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Abgang wegen Unfähigkeit

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  1. Abgang wegen Unfähigkeit

    Autor: Silke 31.05.07 - 18:39

    Der Abgang von Hrn. Pauly bei der Deutschen Telekom ist sicherlich von langer Hand geplant. Zum einen scheint er tiefer in die Siemensaffäre verwickelt zu sein, als er bereit ist zuzugeben. Zum anderen hat er es in mehr als 1,5 Jahren nicht geschafft, die zerrüttete T-Systems auf Erfolgskurs zu bringen. Im Gegenteil: Er hat vieles noch verschlechtert! Damit wird er sich aller Voraussicht nach bei dem zweitgrößten Aktionär der Telekom keine Freunde gemacht haben. Hat Blackstone doch seit ihrem Einstieg bei der Telekom ca. 500 Mio. € des eingesetzten Aktienkapitals verloren. Da kommen Gerüchte um Hrn. Pauly gerade recht, um ihn zu seimen Abgang zu bewegen. Jetzt steht Hrn. Obermann niemand mehr im Weg, der sich wehrt, einen Großteil der T-Systems zu verkaufen. Damit erreicht Hr. Obermann gleich zwei Ziele: Erstens einen Imensen Personalabbau, denn der größte Teil der T-Systems Mitarbeiter dürfte mitverkauft werde. Und somit senkt er zweitens die Personalkosten im Konzern schlagartig um 25.000 - 35.000 Mitarbeiterjahresgehälter. Das macht dann ungefähr 1.200.000.000 € pro Jahr an Personalkosteneinsparungen aus. Damit könnte er ohne weiteres der Gewerkschaft VERDI, bei der Auseinandersetzung bzgl. der Gründung von T - Service, großzügigst entgegenkommen.

    Ist doch ganz schön interessant, was man mit Unfähigkeit so alles bewirken könnte!

  2. Re: Abgang wegen Unfähigkeit

    Autor: Hein_Bloed 01.06.07 - 14:42

    Silke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Abgang von Hrn. Pauly bei der Deutschen
    > Telekom ist sicherlich von langer Hand geplant.
    > Zum einen scheint er tiefer in die Siemensaffäre
    > verwickelt zu sein, als er bereit ist zuzugeben.
    > Zum anderen hat er es in mehr als 1,5 Jahren nicht
    > geschafft, die zerrüttete T-Systems auf
    > Erfolgskurs zu bringen. Im Gegenteil: Er hat
    > vieles noch verschlechtert! Damit wird er sich
    > aller Voraussicht nach bei dem zweitgrößten
    > Aktionär der Telekom keine Freunde gemacht haben.
    > Hat Blackstone doch seit ihrem Einstieg bei der
    > Telekom ca. 500 Mio. € des eingesetzten
    > Aktienkapitals verloren. Da kommen Gerüchte um
    > Hrn. Pauly gerade recht, um ihn zu seimen Abgang
    > zu bewegen. Jetzt steht Hrn. Obermann niemand mehr
    > im Weg, der sich wehrt, einen Großteil der
    > T-Systems zu verkaufen. Damit erreicht Hr.
    > Obermann gleich zwei Ziele: Erstens einen Imensen
    > Personalabbau, denn der größte Teil der T-Systems
    > Mitarbeiter dürfte mitverkauft werde. Und somit
    > senkt er zweitens die Personalkosten im Konzern
    > schlagartig um 25.000 - 35.000
    > Mitarbeiterjahresgehälter. Das macht dann ungefähr
    > 1.200.000.000 € pro Jahr an
    > Personalkosteneinsparungen aus. Damit könnte er
    > ohne weiteres der Gewerkschaft VERDI, bei der
    > Auseinandersetzung bzgl. der Gründung von T -
    > Service, großzügigst entgegenkommen.
    >
    > Ist doch ganz schön interessant, was man mit
    > Unfähigkeit so alles bewirken könnte!


    Interessant! In der Managerriege gibt es eine Menge von diesem Clowns. Wenn alle so Handeln, sind wir bald alle beim A-Team!

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