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Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

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  1. Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: bLaNG 11.06.07 - 17:53

    Mich wuerde mal interessieren, wie es bei Linux und insbesonderem der OpenSource Software im Bereich der Medienherstellung bestellt ist. Wie dicht ist man da an der Closed Source Konkurenz dran? Insbesondere in den Bereichen professioneller Video- und Bildbearbeitung und passend zum Thema dem 3D-Moddeling. Gibt es echte Alternativen zu den Adobe Produkten,3Dmax, Final Cut oder AVID die auch professionelles arbeiten zulassen? Auch ohne der Workflow grossartig zu beeinflussen, sprich, lassen sich aehnliche Ergebnisse mit einem aehnlichen Zeitaufwand realisieren (mal unabhaengig von der noetigen Einarbeitungszeit in die neue Software)? Bin fuer jede Meinung dankbar.

  2. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: ubuntu_user 11.06.07 - 18:02

    also es gibt halt Blender zum erstellen von 3d szenen und gimp...
    beide recht gut im Umfang nur sehr schwer von der Bedienung...
    für audiobeartung gibt es Jack... und auch so ne ganze menge...
    als videobearbeitung.... avidemux zum schneiden/umwandeln...
    und cinelerra kann eine ganze menge.... und ist auch recht gut für den professionellen Gebrauch

  3. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: idjango 11.06.07 - 18:04

    bLaNG schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mich wuerde mal interessieren, wie es bei Linux
    > und insbesonderem der OpenSource Software im
    > Bereich der Medienherstellung bestellt ist. Wie
    > dicht ist man da an der Closed Source Konkurenz
    > dran? Insbesondere in den Bereichen
    > professioneller Video- und Bildbearbeitung und
    > passend zum Thema dem 3D-Moddeling. Gibt es echte
    > Alternativen zu den Adobe Produkten,3Dmax, Final
    > Cut oder AVID die auch professionelles arbeiten
    > zulassen? Auch ohne der Workflow grossartig zu
    > beeinflussen, sprich, lassen sich aehnliche
    > Ergebnisse mit einem aehnlichen Zeitaufwand
    > realisieren (mal unabhaengig von der noetigen
    > Einarbeitungszeit in die neue Software)? Bin fuer
    > jede Meinung dankbar.


    Na schau Dir doch einfach mal Blender oder Cinerella an.
    Ich denke nicht, dass es ist nicht an Software liegt um gute Qualität
    abzuliefern sondern am Benutzer.

  4. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: Pollux 11.06.07 - 18:09

    idjango schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > bLaNG schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Mich wuerde mal interessieren, wie es bei
    > Linux
    > und insbesonderem der OpenSource
    > Software im
    > Bereich der Medienherstellung
    > bestellt ist. Wie
    > dicht ist man da an der
    > Closed Source Konkurenz
    > dran? Insbesondere in
    > den Bereichen
    > professioneller Video- und
    > Bildbearbeitung und
    > passend zum Thema dem
    > 3D-Moddeling. Gibt es echte
    > Alternativen zu
    > den Adobe Produkten,3Dmax, Final
    > Cut oder
    > AVID die auch professionelles arbeiten
    >
    > zulassen? Auch ohne der Workflow grossartig
    > zu
    > beeinflussen, sprich, lassen sich
    > aehnliche
    > Ergebnisse mit einem aehnlichen
    > Zeitaufwand
    > realisieren (mal unabhaengig von
    > der noetigen
    > Einarbeitungszeit in die neue
    > Software)? Bin fuer
    > jede Meinung dankbar.

    Also, was wirklich sehr gut geht, ist das Rendern mit transcode, da man es dann auch einen Cluster verteilen kann. Ansonsten würde ich von den Linuxlösungen im professionellen Umfeld wirklich abraten. Alles geht irgendwie, aber der Aufwand ist immens. Bei uns sieht es auch so aus, dass auf der Adobe-Linie geschnitten und geauthort wird, aber das Rendern an einen Linux-Cluster übergeben wird. Eine sehr gute Kombination.


  5. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: bLaNG 11.06.07 - 18:10

    idjango schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > bLaNG schrieb:
    > --------------------------------------------------
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    > > Mich wuerde mal interessieren, wie es bei
    > Linux
    > und insbesonderem der OpenSource
    > Software im
    > Bereich der Medienherstellung
    > bestellt ist. Wie
    > dicht ist man da an der
    > Closed Source Konkurenz
    > dran? Insbesondere in
    > den Bereichen
    > professioneller Video- und
    > Bildbearbeitung und
    > passend zum Thema dem
    > 3D-Moddeling. Gibt es echte
    > Alternativen zu
    > den Adobe Produkten,3Dmax, Final
    > Cut oder
    > AVID die auch professionelles arbeiten
    >
    > zulassen? Auch ohne der Workflow grossartig
    > zu
    > beeinflussen, sprich, lassen sich
    > aehnliche
    > Ergebnisse mit einem aehnlichen
    > Zeitaufwand
    > realisieren (mal unabhaengig von
    > der noetigen
    > Einarbeitungszeit in die neue
    > Software)? Bin fuer
    > jede Meinung dankbar.
    >
    > Na schau Dir doch einfach mal Blender oder
    > Cinerella an.
    > Ich denke nicht, dass es ist nicht an Software
    > liegt um gute Qualität
    > abzuliefern sondern am Benutzer.

    Blender hatte ich mir schon mal kurz angeschaut, bei Cinerella hatte ich Probs den Source zu kompilieren (muss aber auch zugeben, das ich nicht wirklich viel Zeit mit dem Versuch verbracht habe).
    Natuerlich hast du Recht, das die Qualitaet in erster Linie durch den Anwender bedingt ist, aber trotzdem braucht dieser halt immer irgendwelche Tools, und wenn es nur der Windoof Movie Maker ist. Bei meiner Frage ging es einfach um die Qualitaet der vorhandenen Tools. Ausserdem war ich neugierig, ob ich neben den beiden genannten Programmen in der Vielzahl der Projekte vielleicht das ein oder andere uebersehen habe, was eine gute Alternative/Ergaenzung bieten koennte.

  6. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: Kugelfisch 11.06.07 - 18:17

    > Bei uns sieht es auch so aus, dass auf
    > der Adobe-Linie geschnitten und geauthort wird,
    > aber das Rendern an einen Linux-Cluster übergeben
    > wird. Eine sehr gute Kombination.
    Insbesondere After Effects nutze ich - und kenne kein Äquivalent für Linux. Ich lass es jetzt unter WINE laufen, das geht (ist aber natürlich unschön).

    Umso mehr bedaure ich es, dass Adobe ihre Produkte nicht auf Linux portieren. Lustig ist der Cursor in AfterEffects 6.0 - der sieht fast so aus wie der X11-Cursor ;-)



    Mit Grüssen aus'm Ozean
    Kugelfisch
    _____________
    wird fortgesetzt: 5,23,42...
    Kugelfisch Blog

  7. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: ubuntu_user 11.06.07 - 18:18

    wenn du cinelerra meinst....
    http://socrates.if.usp.br/~liquid/pacotes/
    fertiges debian paket

  8. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: bLaNG 11.06.07 - 18:20

    Pollux schrieb:
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    > idjango schrieb:
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    > > bLaNG schrieb:
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    > > Mich wuerde mal
    > interessieren, wie es bei
    > Linux
    > und
    > insbesonderem der OpenSource
    > Software im
    >
    > Bereich der Medienherstellung
    > bestellt ist.
    > Wie
    > dicht ist man da an der
    > Closed
    > Source Konkurenz
    > dran? Insbesondere in
    >
    > den Bereichen
    > professioneller Video- und
    >
    > Bildbearbeitung und
    > passend zum Thema
    > dem
    > 3D-Moddeling. Gibt es echte
    >
    > Alternativen zu
    > den Adobe Produkten,3Dmax,
    > Final
    > Cut oder
    > AVID die auch
    > professionelles arbeiten
    >
    > zulassen? Auch
    > ohne der Workflow grossartig
    > zu
    >
    > beeinflussen, sprich, lassen sich
    >
    > aehnliche
    > Ergebnisse mit einem
    > aehnlichen
    > Zeitaufwand
    > realisieren (mal
    > unabhaengig von
    > der noetigen
    >
    > Einarbeitungszeit in die neue
    > Software)? Bin
    > fuer
    > jede Meinung dankbar.
    >
    > Also, was wirklich sehr gut geht, ist das Rendern
    > mit transcode, da man es dann auch einen Cluster
    > verteilen kann. Ansonsten würde ich von den
    > Linuxlösungen im professionellen Umfeld wirklich
    > abraten. Alles geht irgendwie, aber der Aufwand
    > ist immens. Bei uns sieht es auch so aus, dass auf
    > der Adobe-Linie geschnitten und geauthort wird,
    > aber das Rendern an einen Linux-Cluster übergeben
    > wird. Eine sehr gute Kombination.

    Transcode hoert sich wirklich gut an. Mir war schon klar, das die Linux-Loesungen noch hinterher haengen, und selber habe ich bisher auch nur auf die Adobe Loesungen gesetzt. Was mich allerdings wirklich interessiert ist WIE weit OpenSource da noch hinterher hinkt, und ob es in absehbarer Zeit vielleicht auch weiter aufschliessen oder sogar gleichziehen kann.
    Ich bin autonomer Medienkuenstler, und habe daher nicht das Budget einer Medienfirma. Angesichts doch immenser Einsparungen bei den Lizenzen frage ich mich natuerlich auch, in wie weit ein Umstieg ueberhaupt moeglich ist bzw. mit was fuer Einschraenkungen ich mich da auseinander setzen muesste.
    Und da ich recht neu in der Linux Welt bin fehlt mir im Moment auch die Uebersicht, wie es um die Weiterentwicklung und Fortschritte gewisser Software bestellt ist. Aber gerade wie aktiv an einem Projekt gearbeitet wird ist fuer mich von Bedeutung, wenn ich einen Wechsel erwaege.

  9. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: bLaNG 11.06.07 - 18:22

    ubuntu_user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wenn du cinelerra meinst....
    > socrates.if.usp.br
    > fertiges debian paket


    danke fuer den link...download laeuft :)

  10. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: OliverHaag 11.06.07 - 18:22

    Anscheinend gibts da einiges brauchbares, bei vielen bekannten Filmen wurde bei der Erstellung auch Freie- oder OpenSource-Software verwendet. CinePaint scheint wohl recht gut zu sein: http://de.wikipedia.org/wiki/CinePaint
    Blender ist nicht so mein Fall, aber viele kommen damit ziemlich gut klar. Ich hab es mir aber auch nur ein bisschen angeguckt und nicht wirklich was damit gemacht. Aber vor allem als Backend ist Povray wohl super würde ich sagen.

    Kann gut sein, dass es noch viel besseres gibt. Ich beschäftige mich relativ wenig mit Videobearbeitung usw. ;)

  11. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: bLaNG 11.06.07 - 18:47

    OliverHaag schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Anscheinend gibts da einiges brauchbares, bei
    > vielen bekannten Filmen wurde bei der Erstellung
    > auch Freie- oder OpenSource-Software verwendet.
    > CinePaint scheint wohl recht gut zu sein:
    > de.wikipedia.org
    > Blender ist nicht so mein Fall, aber viele kommen
    > damit ziemlich gut klar. Ich hab es mir aber auch
    > nur ein bisschen angeguckt und nicht wirklich was
    > damit gemacht. Aber vor allem als Backend ist
    > Povray wohl super würde ich sagen.
    >
    > Kann gut sein, dass es noch viel besseres gibt.
    > Ich beschäftige mich relativ wenig mit
    > Videobearbeitung usw. ;)

    danke fuer den tip. werde mein ubuntu mal mit den diversen programmen bestuecken und anfangen, ein kleines projekt damit zu bearbeiten. ich denke mal, danach bin ich schlauer. :)

  12. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: ScuM666 11.06.07 - 18:49

    bLaNG schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > abzuliefern sondern am Benutzer.
    >
    > Blender hatte ich mir schon mal kurz angeschaut,
    > bei Cinerella hatte ich Probs den Source zu
    > kompilieren (muss aber auch zugeben, das ich nicht
    > wirklich viel Zeit mit dem Versuch verbracht
    > habe).
    > Natuerlich hast du Recht, das die Qualitaet in
    > erster Linie durch den Anwender bedingt ist, aber
    > trotzdem braucht dieser halt immer irgendwelche
    > Tools, und wenn es nur der Windoof Movie Maker
    > ist. Bei meiner Frage ging es einfach um die
    > Qualitaet der vorhandenen Tools. Ausserdem war ich
    > neugierig, ob ich neben den beiden genannten
    > Programmen in der Vielzahl der Projekte vielleicht
    > das ein oder andere uebersehen habe, was eine gute
    > Alternative/Ergaenzung bieten koennte.
    >
    >
    Ich hab folgendes:
    3D -- Blender3D--gibt es sehr gute Tutorials im Netz, ich hab mit dem Lebkuchenmann angefangen

    Photoshop<-->Pixel http://www.kanzelsberger.com/pixel/ --ist noch in der Betaphase deshalb noch sehr Buggi, aber er gibt sich sehr viel Mühe das es so wird wie Photoshop, ansonsten halt Gimp-->ich find aber auch das es nicht wirklich für den produktiven Einsatz ist

    Videobearbeitung-- jahshaka,kdenlive machen einen sehr guten Eindruck, für jahshanka gibt es eine Einstiegsanleitung in der aktuellen LinuxUser

    Musikbearbeitung--LMMS,Audiocity,Rosegarden

    DTP--scribus hat Ähnlichkeit mit Quark

    Vector--Incscape

    bin aber auch immer auf der Suche nach was neuem, womit sich gut arbeiten läßt.

  13. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: nw42 11.06.07 - 18:49

    Hi!

    > Mich wuerde mal interessieren, wie es bei Linux und insbesonderem der > OpenSource Software im Bereich der Medienherstellung bestellt ist.

    Habe mich sehr lange mit dem Thema beschäftigt, da ich OpenSource Lösungen für eine Studio Pipeline (2D/3D ANimation - Video) suchte.

    3D-Animation, Modeling:

    Blender: ist hier meiner Meinung nach das einzige Produkt, das sich mit kommerzieller Software messen kann. Vieles ist erstaunlich gut gelöst, an anderen Stellen hat Blender noch Probleme. Wer sich gut einarbeitet kann eigentlich jedes Problem lösen - der Komfort ist sicher aber nicht immer so hoch wie in einem XSI oder 3dsmax


    2D-Grafik:

    Inkscape: Inkscape ist auf dem besten Weg ein wirklich leistungsfähiger "Illustrator-Killer" zu werden - man kann bereits gut mit der Software arbeiten, muß aber noch auf das ein oder andere Feature und eine zügiges Display-Rendering verzichten.

    Gimp: Das klassische freie Bildbearbeitungsprogramm leidet darunter, das wir seit Anfang 2006 auf die Version 2.4 warten. Die aktuelle Entwicklerversion zeigt ein erwachsenes gut strukturiertes professionelles Tool, dem aber leider Makro-Recoder, 16/32Bit-Farbtiefe, CMYK-Support, Non-Destructive-Editing, Hardware-Beschleunigung und viele weitere Features eines modernen Bildbearbeitungsprogrammes fehlen.

    Wenn die 2.4 endlich mal erscheint, ist sie auch für Profis durchaus einen Blick wert - es bleibt die 8Bit Frabtiefenbegrenzung als wohl größtes Manko - doch die oben angesprochenen Probleme sollen in Richtung Gimp 2.6 Stück für Stück angegangen werden.

    Krita: oups - sah auf den ersten Blick gut aus, ist aber wahnsinnig unstrukturiert - schien mir noch nicht besonders ausgereift.

    Scribus: im Bereich DTP hat sich Scribus einen Namen gemacht und ist wohl unterdessen ganz brauchbar - ich habe nich nicht dami gearbeitet.

    Cinerella: Hmm - auf den ersten Blick nict schlecht - auf den zweiten Blick stürzig, oft etwas bockig zu installieren - insgesamt nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand und sicher nichts, was in Sachen Produktivität gegen AfterEffects, FinalCut & Co antreten könnte...

    Jahshaka: Das Compositing Tool ist mi dem Ansprech angetreten die Welt der freien Compositing und Schnitt-Anwendungen zu Revolutionieren - das Konzept ist gut, doch die Software der Version 2 ist unausgereift und instabil - wenn auf dem neuen version 3 Framework mal irgendwann ein Anweungsprogramm entsteht, dann klingt das sehr vielversprechend. er JahPlayer gibt bis dahin schon mal einen Ausblick auf die Zukuft - cooles Interface 4K-Playback, Transcoding... das sieht schon nicht schlecht aus...

    VLC: ein professioneller Medien-Player der bis auf einige wenige Systembedingte Einschränkungen oft leistungsfähiger als Quicktime Player oder WM-Player ist - sehr zu empfehelen (version 0.9 abwarten ;-)

    Wenn Du Dir selbst ein Bild machen willst, dann probier doch mal Ubuntu Studio in einer Virtuellen Maschine - das hilft, um sich selbst ein Bild zumachen...

    www.ubuntustudio.com
    www.simplehelp.net/2007/05/13/how-to-install-ubuntu-studio-in-windows-using-virtualbox-a-complete-walkthrough/


    --> Open Source im Medienbereich kommt ganz langsam in Fahrt, aber steckt auch noch sehr in den Kinderschuhen - interessant für Nachwuchsprojekte und Leute für die es einen Unterschied mancht 100.000,- EUR Lizenzgebüren für ein paar kommerzielle Studio-Programme zu investieren...

    viele Grüße

    nw42

  14. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: Gnerch 11.06.07 - 19:28

    Es gibt mitlerweile "Ubuntu Studio" für Designer, da könntest du dir mal einen überblick verschaffen wie es im Linuxbereich momentan aussieht.

    Video:

    Cinepaint: Profi Schnittsoftware die es erlaubt einezlne Frames zu bearbeiten und die Einstellung auf die nächsten frames zu übertragen.
    Cinepaint wurde bei der Produktion von Filmen wie Herr der Ringe Harry Potter usw eingesetzt.

    Jashaka: Soll zu einer Konkurenz für after effects werden, ist allerdings noch nicht 100% ausgereift.

    Cinelerra: Recht proffesionelles Videoschnitt tool, kommt allerdings noch nicht an Vegas Video7 heran.

    Bildbearbeitung:

    Gimp: Es empfhielt sich hier die aktuelle Entwicklerversion zu benutzen die über nützliche zusätzliche futures verfügt.
    Z.B lassen sich auch bunte Obejekte dank der neuen Objekt erkennung mit einem einzigen Mausclick markieren und freistellen.
    Auf diese Weise kann man einiges an Zeit sparen, zudem ist das neue verfahren präziser als bei anderen Bildbearbeitungsanwendungen.

    Die aktuelle Version kannst du hier downloaden: http://www.gimpusers.de/gimp-download.php

    Krita: Sehr proffesionell untersützt CMYK und 32 bit ist allerdings ziemlich unübersichtlich und nicht richtig dokumentiert was das erlernen dieses Programmes sehr mühsam macht.


    Vektor:

    Karbon14:
    Vektorgrafik Programm von KDE-Office, beherscht einige Basisfunktionen ist aber leider noch keine ernsthafte Konkurenz zu kommerziellen Produkten.

    http://www.koffice.org/karbon/

    Scribus: Könnte durchaus eine Alternative im Desktop Layout Bereich sein.

    inkscape: Durchaus einen Blick wert, durch die neue Netzwerk funktion können sogar mehrere Personen gleichzeitig an einer Zeichnung arbeiten.
    Könnte eventuell eine Alternive zu illustrator sein, je nachdem was man damit machen will.

    Sodipodi: Wird nicht mehr weiterentwickelt von daher für den proffesionellen Einsatz wohl kaum geignet.

    Xara Xtreme: Open-Source version der beliebten Vektorgrafiksoftware Xara LX.
    Die Software wird immer noch auf Linux portiert, das heißt es sind noch nicht alle Funktionen unter Linux vorhanden.
    In Zukunft könnte sich das Programm aber zu der Alternative unter linux entwickeln.


    3D:

    Blender: Mächtiges 3D Programm vor allem für Animationen.

    Open-Cascade: Sehr Großes 3D CAD Programm das auch im Industriellen Umfeld entwickelt und eingesetzt wird.
    Es ist davon auszugehen das diese Software auf jeden fall eine Alternative zu kommerziellen Produkten ist.
    Den kostenlosen Download des 200 MB großen installers gibts hier:

    http://www.opencascade.org/getocc/download/loadocc/

  15. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: snurf 12.06.07 - 09:39

    Also ich denke schon das einige der Programme (Blender, Cinelerra, ...) in vielen Teilen mit professionellen Programmen mithalten können. Gerade von dem Preis- Leistungsverhältnis sind diese freien Programme unschlagbar. Wenn man wenig Kapital hat, dann läuft man nicht die Gefahr in ein Programm zu investieren was nachher nicht brauchbar ist oder den eigenen Ansprüchen nicht genügt.

    Ich habe mich immer wieder mit Animationsprogrammen beschäftigt. 3DS-Max, Cinema 4D usw. Bei Blender bin ich hängen geblieben. Schon alleine aus dem Grund das man die Software und jedes Update kostenlos bekommt. Natürlich habe ich nicht die Ansprüche eine Profis aber ich finde die Möglichkeiten unter Linux und mit der Open-Source-Software sind schon recht gut und reichen an viele der Closed-Produkte heran.

    Gruß

  16. Linux im Medienbereich > etabliert!

    Autor: Antworter 12.06.07 - 13:10

    Meiner Meinung nach sind die freien Alternativen noch lange nicht auf dem Stand der kommerziellen Konkurrenz.

    Wenn es Dir aber nur um die allgemeine Verfügbarkeit von Software geht: Maya gibt es z.B. auch für Linux und wird dort auch sehr häufig eingesetzt. Linux ist aus der Filmbrance nicht mehr wegzudenken!

  17. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: LC 12.06.07 - 15:39

    bLaNG schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mich wuerde mal interessieren, wie es bei Linux
    > und insbesonderem der OpenSource Software im
    > Bereich der Medienherstellung bestellt ist. Wie
    > dicht ist man da an der Closed Source Konkurenz
    > dran? Insbesondere in den Bereichen
    > professioneller Video- und Bildbearbeitung und
    > passend zum Thema dem 3D-Moddeling. Gibt es echte
    > Alternativen zu den Adobe Produkten,3Dmax, Final
    > Cut oder AVID die auch professionelles arbeiten
    > zulassen? Auch ohne der Workflow grossartig zu
    > beeinflussen, sprich, lassen sich aehnliche
    > Ergebnisse mit einem aehnlichen Zeitaufwand
    > realisieren (mal unabhaengig von der noetigen
    > Einarbeitungszeit in die neue Software)? Bin fuer
    > jede Meinung dankbar.

    Dazu einfach nur ein Zitat von der CinePaint-Projektseite (http://www.cinepaint.org):
    Studios such as Sony Pictures Imageworks and many smaller studios use CinePaint. Disney, DreamWorks, and Pixar funded Crossover (Wine) to make Adobe Photoshop for Windows run nicely on Linux and that's what they use. Some studios use proprietary or internally developed tools. CinePaint is open source software. Nobody is obligated to tell us they use it. Studios use many Linux motion picture applications, not just CinePaint. This list of studios using CinePaint is just some we know about.

    Amalgamated Pixels: Elf, Looney Tunes
    Computer Cafe: League of Extraordinary Gentlemen
    Flash Film Works: Duplex, The Last Samurai
    Hammerhead: Showtime, Blue Crush, 2 Fast, 2 Furious
    Rhythm & Hues: Harry Potter, Cats & Dogs, Dr. Dolittle 2, Little Nicky, Grinch, Sixth Day, Stuart Little, Planet of the Apes
    Sony Pictures Imageworks: Stuart Little II, Spider-Man

  18. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: !=Tach 12.06.07 - 22:19

    Hab mit KINO mal meinen Videofilm geschnitten. Nur mal so als Erwähnung.


    http://www.kinodv.org/

  19. Re: Stand der Dinge - Linux im Medienbereich

    Autor: Daniel lindner 23.12.07 - 21:06

    Pollux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > idjango schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > bLaNG schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
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    > > Mich wuerde mal
    > interessieren, wie es bei
    > Linux
    > und
    > insbesonderem der OpenSource
    > Software im
    >
    > Bereich der Medienherstellung
    > bestellt ist.
    > Wie
    > dicht ist man da an der
    > Closed
    > Source Konkurenz
    > dran? Insbesondere in
    >
    > den Bereichen
    > professioneller Video- und
    >
    > Bildbearbeitung und
    > passend zum Thema
    > dem
    > 3D-Moddeling. Gibt es echte
    >
    > Alternativen zu
    > den Adobe Produkten,3Dmax,
    > Final
    > Cut oder
    > AVID die auch
    > professionelles arbeiten
    >
    > zulassen? Auch
    > ohne der Workflow grossartig
    > zu
    >
    > beeinflussen, sprich, lassen sich
    >
    > aehnliche
    > Ergebnisse mit einem
    > aehnlichen
    > Zeitaufwand
    > realisieren (mal
    > unabhaengig von
    > der noetigen
    >
    > Einarbeitungszeit in die neue
    > Software)? Bin
    > fuer
    > jede Meinung dankbar.
    >
    > Also, was wirklich sehr gut geht, ist das Rendern
    > mit transcode, da man es dann auch einen Cluster
    > verteilen kann. Ansonsten würde ich von den
    > Linuxlösungen im professionellen Umfeld wirklich
    > abraten. Alles geht irgendwie, aber der Aufwand
    > ist immens. Bei uns sieht es auch so aus, dass auf
    > der Adobe-Linie geschnitten und geauthort wird,
    > aber das Rendern an einen Linux-Cluster übergeben
    > wird. Eine sehr gute Kombination.
    >
    >


    Was Habt ihr da für eine Software? Coded ihr selber?
    Ich möchte mir auch ein kleines Linux-render-cluster ,,basteln,,
    wo bekomm ich da gute informationen dafür?

    Danke Daniel

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Raumfahrt
Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder

Golem.de geht auf Zeitreise, nachdem der Satellit LES-5 aus den Zeiten des Vietnamkriegs wieder Funksignale aus dem All sendet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

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IT-Chefs aus Indien: Mehr als nur ein Klischee
IT-Chefs aus Indien
Mehr als nur ein Klischee

In den Vorstandsetagen großer Tech-Unternehmen sind Inder allgegenwärtig. Der Stereotyp des IT-Experten aus Südasien prägt die US-Popkultur. Doch hinter dem Erfolg indischstämmiger Digitalunternehmer steckt viel mehr.
Ein Bericht von Jörg Wimalasena

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