden)

    wenn ein beitrag auf der wikipedia nicht richtig ist, dann ist er uebrigens "falsch", nicht "gefaelscht" - vielleicht kannst jetzt wieder etwas ruhiger schlafen.

    felix

  20. Re: Ja, warum nicht?

    Autor: IceBox 24.05.07 - 09:30

    Datenpilger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Viele schreien ja ständig wegen ihrer
    > Datenschutzbedenken auf und warnen vor Eingriffen
    > ins Privatleben. Aber muss das System von Google
    > ein Nachteil sein? Durch die Masse an Usern und
    > ist man doch eigentlich auch wieder anonym, selbst
    > wenn man nahezu jeden Google-Dienst in Anspruch
    > nimmt. Ich finde die meisten Google-Kritiker
    > übertreiben, es gibt praktisch keinen Nachteil,
    > wenn Google vieles über einen weiss.


    Ich denke falls Google so etwas realisieren würde, bleibt sicherlich die Entscheidung beim User ob er zulassen will, dass Google Daten aufnimmt oder nicht.

    Ein Beispiel zur Anwendung des Systems wär doch z.B. die Hilfe bei der Lehrstellensuche, Google könnte anhand der Präferenzen der Person (Hobbies etc.) im Internet nach Lehrstellen, Infoseiten oder anderen Informationen bezgl. Lehrstellen suchen. Die Frage "Welchen Job soll ich machen?" ist nämlich gar nicht so abwegig, anstatt zur Berufsberatung zu gehen würde man einfach Google fragen und könnte sich dann selbst ein Bild davon machen was es so gibt.

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